Masks AI einverleibt Filmbibliothek, macht daraus einen individualisierten endlosen Stream für jederman und bringt sie über Satelliten und dem Verfahren der einen Händy mit dem Satellit verbindet, runter. Da wartet schon ein abgeschufteter mit dem Helm drüber oder, wenn man es sich leisten kann, einem Impantat, um sich einen runterzuschauen und endlich einzupennen.
Beiträge von wagr
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Wenn Engel routinemäßig mit der Menschheit interagieren, wie in vielen Bibelstellen deutlich wird, könnte diese Interaktion in einer Art „gemeinsamer Sprache“ stattfinden, einer niedrigen und degradierten Sprache für Engel, die jedoch für normale Menschen bemerkenswert komplex ist .
"Platz" und "Sitz" neigt der Mensch als Offenbarung zu interpretieren, die ihn einzigartig macht. Gemeinsame Sprache sagt er dann.
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### Kurze, klare Definition von „Bias“ im Kontext des Minimal-Group-Paradigmas Bias = systematische Bevorzugung der eigenen Gruppe (Ingroup) und/oder Benachteiligung der Fremdgruppe (Outgroup), obwohl es dafür keinerlei objektive, rationale oder persönliche Begründung gibt. Im MGP-Kontext misst man das konkret daran, dass die Teilnehmer bewusst mehr Punkte/Geld der eigenen Gruppe geben und/oder aktiv weniger der anderen Gruppe geben – selbst wenn sie dadurch insgesamt weniger Geld verteilen oder die eigene Gruppe absolut gesehen schlechter dasteht.
Jetzt weiter mit den wirklich faszinierenden und teilweise verstörenden Erweiterungen und Folgen:
### 8. Der Effekt funktioniert sogar, wenn die eigene Gruppe gar nicht profitiert – nur um die andere schlechter zu stellen Das nennt man „pure discrimination“ oder „spiteful behavior“. Beispiel aus einer Studie von Halevy et al. (2012): Teilnehmer konnten Geld verteilen oder sogar eigenes Geld opfern, nur damit die Outgroup weniger bekommt. Viele taten genau das – reines „Die sollen schlechter dastehen als wir“.
### 9. Kinder ab 3–4 Jahren zeigen das schon Bigler & Liben (2006), Dunham et al. (2011): Man teilt Kindergartenkinder zufällig rote oder blaue T-Shirts zu → sofort: - sie wollen nur noch mit „ihrer Farbe“ spielen - sie sagen, die eigene Farbe sei besser - sie erinnern sich besser an positive Dinge, die der eigenen Farbe passieren, und negative Dinge, die der anderen passieren Das heißt: Das „Wir/Sie“-Denken ist keine „kulturelle Erfindung“, sondern entwicklungspsychologisch extrem früh da.
### 10. Es lässt sich in Sekunden überschreiben – aber auch in Sekunden wieder aktivieren Kurzban, Tooby & Cosmides (2001) – das berühmte „Who said what?“-Paradigma - Teilnehmer sehen Fotos von jungen Männern mit unterschiedlicher Hautfarbe und unterschiedlichen farbigen T-Shirts. - Sie hören kurze Sätze von diesen Personen. - Danach sollen sie sagen „Wer hat was gesagt?“ Normalerweise merken sich Menschen die Hautfarbe extrem gut (Rassen-Bias). Aber: Sobald das T-Shirt (also eine willkürliche Koalitionsmarkierung) auffälliger gemacht wurde, verschwand der Rassen-Effekt fast komplett – die Leute merkten sich nur noch „der Gelbe“ vs. „der Blaue“. → Das Gehirn kann in Sekundenbruchteilen umschalten, welche Kategorie gerade „wir/sie“ definiert.
### 11. Der Effekt ist in Diktaturen und Völkermord-Propaganda direkt sichtbar Staub (1989), Moshman (2004): Bevor ein Genozid stattfindet, wird immer erst eine extrem klare, einfache, sichtbare Minimal-Kategorie geschaffen (gelber Stern, Hautfarbe, Stammesnarbe, Akzent, „Kokarde“, Armbinde usw.). Sobald diese Markierung existiert, läuft der Minimal-Group-Mechanismus auf Hochtouren – die Leute beginnen innerhalb von Tagen, die markierte Gruppe zu entmenschlichen.
