Übrigens betrifft mMn Marginveränderungen immer beiden Seiten, also Käufer u. Verkäufer, kA ob dann auch für Verkäufer die (vllt. vorab) schon ihre Ware an/bei Terminbörse geliefert/eingelagert haben...
Ein Ware-Einlieferer hat keine Margin, er hat Ware und keinen Kreditrahmen nötig....Wenn er was vorwärts verkauft, dann hedged er seine eigene Produktion zu einem Fest-Preis, mit dem er kalkulieren kann, aber liefert dennoch echtes Material.
Den Marginrahmen (Deckungsrahmen erhöhen) anheben, ergibt ein kleineres Zettelwüxer-Publikum das auf Kredit gehebelt mit warenlosem Papier dem Warenproduzenten das Verkausleben schwer macht. Kein normaler Mensch würde seine Ware täglich verschleudern wollen, sondern ist an nem stabilen/höheren Preis interessiert. Die Zettelspieler verdienen auch nur easy beim künstlichen Drücken (abfischen von Stop Loss Marken) und brauchen in heutigen Tagen immer mehr Grundkapital, damit sie weiter wüxen können, also mehr Zettel mit z.B. 1/10 Hinterlegung raushauen können. Also verengt das ihren Spielrahmen oder verlangt gar Nachschußpflicht bis Zwangsverkauf von kreditgehebelten Shorts etc.