15.07.2014
"Putin treibt in Brasilien Anti-Dollar-Allianz voran .
Russlands Präsident Putin und seine Partner aus den Brics-Staaten bereiten in Brasilien den Start einer eigenen Entwicklungs-Bank vor. Diese Alternative zum IWF ist Teil des Strebens der Schwellenländer nach Unabhängigkeit vom bestehenden Dollar-Finanzsystem.
Bei dem Brics-Treffen am Dienstag nehmen eine Reihe weiterer Staaten als Gäste teil: Argentinien, Bolivien, Chile, Kolumbien, Ekuador, Guyana, Paraguay, Peru, Surinam, Uruguay und Venezuela.
Die gemeinsame Entwicklungsbank der Brics-Staaten soll vor allem Projekte finanzieren, für welche die internationalen Finanzinstitute nicht genügend Geld bereitstellen oder im Gegenzug politische Zugeständnisse verlangen. Als Startkapital verwenden die Brics-Staaten ihre Dollar-Reserven.
Neben dieser Alternative zu IWF und Weltbank planen die Brics-Staaten einen weiteren Schlag gegen die USA. Sie wollen den internationalen Handel ohne den Dollar abwickeln und auf Dollar-Währungsreserven verzichten. Dies hatte Putins Wirtschafts-Berater Sergej Glasjew am 10. Juni bereits gefordert"
http://deutsche-wirtschafts-na…nti-dollar-allianz-voran/
18.07.2014
"Auch in Argentinien schließt China umfangreiche Kooperationsverträge ab.
Die Staatschefs Chinas und Argentiniens haben das strategische Bündnis beider Länder bekräftigt. Xi Jinping und Cristina Fernández de Kirchner (Artikelfoto, M.) unterzeichneten nach einem einstündigen Treffen in Buenos Aires 19 Abkommen zum Ausbau der bilateralen Beziehungen. Unter anderem vereinbarten die Präsidenten einen Reservenaustausch der Zentralbanken (Swap) über elf Milliarden Dollar. Zudem wurden Verträge im Energie- und Transportbereich abgeschlossen. ... Die von Beobachtern als "Charmeoffensive Chinas" in Lateinamerika bezeichnete Reise führt Xi zum Abschluss nach Venezuela und Kuba."
http://www.dw.de/auch-in-argen…rtr%C3%A4ge-ab/a-17795328
19.07.2014
"China leiht Argentinien 7,5 Milliarden Dollar.
China leiht dem von einer Staatspleite bedrohten Argentinien 7,5 Milliarden Dollar für die Umsetzung von Energie- und Bahnprojekten. Die Abkommen wurden am Freitag unterzeichnet bei einem Besuch von Chinas Präsident Xi Jinping in dem lateinamerikanischen Land, das wegen eines Schuldenstreits mit mehreren Hedgefonds derzeit die globalen Kapitalmärkte nicht anzapfen kann. "
http://www.n24.de/n24/Nachrich…-5-milliarden-dollar.html
23.07.2014
"Fidel Castro empfängt Xi Jinping.
Chinas Präsident Xi Jinping schliesst seine Lateinamerika-Tour nach den Stationen Brasilien, Argentinien und Venezuela heute in Kuba ab.
Am Dienstag hat Xi mit Präsident Raúl Castro 28 Verträge abgeschlossen. Diese garantieren weitere Finanzhilfe Pekings für Energie, Bergbau, Landwirtschaft, Industrie, Infrastruktur, Tourismus, Telekommunikation und Bildungswesen. ... Der grösste Neukredit dient zur Modernisierung des Hafens von Santiago de Cuba im Osten der Insel.
Bisher hatte China in Kuba vor allem den Ausbau der Ölraffinerie von Cienfuegos mit rund 6 Milliarden Dollar finanziert und war damit bereits zur wichtigsten Kreditquelle der Insel geworden. Nach der Errichtung der Zollfreizone beim neuen Grosshafen von Mariel, der im Januar eingeweiht wurde, und dank dem seit Juni geltenden neuen Gesetz über Auslandinvestitionen zählt Havanna in Zukunft aber auch auf stärkeres Engagement Chinas in der verarbeitenden Industrie, vor allem Nahrungsmittelproduktion, Verpackungen, Telekommunikation, Informatik, Medizin und Biotechnologie. ... Zahlreiche chinesische Unternehmensführer begleiteten ihren Präsidenten und wurden von den kubanischen Wirtschaftsfunktionären im Hinblick auf künftige Investitionen und Joint Ventures umworben."
http://www.nzz.ch/internationa…ie-brieftasche-1.18349167
27.07.2014
"China baut Kooperation in Kuba und Südamerika aus.
Argentinien und China unterschrieben 19 Abkommen in den Bereichen Landwirtschaft, Energie, Infrastruktur und Finanzen. Der chinesische Staatschef versicherte der argentinischen Regierung seine Unterstützung im Kampf gegen die Hedgefonds.
Mit Kuba gab es 29 Kooperationsabkommen in den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Bildung. Die chinesische Seite hat vor allem Interesse an der Zusammenarbeit im Bereich Biotechnologie.
Mit dem langjährigen Partner Venezuela traf die chinesische Regierung 38 Vereinbarungen.
Neben wirtschaftlichen Interessen teilt die chinesische Regierung politische Ziele mit den Kooperationsländern. Dazu zählt das gemeinsame Streben nach einer multipolaren Weltordnung. ... Die Rundreise des chinesischen Präsidenten zeigt das verstärkte Interesse an Beziehungen zu Lateinamerika. Bisher hatte China vor allem in Afrika Investitionen getätigt. "
http://amerika21.de/2014/07/103381/china-lateinamerika
30.07.2014
" Kampf gegen US-"Geierfonds": Zitterpartie um Argentinien.
Wenn sich Argentinien nicht binnen Stunden mit zwei US-"Geierfonds" einigt, droht die Staatspleite. Die Firmen fordern 1,5 Milliarden Dollar - ein Scheitern könnte Südamerikas drittgrößte Wirtschaft aber noch viel mehr kosten.
...
Doch in der Nacht zum Donnerstag läuft die letzte Galgenfrist ab, sich mit den "Geierfonds" zu einigen. Gelingt das nicht, droht ihm eine abermalige Pleite - und die Verbannung aus der internationalen Finanzgemeinschaft."
http://www.spiegel.de/wirtscha…-geierfonds-a-983531.html