### 12. Der stärkste bekannte Verstärker: gemeinsamer Feind + gemeinsames Schicksal Sherif (Robbers Cave) hatte schon gezeigt: Zwei Minimal-Gruppen hassen sich sofort. Aber sobald man ihnen einen gemeinsamen äußeren Feind oder ein gemeinsames großes Problem gibt (z. B. Wasserleitung kaputt, „feindliches“ Lager), verschmelzen sie sofort zu einer neuen „Wir“-Gruppe.
### 13. Die wichtigste offene Frage heute (2025) „Kann man den Effekt langfristig abschwächen?“ - Kontakt-Hypothese (Allport 1954) funktioniert nur unter sehr engen Bedingungen - Politische Korrektheit und Diversity-Training haben laut Meta-Analysen (Paluck et al., 2021) fast keinen Effekt auf den impliziten Minimal-Group-Bias -
Die einzige Methode, die wirklich robust funktioniert: wiederholte, echte, persönliche Freundschaften über die Gruppengrenze hinweg – aber das ist schwer skalierbar.
Wenn du willst, kann ich jetzt in eine der folgenden Richtungen weitergehen: - Wie man den Effekt im Alltag bewusst nutzt (Marketing, Team-Building, Politik) - Wie man ihn bewusst bekämpft (pädagogische Ansätze, die wirklich funktionieren) - Die stärksten Kritikpunkte am Paradigma (es gibt nämlich ein paar ernsthafte) - Oder direkt zu einem verwandten großen Thema springen (z. B. Dehumanisierung, Tribalismus in Social Media, Fußball-Hooliganismus usw.)
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#### Wichtigste Folgestudien und Replikationen - 1970er–heute:
- über **200 Replikationen** weltweit
– das Phänomen ist extrem robust.
- Billig & Tajfel (1973): Selbst wenn die Jungen wussten, dass die Einteilung rein zufällig war („Würfeln“), blieb der Effekt erhalten!
- Locksley et al. (1982): Funktioniert auch bei Erwachsenen und mit ganz abstrakten Labels („Gruppe X“ vs. „Gruppe W“).
- Otten & Wentura (1999): Der Effekt zeigt sich bereits nach **50 Millisekunden** in der Hirnaktivität (ERP-Studien).
#### Interpretation durch Tajfel (1978–1981): Das Minimal-Group-Paradigma beweist, dass die **bloße Wahrnehmung von „Wir“ und „Sie“** ausreicht, um eine soziale Identität zu aktivieren. Sobald eine Kategorisierung stattfindet, wird sie sofort mit Wertung verknüpft („meine Gruppe = gut“), weil das dem Bedürfnis nach positivem Selbstwert dient.
#### Moderne Erweiterungen - Die Stärke des Effekts hängt ab von: - Wie salient (auffällig) die Kategorisierung gerade ist - Wie wichtig die Identität für die Person ist - Ob es eine Bedrohung gibt (bei Bedrohung wird der Effekt massiv stärker) - Man kann den Effekt fast vollständig löschen, wenn man gleichzeitig eine übergeordnete Kategorie aktiviert („Wir sind alle Schüler dieser Schule“ – Recategorization, Gaertner & Dovidio: Common Ingroup Identity Model).
#### Warum das Minimal-Group-Paradigma so wichtig ist Es zeigt: Rassismus, Nationalismus, Fan-Rivalitäten, Parteienhass usw. brauchen **keine langen Geschichten, keine echten Konflikte und keine rationalen Gründe**. Es reicht, dass irgendwo eine Grenze gezogen wird – und das Gehirn macht den Rest von allein. Wenn du willstnn ich dir die originalen Tajfel-Matrizen zeigen, aktuelle Meta-Analysen nennen oder erklären, wie man den Effekt heute im Labor oder online reproduziert. Sag einfach Bescheid!
