Zitat1928-1933 ging nicht auf einen Schlag vonstatten, wie sich das unsere Generationen zur Zeit so vorstellen - es war ein anfänglich schleichender Prozess, der dann an einem bestimmten Punkt explodierte und einige Jahre andauerte um dann mit dem NS-Regime zu enden. Was war schlimmer: Der erste Crash mit anschließender Depression oder der hyperinflationäre Ausbruch ein paar Jahre später?
LEUTE! Ich glaube ihr verwechselt da was. Bisher habe ich nix von Hyperinflation nach 30er in DE gelesen. Scheinbar sind das Gerüchte - oder kann es einer hier bestätigen. Also Hyperinflation nach der Depression der 30er?
Siehe auch hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hyperinflation
Keine Hyperinflation zu sehen... aber dafür was interessantes:
1922 Sowjetunion/RSFSR (Russland), absichtlich herbeigeführt (Siehe auch [1])
ZitatBereits kurz nach der Oktoberrevolution versuchte Lenin, die russische Wirtschaft per Dekret in eine zentrale Planwirtschaft umzuwandeln. Als erstes wurden bis Anfang 1918 die Banken verstaatlicht. Gemäß dem Parteiprogramm der Bolschewiki sollte das Geld als Zahlungsmittel komplett abgeschafft werden. Da das Geld nicht per Dekret abgeschafft werden konnte, ließ die Regierung durch zusätzliches Gelddrucken bis 1922 eine Hyperinflation herbeiführen, die alle umlaufenden Geldmittel entwertete. Lenin beauftragte 1918 den Journalisten Jurij Larin damit, eine zentrale Planungsinstanz für die Verstaatlichung der Industrie zu schaffen. Hieraus ging der Oberste Wirtschaftsrat hervor, der die Enteignung der privaten Unternehmen umsetzte, deren Eigentümer in der Regel ihre Betriebe entschädigungslos abtreten mussten. Das Firmenvermögen wurde vom Staat eingezogen.
Was für ein Horror...
Und hier noch was interessantes:
http://www.bpb.de/publikatione…_der_Asienkrise.html#art2
Zitat-Der Staat: Für den russischen Staat, der nicht nur 1996 und 1997 Schulden in Fremdwährung aufgebaut hatte, sondern Ende 1997 nicht zuletzt aufgrund der Übernahme der Schulden der Sowjetunion einen Schuldenbestand in Auslandswährung in Höhe von 123,5 Mrd. US-Dollar bzw. 27,5 Prozent am russischen BIP hatte, musste jede Abwertung des Rubel fatal sein [11] . Denn eine Abwertung der inländischen Währung erhöht bei Schulden in fremder Währung den realen Schuldendienst. Das Problem besteht einfach darin, dass der russische Staat Steuern in Rubel einnimmt, jedoch Auslandskredite in Fremdwährung bedienen muss [12] .