http://derstandard.at/?url=/?id=1220459652384
Die gemeinsam mit der (Volksbank) Banque Populaire betriebene Investmentochter Natixis war durch die Immobilienkrise in den USA schwer getroffen worden. Deshalb hatte das Institut im September eine Kapitalerhöhung um 3,7 Mrd. Euro eingeleitet. Dabei war der Kurs des börsennotierten Unternehmens schwer unter Druck geraten. Die französische Finanzmarktaufsicht AMF prüft nun, ob dies das Werk unzulässiger Spekulationen war. AMF-Chef Gerard Rameix sagte der Wirtschaftszeitung "Les Echos" vom Mittwoch, die Behörde werde die Umstände prüfen, unter denen "gewisse große Spieler" zum Sturz der Aktie beigetragen hätten. Er habe "exakte Hinweise" auf "wahnwitzige Wetten, die unter verdächtigen Umständen" gemacht worden seien.
Webkampagne gegen das Rettungspaket
http://www.zeit.de/online/2008…pagne-gegen-rettungspaket
Wütende amerikanische Bürger haben Tausende Mails an das US-Repräsentantenhaus geschickt und dessen Server damit lahmgelegt. Dem Senat droht das Gleiche.
Wähler überfluteten den Kapitolshügel mit Briefen, E-Mails, Anrufen und Briefen. Bei Bernie Sanders, einem unabhängigen Senator aus Vermont, stapelten sich Ende letzter Woche 23.000 Unterschriften auf dem Schreibtisch."
Zeitweise setzte das Repräsentantenhaus die Feedback-Funktion der Website www.house.gov außer Funktion, da der Ansturm empörter Wähler den Server lahmzulegen drohte, berichtet Jordy Yager für The Hill:
"Wir haben versucht, einen Weg zu finden, wie die Website des Repräsentantenhauses nicht vollkommen zusammenbricht", sagte Jeff Ventura, ein Sprecher der Verwaltungsleitung. Ventura verschickte einen Brief an die Kongressmitglieder, der über das ungewöhnliche Vorgehen informiert: "Aufgrund der Millionen von E-Mails, die uns derzeit erreichen, ist diese Maßnahme vorübergehend notwendig geworden, um das ordnungsgemäße Funktionieren der Online-Angebote des Kongresses zu gewährleisten."