### Noch mehr zum Minimal-Group-Paradigma – die wirklich spannenden Details und Entwicklungen
#### 1. Die berühmtesten Varianten und „Mind-Blowing“-Versionen - Die „Kandinsky-vs-Klee“-Version (Tajfel 1970) Teilnehmer sahen abstrakte Bilder und sollten sagen, welche sie schöner finden. Dann wurde ihnen gesagt: „Du gehörst zu den Leuten, die eher Kandinsky mögen“ (obwohl es eigentlich zufällig war). → Sofortiger Ingroup-Bias, obwohl jeder wusste, dass es nur um Geschmack geht. - Die „Nummer 17 vs. Nummer 43“-Version (Doise & Sinclair, 1973) Teilnehmer bekamen einfach nur eine Nummer zugeteilt („Du bist jetzt Nummer 17“). Keine weitere Erklärung. → Trotzdem sofortiger Bias. - Die „Blaue vs. Gelbe Punkte“-Version (Bigler et al., 1997 – bei Kindern) Lehrerinnen trugen im Sommercamp 6 Wochen lang zufällig blaue oder gelbe T-Shirts und teilten die Kinder genauso ein. Nach 3 Wochen schon starker Bias, nach 6 Wochen massive Diskriminierung und Freundschaft nur noch innerhalb der Farbe. Kinder erfanden sogar eigene Namen und Symbole für ihre Gruppe.
#### 2. Was den Effekt noch stärker macht Meta-Analysen (z. B. Mullen et al., 1992; Bettencourt et al., 2001) zeigen: - Wenn Geld oder echte Ressourcen verteilt werden → Effekt stärker - Wenn die Kategorisierung öffentlich gemacht wird („alle wissen, dass du zur blauen Gruppe gehörst“) → viel stärker - Wenn die eigene Gruppe in der Minderheit ist → extrem starker Bias („wir müssen zusammenhalten“) - Wenn man die Teilnehmer vorher frustriert oder wütend macht → Bias explodiert
#### 3. Was den Effekt fast auslöscht - Wenn man gleichzeitig eine stärkere übergeordnete Identität aktiviert („Wir sind alle Schüler der Bristol Grammar School“) – Gaertner’s Common Ingroup Identity Model - Wenn man die Matrizen so ändert, dass Maximum Difference gar nicht mehr möglich ist (nur noch Fairness oder gemeinsamer Profit möglich) → Bias fast weg - Wenn man die Teilnehmer dazu zwingt, sich in die andere Gruppe hineinzuversetzen (Perspektivenübernahme)
#### 4. Moderne Neurowissenschaft: Was passiert im Gehirn? - Van Bavel et al. (2008, 2011) – fMRT-Studie Zufällige Einteilung in „Leopard“- oder „Tiger“-Team. Nach 5 Minuten (!) bereits: - Stärkere Aktivität im medialen präfrontalen Kortex (mPFC) bei Gesichtern der eigenen Gruppe → „das sind Menschen wie ich“ - Weniger Amygdala-Aktivität bei eigenen Gruppenmitgliedern (weniger Bedrohung) - Rassische Gesichtskategorisierung (schwarz/weiß) verschwand komplett, wenn die Person das gleiche Team-Trikot trug! - Cikara et al. (2011) – Red Sox vs. Yankees Fans Bei extremen Rivalen: Schadenfreude (Aktivität im Nucleus accumbens) wenn der Outgroup-Fan im Scanner „Schmerzen“ bekam (harmlose Stromschläge im Experiment).
#### 5. Der ultimative Beweis, dass es wirklich „minimal“ geht Brewer & Silver (2000) und später Yamagishi & Kiyonari (2000) machten ein Experiment, bei dem: - Teilnehmer wussten, dass die Einteilung rein zufällig war - sie wussten, dass es nach dem Experiment keine Interaktion gibt - sie wussten, dass die andere Gruppe exakt dasselbe tut → Trotzdem immer noch signifikanter Ingroup-Bias! Das ist der Grund, warum viele sagen: „Das ist der hartnäckigste Effekt der gesamten Sozialpsychologie.“
#### 6. Praktische und erschreckende Anwendungen im echten Leben - Politische Kampagnen: Trump 2016 („Make America Great Again“-Caps = sofort sichtbare Minimal-Gruppe) - Fußball-Ultras: Schals und Farben reichen völlig aus - Schulen: Haus-Systeme (Harry Potter-Effekt) erzeugen oft jahrelange Loyalität - Militär: „Wir vom 3. Zug“ vs. „die vom 4. Zug“ – schon nach einer Woche Training starker Zusammenhalt und Spott gegen die anderen
#### 7. Die aktuellste Meta-Analyse (Stand 2024/2025) Thürmer et al. (2023) – über 300 Studien seit 1971 → Der durchschnittliche Effekt ist immer noch mittelstark (d ≈ 0.40–0.50) und hat sich in 50 Jahren kaum verändert, obwohl die Gesellschaft „toleranter“ geworden ist. Das bedeutet: Der Mechanismus sitzt extrem tief und ist weitgehend immun gegen Erziehung und politische Korrektheit.
