Beiträge von tut.anch.amun

    @ Tut,


    wenn ich zur Spk fahre, bin ich natürlich immer ohne meine Cowboymontur unterwegs, sonst lösen die noch fälschlicherweise den Großalarm aus. :D :D


    @ Sipal


    hab's nun heute endlich geschafft mit dem Kontrollbesuch, die Ausbeute wider Erwarten war genau 1 Dönhoff, wer den nun da zwischenzeitlich abgegeben hat entzieht sich meiner Kenntnis. 8o


    Dennoch staunte ich doch sehr, zumal ich fragte, ob Sie da nicht ein paar mehr hätte ? Leider nicht, die anderen hätte vor ca. einem Monat einer alle mitgenommen, lol, egal, vermutlich meinte sie mich damit[smilie_happy]Egal, aber nun kommt es, nun versuchte sie ihr Fachwissen hinsichtlich der Dönhoff und den Zehnern anzubringen:


    1. Diese Münze wäre schon sehr alt, denn sie glänzt nicht mehr so schön, erzählt sie locker fleißig den Zehner hin und her drehend. Da haben sie aber nun Pech, die neuen aus diesem Jahr sind wohl schon alle weg!


    :pinch: , Ähm, das ist doch die aktuelle Münze die sie da haben, es gibt ja noch keine von 2010!


    2. Oh, wirklich, lach, ich dachte die wäre nun schon älter! Aber nächsten Monat kommen bald sicher die neuen, soll ich Ihnen da auch eine zurücklegen, bin schon gespannt was für ein Bild darauf ist !


    Kaputter Teller rutschte mir raus und die kommen erst im Mai ;( 8)


    Oh hah, dachte ich mir, vermutlich muss ich hier noch mal völlig neu anfangen, so jung und schon demenzerkrankt! Dann eben nochmal meine Bitte nett angebracht mir doch einige Rollen von der nächsten Ausgabe zu reservieren!


    3. Lach, ich will mal sehen was ich machen kann, wir können vielleicht etwas nachbestellen, wissen Sie, genau das gleiche machen wir auch schon für einen anderen Kunden, den rufen wir auch an, wenn die neuen Münzen da sind!


    Au verflucht :wall: :wall: :wall: , doch reingefallen, also umständlich wieder bischen reduziert und diesmal meine Büronummer angegeben.


    Puh...im großen und ganzen bin ich aber nun doch beruhigt mit meiner Zehnerbank, auch wenn sich die blonde Frau mit der Brille scheinbar keine Gesichter merken kann =)


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    aus der Finanzagentur Deutschland GmbH.


    Oh ja, was wieder für ein Experte, ermunternde Worte zur passenden Zeit, schon die Referenz zur HSH bestätigt, hier sitzt wieder einer, der ganz genau weiß was er tut. ?)


    Na dann braucht man sich nun ja keine Sorgen mehr machen.


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut


    ...Will Goldman damit sein katastrophales Image der letzten Monate aufpolieren und hat einen Deal mit der EZB im Hintergrund ?


    Ohnehin ein Aberwitz, wenn man sich vor Augen hält, dass es wieder einmal die notorisch inkompetenten Ratingagenturen sind, an denen das Ach und Weh ganzer Volkswirtschaften hängt. Niemand hat gewagt, sie nach ihren fatalen Fehleinschätzungen über die Bonität von US-Hypothekenanleihen zum Teufel zu jagen.

    Grüße
    auratico


    Vermutlich, denn wenn Goldman ohnehin schon bei den Griechen aktiv war/ist, bei unseren Anleihen ebenso so wäre es wohl mehr als unwahrscheinlich, wenn da nix mit der EZB am Laufen wäre.


    :hae: , wobei man sich allerdings bei den Rattenagenturen fragen kann, ob es nun einfach eine Fehleinschätzung war oder ein ganz bewusst eingegangenes Kalkül, zumal die mangelnde Bonität der Subprime-Anleihen schon vorher nicht gänzlich unbekannt war...genausogut kann man auch nach dem Rating für die USA fragen, selbst diese wird bis zum bitteren Ende die Höchstnote behalten müssen! Junk Dollar- Jung Amerika.


