Beiträge von Beowulf

    Erschreckt mich jetzt ein wenig, dass Russland diese kranke Ideologie vom menschengemachten Klimawandel jetzt auch für bare Münze nimmt.

    Ich habe mir jetzt nur die Übersetzungen durchgelesen. Von einem menschengemachten Klimawandel ist doch gar nicht die Rede, sondern lediglich, daß sich das Klima verändert und man darauf entsprechend zukünftig reagiert und Maßnahmen ergreifen wird.

    Gasimportkosten der EU verdreifachen sich


    Die Ausgaben der EU für den Kauf von Erdgas im Ausland steigen laut Eurostat-Daten um das 3,3-fache auf 208 Mrd. EUR im Jahr 2022.


    Insgesamt kaufte die EU im Jahr 2022 Flüssiggas und Erdgas aus 27 Ländern. Mit 109,4 Mrd. EUR entfiel der größte Teil der 208 Mrd. EUR auf Flüssiggas (LNG). Der wichtigste LNG-Lieferant der EU waren die USA, die 48,4 Mrd. EUR zahlten, das Siebenfache des Betrags von 2021.


    Den Rekordbetrag zahlte die EU auch für Gas aus Russland: 47,6 Mrd. EUR, davon 16,2 Mrd. EUR für LNG.


    Katar lag bei den LNG-Lieferungen an die EU an dritter Stelle. Die entsprechenden Ausgaben beliefen sich auf 16,1 Mrd. EUR, was einer Steigerung um das 3,8-fache entspricht.

    Weiß nicht. Ich dachte nur, die EU wollte gar kein Gas mehr aus RU beziehen... :/ Aber das sieht man wohl alles nicht so eng ;) . Gut, ein paar europäische "Querulanten" wollten ja sowieso nicht mitmachen.

    Hartes Embargo gegen russisches Gas


    "Gazprom gibt Volumen des Gastransits durch die Ukraine zum 12. März bekannt"


    "Gazprom liefert durch die Suja-Gasmessstation (GMS) 40,3 Mio. Kubikmeter Gas pro Tag durch die Ukraine nach Europa, teilte ein Vertreter des Unternehmens am 12. März gegenüber Reportern mit.


    Den Angaben zufolge wird Gazprom am 12. März 40,3 Mio. Kubikmeter pro Tag durch die Gasmessstation Suja pumpen. Gleichzeitig wurde ein Antrag auf Förderung von Gas durch die Gasverdichterstation Sohranivka abgelehnt.


    Am 11. März betrug das gepumpte Gasvolumen 39,6 Mio. m³.

    Gebäude der Klasse D haben zwischen 100 und 130 kWh/m²/a an Verbrauch und wurden so ab 1990 gebaut.

    Das ist Kriegsgeschichte. Die Bauwerke werden an dem prozentualen Bedarf der Primärenergie gemessen und nicht nach dem Gesamtbedarf. Den Begriff KFW 55, 70 der 40 gab es damals nicht. Das kam erst 20 Jahre später.

    Moin,


    jeder hier im Forum müsste dann seine Bude verlassen (egal ob zur Miete oder im Eigentum) und abreißen lassen. Der Anteil sog. Passivhäuser ist verschwindend gering. Selbst neuere Objekte lassen sich nicht auf dieses Niveau bringen. Ich habe meine Objekte (auch die alten Villen) immerhin komplett mindestens in Stufe "D" und zwar als Bedarfsausweis. Meine neueren Objekte befinden sich in A und B. Eines ist ganz sicher: Es ist gar nicht so viel Material vorhanden und schon gar nicht ausreichend Handwerker, um allein den deutschen Bestand auch nur zur Hälfte zu sanieren. Vorher werden die Laternen in Berlin saniert bzw. "geschmückt".


    Grüße
    Goldhut

    Da stimme ich zu. Wenn ich in diesem Faden etwas schreibe, entspricht das nicht unbedingt meiner Meinung oder Überzeugung, sondern ich weise auf die irren Absichten der Ideologen hin. Ich habe selbst ein Haus, verdiene aber nicht meine Brötchen mit Immos, dazu fehlt mir auch das Know-How. Aber das, was Du schreibst, ist genau das, was die Rot-Grün-Gelben und wahrscheinlich auch Schwarzen wollen. Wir wissen doch, wie realitätsfremd sie sind. Das hat sie noch nie davon abgehalten, absurde Entscheidungen zu treffen, siehe Abstellung der KKWs... Kohle.... Gas...Ukraine... was weiß ich... Ich hoffe inständig auf ein Ereignis, das den Spinnern den Garaus macht. Es ist ein Fehler, die Realitätsferne der Regierung als haltlos zu unterschätzen, sie sind oft genug damit durch gekommen, weil sie ein Weltbild vermitteln, das auf Lügen aufgebaut ist und leider zur Genüge hier auch funktioniert. Wenn ich die Diskussionen meiner Arbeitskollegen mitbekomme, die sich mit dem 3. und 4. Kredit versuchen, gegenseitig energetisch zu übertreffen, da sie glauben, im Baugewerbe einen Wissensvorsprung zu haben, wird mir kotzübel..