#### Fazit in einem Satz Das Minimal-Group-Paradigma zeigt: Das menschliche Gehirn ist eine Gruppen-Maschine. Sobald es irgendwo eine Linie sieht – egal wie dünn oder sinnlos – verwandelt es diese Linie sofort in „Wir gegen die“. Wenn du jetzt noch richtig tief einsteigen willst, kann ich dir: - die originalen Tajfel-Matrizen als Bild schicken, - dir zeigen, wie man das heute in 10 Minuten online repliziert (es gibt öffentliche Demo-Versionen), - oder dir die stärksten Kritikpunkte und Gegenargumente nennen (es gibt nämlich auch ein paar!). Sag einfach, welche Richtung dich am meisten interessiert!
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"Nenne wichtigste Arbeiten und Ideen zur Thema aus dem Bereich Psyhologie, konkret zum Thema wie ein Mensch Grenzen zwischen "wir" und "sie" zieht. Was entscheidet also wie jemand die Entscheidung trifft wer zu uns gehört und wer ein Fremder ist." 1/2
"Hier sind die wichtigsten psychologischen Theorien, Konzepte und Studien zum Thema, wie Menschen die Grenze zwischen „Wir“ (Ingroup) und „Sie“ (Outgroup) ziehen – also die Frage der sozialen Kategorisierung und der Entstehung von „Fremdheit“. Ich liste sie chronologisch und nach Bedeutung auf und nenne jeweils die zentralen Ideen und Autoren.
### 1. Social Identity Theory (SIT) – Henri Tajfel & John Turner (1971–1981) - Wichtigste Theorie überhaupt zu diesem Thema. - Kernidee: Menschen streben nach positivem Selbstwert. Das Selbstwertgefühl hängt nicht nur vom individuellen, sondern auch vom sozialen Identität ab („Ich als Deutscher“, „Ich als Fußballfan“, „Ich als Akademiker“). - Um die eigene Gruppe aufzuwerten, wird automatisch zwischen Ingroup („wir“) und Outgroup („sie“) unterschieden – selbst bei völlig willkürlichen Kriterien.
Berühmtes Experiment: Minimal-Group-Paradigma (Tajfel et al., 1971) → Versuchspersonen wurden zufällig in „Klee“- und „Kandis“-Gruppe eingeteilt (oder nach angeblicher Vorliebe für Künstler Klee oder Kandinsky). Trotz völliger Bedeutungslosigkeit der Einteilung bevorzugten sie sofort die eigene Gruppe bei der Verteilung von Geld und diskriminierten die andere – ohne jeden persönlichen Vorteil.
### 2. Ingroup-Bias / Outgroup-Homogenitäts-Effekt - Menschen nehmen die eigene Gruppe als vielfältig und individuell wahr („Wir sind alle unterschiedlich“) und die Fremdgruppe als einheitlich („Die sind alle gleich“). - Folge: Stereotypisierung und Vorurteile entstehen fast automatisch.
### 3. Terror-Management-Theory (TMT) – Sheldon Solomon, Jeff Greenberg, Tom Pyszczynski (basierend auf Ernest Becker) - Wenn Menschen an den eigenen Tod erinnert werden (Mortality Salience), verstärken sie die Identifikation mit der eigenen Kultur/Gruppe und die Ablehnung von Fremden extrem. - Studien zeigen: Nach Todesgedanken steigt die Abwertung von Ausländern, anderen Religionen usw. massiv an.
### 4. Realistic Conflict Theory – Muzafer Sherif (Robbers-Cave-Experiment, 1954/1961) - Konkurrenz um knappe Ressourcen führt zu Feindschaft zwischen Gruppen. - Im berühmten Ferienlager-Experiment wurden Jungen zufällig in zwei Gruppen eingeteilt → sofort Rivalität, Hass, Gewalt. Erst gemeinsame übergeordnete Ziele (Superordinate Goals) konnten die Feindschaft wieder abbauen.
