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In unseren sehr gesättigten "westlichen" Volkswirtschaften wachsen (insbesondere im Gegensatz zu China+Asien)die oben aufgezählten 5 (Waren-)Gruppen, die ich mit der nur einmal vorhandenen Geldmenge kaufen kann, aber sehr viel langsamer wie die von den Zentralbanken+dem Bankensystem aufgrund des Zinseszinseffektes geforderten Geldmengen (in den letzten Monaten ist in USA M3 gefallen, z.B. durch die Pleiten kleinerer Firmen, da das Geld in dort geplatzten Krediten auch weg ist und in den Bilanzen abgeschrieben werden muß-Seit Ende März - August 2010 hatte nmE die FED auch kein neues Geld mehr gedruckt).
M3 wird in USA nicht mehr veröffentlicht
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Um einem deflatorischen Systemzusammenbruch entgegen zu wirken, muß die FED nun neue Geldmengen drucken, um die durch Insolvenzen weggefallenen Geldmengen (die durch die ausfallenden Schulden ja systembedingt weggefallen sind) auszugleichen und noch mehr, um die SYSTEMRELEVANTEN (ZINSES-)ZINSEN zu bezahlen UND um Investionen in der Wirtschaft, auf dem Häusermarkt und wo auch immer anzuregen ...
Ja, nur es wird nicht helfen. Schuldenkrise durch neue Schulden kann man nicht heilen.
Es sei, es fliegt wieder ein Flugzeug irgendwo rein und die Billionenschulden verschwinden einfach so (das wäre wieder deflationär).
Der Häusermarkt wurde durch massive Aufkäufe gerade noch so stabil gehalten. Diese Häuser müssen wieder auf den Markt - irgendwann.
Oder die werden abgerissen wie in Detroit...
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Steigen diese neuen Geldmengen nun wie gesagt überprotortional zu den oben aufgezählten 5 Warengruppen, die ich mit diesem Geld kaufen kann, so muß dies logischer Weise irgendwo zu "Preissteigerungen" (="Inflation im Volksmunde") führen.
Es sei, M3 bleibt konstant und das Waren- und Dienstleistungsangebot geht massiv zurück.
Dadurch würde auch einiges teuerer. Aktuell sieht man, dass M3 konstant ist und wir einen Aufschwung haben.
Das passt nicht.
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Und dies hat in den letzten 2 Jahren insbesondere in den ersten von mir genannten 4 Warengruppen (den ASSETS) auch stattgefunden. IN der 5. WArengruppe, den FERTIGGÜTERN, war die Entwicklung eher DEFLATORISCH!!! Diese sogenannte "Asset"-Inflation war in den ltzt. Monaten insbesondere in den Bereichen Aktien und Commodities (z.B. Weizen, Gold), in BRD z.B. auch in Immobilien, deutlich zu sehen. Bonds sind aufgrund der niedrigen Zinsen (negative Real-Rendite nach Inflation) weniger attraktiv, werden aber mit (fast) kostenlosem Zentralbankgeld auch von den Banken weiterhin gekauft…(siehe z.B: PReis-Bubble im BUND-FUTURE)
Fast kostenlos = 1%. Inflation hier nach Meinung einiger = min 2%. Verzinsung Bonds = 2,5% (Pi x Daumen)
Das ist effektiv ein Verlust.
JEDOCH! Aufwertung der DE-Anleihen (121 -> 132 = +9% in 1 Jahr) ist aber enorm.
Langfristig ist aber weitere Aufwertung eher unrealistisch. D.h. die Banken machen dann
entw. ein Verlust oder die "produzieren" eine enorme Nachfrage nach Bonds z.B. durch Aktiencrash.
Unmöglich? Genau so möglich, wie die Erzeugung der Inflation durch Banken selbst.
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Die Zentralbanken empfinden "Asset"-Inflation (irgendwo muss das neue Geld ja logischer Weise zu Preissteigerungen führen) aber nicht als negativ. Sie werden erst dann aktiv, wenn die Preise in dem 5. gennanten bereich der Fertiggüter, also z.B. bei den Lebensmittelpreisen im Supermarkt zu steigen beginnen…was ja in den ltzt. 2 Jahren nicht der Fall war (ANMERKUNG für die Defla-Anhänger wie G&B: Solange ein Großteil der PREISE im Gesamt-System steigen wie in bei den von mir genannten ASSETS Nr. 1-4, solange ist auch INFLATION im System und KEINE DEFLATION!!!).
Bitte nichts durcheinander werfen!
Die Definition von Deflation wurde von mir schon mehrmals erläutert.