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    es droht schon der nächste Ärger:

    Zitat


    Standard & Poor's und Moody's drohen Griechenland mit der Herabstufung der Bonitätsnote - um "mehrere Stufen"


    S&P und Fitch bewerten das Land mit "BBB+". Ende März könne es zu einer Abwärtsrevision kommen, sagte S&P. Am optimistischsten gestimmt ist Moody's, die die Hellenen noch bei "A2" sehen. Das sind zwei Noten besser als S&P und Fitch. "Die Bonitätsnote Griechenlands könnte über mehrere Monate um mehrere Stufen gesenkt werden, wenn die Regierung hinter ihren Sparzielen zurückbleibt", sagte Pierre Cailleteau, Managing Director bei Moody's, am Donnerstag in Tokio
    http://www.ftd.de/finanzen/mae…-jahrestief/50080295.html


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    Zum Thema auch von Plusminus aus dem Dezember 2009


    [tube]

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
    [/tube]


    Allerdings, man lernte auch da, nix konkretes nicht gibt es nicht! Interessant allerdings der Passus, das der Bürger ja eigentlich selbst schuld ist an den Staatsschulden 8| :pinch:


    Bananenrepublik verdammich


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    Ich hatte es heute Nachmittag schon mal überflogen, etwas kam mir da schon komisch vor, daher die Passage nochmal auf den Tisch, bzw. rein ins Zitat:

    Zitat


    Jetzt verklagt Brüssel die Regierung in Athen auch noch wegen illegaler Steuerbeihilfen vor dem Europäischen Gerichtshof.
    ... Hintergrund: Einige Firmen konnten unter der beanstandeten Regelung 35 Prozent ihrer Gewinne aus den Jahren 2003 und 2004 von der Steuer absetzen, solange sie in ihre Modernisierung oder die Fortbildung der Mitarbeiter investierten. Die Kommission hatte die Regelung im Juli 2007 jedoch für illegal erklärt und die Regierung in Athen aufgefordert, das Geld zurückzuverlangen.
    "Die begünstigten Unternehmen haben die Beihilfen aber bis heute nicht zurückgezahlt", stellte die Kommission fest. Nach früheren Angaben geht es um einen Steuerausfall von insgesamt 200 Millionen Euro.
    http://www.spiegel.de/wirtscha…men/0,1518,680011,00.html


    Was denn nun ? 2007 wurde es für illegal erklärt inkl. der Aufforderung die 200 Mio zurückzuverlangen ? Ok, doch Entschuldigung, jetzt haben wir bereits 2010 und rein zufällig kommt nun diese Geschichte auch noch auf den Tisch :hae:


    So langsam komme ich in Versuchung zu glauben, daß seitens der EU nicht unbedingt die Rettung der Griechen an erster Stelle steht sondern eventuell auch ein erzwungener "freiwilliger Rücktritt" vom Euro. :?:


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    Ich habe soeben mal den letzten Diskussionsstrang aus dem "Merkel sieht Staatsbankrott" hierher übernommen, da diese Fragestellung eine andere ist und seperat besser beleuchtet werden kann.


    Zitat


    Der Berg der Schulden des Bundes klettert 2010 auf gut eine Billion Euro. Diese Zahlen sind öffentlich. Doch bei wem und wie leiht sich der Staat die aberwitzigen Summen überhaupt. Und ist Deutschland noch Eigentümer der Nation?


    Eine Antwort bleibt eher im Dunklen verborgen. Offensichtlich gibt es Gründe, dass es sich hierbei um eines der bestgehüteten Geheimnisse der Bundesrepublik handelt. Anders als ein börsennotiertes Unternehmen legt der Staat seine Eigentümer- und Schuldnerstruktur nicht offen.


