Beiträge von wagr

    Wenn niemand gedruckte Papierzettel akzeptieren will - warum laufen Griechen zu den Banken und räumen ihre Konten leer?


    Ein geköpftes Huhn läuft auch erstmal rum.
    Muss dass wirklich Sinn haben?


    Obwohl, so sinnlos ist das Kontoleeren nicht.


    Das ist, wie aus einem Hausbrand noch einiges herauszuzerren.
    Werden demnächst auch hier sehen.

    Also, aus gegebenem Anlass:


    entweder sind alle geschossene Tore unsere gemeinsame Tore, und wir sind die Champions,
    oder die können die PIN zu meiner EC-Carte vergessen, die werde ich gleich vorsichtshalbe ändern.


    Sonst sehe ich da keine Logik in diesem Kommunismus.

    Die 3. Kuh ist Spanien. ;)


    Dachte ich auch erstmal.
    Aber die haben doch erst vor einer Woche ein Sahnestück abgebissen, das passt nicht.
    Andererseits, unsere Kuh, scheint mir, ist gar nicht beim Familienfoto dabei.
    Was hätte sie denn auch am Futtertrog zu suchen?
    Wird auch sonst zu dick, allein durch zuschauen.

    He? Was soll das?


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    und bei dem Gold dasselbe Unfug:


    [Blockierte Grafik: http://www.kitco.com/images/live/gold.gif]


    Dachte noch gemütlich einzudecken...


    Ah so, anscheinend das:


    "Zypern schlüpft unter Euro-Rettungsschirm"
    http://www.spiegel.de/wirtscha…tungsschirm-a-840872.html


    Eine Fliege mehr am Futtertrog, und schon brechen die in Panik. Isnochgenugda!


    [Blockierte Grafik: http://www.agriversand.de/imag…es/popup_images/242_0.jpg]


    Obwohl... beim genauem hinsehen... der dritte und der siebte von links haben wohl erstmal Pech.
    Mal auf usere Herde projeziert: wer ist der dritte? Und wer, zum Teufel, ist der siebte?
    Das könnte wichtig werden. Für den dritten. Und den siebten. Und auch sonst.

    Ungewöhnliche Klarheit bei Massenmedien. SPON soeben:


    "Angst um Euro: Top-Investor stößt deutsche Staatsanleihen ab


    Griechenland, Spanien, womöglich bald Italien: Berlin verspricht den Euro-Partnern Milliardenhilfen und geht damit hohe Risiken ein. Der weltgrößte Anleiheninvestor Pimco zieht jetzt Konsequenzen und trennt sich von deutschen Staatspapieren - aus Sorge um die Finanzkraft der Bundesrepublik. mehr...


    Kolumne: Die Euro-Zone kurz vor dem Kollaps
    Poker im Kanzleramt: Entscheidung über Fiskalpakt wird vertagt
    Griechenlands Linken-Star Tsipras: Der Mann, der Europa Angst macht
    Streit um Finanzsteuer: EU-Kommission widerspricht Kanzlerin"


    EUR vor dem Kollaps, BRD-Schuldscheine werden massiv abgestossen, und die MSM berichten darüber allen, die noch lesen können. Wird wohl nicht mehr lange dauern.

    "...
    - Deutschland tritt aus Zone aus"


    Aus der Zone tritt man nicht. Ganz selten gelingt eine Flucht. Allerdings:


    "Schritt nach links, Schritt nach rechts zählen als Fluchtversuch. Sprung auf der Stelle als Prowokation. Geschossen wird ohne Warnung." (C)

    geld abziehen schwächt die banken. wer danach das geld in em anlegt, stärkt die banken. klingt komisch, ist aber so.


    Was kümmern mich die Banken, die spielen eher mit gezinkten Karten.
    Sich selbst sollte man retten, darum geht es.

    SPON schreibt:
    http://www.spiegel.de/politik/…-euro-bonds-a-835217.html


    "Deutschland mauert gegen Euro-Bonds, doch was ist die Alternative? Die Wirtschaftsweisen fordern einen europäischen Pakt zur Schuldentilgung. Tatsächlich könnte ein solches Bündnis die Gemeinschaftswährung retten. Worauf warten wir noch?
    Info


    Der Sondergipfel der EU war der 18. seiner Art seit Ausbruch der Krise. Gelöst wurde nichts, stattdessen hatte ein Thema Konjunktur, das eigentlich schon abgeschlossen schien: Euro-Bonds, Gemeinschaftsanleihen, bei denen ein Land sich zur Finanzierung des eigenen Defizits Geld an den Märkten leihen kann, während alle anderen Mitglieder der Euro-Zone zur Mithaftung für die Rückzahlung in die Pflicht genommen werden. Dass damit jeder Anreiz zu solider Haushaltspolitik schlagartig verschwindet, es also einen "moral hazard" gibt, einen Anreiz für unmoralisches Verhalten, liegt auf der Hand."[/quote]


    So weit verstanden. Vor ein Paar Jahren noch hiess so ein Gedankengut "Kommunismus".


