Beiträge von lazybastard

    Das Video hier von Patrick Lancaster wird gelobt für die Einblicke, die ein Japaner in den Reihen des Donbass-Widerstandes gibt.

    Aber noch interessanter finde ich das Interview am Ende mit dem abchasischen Kommandeur (ab Minute 41), der auch den armenisch-aserbaidschanischen Konflikt schon fast philosohisch im Zusammenhang betrachtet.

    Der Hammer ist aber ganz am Ende (Minute 57): Er telefoniert mit dem Kommandeur einer ukrainischen Einheit und plaudert mit ihm da sie einen ukrainischen Gefangenen aus seiner Einheit haben, dass sich dort jemand um seine Frau und die drei Kinder kümmern soll, bevor er irgendwann ausgetauscht werden kann.

    Das Ganze in einer Arschruhe und am Ende wird noch ein Witz gemacht....


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    Schlimmer als befürchtet, Degussa jetzt auf Böhmermann- und Klimakleberkurs:


    Degussa Goldhandel kämpft nun gegen Rechts
    Der neue Degussa-Chef distanziert sich von der jüngsten Firmen-Vergangenheit. Man habe jede „Nähe zu rechten Gruppen“ gekappt. Zwei profilierte Köpfe mußten…
    jungefreiheit.de


    Markus Krall hatte sich bis jetzt immer weitgehend loyal gegenüber seinem früheren Arbeitgeber verhalten und nicht nachgetreten, aber dort nimmt man sich jetzt ein Beispiel am Politkasper Böhmermann und DISTANZIERT sich von Krall und Torsten Polleit.

    Schäbig.

    Ich denke, da muss man nichts mehr kaufen.... :cursing:

    Angst vor Stellenabbau im Werk Zwickau

    E-Auto-Krise 8| bei Volkswagen

    Riesa (Sachsen) – Im Volkswagenwerk in Zwickau droht womöglich ein massiver Stellenabbau. Das bestätigte am Abend Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer bei einer CDU-Veranstaltung in Riesa. „In den nächsten Tagen, vielleicht auch Stunden werden wir bedauerliche Nachrichten hören. Wir waren stolz auf das, was in Sachsen bei Volkswagen mit der Elektromobilität losgeht, was da vorangeht. Jetzt sehen wir: ganz so erfolgreich ist es am Ende doch nicht. <X X( =O Eine ganze Reihe von Kollegen werden zumindest zeitweise dort erst mal nicht mehr arbeiten können“, sagte der sächsische Ministerpräsident vor Parteimitgliedern.

    Seit Monatsanfang gab es Spekulationen um mögliche Stellenstreichungen bei VW in Zwickau-Mosel. Rund 11 000 Mitarbeiter produzieren dort seit 2019 ausschließlich Elektrofahrzeuge der Baureihe ID.3, ID.4 und ID.5. Nun die Bestätigung aus dem Munde des sächsischen Ministerpräsidenten! Eine Hiobsbotschaft vor allem für die 2500 befristet angestellten Mitarbeiter. Seit dem 1. September ist unter anderem die gewerbliche Förderung für E-Fahrzeuge entfallen. Bereits zu Jahresbeginn waren die staatlichen Zuschüsse für die Käufer für Elektrofahrzeuge deutlich reduziert worden. Dies und die allgemeine Kaufzurückhaltung haben zu einem Einbruch der Verkaufszahlen auch bei VW geführt.

    Verkaufe einen (2023) hier im Forum....


    -verkauft-

    Ich verkaufe einen 10 Rubel Tscherwonetz 2023 (!).

    In Anbetracht der Tatsache, dass diese Münze in Deutschland aktuell, aus bekannten Gründen, sehr schwer zu bekommen ist und einen sehr umständlichen Weg im Handgepäck (auf der Krim gekauft, mit dem Zug bis Mineralne Wody im Kaukasus, dann per Flugzeug über Armenien und Tschechien schließlich nach Deutschland) nehmen mußte, halte ich einen gewissen Aufpreis für gerechtfertigt.

    Bei ebay Kleinanzeigen bietet jemand diese Münze seit Monaten für 1.150 EUR an, was ich für völlig übertrieben halte.

    Ich möchte 750 EUR für diese Münze.

    Versenden würde ich sie mit einem gut verpackten und großem DHL-Paket.

    Alternativ wäre Übergabe im Raum Leipzig möglich.

    Peyto, Cardinal, Source Rock, MEG Energy, Canadian Natural usw. usw..........Antero und Brichcliff wurden von Caldera ja schon genannt...eigentlich gibt es erstaunlich viele...die meisten sogar mit anständigen Dividendenrenditen...

    Kann man dem Hindenburg Research Vertrauen schenken?

    Na ja, der Artikel klang recht gut recherchiert und mich schrecken die FF24-Werbeaktionen und e-mails auch etwas ab, aber dass Freedom Holding im Laufe der Woche ca. 7 oder 8 % verliert, um dann am Freitag unter Rekordvolumen um 25 % nach oben zu schießen, läßt wohl eher wieder auf ein typisch amerikanisches Börsenspielchen schließen.....short squeeze unter Leerverkäufern?!
    War Hindenburg selbst aktiv und hat die Feuerkraft der ursprünglich russischen Eigentümer unterschätzt?


    Rein rechtlich dürfte man aber die amerikanische Holding von der in Europa tätigen Firma eh gut getrennt haben....

    Unwahrscheinlich, ich zahle derzeit 22 Cent für Strom und das im teuren Schleswig-Holstein. Trotz des ganzen wahnsinns wurde mein Tarif nie angefochten, wie auch....
    @ Caldera: Glaube kaum das du kündigen und beim gleichen anbieter wieder abschließen kannst. Ich Wechsel meinen Strom Tarif seit 15 Jahren teilweise mehrmals jährlich und ich hatte eigentlich immer eine sperrfrist von 6 Monate bis ich wieder zum alten Anbieter zurück konnte. Wird bei Gas höchst wahrscheinlich genau so sein. Aber es sollte sich leicht ein alternativer Anbieter finden lassen.... Oder halt anrufen probieren, bei DSL Anschlüsse gibt es dann eigentlich immer um die 50% Rabatt, bei Strom war wechseln bisher immer on Vorteil........

    Da hast du aber Glück gehabt mit deinem Stromanbieter.
    Das war ja im Sommer/ Herbst 2021 großes Thema, als reihenweise Reseller ihre Tarife bei langlaufenden Verträgen massiv erhöhten, weil sie sich beim Einkauf verkalkuliert hatten und bevor sie Insolvenz anmelden mußten, es auf die Art und Weise versuchten.
    Hatte ich selber durch mit Strogon Energie. Die hatten mir noch im Frühsommer den Vertrag mit 27 oder 28 Ct. um ein Jahr verlängert und zwei Monate später kam ein Schreiben, wo man nicht genau wußte, ob die mehr bettelten oder drohten. Jedenfalls beriefen sie sich höhere Gewalt o.ä. und wollten den Tarif um 30% oder mehr erhöhen.
    Da ich von der Bonität von Strogon nicht besonders überzeugt war und ich keine Lust hatte mit einem möglicherweise insolventen Anbieter einen Rechtsstreit einzugehen, habe ich einfach gekündigt und bin noch in einen günstigen Tarif bei den örtlichen Stadtwerken geswitcht.
    Aber auf die Sicherheit von Laufzeitverträgen würde ich heutzutage nichts mehr geben....


    Hier auf der Seite, wird das wohl alles gut aufgearbeitet und dokumentiert:
    https://verbraucherhilfe-strom…tswerke-duesseldorf/#IIId

    "....Wise habe ich mir schon angeschaut, die unterstützen kein KZT. TransferGO ist der einzige Anbieter, den ich für KZT gefunden habe. Wirklich günstig ist das aber auch nicht...."


    Bei http://www.advcash.com hast du die Möglichkeit Geld auf eine in Kasachstan ausgestellte Kreditkarte zu senden (1,5 % Gebühren). Ob das irgendwie weiterhilft?
    Bei den russischen MIR-Karten, die man von dort auch auffüllen kann, ist die Kartennummer in der Regel auch die Kontonummer, so dass das Geld dann direkt aufs Konto geht. Aber mit Kasachstan kenne ich mich nicht aus.

    Heute rief mich der Berater von freedom24 an.
    Unser Umzugsauftrag von Lynx zu F24 ist schon ca. eine Woche alt. Wollte sowieso heute nachfragen.


    Da Lynx sofort die Aktien transferieren wollte, aber auf F24 noch kein Geld deponiert war (100 EUR Gebühren werden dort fällig), wurde der Auftrag de facto von F24 abgelehnt, aber der von Lynx bestand immer noch.
    Mußte heute neuen Auftrag bei F24 aufgeben (Gibt ja dort ein selbserklärendes einfaches Formula dafür), bevor der Auftrag komplett gelöscht wird.
    Deswegen machte sich der Kundenberater die Mühe anzurufen :thumbup:
    Erledigt und jetzt ist der Status auf "in Bearbeitung".
    Vielleicht noch interessant zu wissen: Bei F24 "Poly.AIX.KZ" angeben, nicht POLY.EU o.a.


    Aber ansonsten sollten die Aktien dann wohl noch diese Woche eingebucht sein.
    Also von Lynx zu F24 (original Aktien) funktioniert.

    Prigozhin sagt, er hat 25.000 Mann.
    Auf Telegram ist von zwei Kolonnen (50 und 80 km Länge) die Rede. Da dürfte jedes Fahrzeug mit maximal 2 Leuten besetzt sein ?)


    Desweiteren befinden die sich ja offensichtlich im Gebiet von Rostow am Don.
    Bis Moskau sind es mehr als 1000 km.
    Mit Militärfahrzeugen sollte man da mindestens 24 Stunden unterwegs sein.
    Präsentiert auf schnurgerader Autobahn.


    Prigozhin ist sicher kein Selbstmörder und wenn er kein backup in Moskau hat, sicher auch keine Chance lebend auf dem Roten Platz anzukommen.


    Keine Ahnung was das am Ende werden wird, aber sicher kein Putsch....

    07.12.2021


    3D-Druck: Blackstone startet neue Batterie-Produktion
    Mit dem speziellen Druckverfahren sollen im Döbelner Gewerbegebiet an der A14 Batteriezellen unter anderem für E-Autos hergestellt werden.



    https://www.saechsische.de/doe…doebeln-5581132-plus.html


    Der Freistaat unterstützt das Projekt in Döbeln. Die Sächsische Aufbaubank habe Fördermittel in Höhe von 5,7 Millionen Euro zugesagt, sagte Ulrich Ernst, Chef der Mutterfirma Blackstone Resources in der Schweiz.



    23.06.2023


    Batterie-Hersteller Blackstone in Döbeln ist pleite
    Noch vor einem Jahr wurde der Batteriehersteller Blackstone in Döbeln gefeiert und mit Millionen gefördert. Doch umsonst: Am Freitag hat das Unternehmen Insolvenz beantragt.



    https://www.saechsische.de/wir…-pleite-5876211-plus.html


    Die Euphorie war so groß, dass das Bundeswirtschaftsministerium einen Förderbescheid über 24,1 Millionen Euro erteilte.

    Hier mal ein großes Dankeschön an alle, die ihre Erfahrungen posten, vor allem natürlich urai, der hier sehr fokussiert die Sache verfolgt [smilie_blume]


    Wir haben nur 250 original Aktien bei Lynx im Depot.
    Irgendwo schon abgeschrieben, aber, auch schon aus Prinzip, will man sie natürlich trotzdem vor diesen irren Sanktionierern retten.


    Nach monatelangen Mitlesen hier, habe ich am Wochenende ein Konto bei freedom24 eröffnet. Gestern dann den Übertrag bei Lynx eingegeben. Gleichzeitig dort noch per Kontaktformular wegen Daten angefragt, die man wiederum für den Auftrag bei freedom24 benötigen sollte.
    Bevor aber eine Antwort von Lnyx kam, schrieb heute schon ein persönlicher Betreuer von freedom24, dass man den Auftrag erhalten habe, 100 EUR Gebühren fällig wären (hatten natürlich noch kein Geld eingezahlt) und das eigene Formular bei freedom24 auszufüllen wäre. Bei Hilfe wäre der persönliche Betreuer (mit Name und Durchwahl) noch bis 19 Uhr heute erreichbar.


    Bei welchem deutschen online Broker bekommt man denn noch einen persönlichen Ansprechpartner????


    Ich vermute mal, die registrieren das ganz genau, dass da im Moment Kunden zu f24 wechseln, mit der primären Absicht "russische" Aktien dorthin zu verlagern.
    Und ich hoffe, die erkennen die große Chance, die sich dort bietet, wenn man für diese Kunden dort eine Lösung findet. Und zwar hoffentlich nicht nur für Polymetal.
    Ich habe dann auch gleich auf unsere Gazprom-Aktien hingewiesen, die ebenfalls noch bei Lynx liegen und gefragt, wie der Berater die Situation einschätzt und ob f24 auch dort in Zukunft irgendeine Lösung sieht.
    Bin gespannt, wie es weitergeht.
    Der Service bei freedom stimmt aber schon mal zuversichtlich....

    Mein Eindruck ist, die haben sich derart zuschütten lassen, mit Neuvolk, die zahlen jeden Preis, egal für was, nur bewohnbar. Ist ja überall, nich nur Leipzig. Ob es Sinn macht, oder finanzieller Selbstmord, interessiert keinen mehr. Da wurden ja auch massenhaft Hotels umgewidmet, z.T. auch recht luxoriöse. Und anschließend kann dann kernsaniert werden oder gleich abgerissen...
    Es ist mir ein Rätsel, warum die Kommunen nicht schon längst die Schotten dicht gemacht haben. Sind ja wirklich katastrophale Leute die da kommen, egal ob pigmentiert oder UA. Sie müßten doch nur die Busse nach Berlin weiterschicken. Faeser hätte null Handhabe, wenn vor Ort gesagt wird, sorry wir sind voll, fahrt woanders hin.


    Aber ich blick da schon lange nicht mehr durch.

    Reicht ja schon manchmal, wenn die Rechnungen so gezahlt werden, wie man es von kommunalen oder staatlichen Stellen gewohnt ist.
    Während des Flüchtlingsstroms 2015 gab es ja Pleiten, da einfach die Zahlungen ewig verzögert wurden und es den Hoteliers entsprechend an Liquidität fehlte.
    Zudem wurden im Nachhinein, so weiß ich es von Berlin, ja teilweise von der Stadt die Höhe der vereinbarten Miete, die man ja selbst angeboten hatte, als zu hoch, ja sogar als Wucher bezeichnet und man wollte die Rechnungen nicht zahlen.
    Den Letzten werden auch hier wieder die Hunde beißen. Irgendwann ist einfach kein Geld mehr dafür da, aber die Refugees hat man trotzdem im Haus :D
    Der Haushalt der Stadt Dresden steht übrigens seit kurzem unter Zwangsverwaltung und die massenhafte Flüchtlingseinwanderung wird als einer der Gründe auch nicht geleugnet... :wall:

    Ich verfolge ja seit ca. drei Jahren die Beiträge vom Alex Raue (https://vermietertagebuch.com/), da er auch mal kurze Zeit bei mir in der Nähe gewohnt hat und man sein Porsche Cabrio mit der vermietertagebuch-Werbung nicht übersehen konnte :D


    Eigentlich kein unsympathischer Zeitgenosse, der sich auch schon seinerzeit kritisch mit den Coronamaßnahmen auseinandersetzte und vor dem zweiten monatelangen Lockdown nach Costa Rica ausreiste.
    Inzwischen hat er seine youtube-Videos komplett von Immobilien auf Krawallkritik an der derzeitigen Regierungspoltitk umgestellt und fährt wohl damit, auf youtube, auch finanziell weitaus besser.


    Denn immobilientechnisch dürfte bei ihm in den nächsten Jahren ein Desaster drohen. Steht aber wohl exemplarisch für die kurze Zeitspanne der stark steigenden Immo-Preise in Deutschland und eine Klasse von Spekulanten, die sie hervorbrachte. Er "coachte" ja auch neue Anleger und "Investoren" mit seinem Wissen. Ob die jetzt alle so glücklich sind, kurz vor Ende der Blase noch eingestiegen zu sein ?)


    Der hat sich ein Sammelsurium aus Eigentumswohnungen und zuletzt auch sanierungsbedürftigen Mehrfamilienhäusern in teilweise nicht einfachen Lagen (Leipzig ist noch das Beste, aber dann kommt Chemnitz und Wohnungen auf dem platten Land dazwischen) zwischen 2016 und 2021 zusammengekauft.
    https://vermietertagebuch.com/meine-immobilien/
    Mit extrem viel Fremdkapital, teilweise die Wohnungen zu 110% finanziert und kaum Tilgung. Das Ganze managt er per Skype und Telefon von Costa Rica oder Thailand aus mit seinen diversen Hausverwaltungen, bzw. auch Baufirmen (die das natürlich enorm freuen dürfte, wenn ihnen vor Ort niemand auf die Finger schaut), da er noch in den letzten zwei Jahren, zwei Mehrfamilienhäuser sanieren ließ.

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    Ab ca. Minute 9 berichtet er, sehr ehrlich, über die Probleme bei der Sanierung X/


    In frühen Videos gab er auch offen zu , dass es ihm primär nur um den "positiven cashflow" gehe und nicht darum, die Kredite komplett zu tilgen. Damals war er auch von den niedrig bleibenden Zinsen völlig überzeugt.


    Bin gespannt, wie lange er, zumindest noch in seinem blog, monatlich über seine Immobilien Bericht erstattet:
    https://vermietertagebuch.com/…lien-cashflow-april-2023/


    Fühle mich gerade ca. fünfzehn Jahre zurückversetzt, als ich selbst in Eigentumswohnungen investiert habe.


    Damals machte man sich noch Gedanken, ob die errechnete Mietrendite z.B. bei Mieterwechsel oder Mietnomaden überhaupt realistisch wäre und das Risiko (Eintritt in eine Eigentümer-GbR, Mietverträge in einem mieterfreundlichen Umfeld, Mietnomaden usw.) wert wäre.


    Ich habe damals Gutachten bei Zwangsversteigerungen gelesen, in denen die Eigentümergemeinschaft als "notleidend" bezeichnet wurde (keinerlei Rücklagen, hoher Sanierungsbedarf, Miteigentümer in Insolvenz usw.) oder wo die Wohnung aufgrund des renitenten Mieters gar nicht besichtigt werden konnte. So was hat damals niemand gekauft.


    Aber in den letzten fünfzehn Jahren sind diese Punkte scheinbar immer unwichtiger geworden. Irgendwann wollte gefühlt jeder eine Wohnung kaufen, auch wenn es der letzte Schrott war, da ja für viele offensichtlich die Preise IMMER stiegen. :hae: Wohl typisch zyklisches Verhalten.


    Bei den Kaufpreisen platzt ja gerade die Blase, bei den Mietpreisen noch nicht wirklich.


    Mietpreisbremsen und Heizungsverbote haben m.E. das Potential, hier viele in den nächsten Jahren in die Insolvenz zu schicken.
    Sicher nicht die, die ihre Wohnungen schon lange bezahlt haben, aber die die erst in den letzten zehn, fünfzehn Jahren finanziert haben, vielleicht sogar noch mehrere Wohnungen und in kritischen Lagen als Kapitalanlage, können die Risiken, die Demographie, Verbote/ Vorschriften und Rezession bringen werden, doch gar nicht abschätzen.
    Anschlußfinanzierung dann demnächst mit fünf oder sechs Prozent, ob das viele einkalkuliert haben, die nur die Niedrigzinsphase erlebt haben ?)

    Man muss sich ja nur die stark gestiegene Anzahl der Verkaufsanzeigen, z.B. bei immoscout, ansehen.


    In der Lage und dem Größensegment was ich selber besitze, haben sich die Angebote im Vergleich zu 2019/2020 schätzungsweise verfünft- bis versiebenfacht.
    Das heißt, es fehlen momentan ganz klar die Käufer.

    Nächste Kündigungswelle bei McMakler: „Schlimmste Krise seit 50 Jahren“


    Dieses Mal wolle er sich selbst an die Presse wenden, sagt Felix Jahn, als er am Mittwoch früh bei Gründerszene anruft. Der Chef der Berliner Immobilienplattform McMakler hat etwas mitzuteilen: 60 Mitarbeitende haben Jahn zufolge am Morgen ihre betriebsbedingte Kündigung erhalten, das entspreche rund acht Prozent der gesamten Belegschaft. Betroffen seien alle Abteilungen. Lediglich auf Seiten der firmeneigenen Makler gebe es keine Stellenkürzungen. „Lieber würde ich verkünden, 60 neue Leute eingestellt zu haben, aber das gibt die Situation einfach nicht her“, sagt Jahn hörbar resigniert. „Vermutlich erleben wir die derzeit schlimmste Immobilienkrise seit 50 Jahren“.


    Dritte Entlassungswelle in weniger als einem Jahr
    Für McMakler ist es die dritte Entlassungswelle innerhalb von nicht einmal einem Jahr. Bereits im Juli und Oktober vergangenen Jahres hatte sich das Startup von mehr als 200 Angestellten getrennt. In beiden Fällen machte das 2015 gegründete Unternehmen das „gesamtwirtschaftliche Umfeld“ für die Entlassungen verantwortlich. Obwohl die Maßnahmen damals mit „weitsichtiger Planung“ begründet wurden, scheint die McMakler-Führung weiter nur auf kurze Sicht fahren zu können.



    Tatsächlich hat sich die Lage am Immobilienmarkt laut Experten zuletzt nochmals dramatisch verschärft. Neben weiter steigenden Kreditzinsen, die den Kauf einer Immobilie für weite Teile der Bevölkerung unerschwinglich machen, geraten auch Firmen wegen höherer Baukosten und Lieferkettenproblemen in Finanznot. „Überall werden Bauprojekte abgesagt und Wohnungen nicht mehr realisiert“, sagte der Immobilienunternehmer Christoph Gröner kürzlich dem TV-Sender NTV. Das Ziel der Bundesregierung, jährlich 400.000 neue Wohnungen zu bauen, könne so nicht annähernd erreicht werden. Gröner sprach von einer „schwierigen Situation“, die sich bis zum Herbst zuspitzen werde.


    McMakler-Chef erwartet „deutlichen“ Umsatzeinbruch


    Die Turbulenzen drücken auch das Geschäft von McMakler, wie Geschäftsführer Felix Jahn im Gespräch betont. Verglichen mit dem Vorjahr sei die Zahl der über die Plattform vermittelten Wohnungen im ersten Quartal 2023 um 23 bis 25 Prozent zurückgegangen. Zwar konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr beim Umsatz noch um knapp 20 Prozent auf fast 111 Millionen Euro wachsen. „Dieses Jahr aber werden wir deutlich darunter liegen“, sagt Jahn. Vom Ziel, 2023 auf Monatsebene profitabel zu sein, will sich der 41-Jährige indes noch nicht verabschieden. „Die Hoffnungen ruhen auf dem zweiten Halbjahr.“