    2010 müssen 357 Milliarden Euro frisches Geld an den Kapitalmärkten eingesammelt werden, um alte Schulden zu tilgen und neue Haushaltslöcher zu stopfen. Der weitaus größte Teil der Bundeswertpapiere geht bei jährlich rund 60 Auktionen an die Banken. Zu den wichtigsten Abnehmern für Staatspapiere zählen die amerikanische Citigroup, die Deutsche Bank, das US-Investmenthaus Merrill Lynch und die Schweizer UBS. Auch die teilverstaatlichte Commerzbank und einige Landesbanken finden sich auf der Liste der „Bietergruppe Bundesemissionen“, mehr aber verrät die Finanzagentur nicht. Wem die Banken ihre Bundespapiere verkaufen, fällt unter das Bankgeheimnis. Wie viele Papiere die Institute selbst behalten, an andere Geldhäuser, an Unternehmen, an Bürger, an Pensionsfonds oder große Versicherungen verkaufen, bleibt Staats- respektive Bankgeheimnis. http://www.coutoo-online.de/in…-gut-gehuetetes-geheimnis


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut



    Edit: Weissgarnix hat es vor einiger Zeit auch mal versucht aufzubröseln: Quelle: http://www.weissgarnix.de/2009…tlich-die-staatsschulden/


    [Blockierte Grafik: http://www.weissgarnix.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/11/staatschulden.jpg]

    Ich stelle das nicht hier ein und denke ganz ehrfürchtig, der wird es schon wissen, der lag in der Vergangenheit öfter richtig und er verfügt über viel detaillierte Einblicke - aber ich denke auch nicht, das wissen wir schon lange.


    Es ist als Information gedacht:


    Der IWF-Experte, der vermutlich in anderen Szenarien denkt als viele hier, fürchtet Staatszusammenbrüche.
    Er veröffentlicht diese Befürchtung im Handelsblatt.


    :hae:


    vielleicht reden einfach Männer und Frauen, obwohl sie von der gleichen Sache sprechen, auch gedanklich mitunter vorbei. Ansonsten hat der Gute mit seinen Staatsbankrotten ja auch nicht unrecht zumal sie aktuell stattfinden über Island, Dubai zu Griechenland. Im Grunde ist dieses der nächste logische Schritt aufgrund der tatsächlichen und auch theoretischen Bankenpleiten ( theoretisch Pleite, doch Aufgrund staatlichen Bailouts noch am Leben, defakto eine Zombibank mit Auslagerung der Risiken auf den Staatshaushalt ).


    Wenn nun theoretisch die Banken pleite sind, es dennoch den Anschein hat, als wären sie es nicht, so kommen wir hierüber zum Problem der Staatsfinanzierungen die genau von den gleichen Banken finanziert werden die theoretisch pleite sind, nüchtern betrachtet finanzieren also insolvente Banken insolvente Staaten die wiederum insolvente Banken retten, damit ihr insolventer Staatshaushalt finanziert wird. 8| :pinch: = gar nicht gut, kann nicht gut gehen und wird auch nicht gutgehen, sorry der Aussprache: " Das ist völlig bescheuert"


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    So how can the costs of financing Greek debt soar to the Moon, while the truly insolvent economies of the U.S. and U.K. continue to get away with pointing the finger at Greece?


    In English there is a popular cliche: "those who live in glass houses shouldn't throw stones."


    @ Jeff,


    in der Tat, langsam verkommt die Geschichte speziell auch zwischen Deutschland und Griechenland zum Comic ala Walt Disney: "Dagobert Merkel gegen Donald Papandreou".


