Beiträge von FoersterX

    TESLA ist nun den 7. Tag in Folge denke ich im Plus.Die Tagessprünge bewegten sich von einem Fibbonacci Retracement zum nächsten. (...) Gibt es wirklich Substanz für diese Rally oder ist es ein dead Cat Bounce? Was meint ihr?

    Imho hat TSLA ein ähnliches Momentum wie Bitcoin.
    Zu bewerten ist hier schwierig. Es kommt nur auf das implizierte Narrativ an, dass sie das sexy und coole Apple der E-Mobilität werden (mit dem damit verbundenen Kurspotential). Kann sein, dass es irgendwann zum Bruch kommt, bei dem Anspruch und Wirklichkeit auseinanderdriften. Bisher haben sie jedenfalls das Zepter der öffentlichen Aufmerksamkeit der Jobs-Apple Ära übernommen und sind damit ständig im öffentlichen Bewusstsein, was für die Bewertung tatsächlich sehr wichtig ist.


    Bei allem was ich bisher gesehen habe, wäre es echt beeindruckend wenn sie nun einfach zu neuen Hochs weiter zögen. Normale Aktien in einem nicht-fake Markt hätten sich nach solch einer Schaukelei und Auskotzen längere Zeit ausruhen müssen. Aber was ist heute schon normal?
    Habe den Kursverlauf von Tesla hier den letzten beiden Bitcoin rallies 2014 und 18 gegenübergestellt:





    https://www.handelsblatt.com/f…-einbrechen/25739418.html


    Die Coronakrise verschont auch den Immobilienmarkt nicht: So könnten die Wohnungspreise mittelfristig um zehn bis 25 Prozent absacken, prognostiziert das Forschungsinstitut Empirica. Wie stark der Rückgang der Kaufpreise ausfällt, hänge von der Entwicklung des Bruttoinlandprodukts ab.

    Empirica hat schon seit ca. 5 Jahren bärischen Bias. Und die Preise hängen natürlich von allen üblichen Faktoren ab, von denen die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung nur einer ist. Würde man bei Aktienkursen mit dem BIP argumentieren, bekäme man das direkt um die Ohren gehauen.

    Glaubt doch der deutschen Propaganda nicht. Klar gibt es in den USA ein paar Unglückliche und Asoziale denen es etwas mieser als unseren Harzern geht, aber der große Durchschnitt dort lebt DERZEIT deutlich besser und auf größerem Fuß als unsere Mittelschicht.


    Diejenigen die bei uns gut Arbeiten, werden als Arbeitnehmer von Hacke bis Nacke abgezogen, während ihnen in den USA deutlich mehr raum zum Atmen gelassen wird. Klar, wer nur als Tourist in den US-Stadtzentren mit den Obdachlosen abhängt sieht das anders. Touristen kommen halt nicht raus in die Suburbs und Country Clubs.


    https://www.forbes.com/sites/t…of-humanity/#73551754ef07
    https://fee.org/articles/the-p…n-most-nations-of-europe/



    Und wenn es im Gegensatz dazu um hochqualifizierte Gehälter und den Lebensstandard der oberen Mittelschicht und Oberschicht geht, dann verpasst die USA den Europoors direkt den KO-Schlag.



    Ansonsten: Wenn die Datenlage dürftig ist einfach mal sehen wer wie mit seinen Füßen abstimmt und warum.

    In Indien hast du eine ähnliche Entwicklung:
    https://www.livemint.com/marke…onths-11583644220569.html
    https://www.bloomberg.com/news…industry-grinds-to-a-halt


    Wenn die Juweliere alle dicht sind, kann eben auch kein Schmuck gekauft werden, was bestimmt 50% der Nachfrage ausmacht. Bei unsichereren Zukunftsaussichten und wackeligen Gehältern für die neue Mittelschicht überlegt sich diese solche Lustkäufe auch zweimal.


    Im Jahr 2000 waren die Chinesen zu 90% noch richtig arme Schweine die mit real $100 im Monat ziemlich nahe am Subsistenzniveau lebten. Heute liegen sie alle so beim 10-fachen. Ist natürlich blöd wenn du nie was anderes gekannt hast als den Anstieg und nun bei deinem Lohn etwas Varianz reinkommt.

    Was sich lohnt in den nächsten Monaten zu beobachten ist die von der FED rausgekramte Primary Dealer Credit Facility (PDCF). Die könnte der Einstieg sein, damit QE mäßig Aktien anzuhäufen.