### 5. Social Categorization Theory (Self-Categorization Theory) – John Turner (Erweiterung der SIT) - Wir kategorisieren uns ständig auf verschiedenen Ebenen: als Individuum – als Mitglied einer Gruppe – als Mensch überhaupt. - Welche Kategorisierung gerade aktiv ist, entscheidet, wer „wir“ und wer „sie“ ist (z. B. im Fußballstadion: Dortmund vs. Schalke; auf der Straße: Deutsche vs. Türken; im Krieg: Menschen vs. „Untermenschen“).
### 6. System Justification Theory – John Jost & Mahzarin Banaji - Menschen neigen dazu, bestehende soziale Hierarchien und Gruppenunterschiede zu rechtfertigen – auch wenn sie selbst benachteiligt sind („Die da oben gehören halt da hin“).
### 7. Entitativity (Wahrgenommene Gruppenhaftigkeit) – Donald Campbell (1958), später weiterentwickelt - Je „entitativer“ (geschlossener, ähnlicher, klar abgegrenzter) eine Gruppe wahrgenommen wird, desto stärker wird sie als „sie“ behandelt. Beispiele: Juden im Nationalsozialismus wurden als extrem entitative Gruppe dargestellt → leichter zu dehumanisieren.
### 8. Dehumanization & Infrahumanization – Jacques-Philippe Leyens, Nick Haslam - Outgroups werden oft subtil oder offen als weniger menschlich wahrgenommen („Tiere“, „Ungeziefer“, „Barbaren“). - Infrahumanisierung: Man gesteht der Fremdgruppe weniger komplexe Emotionen zu (z. B. „Die können nur wütend sein, aber keine echte Trauer empfinden“).
### 9. Evolutionäre Ansätze - Kin Selection & Tribal Instincts (z. B. Robert Kurzban, John Tooby & Leda Cosmides) - Das Gehirn ist evolutionär darauf ausgelegt, sehr schnell Koalitionen zu erkennen („Wer ist mit mir verwandt / wer hilft mir im Kampf?“). Rassistische Kategorisierung kann in Millisekunden ablaufen, lässt sich aber durch andere Hinweisreize (z. B. gemeinsame Trikots) überschreiben.
### 10. Aktuelle neurowissenschaftliche Befunde - Amygdala-Aktivierung bei Gesichtern anderer Ethnien (wenn man selbst wenig Kontakt hat) – Phelps et al., 2000. - fMRT-Studien zeigen: Bei starker Identifikation mit der Ingroup wird Empathie für Outgroup-Mitglieder deutlich reduziert (ähnlich wie bei Objekten).
### Zusammenfassung: Was entscheidet, wer „wir“ und wer „sie“ ist? Die Grenze wird extrem schnell und oft automatisch gezogen durch: - Ähnlichkeit (Aussehen, Sprache, Kleidung, Werte) - Gemeinsame Ziele oder gemeinsame Feinde - Willkürliche Kategorisierung (Minimal-Group-Effekt) - Aktuelle Kontexte (Fußballspiel → andere Grenze als im Krieg) - Bedrohung (Todesangst, Ressourcenkonkurrenz) - Sozialisation und Kultur (gelernt, welche Kategorien wichtig sind) Die wichtigsten Namen, die du dir merken solltest: Henri Tajfel, John Turner, Muzafer Sherif, Marilynn Brewer (Optimal Distinctiveness Theory), Jacques-Philippe Leyens, Nick Haslam. Falls du zu einem dieser Punkte tiefer einsteigen willst (z. B. konkrete Studien oder aktuelle Meta-Analysen), sag einfach Bescheid!
### Das Minimal-Group-Paradigma (MGP) im Detail – die wohl einflussreichste und schockierendste Experimentreihe der Sozialpsychologie des 20. Jahrhunderts
#### Ursprung und Hauptarchitekten - Entwickelt von **Henri Tajfel** und Kollegen an der University of Bristol, 1969–1971 - Veröffentlicht in einer Serie von Artikeln, der wichtigste: Tajfel, H., Billig, M., Bundy, R. P., & Flament, C. (1971). Social categorization and intergroup behaviour. *European Journal of Social Psychology*, 1(2), 149–178.