    Zitat

    Jüngster Anlass: das aktuelle Titelbild des Nachrichtenmagazins „Focus“. Es zeigt die Statue der Aphrodite von Milos – mit einem Stinkefinger – nach dem Motto: Europa kann mich mal. Daneben steht: „Betrüger in der Eurofamilie“. Die Zeitung „To Vima“ reproduziert ebenfalls das „Focus“-Titelbild und kommentiert: „Die ekelhaften Angriffe gegen unser Land in der ausländischen Presse, insbesondere in Deutschland, nehmen kein Ende.“ Die Zeitung „Eleftheros Typos“ revanchiert sich mit einer Fotomontage, die ein Hakenkreuz auf dem Brandenburger Tor zeigt. Das „Finanz-Nazitum“ bedrohe Europa, schreibt das Blatt. http://www.handelsblatt.com/po…rt-die-griechen;2535018;0

    Die Summe der Verschuldung ist hingegen wirklich nicht groß, sie ist auch in Anbetracht der bisherigen Krisenkosten durchaus recht mickrig. Das größere Problem sind eher die anderen PIIGS-Staaten, speziell Spanien. Diese stehen zwar momentan noch nicht direkt vor dem Bankrott, allerdings kann sich dieser je nach Entscheidung in der Griechenlandfrage ziemlich schnell ergeben, ein europäisches Dilemma. Hilft man den Griechen so ist das Signal klar, man wird dann auch den anderen helfen müssen, un zwar mit weitaus höheren Beträgen, dieses belastet den Euro. Versagt man allerdings den Griechen die Hilfe so dürften innerhalb kürzester Zeit auch Portugal und Spanien crashen, das teilt dann vermutlich den Euro.

    Zitat

    Die Abkürzung PIIGS steht für die Euro-Staaten Portugal, Italien, Irland, Griechenland, Spanien. Diesen wird unterstellt, sie hätten eine solch hohe Staatsverschuldung, dass ihr Staatsbankrott droht. Die finanzielle Situation ist bei Griechenland definitiv am prekärsten. Die Staatsverschuldung liegt bei Italien bei 1.757, bei Spanien bei 569, bei Griechenland bei 271, bei Portugal bei 126 und bei Irland bei 180 Milliarden Euro. Die spanische und die portugiesische Regierung äußerten sich empört, dass ihre finanzielle Situation mit Griechenland verglichen wird, da es einerseits keinen Grund dafür gäbe und andererseits die Kreditaufnahme verteuere. http://de.wikipedia.org/wiki/PIIGS


    Wobei man zu Spanien sicher noch anmerken müsste, das auch hier neben Höchstständen der Arbeitslosigkeit der Immobilienmarkt am zusammenbrechen ist.


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    so hab ich es verstanden und deswegen erübrigt sich die Frage, "wo" das Geld herkommt meiner Meinung nach.


    Wie Geld entsteht ist schon klar, doch das ist nicht die Frage. Eher ist die Frage, wer in welchem Umgang hier letztendlich der Gläubiger und Finanzierer der deutschen Staatsverschuldung ist? Hier entsteht für den Staat kein Geld sondern nur Schuld.


    Ich finde nicht, das es völlig egal ist wer hier in welchem Umfang Kreditgeber ist. Gerade wenn man sich das Spiel zwischen "systemrelevanten Banken" und den diversen Staaten anschaut ist das alles andere als unwesentlich. Zuletzt lernten wir hieraus, das die Deutschen Banken allein mit über 500 MRD in den Staatsanleihen der PIIGS gebunden sind und offensichtlich ist Deutschland auch sehr bemüht, dieses nicht zu gefährden, eher zahlt man lieber noch für Griechenland. Tja, wer das Geld gibt scheint auch die Richtung des Weges zu bestimmen.


    Warum sich nach dem Panoramabeitrag aus 2002 scheinbar niemand näher mit einer Aufschlüsselung der Verschuldungsverhältnisse befasst, ist mir da schon sehr rätselhaft.


