puh, ich dachte es wäre noch öfter
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Josef als «Hans-Dampf-in-allen-Gassen» Ackermann rühmte sich nicht nur, keine Staatshilfe zu brauchen, vielmehr versäumt er keine Gelegenheit, sich und seinen Vorstandskollegen zu beweisen, dass er als Gladiator der «Last Man Standing» im globalen Banken-Kolosseum ist. Mit Hilfe neuer Bewertungsansätze gelang es dem Shooting Star unter den Bankster-Vollversagern sogar seine Level 3 Assets von 80 Milliarden auf 64 Milliarden Euro zu senken, indem die Schätzpreise neu fixiert wurden. Ein Meisterleistung des Selbstbetruges - oder sollten wir hier nicht besser eine Analogie aus dem Alltag heranziehen? Man stelle sich vor, man kommt in alkoholisiertem Zustand in eine Verkehrskontrolle und der Polizist hat kein Messgerät dabei. Deshalb überlässt er es dem Besoffenenen selbst seine Fahrtauglichkeit einzuschätzen. Die völlig alkoholisierte Deutsche Bank darf weiterfahren, weil Sie den tatsächlichen Alkoholgehalt von 3 Prozent (eine völlige Vergiftung mit toxischen Wertpapieren) auf nur noch 0,5 Prozent einstuft. Eine Wiederbelebung in Millisekunden durch eine bilanztechnische Fälschung ist somit heute scheinbar die Lösung aller Vergiftungsprobleme.
Doch wo kommen die wundersamen Gewinne her? Diese stammen aus dem extrem risikoreichen Investmentbanking, dort, wo man eigentlich kurz zuvor von der Nordwand gestürzt ist. Beim Privat- und Firmenkundengeschäft brachen die Gewinne um mehr als 80 Prozent ein und die Vermögensverwaltung schloss sogar mit einem Verlust ab. Gesamtökonomisch sind die Kredite an Firmen ausserhalb des Finanzsektors um mittlerweile 35 Milliarden Euro gefallen. Der Sargdeckel für die Real-Ökonomie ist somit gelegt und dem Zinswucher wurde Tür und Tor geöffnet. Die Deutsche Bank hat im 2. Quartal 2009 rund 1,1 Milliarden Euro verdient, vor allem mit dem Anleihegeschäft. «Die Deutsche Bank ist ein Gewinner der Krise» hiess es sogar beim Analysehaus Independent Research. Während sich Ackermann Geld bei der EZB für 1 Prozent leiht, verleiht er es an Unternehmen nur noch zu 10 Prozent und mehr weiter. Mit einer derartigen kriminellen Ausbeutung kann selbst der dümmste Banker Gewinne machen.
Ackermann braucht den Aufschwung, um sein Schwarzes Finanzloch in den Derivaten zu verstecken. Bleibt dieser aus, kann die nächste Zeitbombe, die 500 Milliarden Dollar Risikokredite in der US-amerikanischen Bauindustrie, platzen. Der Zusammenbruch des Marktes für Geschäftsimmobilien dürfte dann eine riesige Insolvenzwelle auslösen, welche die Massenarbeitslosigkeit in ungeahnte Höhen treiben könnte. Ohne einen massiven Aufschwung wird «Victory Joe» die Deutsche Bank und sich selbst nicht retten können
Ohne den Bilanzfachmann Börsig dürften jedoch dem Schönrechnen der Zahlen und der Risikofreude der Investmentbanker in der Deutschen Bank keine Grenzen mehr gesetzt sein. Willkommen in der Sargzone!
Erstaunlich allerdings, das man sie nach wie vor auf dem Level operrieren lässt, na ja, zu irgendetwas müssen die Partys im Kanzleramt ja gut gewesen sein. Vermutlich ahnt nicht mal ein Politikus was da abgeht in der Bank der Deutschen, ehrlich gesagt glaub ich, will das auch überhaupt keiner wissen. Möge der Aufschwung kommen und Schwamm drüber, denn wenn nicht, dann... Buff ![]()
Wünsche
...einen goldigen Tag
Tut