    Wer sind nun die neue Bolschewiki?

    " Deutschland und einige Getreue lehnen Euro-Bonds daher völlig zurecht ab, doch der wirtschaftspolitische Globalkonsens ist längst woanders: Der IWF will gemeinsame Euro-Anleihen, François Hollande und Mario Monti wollen sie, die Weltbank, China und Barack Obama wollen sie, auch die großen institutionellen Anleger wie Versicherungen und Pensionsfonds wollen sie."


    Der wirtschaftspolitische Globalkonsens ist es also.
    Wenn die Sucht, in einer schwierigen Lage den Nächsten auszurauben, dominiert, ist das Bolschewismus.
    Wer sin denn nun die neue? Einige Namen sind nichts neues, andere bewegen zum Nachdenken nach.
    Insgesamt sinds halt immer die pleiten, die an das Gut der Habenden ran wollen. Damit ist das auch eine Pleiter-Liste. Sollen sie sich doch an meinen Zahlungen verschlucken. [smilie_happy]

    Deflation:
    Löhne sinken, Preise für Produkte mit hoher Nachfrage aber kaum
    Kaufkraft steigt aber für den, der viel Geld über hat / meist aber Sachen die keiner kaufen will.


    Kaufkraft vom Lohn war gesunken, Kaufkraft vom Gespartem aber vernichtet.


    Das mit der Steigerung der Kaufkraft von dem, der Sachen hat, die keiner kaufen will, habe ich nicht verstanden.
    Die Sachen wurden gefragt - von der Bohrmaschine, über Kühlschrank/Fernseher bis zum Auto oder so.
    Nächstes Monat konntest du für die gleiche Schnipsel das nicht mehr kaufen, daher auch Zinsen über 20%.
    Gold war übrigens im Handel rar, weil die Preise staatlich waren und hinterher hinkten. Man musste schon wissen wohin, verreisen und Glück haben zu staatlichen Preisen ein Paar Goldringe zu bekommen.


    Geld hatten nur wenige, die an den Steuerrudern sassen, ein "Otto" hatte nur sein Monatslohn, die Ersparnisse waren sowieso hin. So haben meine Eltern wie Schwiegereltern damals auf den Sparbüchern ihre jahrelange Ersparnisse verbraten.
    Verdien oder verhungere - so ungefähr war das damals. Ersparnisse waren futsch.


    Extreme Geldknappheit gleichzeitig mit der extrem schnell verfallender Kaufkraft des Bargeldes - so war die Mischung.



    Wer wenig Geld hat, der verliert Kaufkraft.


    Das stimmt schon. Allerdings sind Gesetzliche Zahlungsmittel nicht unbedingt Geld.
    Damals waren das USD und DM, und ich habe in Erinnerung, dass ich zeitweise von meinem kompletten Monatslohn so um die 10-12 DM kaufen könnte. Wenn man auf das Essen verzichtet :D


    Nun sind die beide Anker von damals eben selbst Schrott.




    Du hast aber Hyperinflation in Russland erlebt.


    Das war damal das ukrainische Teil des Staates.
    Plötzlich waren alle in Aufruhr und haben viel politisch diskutiert.
    Die Hauptnote war damals, dass das ganze Zucker und Speck und andere Schätze für so gur wie nichts das Land verlassen, und wenn man sich selbständig macht, dann bleibt halt das ganze Speck allen ansässigen hierzulande zugute. Dann gibts halt Speck für alle!


    Irgendwie hats aber doch nicht für alle gereicht.

    Zitat
    Was ich eigentlich meinte: Deflation kommt, sobald alte Super-Mario-Bits
    (schon gar keine länst verspielte Casino-Chips) nichts mehr taugen und
    nur die Leistung des letzten Monats etwas Wert ist. Diese wird dann noch
    mal und noch mal abgewertet, bis das System sich irgendwo einpendelt.


    Das ist eher (Hyper)Inflation und keine Deflation.


    Also, als ich keine A4-Blättchen wegen Arbeitslosigkeit rechtzeitig hatte, war nix mit einkaufen.
    Ich würde sagen, das war eine schnell wechselnde Abfolge von beidem.


    Wenn man noch ein Paar Eier hatte, oder eine Bohrmaschine, oder so, hauptsach was festes in der Hand, konnte man was tun oder tauschen. Jetzt ganz abseits von den seltsamen Verhältnissen zwischen einer Commerzbank und einer Notenbank.