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    Um hier einmal wieder anzusetzen:

    Zitat

    Immer häufiger sind es auch hier Ausländer, die dem Fiskus Geld über Staatsanleihen pumpen. Ihr Anteil ist seit 2000 von 36 auf 47 Prozent gestiegen. Das heißt: Ein immer größerer Teil des Staates gehört dem Ausland - freilich als stiller Teilhaber. Führender Geldgeber ist inzwischen die US-Bank Merrill Lynch. Die Deutsche Bank liegt auf Platz zwei, ihr folgen weitere Häuser der internationalen Hochfinanz wie J. P. Morgan, Morgan Stanley oder Goldman Sachs. http://www.stern.de/wirtschaft…t-deutschland-610354.html

    Auch nicht ganz uninteressant wie es funktioniert:

    Zitat

    Die Finanzagentur veröffentlicht lediglich eine [Blockierte Grafik: http://www.heise.de/tp/r4/icons/inline/extlink.gif]allgemeine Liste der "Bietergruppe Bundesemissionen". Diese nennt für das Jahr 2008 als Hauptkreditgeber die Barclays Bank, die Deutsche Bank, Merrill Lynch, UBS und Morgan Stanley, weiter unten tauchen Goldman Sachs und Citigroup auf, schließlich sogar die mittlerweile teilverstaatlichte Commerzbank. Doch wer Deutschlands Gläubiger im Einzelnen sind, bleibt verborgen. "Registriert sind lediglich die Banken, die das Gros der Schuld im Namen ihrer Kundschaft halten. Größter Zinsempfänger ist die Firma Clearstream, die im Auftrag zahlloser Banken die technische Abwicklung von deren Portfolios betreibt. Die eigentlichen Begünstigten dahinter bleiben anonym". http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29781/1.html

    Zu Clearstream:

    Zitat


    Clearstream International S.A. ist eine im Jahre 2000 aus der Fusion der Deutsche Börse Clearing AG (vormals Deutscher Kassenverein AG) und Cedel International hervorgegangene Abwicklungs- und Verwahrgesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Clearstream fungiert auch als Zentralverwahrer für die internationalen Kapitalmärkte und für deutsche und luxemburgische inländische Wertpapiere. Das Unternehmen ist vollständig im Besitz der Deutschen Börse AG.
    Das Kerngeschäft von Clearstream ist die Dienstleistung als Zentralverwahrer, also die Abwicklung und Verwahrung von Wertpapieren. Der Wert der von Clearstream verwahrten Wertpapiere beläuft sich auf über 10 Billionen Euro. Damit zählt Clearstream zu den größten weltweit tätigen Anbietern von Wertpapierdiensten. In Deutschland werden die meisten Wertpapiere technisch von Clearstream verwaltet. Somit ist Clearstream vergleichbar mit einer Zentralbank für Wertpapiere. http://de.wikipedia.org/wiki/Clearstream


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    @ Phobos und Rainer
    genau hier liegt ja das Problem. This is Germany 2010...und längst ist das Jahr 2002 vergangen, seit dem haben wir pi mal Daumen schon fast eine halbe Billion mehr an Verschuldung aufgebaut, wer dieses jedoch finanziert hat, und auch weiter finanziert verliert sich allerdings seitdem im Dunklem. Weitere Interpretationen bauen stets auf diese ältere Geschichte auf...doch kann man dieses als nachhaltig korrekt ansehen, wo schon vor der Finanzkrise 2008 alles mögliche in Päckchen weiterverkauft wurde...? Fakt ist, es ist nicht mehr direkt nachvollziehbar, wem da heute was gehört.
    In den 8 vergangenen Jahren könnten und wurden sich vermutlich gravierende Änderungen ergeben haben...ich weiß nicht wer hier aktuell Gläubiger und auch Strippenzieher der Staatsverschuldung ist, Ihr ?
    Interessant kann nur die aktuelle Situation sein, denn nur diese ist maßgebend für die Zukunft. Hier ist bislang jedoch die Transparenz 0,00.
    Wünsche
    ...einen goldigen Tag
    Tut

    Auch hiermit kommt man nicht wirklich weiter, wer finanziert hier was ???