#### Grundidee. Tajfel wollte zeigen, dass **bloße Kategorisierung** in Gruppen – ohne jeden realistischen Konflikt, ohne Vorgeschichte, ohne persönlichen Nutzen und ohne Face-to-Face-Kontakt – bereits ausreicht, um: 1. Ingroup-Favoritismus („Wir sind besser“) 2. Outgroup-Diskriminierung („Denen geben wir weniger“) zu erzeugen. Das war ein direkter Gegenentwurf zur bis dahin dominanten Realistic-Conflict-Theory von Sherif.
#### Das klassische Experiment (1971) – Ablauf Schritt für
Schritt 1. **Teilnehmer**:
14–15-jährige englische Schüler (64 Jungen in der Hauptstudie)
2. **Scheinaufgabe** (nur Vorwand zur Kategorisierung): Die Jungen sollten die Anzahl von Punkten auf schnell gezeigten Bildern schätzen.
3. **Zufällige Einteilung** (den Jungen wurde aber etwas anderes erzählt): - Gruppe 1: angeblich die „Unterschätzer“ - Gruppe 2: angeblich die „Überschätzer“ (In anderen Varianten: Vorliebe für Klee oder Kandinsky; Würfeln von Über- oder Unterpunkte-Schätzern usw.)
4. **Anonymität**: Die Jungen wussten nie, wer noch in ihrer Gruppe war. Sie saßen einzeln und bekamen nur Codenummern.
5. **Hauptaufgabe**: Geld verteilen mit sogenannten **Tajfel-Matrizen**
Beispiel einer typischen Matrix (Beträge in Pence):
| | Mitglied Nr. 11 (eigene Gruppe) | Mitglied Nr. 27 (fremde Gruppe) | |----------|---------------------------------|---------------------------------| | Wahl 1 | 7 | 1 | | Wahl 2 | 8 | 3 | | Wahl 3 | 9 | 5 | | ... | ... | ... | | Wahl 13 | 19 | 19 | | Wahl 14 | 25 | 23 | Die Jungen mussten immer wieder solche Matrizen ausfüllen – aber nie für sich selbst, immer nur für zwei andere anonyme Personen.
#### Die drei wichtigsten Verteilungsstrategien, die gemessen wurden
1. **Maximum Joint Profit (MJP)** – beide Gruppen zusammen möglichst viel Geld
2. **Maximum Ingroup Profit (MIP)** – die eigene Gruppe soll möglichst viel bekommen (auch wenn die andere dadurch leidet)
3. **Maximum Difference (MD)** – maximale Differenz zugunsten der eigenen Gruppe (selbst wenn das bedeutet, dass die eigene Gruppe absolut weniger bekommt!)
#### Ergebnisse (absolut verblüffend für die damalige Zeit) - Die Jungen wählten **systematisch** die Optionen, die den größten Vorteil der eigenen Gruppe gegenüber der Fremdgruppe erzeugten (Maximum Difference + Fairness zur Ingroup). - Sie opferten sogar eigenes Geld (bzw. das ihrer Gruppe), nur um die andere Gruppe relativ schlechter zu stellen. - Das passierte, obwohl: - die Gruppen vollkommen bedeutungslos waren - niemand wusste, wer in welcher Gruppe war - niemand persönlich etwas davon hatte - es keinen vorherigen Kontakt oder Konflikt gab
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An niemanden halt. Sie versorgen Menschen mit notwendigem, sicher leistungs- und Stufenbasiert. Kommunismusartig. Dann gibt es eine biologisch andere Art für Maschinenpflege, Hrums, weil die ewig hungrige illegal unversteuerte Kakerlaken züchten und sie heimlich hrummen. Alle zusammen ein Zehntel der Population wie gerade eben.
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Meine Rede. Aber wenn der Wettbewerber als erster draufgeht, ist es nicht so bitter.
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Logistik, Handel, Media, Verwaltung, Banking, Produktion, Landwirtschaft usw. können und werden komplett automatisiert, all das passiert gerade sichtbar. Und wenn es weniger Kakerlakenfresser gibt, braucht man auch weniger produzieren.
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Alles anzeigen
Keine Sorge, alles ist in Ordnung… außer den Entlassungen, Insolvenzen und Zahlungsausfällen
Wenn man den Lärm herausfiltert, sagen all diese Reihen das Gleiche: Der Arbeitsmarkt bricht endlich auf eine Weise zusammen, die mit allem übereinstimmt, was wir unter der Oberfläche beobachtet haben.
