Beiträge von Knallsilber

    Die Differenzbesteuerung (§ 25a UStG) ist eine Sonderform der Umsatzbesteuerung für Wiederverkäufer, bei der nur die Marge – die Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis – besteuert wird
    . Sie verhindert eine Doppelbesteuerung beim Handel mit Gebrauchtgegenständen (z. B. Autos, Elektronik), die von Privatpersonen ohne Vorsteuerabzug eingekauft wurden.
    Wichtige Fakten zur Differenzbesteuerung:

    • Anwendung: Wird hauptsächlich von Gebrauchtwarenhändlern, Kunsthändlern und im KFZ-Handel angewendet.
    • Voraussetzung: Der Wiederverkäufer hat den Gegenstand ohne Umsatzsteuerausweis erworben (z.B. von Privat, Kleinunternehmern oder anderen Differenzbesteuerern).
    • Berechnung: Steuerpflichtig ist nicht der Brutto-Verkaufspreis, sondern nur der erzielte Gewinn (Differenz). Die Umsatzsteuer beträgt 19% auf diese Marge (bzw. auf die in der Marge enthaltene Umsatzsteuer).
    • Beispiel: Ein Händler kauft ein Auto für 5.000 € (privat) und verkauft es für 6.000 €. Er versteuert nur die 1.000 € Differenz, nicht den vollen Verkaufspreis.
    • Vorteil: Keine Doppelbesteuerung des vollen Warenwerts.
    • Nachteil: Der Händler kann aus dem Einkauf der Ware keine Vorsteuer abziehen.
    • Alternative: Der Händler kann stattdessen die "Regelbesteuerung" wählen (19% Steuer auf den gesamten Verkaufspreis), was oft bei geringen Margen günstiger ist.

    aber sie befinden sich mit 1,1 C$ auf Marktniveau

    Das ist aber ganz normal. Mei Fraa hat mal bei nem großen Ami gearbeitet, da gabs auch so Programme und zwar jedes Jahr neu. Jedes Jahr gabs nen Packen Optis, die dann in jährlichen Tranchen mit bis zu 5 Jahren Laufzeit zugeteilt wurden. Die hat man dann auch lieber bis über Zuteilungskurs gehalten, als sie billiger zu verramschen. Aber war eben variabler Bonusteil vom Gehalt, je nachdem, ob der Verein in dem Jahr gut verdient hatte. Ist in USA üblich, Canada denke ich auch, weiß das aber nicht genau. Dafür gabs kein Weihnachtsgeld und auch kein Urlaubsgeld!

    Wie kommst Du denn auf Erz?

    Ging nur ums Wirk-Prinzip, weil die Futures ja eigentlich dazu dienen sollten, deinen Betrieb (hier das Bergwerk) bzw. An/Verkauf planen zu können. Ich hätte auch Barren vom Bergwerk statt Erz schreiben können, und als Verbraucher ne Mint, die Münzen basteln will. Im Grunde ist das also eine Art Hedging, was man beim Gold in den frühen 2000ern beendet hatte, nur halt nicht über direkt Bank-Kredite mit Goldlieferung als Tilgung, sondern über die rollbaren "anonymen" Futures.

    Nur kannst du dann mit dem bischen Margin auch keinen Unfall s.o. wirklich ausgleichen, wenn man das als Versicherungsprämie betrachtet, weil dann ja 80% trotzdem abzuschreiben wären. Also trifft es mit der Margin am Ende nur gewollt rausgeschmissene "Pur-Zocker".


    Ein Bergwerk, dass keinen Cash hat, aber seine Produktion verkaufen wollte, nun nachschießen muss, stattdessen liquidiert wird.....das empfinde ich schon irgendwie als bedenklich für den Betrieb.

    man verteilt großzügig Aktienoptionen an die Mitarbeiter..

    das ist aber da drüben Teil der erwarteten Bezahlung. Und die Ausübung der Opt. bringt nur was, wenn sie steigen, also ist Ansporn "was" zu erwirtschaften, damit der Aktienkurs steigt und damit der Wert der Optionen. (die dann natürlich auch verkauft werden können, ohne eigene Ausübung).

    Ich steh grad eh auf dem Schlauch, wie das ganze für nen Silber Bergmann aussieht, der 1nen Kontrakt Ag Unzen im nächsten Monat als Erz verkaufen will, zu 100$ x 5000 Oz

    Wieso legt der Geld in die Komex, bekommt er das bei Lieferung wieder...oder hinterlegt der 15% Silberunzen 8o ...ihr versteht meine Denkpause?!


    OK, er geht also 1 Kontrakt Short, legt dann 15% von 500.000K hin = 15.000 $ als Sicherheit, damit er Überhaupt am Verkauf teilnehmen darf, und muß plötzlich auf 20% = 20.000 $ erhöhen. Da er ja selber Ag liefern will, wie wird das am Ende verrechnet?

    Die Gegenseite (ne Schmelze) geht long, 1 Kontrakt, will in dem Monat zu 100 kaufen und legt ebenfalls die Summer hin, am Ende bedient der Long den Rest von 20.000 auf 500.000 und nimmt das Erz vom Short.


    Demnach musst du als Physisch Verkäufer erst noch Geld mitbringen!? Im Schlimmsten Fall irgendwann 100%....?

    Die Industrie hatte keine Lieferprobleme. Solarhersteller meldeten keine Produktionsstopps,

    Soso. Warum hat sich dann Samsung ? Silber ab Bergwerk gesichert, das wiederspricht dem gewaltig....

    oder das der chinesische ETC die Leute davon abhalten wollte, ihn zu kaufen und am Ende ganz geschlossen ist , weil der Preis hochschoß und das Silber in dem Umfang nicht beigebracht wurde?

    Die Prägestätten müssten dann ja auch genügend 1000 Oz Barren vom Smelter bekommen können, um ihr Münzen auszuprägen....

    Und warum waren die lease rates bei 40% +....


    Wo liegt also das gemeinsame Problem!?!? Es fehlt Geld und Silber, meine Meinung.

    Hier mal die tägliche massive Prügel, mit anschließendem grünen Rückkauf.

    Die Trader mit den tiefen Taschen sind jedenfalls aktiv....vermutlich gehts eher Richtung runter....81? Oder sie basteln nen Doppelboden bei 85 und kaufen wieder etwas rauf....

    Na, zu Alufolie auswalzen und dann täglich ums Pausenbrot gewickelt irgendwem mitgeben....dann kann sich der "gelbe Sack" um den Schrott kümmern...und ich meine nicht den Chinamann! Obwohl, da enden ja auch viele gelbe Säcke, hab ich vernommen....