    Man mag es wie man möchte nennen - Infla, Defla. Wenn nur dein Werkeln zählt, und nur wenige können es mit dem handfestem bezahlen, und das, was man dafür an Schnipseln bekommt, sofort wieder wertos wir? Ich würde sagen das ist Naturtausch, das Leben ohne oder mit kaum Geld.


    An sich eine nicht wirklich strebenswerte Situation. Andererseits: ich hätte jetzt sofort jede Menge zu tun für Handwerker und Aushelfer, wenn die Ausgaben dafür durch die Steuern nicht mal Vier hoch wären. Mal Vier kann ich mir nicht leisten. So bleibe ich an unverrichteter Arbeit sitzen, und manch einer ist ohne Beschäftigung.


    Aha, so langsam dämmert es mir.


    Was man das "Geld" der Bank gibt, wird es also sofort zum Schuldversprechen der von Natur aus pleiter Bank.
    Sowas wie Casino-Chips, die bereits im Tischloch verschwunden sind, aber man meint, da sind welche im Einsatz.


    Das Bargeld dagegen ist das Schuldversprechen vom SuperMario, dem Sysadmin der grossen Festplatte.


    Notfalls rückt er dann dafür ein Schuldschein eines griechesches Bauerns raus - denn was anderes bedeuten seine Bits nicht. Keine Kuh, keine Zige, nicht mal ein Paar Eier. Nur ein Schuldschein eines Bauers, der von den Subwentionen lebt.


    Was die Deflation angeht: als mir zum ersten Mal im Leben die Geldscheine nicht angenommen wurden, so waren sie nicht gestempelt, sondern wurden nur mit Beilage der "Coupons" akzeptiert. Die letzten wurden auf farbigen A4-Blättern gedruckt und wurden an der Kasse mit der Schere in entsprechende Teile zurstückelt. Das waren recht begehrte Schnipsel! Ohne die konnte man kein Brot und keine Wurst kaufen, das war eine regelrechte Deflation, denn nur das Lohn des letzten Monats hatte die Kaufkraft. Einige Monate später wurden diese allerdings von den neuen deflationierten "Coupons" verdrängt, denen dann später eine neue Ausgabe der deflationierender Schipsel folgte. Von dieser Ausgabe (dritter Defla-Schock) habe ich noch ein Exemlar mit einem eine Million-Nominal, den ich einmal gescannt habe und seit dem als Avatar nutze.


    Was ich eigentlich meinte: Deflation kommt, sobald alte Super-Mario-Bits (schon gar keine länst verspielte Casino-Chips) nichts mehr taugen und nur die Leistung des letzten Monats etwas Wert ist. Diese wird dann noch mal und noch mal abgewertet, bis das System sich irgendwo einpendelt. Bis zum nächsten mal.

    Verzeiht mir mein Unwissen oder eben die Unfähigkeit das zu begreifen:


    Bargeld wird nur so geschaffen.... Die Geldschöpfung durch Kreditvergabe schafft im 1. Schritt nur Zentralbankgeld, noch kein Bargeld. Bargeld wird erst im 2. Schritt durch Teilumwandlung der Barreserve (=Überschussreserve) einer Geschäftsbank bei der Notenbank (=Zentralbankgeld) geschaffen.....
    Nur Saldobeträge werden verbucht und dadurch meist (aber nicht immer) ein Kreditgeschäft für die Geschäftsbank zur Zentralbank begründet. Das Verhältnis Saldobetrag zu Ein-/Auszahlungen ist meist sehr klein = wenig Einfluss....
    Die Umwandlung von Zentralbankgeld in Bargeld ist außerhalb von Saldoänderungen ein reines Wandlungsgeschäft, keine Kreditaufnahme...


    Ich muss allerdings für mich feststellen: das ist alles kein Geld, das ist Verarsche. Oft auch "Gesetzliche Zahlungsmittel" genannt.


    Geld ist was anderes.

    Wenn die Menschen nicht verstehen, was sie dafür bekommen, wenn sie etwas geben, ist das kein Geld.

    Das ist dann eben nur eine "Teilumwandlung der Barreserve einer Geschäftsbank bei der Notenbank".
    Und die Notenbank ist bekanntlich eine Festplatte.
    So ein Käse.

    Sorry, könnt ihr mir das mit der Drachme und Griechenland nochmal erklären?


    Griechenland hat jetzt den Euro, wir und noch ein paar Staaten haben jetzt den Euro.


    Eigentlich ist es so: Griechenland hat jetzt DM und wir haben die Drachme.
    Satatistisch... sanatistisch.. Qwatsch, statistisch gesehen nennt man das ganze "EURO" :D