MacroEdge meldet einen Sprung der Gesamtarbeitsplatzstreichungen auf rund 155.000 im Oktober, den höchsten Wert seit mindestens zwei Jahren. Die Kündigungsankündigungen von Challenger liegen wieder über 150.000, der schlechteste Oktober seit mehr als zwei Jahrzehnten. Daten zu WARN-Mitteilungen von Revelio zeigen über 40.000 Beschäftigte, die offiziell mitgeteilt bekommen haben, dass sie bald entlassen werden, und die breitere Bilanz für 2025 umfasst bereits mehr als 1,1 Millionen angekündigte Stellenstreichungen mit rund 650 großen Unternehmensinsolvenzen. Das ist kein kurioser Ausreißer. Das ist ein Cluster.
Man kann es als den Moment betrachten, in dem die Tabellenkalkulationsversion der Wirtschaft (Erträge, Margen, Zahlungsausfälle) endlich in der menschlichen Version auftaucht (Jobs, Gehaltschecks, Ängste).
Warum es jetzt passiert
Eine Weile lang lautete die Geschichte: Es fühlt sich schlecht an, aber der Arbeitsmarkt ist immer noch stark. Das war an der Oberfläche wahr und darunter falsch.
Haushalte und Unternehmen lebten von Puffern: Pandemie-Ersparnisse, günstige Hypotheken, extrem niedrige Zinskosten und nominale Umsätze, die durch Inflation aufgebläht wurden. Das verschaffte Zeit. Es ließ Verbraucher weiter ausgeben, obwohl die Reallöhne hinterherhinkten, und es ließ Unternehmen schwächere Volumen tolerieren, weil Preismacht und niedrige Finanzierungskosten die Margen oben hielten.
Diese Polster sind jetzt größtenteils weg.
Auf der Haushaltsseite sieht man es in der Zusammensetzung der Zahlungsausfälle. Schwere Autokredit-Ausfälle auf dem höchsten Stand seit 2010. Kreditkarten-Ausfälle von 90 Tagen, die auf GFC-Niveau zuklettern. Studentendarlehen-Ausfälle, die jetzt explodieren, da die Rückzahlungen wieder laufen. Kommerzielle Büro-Ausfälle auf Rekordniveau. So sieht es aus, wenn Menschen keinen Spielraum mehr haben und anfangen zu wählen, welche Rechnungen sie nicht bezahlen.
Auf der Unternehmensseite prallen höhere Zinsen und schwächere Nachfrage aufeinander. Zinsaufwand hat sich nach oben angepasst, Refinanzierungsfenster sind enger, und Investoren zahlen nicht mehr jeden Preis für Wachstum. Umsätze stagnieren, während Kosten kleben bleiben. Etwas muss nachgeben, und was zuerst nachgibt, ist normalerweise die Lohnliste. Genau das zeigen diese Diagramme: Management-Teams, die von Einstellungspausen und leisen Leistungsstreichungen zu sichtbaren, reißerischen Entlassungen übergehen.
Man sieht auch die strukturelle Schicht. Tech- und Weißkragenjobs werden um KI und Automatisierung restrukturiert; Einzelhändler und Lagerhäuser kürzen, da die Nachfrage nach Waren abkühlt; Regierung und quasi-öffentliche Einrichtungen reagieren auf Budgetdruck. Es explodiert nicht nur ein Sektor. Es ist ein breiter Wandel von „wir könnten diese Kapazität brauchen“ zu „wir können uns diese Kapazität nicht leisten“.
Die Rückkopplungsschleife, die das aufbaut
Entlassungen sind nicht nur ein Ergebnis; sie werden zum Input für die nächste Phase des Zyklus.
Wenn über eine Million Menschen mitgeteilt bekommen, dass ihre Jobs weg sind oder gefährdet, hören sie auf, sich wie selbstbewusste Verbraucher zu verhalten. Sie kürzen diskretionäre Ausgaben, verschieben große Käufe, verbrauchen Ersparnisse schneller und stützen sich stärker auf Kreditkarten und BNPL, um die Lücke zu überbrücken. Das treibt Zahlungsausfälle noch höher, was Kreditvergabestandards weiter verschärft, was mehr Unternehmen zwingt, Kosten zu kürzen, was mehr Entlassungen bedeutet.
