Was Privatinvestoren nicht schaffen, kann der Staat auch nicht besser.?
Man sollte dabei bedenken, dass ein Staat keine materielle Person ist.
Vielmehr ist das eine Vereinbarung der Menschen über die Regeln des Zusammenlebens.
Ein Staat existiert also nur solange sich das überwiegende Teil der Menschen sich an diese Regeln hält.
Das schon in Ordnung so, war nie anders.
Von der Gemeinschaft der Staatsbürger werden einzelne Personen dafür bezahlt, damit sie bestimmte Funktionen ausüben: Kinder unterrichten, Strassen fegen, Gemeinschaft von äusseren Gefahren verteidigen...
Ein Staat wird von diesen, von der Gemeinschaft dafür bestimmten Personen, repräsentiert.
Wenn wir also von:
"Was Privatinvestoren nicht schaffen, kann der Staat auch nicht besser?"
sprechen, sollte man eigentlich verstehen:
"Was Privatinvestoren nicht schaffen, können die Beamte auch nicht besser?"
Warum sollten sie das besser oder auch nur annähernd so gut können?
Sind doch schliesslich Angestellte ohne wirkliche Verantwortung.
Man sollte diese Personen bloss nicht übervordern, und keine Wunder von ihnen erwarten.
Das ist die Schwäche der Menschen selbst, die sie dazu führt, zuerst die Eigenverantwortung auf die andere zu verschieben, um die Last nicht selbst zu tragen, um dann, nach dem Scheitern der dafür bestimmten Personen, noch laut zu fordern: "Mir steht zu, ich verlange!"
Ist pro Person leichter mit seinem Selbstwertgefühl zu vereinbaren als festzustellen "Ich war zu faul, wollte selbst nicht denken oder konnte das erst gar nicht, daher habe ich jetzt diese Lage."
Schuld sind immer die anderen. Manchmal sind das eben die Staatsdiener.