Beiträge von FoersterX

    So viel können die Entwickler auch nicht haben. Bei Bitcoin und Litecoin kann man den Leuten zum Glück ins Portmonnaie schauen und weiß bis auf die achte Nachkommastelle genau, wie viel sie besitzen. Die reichsten Adressen sind wahrscheinlich auch von Brokern, so dass das Geld dort nicht nur einer Person gehört.


    Bitcoin: http://bitcoinrichlist.com/top500
    Litecoin: http://bitinfocharts.com/top-1…t-litecoin-addresses.html

    Was ich auf jeden Fall gut finde ist, dass Kryptowährungen die alte Finanzindustrie vollkommen kalt erwischen und sie bisher überhaupt nicht davon profitiert.


    Bei Facebook z.B. gab es die üblich "top-down Distribution", bei der sich erst alle möglichen Banken und wohlhabende Insiderinvestoren den Brauch günstig vollschlagen konnten bis dem Michel dann nach etlichen Jahren ein paar Anteile zu sehr gewagten Preisen angeboten wurden (Wahrscheinlich als man kein extremes Wachstumspotential mehr sah). Bei Kryptowährungen gibt das nicht. Finanzinstitute müssten sich wie alle anderen am Markt bedienen und es gibt auch keine Sonderkonditionen (abgesehen von Transaktionskosten bei hohem Ordervolumen).

    Das Problem das ich sehe ist, dass man sehr leicht selbst zum Stupid Money werden kann. Die Strategie die du weiter oben beschreibst ist für disziplinierte Leute aber grundsätzlich gut geeignet. Ich selber werde einfach nur versuchen auf die top 5 Kryptowährungen zu setzen und verkaufen, nachdem entweder bei Sparkassen(!) Produkte auf Kryptowährungen beworben werden oder meine unterschichtigen Bekannten davon zu reden anfangen. (War auch schon bei Silber ein guter Kontraindikator :D )


    Bis dahin fließt aber noch viel Wasser den Rhein hinunter.
    AllseeingEye: Deine Signatur verstößt übrigens gegen die Forenregeln 8 & 9 und sollte am besten geändert werden.

    Man sollte aber wirklich wissen was man tut, wenn man Kryptowährungen aus der dritten Reihe handelt. Es gibt ziemlich starke Netzwerkeffekte, so das sich letztlich nur sehr wenige wirklich durchsetzten werden und der Rest wird mehr schlecht als recht herumkrebsen.


    Das ist wie als hätte man 2008 soziale Netzwerke an der Börse handeln können.
    [Blockierte Grafik: http://3.bp.blogspot.com/_zqFoq3qej2c/R_5XOlrQt8I/AAAAAAAALqU/GB8UXKfZNu8/s1600/top-social-networks-feb.jpg]
    MySpace hat heute übrigens 36.000.000 monatlich aktive Benutzer.
    Facebook 1.190.000.000
    Classmates.com 57.000.000
    myyearbook.com - tod
    bebo.com - 3.000.000

    Bei mir war es ein extrem knappes Ding. Beobachtete Bitcoin seit 2009 und Litecoin seit Anfang Januar 2012, hatte aber nie irgendwas investiert, da ich mir dachte, dass so etwas Triviales nie funktioniert. Stattdessen ging das Geld in Silber. Außerdem gab es bei Litecoin kaum seriöse Börsen und man hätte das Geld immer über irgendwelche dubiosen Zahlungsmöglichkeiten einschleusen müssen.


    Letzte Woche dachte ich mir dann, dass das BTC/LTC ratio auf einem extrem niedrigen Stand ist, auf der anderen Seite war aber auch klar, dass das wahrscheinlich 1000 andere Leute genau so sehen und eventuell viele BTC-Halter in andere Cryptowährungen diversifizieren wollen.


    Es ist dann ein kleiner Wettlauf um die Zeit geworden das Geld zu BTC-e zu bekommen, da die Bank sich erst noch telefonisch bei mir erkundigen wollte, ob mein Konto bei dieser Überweisung nach Osteuropa nicht das Opfer eine Phishingattacke geworden ist.


    Das Geld war dann am Montag Nachmittag bei BTC-e. Habe dann zwar imho ziemlich teuer (7.89€/LTC) gekauft, war aber dem ganz großen Anstieg letztlich doch noch zuvor gekommen.


    Hier die beste Charting-Website für BTC und LTC: http://bitcoinwisdom.com/markets/btce/ltcusd


    Wie sieht die Lage aktuell aus?
    Ziemlich extreme Entwicklung, so wie sie sich Eichelburg immer bei Gold und Silber ausgemalt hatte. Der Dot Com Boom dieser Zeit. Viele der aktuellen Käufer mögen wohl das Risiko und sind vielleicht auch nicht so professionell. Aber sie sind da und während die Verkäufer tausend von Kauforders bedienen, stellen die Käufer einfach tausend neue Orders ein.


