Moin,
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Zum Thema: Das hatten wir alles schon einmal im Baugewerbe. Ich glaube, dass die heutige Situation eben überhaupt nicht vergleichbar ist. Den Fachkräftemangel gibt es auf dem Bau tatsächlich und zwar eklatant. Da ist zwischenzeitlich eine Generation in Rente gegangen und kaum Nachwuchs nachgekommen..........
Grüße
Goldhut
Was ein weiteres Problem für die nahe Zukunft bringen wird:
Mein Bruder arbeitet tatsächlich noch auf dem Bau als Deutscher und der erzählt mir hautnah, wie das Gepfusche dort immer mehr zunimmt. Speziell bei Neubauten. Hier wird an allen Ecken und Enden gespart, die zahlreichen ausländischen und ständig wechselnden Arbeitskräfte tun ihr übriges dabei.
Er arbeitet im Sanitärbereich. Als Beispiel: Wenn z.B. Wasserverlust im System festgestellt wird, wäre man früher auf Fehlersuche gegangen, bis man den Grund dafür gefunden hätte. Egal wie lange es dauert. Heutzutage wird dann vom Chef oder Auftraggeber gefordert, alles schnell mit Gipskarton zuzubauen, weil A (Chef) die nächste Baustelle wartet und B(Bauherr) die Bude eh zu überhöhtem Preis an einen Kapitalanleger verkauft werden wird. Soll der sich doch später mit den Problemen rumschlagen, wenn sie sichtbar werden.
Hatte mir vor kurzem mal so eine Neubaubude angesehen. Exklusiv
in der 6. Etage: Fahrstuhl ging nur bis zur 5. Etage, die letzte Etage nur über Treppe erreichbar. Die Deckenhöhen nur Mindestmaß. Wir wohnen aktuell im sanierten Altbau mit riesigen Decken und fühlten uns dort völlig erschlagen. Beide (!) Bäder ohne Tageslicht. Die Kinderzimmer in Karnickelbuchtgröße von weniger als 10 m². Bauverzug lag schon bei 6 Monaten, das ganze Haus noch Baustelle, aber man schämte sich nicht schon Mietinteressen durchs Haus zu führen.
Also abgesehen von überteuerten Preisen und den Unwägbarkeiten deutscher Gesetze ("Klimaschutz", "Mieterschutz", "Flüchtlingsschutz" usw.), würde mich auch die tendenziell sinkende Qualität von einem Immobilienkauf, zumindest bei Neubauten, abhalten. 