Die klassische Definition ist der Rückgang der Geldmenge (=EINE URSACHE)
Der Preisverfall ist demnach die AUSWIRKUNG.
Per Definition haben wir NOCH KEINE Deflation, weil M3 noch konstant ist.
(Wozu poste ich immer M3 hier? Und warum ist M3 in meiner Signatur?)
Diesen Level wird man jedoch nicht halten können, da die Nachfrage in westl. Ländern
vorgezogen wurde. Der Boom der Schwellenländer geht auf die große Liquidität
durch Konjunktur- und Rettungspakete zurück und wird auch schnell zusammenbrechen
(auf Aktienmärkte achten). Die gesamte Liquidität kommt aus dem Westen.
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Das ist den Zentralbanken aber egal, sie werden ausschliesslich nur bei einem massiven Ansteigen der "Fertiggüter" aktiv, weil das ja eine innere Bedrohung eines Landes durch die Bevölkerung zur Folge hat (die Leute können sich das Heizen der Wohnung nicht mehr leisten oder werden nich mehr satt und gehen auf die Strasse…)
Die ZB interessieren Fertiggüter nicht im geringsten...
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Der hier von mir geschilderte Zusammenhang gilt natürlich NUR so lange, so lange die Banken deutlich mehr Geld drucken als Güter (Häuser, Rohstoffe,…) produzieren (die USA will nach Meldungen ab 17.8.2010 ja wieder mit der Gelddruckerei anfangen).
JA, Banken "drucken" Geld durch Kreditvergabe.
Ein überschuldetes System kann keine große Nachfrage nach Schulden mehr generieren.
Siehe dazu Spanien. IN DE ist es ganz anders, es gab hier solche Exzesse nicht.
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Sobald sie anfangen, die Geldmengen RUNTERZUFAHREN, wird’s natürlich deflatorisch (Preissenkend), also Aktien, Gold, Silber und Immobilien MÜSSEN dann wieder fallen (natürlich kann auch nur eine Assetklasse fallen und andere konstant bleiben oder steigen, das kann niemand vorhersehen)
Es wird nichts runtergefahren, sondern es fährt von selbst runter, weil keine Nachfrage nach Krediten mehr kommt.
Für Bild-Leser: Wenn jetzt in EU die Leitzinsen bei 1% sind und in USA noch weniger.
Damit konnte man gerade noch so alles stabilisieren.
Was würde man für Maßnahmen treffen, falls nochmal ein 911 passieren würde?
Das Pulver der ZB wurde vollständig verschossen!
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SCHLUSSFOLGERUNG aus dem von mir hier Dargestellten: Die Zentralbanken können die Entwicklung INfla/DEfla wie sie WOLLEN und OHNE EINSCHRÄNKUNGEN STEUERN, weil sie über die vorhandene GELDMENGE ABSOLUT FREI entscheiden können
Können die nicht. Die Maßnahmen haben ihre Effektivität bereits verloren. Beim 911 hat es noch funktioniert. Diesmal hat es nicht funktioniert und erst 700 MRD Paket + G20 haben nach vielen Monaten die Wende gerade noch so KURZFRISTIG gebracht. Nächste Leitzinssenkungen sind effektiv nicht mehr möglich (siehe Japan) und es mangelt schon lange nicht an Liquidität, sondern an neuen Schuldnern. Die Möglichkeiten der ZB sind ausgeschöpft.
Das einzige was noch kommen kann, wäre Geldregen a'la Helicopter-Ben. Das würde effektiv die Deflation brechen - doch das benötigte Volumen wäre dann gigantisch und auch die Folgen. Dessen ist sich die Fed bewusst. Auch wenn das genau mein favourisiertes Szenario darstellt (Notgeld = Beginn Phase 2), so ist es nicht zu 100% wahrscheinlich. Hierzu müsste man echtes Notgeld ohne jede Schulden dahinter erschaffen - und wortwörtlich drucken.
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Alle Möglichkeiten haben sie!! (Zur NOT werden eben -wie bisher nie dagewesen- z.B: Autobahnen+Straßenlaternen monetisiert und das Geld direkt unter UMGEHUNG der Geschäftsbanken in das System gepumpt!!!). UND nmE haben sich die ZBs dieser welt -das belegen die Indizien- eindeutig für den INFLATIONSWEG entschieden und NIcht für den der DEFLATION!!!
Die ZB haben die Banken nicht umgangen. Die ZB gehören quasi den Banken!
Umgehung der Banken wäre Notgeld, wie oben beschrieben.