    Zitat


    Auf der Suche nach einer Antwort erfährt man vor allem, dass es sich hierbei um eines der bestgehüteten Geheimnisse der Bundesrepublik handelt. Anders als ein börsennotiertes Unternehmen legt der Staat seine Eigentümer- und Schuldnerstruktur nicht offen. Ausgangspunkt für 2010 ist die Zahl 357. Denn 357 Milliarden Euro frisches Kapital muss Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) im kommenden Jahr an den Kapitalmärkten einsammeln, um alte Schulden zu tilgen und neue Haushaltslöcher zu stopfen.


    Zu den wichtigsten Abnehmern für Staatspapiere zählen die amerikanische Citigroup, die Deutsche Bank, das US-Investmenthaus Merrill Lynch und die Schweizer UBS. Auch die teilverstaatlichte Commerzbank und einige Landesbanken finden sich auf der Liste der „Bietergruppe Bundesemissionen“, mehr aber verrät die Finanzagentur nicht.


    Bei der Bundesbank erfährt man lediglich, dass Geldinstitute deutsche Staatspapiere für gut 400 Milliarden Euro halten, „inländische Nichtbanken“ für gut 300 Milliarden Euro und etwa 900 Milliarden Euro im Ausland liegen. Wem die Depots gehören, erfährt man auch hier nicht. Damit bleibt die spannende Frage offen, wer genau von den hohen Staatsschulden profitiert. Ein Nutznießer ist derzeit aber klar: die Banken.
    http://www.ksta.de/html/artikel/1260194964398.shtml


    :hae: Rätselraten hoch 3.


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    für des deutschen Staatsverschuldungsorgie ???


    Eine Frage, der ich nun schon seit einigen Tagen versuche nachzugehen, doch es scheint nicht so ganz transparent zu sein, laut unserer Schuldenuhr stehen wir da offiziell mit 1,675 Billionen Euro in der Kreide. Doch Informationen zu den Gläubigern sind rar bis spärlich.


    Wikipedia meint dazu:


    Zitat


    Der deutsche Staat ist zu ca. 60 % bei inländischen Gläubigern verschuldet, der Rest (also ungefähr 40 %) der deutschen Verschuldung sind Auslandsschulden. Die 60 % der inländischen Schulden werden zu ca. zwei Dritteln von inländischen Kreditinstituten und zu einem Drittel von Nichtbanken (Versicherungen, Unternehmen, aber auch Privatpersonen) bereitgestellt. http://de.wikipedia.org/wiki/S…rschuldung#Gl.C3.A4ubiger


    Ok, das würde auf die inländischen Kreditinstitute umgerechnet rd. 700 MRD € bedeuten.


    Nach dem Bund der Steuerzahler:


    Zitat

    Mitte 2009 war der Staat mit rund 430 Milliarden Euro bei Kreditinstituten und mit rund 885 Milliarden Euro im Ausland verschuldet. Daneben haben Privatleute, Sozialversicherungen, Bausparkassen und Versicherungen dem Staat Kapital in Höhe von rund 325 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Tendenz steigend. Denn im Laufe des Jahres 2010 beläuft sich der Schuldenzuwachs des Staates voraussichtlich auf rund 141,3 Milliarden Euro. http://www.steuerzahler.de/wcsite.php/_c-43/_lkm-24/i.html


    Komisch, die kommen nur ca. auf 1/4 Verschuldung durch inländische Kreditinstitute ?


    Was stimmt da nun ? Wenn ich mir hingegen die Systemrelevanzgeschichten der Banken 2008/2009 ansehe, komme ich allerdings zum fatalen Ergebnis, das Wiki hier näher an der Wahrheit dran sein könnte, denn hierdurch erklärt sich auch die Relevanz diverser Bankinstitute, denn bei dessen Pleite würden nicht nur andere Banken belastet sondern zeitgleich bricht damit auch die Staatsfinanzierung in sich zusammen.


    Wie nun aktuell anhand der PIIGS offensichtlich wird, sind allein schon dort gut 1/2 Billion € an Krediten der Bankinstitute gebunden, eine weitere fragile Baustelle.


    Doch die Kernfrage, die sich mir dabei stellt: "Wer finanziert die deutschen Schulden und in welchem Umfang?".