    Wen ich lese bis 2030, 2045, gar 2050 wird und soll....lache ich mich schlapp. Die können noch nicht einmal 1 Jahr in voraus planen. :thumbsup:

    Das ist richtig. Wenn es aber darum geht, dem Michl an den Geldbeutel zu gehen, ist der Staat äußerst kreativ und schnell mit der Umsetzung dabei :thumbsup: . Übrigens, 2033 geht es nicht erst los, sondern bis dahin muß die "energetische Erneuerung", nach Vorstellung der Grönen, abgeschlossen sein. Ob es dahingehend an Handwerkern oder Materialien fehlt, ist dem Staat egal, er wälzt das Problem auf den Verbraucher ab, das ist dessen Sache. Der Staat macht Vorgaben und der Michl hat diese zu erfüllen. Nichts desto trotz läuft bis dahin ne Menge Wasser den Rhein hinunter, aber wenn man sich die Entwicklung Deutschlands in den letzten 20 Jahren so ansieht, sollte man sich nicht unbedingt darauf verlassen, daß sich etwas zum Besseren wendet. Ich hoffe selbst darauf, daß die derzeitigen Ereignisse dazu führen, diesen ganzen Klimascheiß ad absurdum zu führen. Es schadet nämlich nicht nur dem Häuslebauer/besitzer sondern auch dem Bauhaupt- und Nebengewerbe, das mit immer neuen Vorschriften konfrontiert wird und sich dabei anfällig macht, für vermeintliche Baumängel, die gar keine sind, sondern aus der Ideologie entstanden sind, angeschwärzt zu werden.

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    Ist das das EU-Programm Fitfor55 worüber wir schon letzten Sommer diskutiert haben, oder ist das etwas Neues/Zusatzliches?

    Nun, das Fitfor55 ist die globale Überschrift für die Vorhaben, die in Angriff genommen werden, um die vermeintlichen Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Dazu werden nach und nach Richtlinien, Verordnungen, Handlungsanweisungen, Gesetze und so nen Scheiß verabschiedet. Der Sanierungszwang wird wohl ein Baustein davon sein.


    Wie sieht es eigentlich mit den denkmalgeschützten Häusern aus? Bleiben die bewohnbar?

    Kann ich mir nicht vorstellen. Bei denkmalgeschützten Häusern kann man heute schon beobachten, daß sie bis zum Verfall "geschützt" werden. Sanierungen an solchen Immobilien sind mit exorbitanten Auflagen und Kosten verbunden, außerdem ist man auf das Wohlwollen der Denkmalschutz- und nicht nur der Baubehörde angewiesen. Tatsächlich glaube ich aber, daß sich darüber sowieso noch keiner Gedanken gemacht hat. In D wird doch grundsätzlich nichts zu Ende gedacht. ^^

    EU plant Zwang zur Sanierung – und einen großen Nachteil für die Deutschen


    Millionen Eigenheimbesitzer in Europa sollen schon bald ihre Fenster austauschen, Solaranlagen auf ihre Dächer schrauben und ihre Fassaden besser dämmen. So fordert es die Europäische Kommission in einem Richtlinienentwurf, der WELT vorliegt. Alle Häuser und Wohnungen auf dem Kontinent, heißt es in dem Dokument, müssen künftig einen bestimmten Energiestandard erreichen. Das würde für viele Gebäude nichts weniger bedeuten als eine Zwangssanierung.


    Das entspricht dem, was ich letztens während einer Fortbildung mitgeteilt bekommen habe. Wenn die EU damit durchkommt und hier keine massiven Umwälzungen stattfinden, dann sollen bis zum Jahr 2033 alle Häuser der Effizienzklasse 50 und bis 2050 nur noch Passivhäuser stehen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

    Jetzt wo du das sagst, habe ich mal nachgerechnet. Bei mir in der neuen Siedlung wurden 2/3 der Häuser in Fertigbauweise gebaut (2017/2018)! Das heißt, im 1/2/3FH Bereich haben wir uns längst von der Massivbauweise entfernt.

    Was willst Du damit sagen? Fertighäuser gibt es selbstverständlich auch in Massivbauweise.