    Es wird in Zukunft bestimmt auch zu großen und schmerzhaften Korrekturen kommen, wie wir sie schon vom Silber kennen.
    Die Frage ist nur von welchem Level aus.

    Die kurze Haltedauer hängt damit zusammen, dass es im Angloraum eine andere Immobilienkultur gibt. Ein früher Verkauf ist steuerlich meist nicht nachteilig und es gibt keine richtige Mietertradition wie in Deutschland.


    Wer jung ist und wenig Kredit hat, der kauft sich zunächst ein Starter home, dass von der nominalen Ausstattung an Schlafzimmern, Bädern etc. dem normalen deutschen Reihenhaus/Einfamilienhaus entspricht. Mit steigender Kreditwürdigkeit wechselt man dann alle paar Jahre eine Hauskategorie nach oben.


    Die Häuser später haben dann weitaus mehr Nominalausstattung als die Starter homes (bessere haben z.B. 7 Kamine, 3 Garagen, 5 Bäder, 3 Tannenbäume zu Weihnachten ;) ) und sind auch vieeel großzügiger angelegt, als gleichteure Häuser in Deutschland. Liegt oft daran, dass alles was man in den US-Häusern sieht zwar recht hochwertig ist, aber bei den verdeckten Sachen (nach deutschen Standards) das schlechteste vom schlechten verbaut wurde. Die meisten Häuser kann man nach 30-40 Jahren komplett vergessen. Eine richtige Sanierung lohnt sich auch kaum aufgrund der schlechten Basis. Nicht umsonst gibt es pro Kopf in den USA 2.3x so viele Neubauten wie in Deutschland.

    Silber-Zink Akkus sind vor allem teuer und an physikalischen Grenzen kann auch die Forschung nichts drehen.
    Für eine halbwegs praktikable Menge an gespeicherter Energie braucht man mindestens mal 50kg Silber. Das sind dann beim jetzigen Preislevel 50.000€ nur für die Silberkathoden (aufbereitet gibt es die nicht zum Spotpreis). Wenn man jetzt noch das Auto und den Rest des Akkus dazu haben möchte, kommt man über den Daumen gepeilt auf auf ca. 80.000€ als Untergrenze für so ein Gefährt. Auch der Preis für Gebrauchtwagen dieser Art würde selten unter 60.000€ fallen (aufgrund des Materialwertes), was bedeuten würde, dass sich der Autobestand drastisch verringern würde.
    Natürlich kann man sich auch Modelle vorstellen, wo nur das Auto gekauft und der Akku vermietet wird. Da würde ich dann mit 300 bis 400€ Miete pro Monat rechnen und der Strom darf dann noch extra bezahlt werden.
    Gut das Lithium um den Faktor 15 günstiger ist.


    Ich konnte mich vor einiger Zeit mit dem Leiter der Motorenentwicklung bei Audi unterhalten und er meinte, dass langfristig hauptsächlich auf Hybridfahrzeuge mit Motor und an der Steckdose aufladbarem Akku gesetzt wird. Die Akkus haben dann eine Reichweite von 30-50km und für größere Strecken kommt dann der Verbrennungsmotor zum Einsatz. Aber auch hier werden vermutlich die günstigeren Akkuvarianten dominieren.


    Zitat

    Aber in der Luftfahrt scheint sie sich durchzusetzen.

    Dort ist jedes gesparte Kilo auch bares Geld:
    Aircraft-----------Cost to carry 1 kg for 1 year (per kg per year)*
    A310 ------------------------------US$ 131.28**
    A330 ------------------------------US$ 94.96
    *Based on 2005/06 budget fuel cost (damals kostete WTI ca. 65 heute 95 US$)

    Unser Nachbarhaus wurde verkauft. 9 Familienhaus, sanierungsbedürftig, dank Wegerechte fast wertloses Grundstück für 550.000?, bei 39.000? Jahresmieteinnshme und einen Sanierungsbedarf von ca. 250.000?!


    Wie soll man damit eine gute Rendite erzielen?

    Mit genügend Fremdkapital und optimistischer Grundeinstellung kann man sich schon das eine oder andere Milchmädchenszenario erstellen:


    Wenn das Teil saniert 800.000€ kostet, dann ergibt das bei harter 80% Finanzierung, aktuellen Zinssätzen ohne Tilgung und 20 Jahre Laufzeit, ungefähr eine Eigenkapitalrendite von 12%.((Mietertrag 39.000€ - Kreditzins 3% 19.200€)/160.000€ Eigenkapital)
    Natürlich darf bei den Mietern nichts dazwischen kommen und wenn die Preise/Mieten absacken, dann ist es wohl auch nicht so gut. Zudem können einem trotz der Sanierung neue staatliche Auflagen und Abgeben einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machen. Dann möchte man ja auch noch Rücklagen anlegen und diversen Aasgeiern muss man hier und da auch noch was abgeben.
    Insgesamt ist es wohl so, dass nur durch den Kredithebel und wenn alle anderen Parameter gut laufen, man eine gerade noch akzeptable Rendite erzielen kann.


    Mit 100% Eigenkapital sieht die "Rendite" natürlich von Anfang bescheiden aus. Macht eigentlich nur als strategisches Investment Sinn. Auch Erben die sich nicht so sehr für ihre investments interessieren haben öfters sowas im Portfolio, aber naja... einem geschenktem Gaul schaut man nicht ins Maul.

    Die Geld-zurück Garantie ist nicht schlecht. Da ist man mit dem Kaufpreis bei MDM abgesichert (Unkraut vergeht nicht). Wer eine kleine Stückelung möchte und keine Silberzehner mag, für den ist das doch ideal. Angsthasengold...


    Der Spread ist bei der Stückelung zwar recht groß, aber dafür bekommt man ja auch was geboten... ist theoretisch eine zeitlich unbegrenzte Option auf den Goldpreis und den Aufschlag von 10% bekommt man bei (Goldpreis-)Verfall und Rückgabe auch wieder zurückerstattet.

    Die Preise für Telekommunikation (z.B. die Minutenpreise beim Telefonieren) sind nur deshalb gefallen, weil die Technik, die man zur Breitstellung benötigt, mit jedem Jahr leistungsfähiger wird. Somit ist die Bereitstellung der Dienstleistung für den Provider mit weniger Kosten verbunden und Faktoren die Preissteigernd wirken, werden überstrahlt.
    Geht man ceteris paribus davon aus, dass kein oder nur sehr schwacher technologischer Fortschritt stattfindet, so überwiegen die Inflationären Faktoren und man hätte auch im Telko-sektor reale Preissteigerungen.


    Abgesehen davon nutzen die Menschen wegen der gefallenen Preise auch mehr Telekommunikationsangebote, weshalb trotz der Preissenkungen nicht unbedingt weniger Geld dafür ausgegeben wird ( http://de.wikipedia.org/wiki/Jevons%E2%80%99_Paradoxon )

    Theoretisch sollten die Barren nun attraktiver werden, da der komparative Kostenvorteil der Silbermünzen entfällt.
    Somit werden sich die Münzen preislich auf jeden Fall über den Barren einordnen und Personen denen es wirklich nur um die Liquidität ihrer Anlage geht und die das meiste Silber für ihr Geld haben wollen, werden dann Barren und keine Silbermünzen kaufen.
    Wie groß der Anteil dieser Leute sein wird ist schwer zu sagen. Sicher ist imho jedoch, dass es das ganze Bullion-Sammelmünzenzeug strategisch schwächt. Bisher sind sehr viele Leute damit in Kontakt gekommen, weil es im Vergleich zu Barren billig war. Der häufige Kontakt mit der Masse der Silberinvestoren aufgrund des Preisvorteils, konnte hier in Deutschland auch eine Art Sammelleidenschaft auslösen (weshalb wir weltweit auch den größten Markt für die Lunarmünzen stellen).


    In Märkten wo Barren und Münzen gleichgestellt sind, geht die Private-Investmentnachfrage ganz klar in Barren. Lunarmünzen sind da wenn überhaupt nur als Beimischung vorhanden. Ich selber begrüße das auch, da nun hier in Deutschland endlich diese Marktverzerrung vorbei ist, wo irgendwelche Sammlermünzen massenhaft gehortet werden, weil es zufällig mit günstigste Art ist um in Silber zu investieren.

    http://www.n-tv.de/wissen/Der-…Acker-article7040916.html

    Zitat

    ...Material von insgesamt nur gut einem Kilogramm ..."Damals muss dieses Bargeld einen unermesslichen Reichtum dargestellt haben", schätzt Jantzen. Ein gewöhnlicher Bauer habe allenfalls ein oder zwei solcher Silbermünzen besessen. Der jetzt vollständig ausgegrabene Schatz aber, deren damaliger geldlicher Wert noch nicht beziffert werden könne, hätte zu seiner Zeit sogar zum Kauf einer riesigen Viehherde ausgereicht

    Heute bekommt man pro Kilo Silber nur noch eine Kuh... http://www.deine-tierwelt.de/kleinanzeigen/kuumlhe-c89382/
    Wohl doch das falsche Pferd. ;)

    Sind deutsche Wohnimmobilien nicht überhaupt erst in den letzten Jahren auch in den Fokus reicher ausländerischer Privatinvestoren gerückt und ist der jüngste Anstieg in den Ballungsgebieten vielleicht nur nur eine Art Normalisierung/Anpassung an den Rest der Welt?


    Wie sieht es denn mit den Preisen und der Lebensqualität in den Ballungsgebieten im Rest der Welt aus - im Vergleich zu Deutschland? Wo ist im im Verhältnis zu den lokalen Gehältern der Immobilienerwerb für die Menschen günstiger als hier?