    Die New York FED sagt, dass sie die Bilanzen ihrer Primary Dealer temporär entlasten möchte, damit das System liquide bleibt. Derzeit steht in den Konditionen nur was von 90 Tagen. Sinn des ganzen ist wohl, weil die Primary Dealer in den letzten Wochen als Market Maker mit Aktien zugeschissen wurden, diese zu befähigen weiter normal agieren zu können. Eigentlich wären sie gesättigt und am Markt geht es dann richtig volatil ab, wenn sich die Market Maker zurückziehen. Im physischen Edelmetallmarkt wäre das wie, als wenn sich die Händler vollgekauft hätten und nun keine richtigen Ankaufkurse mehr stellen könnten/wöllten.


    Was jetzt mit Hilfe der PDCF passiert, ist, dass die Primary Dealer mit ihrer verbliebenen Liquidität Aktien kaufen können. Anschließend gehen sie damit zur FED und sagen, dass sie Geld haben möchte und legen die Aktien in die FED Bilanz (neben die dort schmorenden Staatsanleihen). Wenn die Aktien dort auf Halde liegen bleiben, könnte man sagen, dass die FED indirekt Aktien "kauft". (Eigentlich liegen sie dort zur Absicherung des Kredites, aber wenn die FED den Kredit an die Primary Dealer immer weiter verlängert und sich nicht um Rückzahlung schert, dann hätte dies eher den Charakter eines Kaufs)


    Zwar ist das PDCF derzeit nur temporär angelegt, aber genau das gleiche hat man vor ca. 10 Jahren auch über QE gehört. Die Fed hat damals angeblich auch nur die Primary Dealers entlasten wollen und das Treasuries und MBS nicht gekauft, sondern nur geliehen um sie nach ein paar Monaten wieder in den dann beruhigten Markt zurückzugeben. Tja, und heute liegen die meisten Anleihen immer noch dort.
    Könnte sein, dass ähnliches nun mit Aktien geschieht.
    Es bleibt spannend. :thumbup:

    Das ist nur ein geringer technischer Unterschied. Wenn der Staat MMT-mäßig seine Verschuldung ausweitet um dieses Geld zu zahlen, so führt dies genau wie bei "echtem" Helikoptergeld zu der im Artikel genannten Gefahr von Inflation und Vertrauenverlust der Bürger. Der Umweg über Staatsanleihen ist da nur ein Feigenblatt.


    Natürlich wird das in einer solchen Kontraktion nicht (unmittelbar) mit heftiger Inflation quittiert, aber von all diesen Maßnahmen später wegzukommen ist sehr schwer bis unmöglich.

    Mit 2.000$ im Monat sind die Amerikaner schnell bei de facto bedingungslosen Grundeinkommen, wenn der Lockdown dort ein paar Monate länger dauert.


    Ich frage mich im Zusammenhang mit den zahllosen Hilfs- und Stützungsprogrammen, wie die Regierungen und Zentralbanken aus der Nummer wieder herauskommen wollen. Sagen wir in einem Jahr hat sich das Coronaproblem gelegt und die Leute atmen durch. Die Sekunde in der die Gelddrucker stehen bleiben, wird doch erneut alles wegkippen (BBB-Bond Zombiunternehmen, Aktien, Immos). Das bisschen organische Euphorie ist dann auch nicht genug um die strategische Lage zu ändern. Vom billigen Geld kommt man nicht wieder los.


    Wahrscheinlich erfindet man eine "Übergangsphase" nach welcher die lockere Geldpolitik auslaufen soll, vielleicht so 2022-2023. Zur Frist wird dann aber wieder eine gute Entschuldigung präsentiert, warum nun noch gigantischere Programme alternativlos sind. Die Eingriffe werden immer gewaltiger.


    Nach meinen Infos sind zwar die Spreads zum Spotpreis im Großhandel auch für Händler teilweise angestiegen, aber keinesfalls in dem Umfang wie diese jetzt den Spread für Private anziehen. Auf der anderen Seite leben die Händler natürlich vom Spread, was immer dann problematisch wird, wenn unvollständig oder überhaupt nicht geheged wurde und der Silberpreis stärker und schneller wegbricht als die Ware umgesetzt werden kann und der Händlerspread hoch ist. Auf laaange Sicht gleicht sich das für den Händler zwar mit Perioden aus in denen der Silberpreis brutal steigt, aber das sind dann eben 10-20 Jahre.


