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Bei facebook könnte ich mir einen ähnlichen Kursverlauf wie bei der Telekom wirklich sehr gut vorstellen. Die Parallelen sind jedenfalls gegeben, nur eben diesmal auf globaler Ebene. Wahrscheinlich läuft alles noch ein wenig schneller ab.
Wenn man mit Aktien anfängt, bezahlt man fast immer Lehrgeld.
Der eigene Profit-Faktor ist am Anfang eher kleiner als 1, was bedeutet, dass man sobald man eine gewisse Anzahl an Trades erreicht, man wahrscheinlich für jeden verlorenen Euro weniger als einen Euro gewonnen hat. Wenn man nur sehr wenige Trades macht, ist die Losgröße zu klein und es besteht die Möglichkeit, dass man insgesamt einfach nur durch Zufall einen Gewinn gemacht hat.
Unfair ist auch, dass es für die einzelnen Spieler keine abgetrennten Bereiche gibt. Jede alte Oma der irgendein Investment aufgeschwatzt wird, sitzt an einem Tisch mit institutionellen tradern, finance PhDs und anderen Profis.
Ich habe mal eine ungefähre Grafik des Geldflusses erstellt:
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Über die Rangfolge kann man sicherlich diskutieren. Grundsätzlich sind die Gruppen aber durch ihr Fachwissen und die technischen Möglichkeiten differenziert. Es geht zudem nur darum Tendenzen aufzuzeigen. Natürlich erzielt auch eine Minderheit in den unteren Rängen Gewinn, aber tendenziell verlieren die unteren drei Ränge eben genau das Geld, dass die oberen einsacken.
Die beiden mittleren Gruppen kommen insgesamt etwa +-0 raus. Innerhalb dieser Gruppen gibt es individuell aber starke Schwankungen, wobei die Fondsmanager bei ihrem Ergebnis oft auch durch die Kunden behindert werden, da sie immer Cash für Auszahlungen vorhalten müssen und sie wenn die Kurse am Boden sind nichts kaufen können, weil die Kunden das Geld abgezogen haben. Dafür werden sie dann, wenn die Kurse neue Höchststände erreichen, mit Geld zugeschissen und wissen nicht wohin sie es noch Investieren sollen.
Ein Beispiel für die unterste Gruppe wäre jemand, die Werbung von irgendeinem windigen CFD- oder Forex-Broker anklickt, dort mit 500€ ein Konto eröffnet und nun meint mit Hebel 1:500 den dicken Reibach zu machen. (Solche Leute sind übrigens genau deren Zielgruppe) 