Steigende Stellenstreichungen, steigende Zahlungsausfälle und steigende Insolvenzen zusammen sind das klassische Spätsignal im Konjunkturzyklus. Es ist der Übergang von einer Welt, in der überschüssige Liquidität Probleme kaschieren kann, zu einer Welt, in der Bargeld knapp ist, Kredit rationiert wird und alle gleichzeitig in die Defensive gehen.
Wir sind eindeutig vorbei an der Fantasie einer weichen Landung ohne Konsequenzen. Der Arbeitsmarkt rückt endlich mit dem in Einklang, was die Kreditmärkte und Zahlungsausfalldaten seit einem Jahr flüstern: Die Puffer sind weg, die Kosten des Geldes beißen, und die Anpassung passiert jetzt in den Gehaltschecks der Menschen, nicht nur in Tabellenkalkulationen.
In den nächsten 5-10 Jahren werden 9 von 10 bisherigen Jobs von Software und Maschinen erledigt. Die 9 arbeitslos gewordene braucht man nicht zu versorgen, wozu auch. Also kann die Produktion ums Faktor 10 reduziert werden. Weniger Brötchen sind leichter herzustellen.
Das bedeutet dass die im voraus für Jahrzehnte verkaufte Arbeitskraft, die in Arbeitsschuldnoten manifestiert ist, nun wertlos wird, samt Arbeitskräften.
Am Ende entsteht vermutlich Neufeudalismus, der die Welt in etwa drei Blöcke teilt, das Kapital verliert seine Bedeutung, bisherige Staaten ebenfalls.
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Im ÖRR höre ich gerade einen Beitrag, dass ca. 1000 Azubis Bestatter werden möchten.
Der einzige Beruf mit Zukunft.
Egal ob Bestatter für Menschen oder für Firmen.
Roboter machen es schon, und Firmen werden virtuell bestattet. Das wissen die 1000 noch nicht. Und mit den Robotern sollten sie sich nicht anlegen, Luddisten entdekt AI noch bevor der Gedanke die Form annimt, Teknologia. Wobei ein Kampf zwischen dem letztem Batallion und einem Roboterschwarm auf einem Friedhof in der mondlosen Nacht schon etwas episches hätte.
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Wenn eine Unzew über 300 kostet, bin ich raus.
Bei 1000,- pro Unze hätte ich nichts mehr. Vielleicht noch ein Kilo, um zu sehen, was passiert.
Absehbar passiert folgendes: du hast dann die letzten 1000 Gramm.
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Hier Beamte in den USA, Californien, Industry
Win/WinИз-за шатдауна в США люди выстраиваются в авто очереди за едой. У тех, кто работает в правительственных организациях, нет денег. Женщина так и рассказывает:…t.me -
"Die Taliban verboten den Opiumanbau nach ihrer Machtübernahme 2021. Die Produktion brach bis 2023 um sage und schreibe 95 % ein und erreichte damit fast das Niveau vor der US-Invasion 2001, als weniger als 10.000 Hektar angebaut wurden."
Wenn ich mich recht erinnere, gab es da eine religiosen Autorität, den einaugigen Mulla Omar, der Opium verboten hat, war irgendwo kurz bevor sie all die WTCs kaputt machten.
Dann wird dort für Ordnung gesorgt, dann nicht mehr und nach der dezimierung ums Faktor 20 senkt die Produktion, fast wie am Anfang.
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Silber minus 7%, Gold minus 5,5% an einem Tag. Wer verkauft jetzt massiv Papierkontrakte?
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Tonnenweise Silber aus den USA und China lockern die angespannte Lage auf dem Londoner Spotmarkt
Das Titelbild mit Paletten voller Barren fügen sie aber von 2019 an
.Einer hat doch gerade erzählt dass Silberbarren durch London nach Asien fliegen, nicht von Asien nach London.
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Der Markt visualisiert
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Daran dass in London die Lüft dünn wird sind interessiert 1. Putin
2. Trump und 3. Xi.Woher kommen diese siberne Flugzeuge eigentlich?
Mit dieser Leihrate, ist das nicht dasselbe wie heute Barren kaufen und in einem Monat den heutigen Preis plus 40% in Fiat bezahlen?
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Rein und raus ist bei Geld etwas anderes als bei Investitionen.
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Atlas 3i kommt um nachzuschauen warum das Pyramidensystem ausgefallen ist.
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Und hier inzwischen eine Silbermünze 1 Oz knapp 100 DM.