    So wie es sich jetzt abzeichnet vermute ich, dass sich ab der zweiten Aprilhälfte oder im Mai gute Gelegenheiten zum physischen kauf bieten könnten. Die Händler wären dann wieder günstig eingedeckt und die Nachfrage könnte niedriger ausfallen, da sehr viele Käufe vorgezogen wurden. Auf der anderen Seite dürfte sich im Markt auch eine Bugwelle an industriellen Silber angestaut haben, deren Höhepunkt man zu dem Zeitpunkt dann vielleicht besser abschätzen kann.


    Natürlich können die Billionen und Trillionen Hilfspakete und Staatsdefizite inflationär wirken. Bis sich das auf den Silbermarkt durchfrist gehen meiner Meinung nach aber noch etliche Monate ins Buch der Zeit.

    Ehrlicherweise muss man sagen, dass +20 % bei Hecla (bei einem aktuellen POS von 12,79 USD) schon einiges an PM-Erholung vorwegnimmt.

    Naja, die hatte ja auch fast am heftigsten abgegeben. Gut das Hecla ihre langfristige Finanzierung vor ein paar Wochen unter Dach und Fach gebracht hat. Ansonsten wäre die Lage heute deutlich heikler.

    Im Vergleich zur US Geldmenge M2 ist Silber jetzt nahe der Allzeittiefs vs 2002 und 2003.


    Bin der Meinung, dass die relativen Wertverhältnisse deutlich Aussagekräftiger sind als einfach nur der Kurs in USD. Wenn die Unze Silber 20 USD kostet und es 10.000 USD auf der Welt gibt, dann ist Silber teurer als wenn der Preis 21 USD beträgt und die Geldmenge bei 15.000 USD liegt. Natürlich ist die Realität etwas komplizierter, aber im Prinzip ist es so.

    Die aktuelle Situation spielt sich wie im Zeitraffer ab. Wofür 2008 Wochen vergingen, sind jetzt lediglich einige Tage nötig.
    (...)

    Viel Geduld braucht man vielleicht gar nicht mehr.

    Ich gehe davon aus, dass die Zentralbanken bereits erhebliche Maßnahmen vorbereitet haben und viel agiler eingreifen.
    Daneben zeichnet sich ab, dass ein normaler Konjunkturzyklus von staatlicher Seite nicht mehr ohne weiteres hingenommen wird und Pleiten etablierter Unternehmen so gut es geht vermieden werden sollen.


    Es werden also alle mit billigsten Krediten und staatlichen Förderungen zugeschüttet. Bei wahrscheinlich stark sinkenden Steuereinnahmen ist das wohl das Fanal für offenes MMT mit noch größeren Defiziten.


    Sobald der Markt realisiert, dass diese Maßnahmen kommen wird das Sentiment für Minen und die restlichen Aktien sprunghaft umschlagen. Im Prinzip ist es so wie Masu geschrieben hat. Wir erleben einen Crash wie 2008 mit folgendem Crack-up boom, nur dass 1 Tag heute so wie früher 1 Woche ist. Das zu timen wird fast unmöglich sein. Ich habe daher meine Minenpositionen belassen (Ist aber auch eher kühles Geld und vielleicht 15% vom Vermögen. Das aktive Management der Leute die alles im Feuer haben ist nachvollziehbar).


    Die Schwierigkeit des Timings erinnert mich an ein Interview von Martin Zweig das kurz vor dem Crash von 1987 aufgezeichnet wurde. In Minute 7 hat er die Problematik ganz gut beschrieben:

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    Mal sehen was Trump heute Nacht sagt.

    -15% und wir sind auf dem Preisniveau der frühen 90er und 2000er Jahre bezogen auf Dollar im Umlauf (M1).
    Relativ zu M2 ist Silber jetzt schon auf dem Level der 90er, jedoch war es 2003 noch tiefer gewesen. Silber müsste um dorthin zu kommen nominell auch überhaupt nicht fallen, sondern es würde schon reichen wenn die Geldmengen weiter aufgebläht würden.

    Die Zukunft der deutschen Immobilien ist von der demografischen, wirtschaftlichen und (Geld)politischen Entwicklung abhängig.


    An allen drei Stellschrauben kann bis zu einem gewissen Grad gedreht werden bzw. wird schon eine ganze Weile gedreht, bis die Schrauben irgendwann am Anschlag stehen. Wie sagte der Meister einst: Nach fest kommt ab!


    Anschließend wird der Markt mit eisernem Besen ausgekehrt. Es gibt zu viele Heinis (meist unter 40), die noch nie vom selbigen richtig in die Fresse bekommen haben und denken mit Kreditgehebelten Immobilien hätten sie auf ewig die eierlegende Wollmilchsau gefunden.
    Vermutlich werden sich die Verluste nominell sogar in Grenzen halten aber real werden die Buden wohl nicht mehr so viel zulegen.


    Und dann wird es wieder solche Artikel wie den folgenden geben. Ist sehr erfrischend zu lesen:
    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13519072.html

    Wie wäre es, wenn Iran den Trump herausnähme? Z.B. beim Golfspielen mittels einer kleinen Drohne, die mit einem Giftpfeil bestückt ist.

    Amüsanter wäre das Schicksal eines Valerian der während der Reichskrise im 3. Jahrhundert von Shapur I. gefangen genommen wurde.



    Der kleine Wicht links ist der römische Kaiser der für den Rest seines Lebens Gefangener der Perser war.


    Naja, heute ist das Kräfteverhältnis ein anderes.

    Bisher war immer klar was bei einem Zinsanstieg mit dem POG passiert...

    Die Frage ist, was dem Zinsanstieg vorausgeht und was ihn provoziert. Klar geht Gold in die Miesen, wenn die Zentralbanken "ernst machen". Das machen sie jedoch nur dann, wenn sie Euro und Dollar gegenüber alten und neuen Fluchtwährungen aktiv verteidigen müssen. Also sollten Gold, Silber und vielleicht auch ein paar Kryptowährungen bis dahin gut gestiegen sein. Das sehe ich derzeit noch nicht. Gold und Silber dümpeln irgendwo auf mittelmäßigen Niveaus im Vergleich zur Geldmenge herum und Kryptowährungen sind noch nicht den Kinderschuhen entwachsen und stellen keinen strategischen Faktor dar.


    Man sollte halt graduell den Absprung finden, wenn andere Assets gegenüber Gold historisch günstig werden.

    Zitat von Goldzahn09

    Hey Leute, was hat sich an Hecla eigentlich verändert bzw verbessert in den letzten 10-12 Monaten?!?

    Es hat die meisten Vorsichtigen mit Stops rausgehauen und jene die von Pleite und Wertlosigkeit Alpträume bekamen haben auch geschmissen. Alle die hier noch drin sind haben ein eher dickes Fell und scheren sich nicht ob der Schaukelei. Das könnte das Aktienangebot etwas einschränken.


    Dann scheint sich bei Luck Friday langsam was zu bewegen ( https://www.spokesman.com/stor…e-deal-to-end-lucky-frid/ ). Das Management schluckt eine Senkung der Bezüge. Die Reserven konnten gut ausgebaut werden und es sieht so aus als ob sich Silber erstmal um 16 einpendelt, was halbwegs ok ist und im Vergleich zur Geldmenge ein Wert am unteren Limit.


    Lucky Friday selbst hatte 2017 inkl. by-product Kosten von 5-6$ pro Unze und AISC von ca 11-12$. In den Vorjahren waren die AISC deutlich höher gewesen weil irgendein Schacht gebaut werden musste. Kann mir vorstellen das mit dem neuen remote minern ( https://im-mining.com/2018/08/…-auto-truck-casa-berardi/ ) nochmal geringere Kosten möglich sind, sobald diese voll ausgebaute Mine nicht mehr brach liegt.


    Imho ist für Hecla gut, dass sie lediglich ihre bestehen Operations in den Griff bekommen müssen um positiv zu überraschen. Sehr viel schlechtes ist seit Monaten und Jahren eingepreist und sie hatten es wirklich geschafft immer wieder aufs neue zu enttäuschen. Könnte sein, dass sie ihre Pechsträne nun zum Teufel gejagt haben.

    Am Ende gilt da Faustrecht und die Skrupel dieses einzusetzen oder eben nicht.


    Wird auch in Deutschland kommen, wenn der Staat Probleme bekommt den Sozialzirkus zu bezahlen bzw. die Kaufkraft des Zahlungsmittels wegbricht, mit dem er diesen füttert. Alles was notwendig ist, ist eine kritische Masse an Personen die sich gesetzeswidrig verhält und mangelnder Konsens in der Bevölkerung dagegen vorzugehen... "Was sollen die den sonst machen?"


    Es muss auch nicht diese krasse Form der Hausbesetzung sein, sondern es könnten in Folge eines wirtschaftlichen Abschwunges einfach viele Leute ihre Miete nicht mehr zahlen und sonst geltendes Recht bezgl. Räumung etc. jahrelang nicht mehr zur Anwendung kommen.