    Wer hierzu mal etwas genaueres findet, bitte hier in diesen Faden rein, ich schätze das das Gebilde "Banken und Staat" weitaus zerbrechlicher ist, als es auf den ersten Blick erscheinen mag.


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    Der lange Zeitraum (bzw. die Unsicherheit bzgl. Preis und Zuteilungsquote sowie meiner finanziellen Spielräume) hat mich immer derart gestört, daß ich nie bei der VfS geordert habe.


    So mag man meinen, zumindest seit den letzten 2 Jahren stört mich das auch etwas, allerdings ist es bislang retour geschaut immer gutgegangen, andererseits nichts währt ewig, es zählt ohnehin nur der letzte Handelstag im September, egal was im Mai ist. Alternativ bliebe es ggf. Anfang Oktober das gute Stückchen gleich weiterzuveräußern, auch dieses war in der Vergangenheit jedes Jahr auf neue zu beobachten.


    Ich schätze allerdings schon, daß 2010 die Auflage etwas runtergeht, zumal die ganzen Zuteilungen der verweigerten Stücke des 2009er € durchaus dafür sprechen würde.


    Selbst wenn das Ding 545,- kosten sollte, auweiha, dann liegt die Normalo-Unze ebenso jenseits der 1.000,- €. So what ?


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    :hae: ,


    unser Gold werden die Großstadtindianer aus New York wohl schon lange verzockt haben, aber so richtig scheint das keinen großartig in unserer Regierung zu interessieren :boese:


    Ob es nun da weg ist oder auf dem Mars versteckt, auch völlig wurscht, wech ist wech und bleibt wech ;(


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    Nachdem in den vergangenen Tagen mehrfach das Gerücht zu lesen war, der griechische Geheimdienst versuche eifrigst herauszufinden, welche großen Hedgefonds massiv gegen griechische Staatsanleihen spekulieren, fällt nun immer häufiger der Name John Paulson im gleichen Atemzug mit Goldman Sachs.


    Es ist dies jener John Paulson, der schon mit seinen Spekulationen gegen US-Subprime-Hypotheken Milliarden gescheffelt hat und der dann in großem Stile zum Goldinvestor geworden ist. Mann nennt ihn inzwischen den "Soros der Derivate".

    tauchen mittlerweile auch wieder die anderen altbekannten Kandidaten auf:

    Zitat


    Goldman Sachs war nicht die einzige aktive Bank. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg baute Athen auf die Hilfe von rund 15 Geldhäusern. Dabei soll es sich um die Primärhändler des Landes handeln. Das sind die Institute, die Bondemissionen begleiten. Dazu zählen Citigroup , Barclays und Morgan Stanley .


    Die Deutsche Bank soll ebenfalls aktiv gewesen sein. Laut dem "Wall Street Journal" half sie Portugal von 1998 mit 2003 mit Währungstauschgeschäften. Ein Deutsche-Bank-Sprecher bestätigte die Meldung. Es habe sich um gewöhnliche Swap-Vereinbarungen und andere Transaktionen gehandelt, sagte er. Auf Details ging er nicht ein.
    http://www.ftd.de/finanzen/mae…euro/50078272.html?page=2


    Irgentwie schon fast pervers, man kann es drehen und wenden wie man will, man landet stets bei den gleichen Akteuren, ein Teufelskreis zwischen Gottesbanken, Bankenrettungen, Staatspleiten und Bankenpleiten. Systemrelevant wie sie reihum nunmal sind, werden sie vermutlich auch zusammen untergehen, sobald der Bailout an einer Stelle ausbleibt.


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    Nachdem Griechenland bereits weitgehend abgeschlossen wurde, scheint sich die CDS Zockerei nun Richtung Spanien zu verlagern.


    Warum es nach wie vor keinerlei nennenswerte Einschränkungen für die CDS gibt bleibt wohl ein Geheimnis dieser Zeit, daß sie äußerst gefährlich sind sollte mittlerweile allerdings bekannt sein.


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut