Beiträge von tut.anch.amun

    mhm, was sollen die Massen machen ? Eventuell sich etwas mehr mit der Welt auseinandersetzen in der sie leben wollen, denn sie sind ein Teil davon. Genausoschön sind z.B. die Bild-Aufreißer nach einer Wahl: Hier gelogen, da was anderes gemacht usw.... Gleichwohl fällt die Masse regelmäßig auf die Wahlversprechen rein, warum ? Ebenso fehlt das: Warum werden diese "Wortbrecher" dann nicht öffentlich bloß gestellt, oder gar eines Betruges angeprangert ?


    Die Bevölkerung sollte sich grundsätzlich mehr engagieren anstatt alles als gegeben hinzunehmen ! ( meine Meinung )


    Hier mal ein rein deutsches Problem, nicht das deswegen global gesehen etwas anders als heute wäre, dennoch...überholt !



    D.h. neben einer Baustelle Geld und Zins, besteht eine weitere große Baustelle, die der Politik und der Wirtschaftsordnung.


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    Tut

    @ Rainer,


    ja, da hast Du schon recht, es interessiert keine Sau, warum auch, es gibt soviel unendlich wichtigeres, als sich ausgerechnet mit einer Krise und deren Ursachen oder gar einer praktikablen Lösung zu verschäftigen. Viel zu mühsam und auch überhaupt nicht lustig... das ist nichts für eine Spaßgesellschaft.


    Vielleicht sollte ich mich auch mal mit den wirklich wichtigen Dingen beschäftigen, z.B.:


    - endlich mein rostloses Auto abwracken und mit einem Neukredit irgendeine asiatische Minisemmel kaufen


    - wann seh ich endlich die Lierhaus wieder im Fernsehen nach ihrem Klinikaufenthalt (heutiger Bildaufmacher)


    -Sara, das neue Topmodell von Heidi Dumm Klumm (heute in der Express)


    Ja, das sind die wichtigen Themen des Tages, den Rest kann man wohl getrost vernachlässigen, ist ja auch so klitzeklein geschrieben, wen interessierts, Kurzarbeitergeld nun für 24 Monate, egal, klingt doch super, 300 MRD fehlen nun schon bis 2012 ( nicht mehr 2013 ), auch egal, der Staat machte doch immer Schulden [smilie_love] Alles beim alten, uns geht es gut Punkt, basta [smilie_love]


    Wer schlafen will, soll eben schlafen, müde Gesellschaft :wall:


    Wünsche


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    Tut

    auf den Wahnsinn der Geldordnung ;(

    Zitat

    Selbst in der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise, bei der man deutlich die Ursache im angelegten System darstellen könnte, sind die mächtigen Lobbyisten in der Lage, die Menschen mit terrorverdächtigen Schurkenstaaten oder angeblichen Klimakatastrophen unter der Zuhilfenahme eines gigantischen medialen Aufwandes wieder zurück „auf die Schiene des Schmalspurdenkens“ zu bringen. Wir können doch längst nicht mehr nur erkennen, sondern auch ermitteln und beweisen, dass sowohl der praktizierte Kapitalismus, die sogenannte „freie Marktwirtschaft“, der Sozialismus, der Kommunismus, ja sogar die Parteiendemokratie grundsätzlich versagt haben. Dieses Schablonendenken aber zu verlassen, um neue alternative Gesellschaftsformen zu diskutieren, scheint durch die „geistige Gefangenschaft“ nicht möglich zu sein.
    Es geht bei diesem Text nicht um eine Anklage, sondern um Fakten, die sowohl die „Täter“ und oft sogar die „Opfer“ gemeinsam zu verantworten haben, denn viele Menschen, die die Dinge längst erahnen, machen keinen Anschein, irgendwie aktiv zu werden, im Gegenteil. Sie machen jeden Abend(!) obligatorisch den Fernseher an, um vom täglichen Wahnsinn „abzuschalten“. Bei diesen Bürgern hält sich mein Mitleid in Grenzen, da sie nicht einmal versuchen mit einem minimalen Aufwand ihr Leben autark zu gestalten, sondern sich kollektiv verblöden lassen. Ich spreche dieses Thema so undiplomatisch an, weil es mein Abstraktionsvermögen überfordern würde, dass unsere Leserinnen und Leser zu dieser Kategorie täglicher passiver TV-Konsumenten gehören könnten.

    Es gibt mehr Geld auf diesem Planeten, als die ganze Welt kosten würde (wollte man sie erwerben) und die Summen der Börsenspekulationen überschreiten das Weltsozialprodukt (also die Summe aller Wirtschaftsaktivitäten) um ein Vielfaches.


    Trotz dieser schlimmen Fehlentwicklungen lässt man keine Diskussionen über alternative Gesellschaftsordnungen zu.
    „Geld regiert die Welt, doch wer regiert eigentlich das Geld?“, muss die von mir oft diskutierte Frage lauten. Banken verleihen kein Geld, nein sie produzieren Geld und das mit dramatischen Fehlern, wenn man es aus Sicht der Menschheit analysiert. http://www.mmnews.de/index.php…ins-regiert-die-Welt.html


    Daneben gibt es hier im Artikel ein wunderschön anschauliches "Dorf-Beispiel. Und wirklich schlimm ist, diese Erkenntnis über den Geld- und Zinszusammenhang ist hinlänglich bekannt, seit langer, langer...sehr langer Zeit. Es ist keine neue Erkenntnis. Geld in welcher Form auch immer muss zwar erarbeitet werden, der Zins und damit die Geldvermehrung allerdings auch, immer mehr und mehr, bis hin zur Unmöglichkeit und zur Verarmung der Gesellschaft - damit ein Weg in die Versklavung für einen .... ZINS :pinch:


    Zitat

    Diese Geldordnung zwingt uns also zur kollektiven Verschuldung, um mit der Gemeinschaft zu konkurrieren und letztlich Not und Elend in der Masse zu produzieren! (aus obiger Quelle)


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    Tut

    Ich sah mich gezwungen mich mit dieser Thematik beschäftigen, weil Fachleute, vom Bankberater bis zum Wirtschaftsjournalisten, vom Politiker (Linke) bis zum Politiker (CDU/CSU) bei dieser Thematik komplett versagt haben und bis auf wenige Ausnahmen auch erneut versagen werden.


    Auch von mir ein herzliches "Willkommen im Forum" Tigerwutz [smilie_blume]


    Und genau diese Aussage bringt es auch recht gut auf den Punkt, die sogenannten "Fachleute" versagten reihenweise, sei es die DAX-10.000 Schreier, oder auch die Oekonomen, keiner sah großartig die Gefahr, die sich mehr und mehr zusammenbraute, scheinbar am allerwenigsten sogar die hochbezahlten Banker, dahinter sogar noch die Politiker die "überhaupt gar nichts ahnten" ??? . Wenn nun also alle überhaupt nicht wissen und ahnen, was ihr tun und handeln für Auswirkungen hat .... mhm, wie wollen denn nun ebendiese "Spitzenkräfte" jetzt die richtigen Weichen stellen ???? Sich auf die Rateagenturen Ratingagenturen verlassen, lach, sind die überhaupt unabhängig ? Wohl auch eher ein mehr oder weniger gesteuertes Instrument welches letztendlich ebenso im trüben fischt wie alle anderen.


    Daher ist selber denken immer gut, auch wenn man es vielleicht dann nicht so gut ausdrücken und erklären kann, wie studierte Fachleute. Doch wie schon erkannt, fast alle versagen in der Frage der Erklärbarkeit.


    Denn wie erklärt sich dieses kollektive Versagen ? Wir wissen zwar, das die Sache mit dem Geld und dem Zinseszins regelmäßig in den Zusammenbruch führen muss, dennoch sind wir scheinbar nicht in der Lage hieraus etwas zu lernen, um gerade diesen logischen Prozessfehler nicht stets auf neue auszuführen. Andererseits besteht auch ein gewaltiges Fehlverhalten bei den großen Akteuren, sei es den Notenbanken die Gott über die Geldpolitik spielen wollen, Banken, die schlauer sind als alle anderen, die Politik im Irrglauben, die Regeln für eine von Ihnen definierte Wirtschaftsordnung zu kontrollieren, zudem Wirtschaftsexperten die dieses anhand von Theorien aus der Mitte des letzten Jahrhunderts deuten. Alles in allen eine durchaus gefährliche Mischung, dennoch muss das Tun und Handeln all dieser Akteure in ihren einzelnen Bereichen gewissen Gesetzmäßigkeiten folgen, die als Resultat in diesem derzeitigen Chaos münden.


    Da dieses Chaos allen bewußt geworden ist, handeln nun obige Akteure natürlich völlig anders als zuvor. Aber auch dieses "neue Handeln und agieren" müsste gewissen Gesetzmäßigkeiten folgen. Nur welchen ? Daneben besteht auch noch eine andere Frage: Wenn diese bereinigende Funktion mehrfach bereits verhindert wurde ( geht direkt an Mr. Greespan ), erfolgt die Bereinigung nun um so schlimmer ?, oder aber haben wir damit unbemerkt einen "Point of no return" überschritten ?, als direkte Folge mit einem Ende der bisherigen Wirtschaftsordnung.


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    Tut

    nach einem Tal kommt IMMER ein Berg und umgekehrt.


    Manchmal allerdings auch lange Ebenen, Hügel, mitunter auch tiefere Seen oder gar Meere :whistling:


    Hier gibt es mal einen netten Vergleich zu den 1930ern aus Berliner Sicht:



    Demnach sind die Probleme auch in Berlin nicht unbekannt, klar Lösungen haben sie auch nicht. Die Zusammenhänge sind halt äußerst komplex.


    Ein netter Vergleich: Versuche einem lebenden Strichmännchen auf einem Blatt Papier, also einem zweidimensionalen Mänchen in seiner zweidimensionalen Welt auf dem Blatt Papier die Dritte Dimension zu erklären, sprich die Höhe/Tiefe und damit Räumlichkeit. Fast ebenso unmöglich, wie wir ohne Theorien diese komplexen Vorgänge verstehen können.


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    Tut

    kenn mich in KA (und der dortigen Forschungs-/Institutslandschaft) ja einigermaßen aus ... noch nie von gehört ...


    One-Man-Show? oder was soll das sein???


    :hae: , gute Frage, mag sein, allerdings kann man über den Link unter Kontakt sehen wo sich dieses "Institut" befindet, kann eventuell auch ein Prof. sein, der dort wohnt. Wer weiß ? Vom Kern her, sprich des Erklärungsversuches ist dieser Ansatz auf jeden Fall durchaus interessant, da er zudem wesentliche Gesamtvorgänge berücksichtigt.


    Sicher mag es bessere Modelle und Erklärungen geben, von namhaften Autoren oder auch unbekannten. Entscheidend sollte daher sein, was inhaltlich besteht, so seh ich das zumindest.


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    Tut

    Das Ergebnis ist erschreckend: Bei 634 Banken wuerden Verluste zum gefaehrlichen Unterschreiten von Mindesandfordungen fuehren.


    Täusch ich mich, oder nicht ? Letztes Wochenende hatten wir nach langer Zeit wohl ausnahmsweise keine Pleite-Bank :hae: . Liegt wohl an der momentan gerade etwas besseren Stimmung an den Märkten :D , möge sie uns daher noch etwas erhalten bleiben.


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    Tut

    Hallo zusammen,


    nachdem wir nun schon fast alle Teilbereiche dieser wirtschaftlichen Herausforderung mehr oder weniger komplex in sehr vielen Teilbereichen durchdiskutieren, sei es wie es hierzu kam, was macht der Immobilienmarkt, was die Banken, drohende Staatsbankrotte, die Autofirmen und die Realwirtschaft, die Gold und Silberpreise, Geld und Währungen, Börsen, die Politik in den USA und Europa usw. usw., so sind diese Themen jedes für sich alleine nur ein Teil dessen, was derzeit global unter dem Thema Weltwirtschaftskrise zusammengefaßt werden könnte. Doch, wie funktioniert eigentlich dieses Gesamtgebilde Weltwirtschaftskrise ?


    Ich denke, es wäre gar nicht schlecht, hier einen thread mit anschaulichen Erklärungen zu dieser Krise mit Ursprung, Verlauf, Auswirkungen und Beendigung fundiert auf wisschenschaftlichen Modellen und Theorien zu eröffnen. Sie tauchten bislang mitunter vereinzelnd in den obigen Themen mehr oder meist weniger ausführlich auf und gehen dort natürlich unter.


    Wer hat z.B. eigentlich schon mal vom "Nil-Modell" gehört? Hier ein kleiner Auszug einer Ausarbeitung vom Karlsruher Institut für Wirtschaftsforschung:



    Aber auch Wikipedia hat bereits unter dem Thema "Finanzkrise2007" ein eindrucksvolles Werk erarbeitet, ein gute Faktensammlung, wenn auch keine Erklärung warum etwas wie und auch warum zusammenhängt.


    Zitat


    Da die Krise zu einem politischen Thema geworden ist, ergeben sich mehrere Probleme bei einer internationalen, gemeinsamen Lösungsfindung.


    • So wird unter anderem befürchtet, einzelne Staaten könnten durch ökonomischen Protektionismus ihre eigene Wirtschaft bevorteilen, was in Nachteilen für die ausländischen Mitbewerber resultieren würde. Dies hätte beispielsweise auf dem globalen Automobilmarkt weitreichende Folgen.


    • Die Unübersichtlichkeit der Finanzmärkte und deren Produkte haben es bislang unmöglich gemacht, die gesamten betriebs- und volkswirtschaftlichen Verluste der gesamten Krise zu beziffern. Das liegt vermutlich unter anderem daran, dass dies zur Zeit noch gar nicht möglich ist, weil der so genannte Dominoeffekt noch in Bewegung ist, und zukünftige Folgen noch nicht abschätzbar sind.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Finanzkrise_ab_2007


    Wer also weitere gute und anschauliche Erklärungen zu den derzeitigen Abläufen parat hat, bitte hier rein. Gleichfalls könnte man sich zudem fragen, ob die bisherigen wirtschaftlichen Erklärungsmodelle, die ja meist nach der Depression der 1930er entstanden waren, heute überhaupt noch gültig sind oder gar zwischenzeitlich als überholt anzusehen wären.


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    Tut

    Stimulus-Wahns. Die Sozialkassen muessen ihre Ruecklagen ja irgendwo anlegen und das haben sie mit frueher als nahezu risikolosen betracheteten US-Staatsanleihen getan. Auf der anderen Seite gibt es auch sicher eine politische Verpflichtung, Ueberschuesse der Sozialsysteme beim Staat anzulegen.


    Durchaus sinnvoll und verläßlich war es in risikolose US-Staatsanleihen zu investieren, eine gute Sache, solange die Bonität und das Vertrauen gegeben ist, doch gerade hier kommen mehr und mehr Zweifel außerhalb der USA auf ? Daher die Überlegung nach einiger Zeit mal nachzuschauen, inwieweit sich die Gläubiger dieser Liste verhalten. Sollte es nun dazu führen, daß die Fremdländer ihren Anteil abbauen und sich die Bestände der innerländischen Sozialsysteme entsprechend erhöhen, würde in der Tat ein ziemlich düsteres Bild entstehen. Schauen wir mal :D


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    Tut

    Nach dieser Auflistung ist die USA sich selbst der groesste Kreditgeber, allen voran die Sozialkassen finanzieren die gewaltigen Staatsausgaben.


    Da lügt man sich wohl reichlich von der rechten in die linke Tasche und andersrum. Was sollen sie denn auch machen, wenn der Rest der Welt vorsichtíg ausgedrückt, sich langsam dezent verabschiedet. Die bösen Russen scheinen sich schon in bälde ganz verabschieden zu wollen von dieser Liste, da haben die Ölstaaten noch einen längeren Weg vor sich.


    Die Asiaten, oh ja, die haben hier wohl schon ein Problem, die lassen hier erst was fallen, wenn nichts mehr zu holen ist, verständlich, daß sie sich nun mit Neuinvestitionen hier tunlichst unauffällig zurückhalten.


    Sollte man gut im Auge behalten diese Liste und wie sie sich zukünftig verändern wird. Dürfte bestimmt noch sehr interessant werden.


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    Tut

    die Sache mit dem theoretisch benötigen rechnerischen Leitzins von


    - 5 % ;(


    Aber nun gibt es bereits schon einige Ansätze und Theorien mehr dazu, wie man diesen vielleicht doch noch umsetzen könnte:



    Zwar allesamt noch nicht so ganz ausgereift diese Ideengänge, aber eine nicht ganz uninteressante Materie, was noch fehlt, wäre eine praktikable Lösung zur Umsetzung, was nicht direkt zu einer Geldflucht führt.


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    Tut

    Aber wie kam es dazu? Bin überrascht, dass ihr hier alle 5000 Jahre Goldgeschichte draufhabt.


    ... das göttliche Metall, sonnenfarbend wie die Sonne am Himmel und damit auch der besondere Zusammenhang - ein seltenes Metall, das nur den Königen/Herrschern zustand.


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    Tut

    ... Gier frißt Hirn, BSE staatlich befürwortet, da hab ich doch lieber die Taube im Bett als den Spatz auf dem Dach :D

    Zitat

    So fasste Willem Buiter, Wirtschaftspolitikprofessor der Londoner LSE und Financial-Times-Kolumnist, bündig zusammen, man könne ja die Bürger ja auch für das Abfackeln ihrer Häuser bezahlen, um die Bauindustrie zu stützen. Aus ökologischen Gründen hält er die Verschrottungsprämie für schwachsinniger, als jemandem Geld dafür zu bezahlen, ein Loch zu buddeln und es anschließend wieder zu füllen. Und in der Tat, nicht nur für Teilehändler, Garagen und Gebrauchtwagenhändler hat die Prämie negative Folgen. So ist die Umweltbilanz nicht nur aufgrund der fehlenden Berücksichtigung des CO2-Verbrauchs des Neuwagens fraglich.


    Auch der überschaubare Segen für die Hersteller hat sich rumgesprochen. Wie segensreich die starken Volumenschwankungen für die Margen der Hersteller sind (Dacia hat im April 60 Prozent mehr Autos als im Vorjahr verkauft), ist eine Frage. Die wichtigere aber ist wohl, wie der Einbruch im nächsten Jahr weggesteckt werden soll. 5 Mrd. Euro aus dem Vernichtungssubventionstopf reichen für zwei Millionen Autos. Bei den knapp über drei Millionen Autos, die hierzulande jährlich verkauft werden, ist das eine Menge Holz, von der im nächsten Jahr bestimmt über die Hälfte fehlen wird. Und das, hier liegt das Problem, nicht nur in Deutschland. Den Deutschen wird beim Thema Auto so viel Kompetenz zugesprochen, dass man auch ihre Politik übernimmt - Verschrottungsprämien verseuchen immer mehr Länder. Volkwirtschaftliche Erholung durch Wertvernichtung,
    http://www.ftd.de/boersen_maer…-zweiter-Hand/515140.html


    [smilie_happy] , und alle machen mit, als gäbe es kein Morgen. Hauptsache die 2.5 mitnehmen, egal, ob man sich es leisten kann oder nicht, die Banken freuen sich, der Staat ist glücklich, der Bürger ebenso. Wunderbar, die Wahl ist damit gerettet. Jawoll, Deutschland tut was gegen die Krise... nur was eigentlich ??? Demnächst kommt wieder der Spruch: "Damit konnte keiner rechnen" ;(


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    Tut

    Am 24.2.2003 war im Handelsblatt unter der Überschrift "Bad Bank sorgt für Aufregung" zu lesen: "Eine Indiskretion über das Treffen von Bundeskanzler Gerhard Schröder, Finanzminister Hans Eichel, Wirtschaftsminister Wolfgang Clement mit Spitzenvertretern der dt. Banken und Versicherungen sorgte am Wochenende für helle Aufregung. Nach Informationen des Handelsblattes schlug der Vorstandssprecher der Deutschen Bank Josef Ackermann in der hochrangigen Runde die Gründung einer Auffanggesellschaft vor. Diese Kreditwerkstatt wird auch als Bad Bank bezeichnet [...]". Was also sagt uns das? Man wußte ganz genau, was man da an "Wertpapieren" aus Amerika auf's Auge gedrückt bekam und sorgte sich damals schon - vor über sechs Jahren! -, wie man die Risiken abfangen und die Banken schützen könne. Das Publikum erfuhr außer dieser Indiskretion, die es noch nicht verstehen konnte, natürlich nichts. Die meisten der Papiere wurden erst danach dem Publikum angedreht - aber nicht alle, daher die Bad Banks heute.


    nach Jahren einer möglichen Vorbereitung auf die Bad-Banken ? Warum tun die sich dann damit so schwer ? Vermutlich weil die Banken die "tollen Papiere" selber eingesackt haben, bis wohl auf den Kollegen Ackermann, der scheinbar die letzten 6 Jahre doch sinnvoller genutzt hat, als man ihm es zutraute, so daß dieser Kelch weitgehend an der Deutschen Bank vorbeilief. ( Sofern nicht bilanztechnisch völlig verschleiert und damit unauffindbar ) Interessanter Ansatz, der zudem tief blicken läßt, und andererseits auch ein gewisses Unverständnis an die Aktionen anderer Beteiligter eröffnet, die scheinbar jahrelang geschlafen haben, inkl. unserer netten Politiker, die sämtliche Begebenheiten als so "unvorhersehbar" bezeichneten.


    Super Beitrag, alle Achtung :thumbsup:


    Wünsche


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    Tut

    In Kanada und den USA gibt es heute oft Werbung, Menschen zu "loszuwerden", ihre alten-und nutzlos Stücke aus Gold und Silber - und handeln sie für die CASH (lol!).


    Och, das haben wir hier auch, Gold- und Silberankauf überall, im Netz, in den Städten, selbst die "Käseblättchen" und normalen Zeitschriften bringen es mindestens auf 4 verschieden entsprechende Anzeigen, ich glaube, seit letzten Jahr ist es aber bereits deutlich mehr geworden.


    Allen gemein ist jedoch ein mehr oder weniger schlechter Preis, :D . Verkäufer finden sich dennoch genug, mangels Kenntniss der erzielbaren Preise.


    @Ali


    die anderen schürfen am Rhein, dem Siegfried sein Nibelungengold [smilie_happy]


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    Tut

    @ hjm,


    zunächst ein herzliches Willkommen 8o


    Aber es stimmt, kein Mensch braucht Gold [smilie_happy]


    Allerdings, es gibt noch viel mehr Dinge die kein Mensch braucht ;(


    Atomraketen, Geld, Finanz- und Wirtschaftskrisen, Kriege usw.


    Dennoch gibt es all dieses, die Liste ist sogar beliebig weiter ausbaubar.


    Auch die Ansicht Gold sei Geld, nur in anderer Form, ist nur bedingt richtig.


    Tatsache ist, Gold ist ein "wertvolles Gut", definiert über Jahrtausende der Beständigkeit hinweg. Ein Metall der Könige, sonnenfarbend und oftmals der normalen Bevölkerung vorenthalten.


    Darum Gold und nicht etwa Geld :D


    Man, was kurze Sätze


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    Tut

    selten so tief wie momentan:

    Das nenn ich mal einen Absturz, von Top zu Flop oder im Wahnsinnstempo an die Wand gefahren.


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    Tut

    weiß nix... will nix wissen ... nix mehr da ... weg !

    Zitat

    So wie es aussieht - und eine Befragung von Generalinspektorin Elizabeth Coleman durch den Republikaner Alan Grayson lässt keinen anderen Schluss zu - kann die Federal Reserve 9 Billionen US-Dollar an ausserbilanziellen Transaktionen nicht erklären. Hierbei ist übrigens die europäische Schreibweise der Billionen gemeint.

    Je mehr die Fed die Märkte zu manipulieren versucht, desto länger wird die aktuelle Krise andauern. Diese ist alles andere als in Bälde vorbei, wir befinden uns aktuell wohl eher im scheinbaren stillen Auge des Finanz-Hurricans,... http://www.mmnews.de/index.php…rschwinden-Billionen.html


    Und da stehen wir wohl jetzt, unwissend wo die Reise hingehen wird, einfach deswegen, weil momentan zu wenig passiert um sich klar für eine Richtung zu entscheiden. Ein Zeit des trügerischen Friedens, eine Zeit der Stille.


    Wir wissen zwar schon alle, das das Kind in den Brunnen gefallen und am Ertrinken ist und laufen daher los um es zu retten, denn hinterherzuspringen erscheint uns dämlich und aussichtslos. Hilfe holen im nächsten Dorf, das nicht weit weg zu sein scheint. Hauptsache helfen, egal wie. Die Aufregung wird groß sein, alle wollen helfen und es wird was getan, ja, wir fühlen uns gut, wir haben alles richtig gemacht. Es wird sich sehr schnell organisiert und die Rettungsaktion kann starten. Jetzt sofort zurück zu Brunnen, doch oh Wunder, das Kind wird schon lange ertrunken, untergegangen sein und allenfalls noch tod geborgen.


    Es mag Situationen geben, die keinen sinnvollen Ausweg mehr offenlassen, so wie jetzt aktuell hinsichtlich der Deflations- oder Inflationsfrage. Egal was hier vermutlich letztendlich bei herauskommt, weder das eine noch das andere wird diese überfällige "Bereinigung" beseitigen, entweder steht die Depression mit voller Wucht vor der Tür, oder wie bereits jetzt schon mehr oder weniger ausgeprägt die versuchte Inflationierung, kommt diese doch erst einmal in Gang, wird sie sich vermutlich genausowenig kontrollieren lassen, auch diese wird ein Eigenleben entwickeln. Daher wird die seit langem überfällige Bereinigung stattfinden, das Kind ertrinken und wir alle können uns gut dabei fühlen, alles versucht zu haben, genau dieses zu verhindern. Und dann kommt der Schock, sprich die Realisierung unserer Aktionen, dessen was wir taten oder aber auch nicht und dessen, was wir zuließen.


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    Tut

    Endlich, mal ein vernünftiger Tiolettenbenutzer :D


    Aber mal Spaß beiseite. Gut, nun mal eine Runde ärgern (hab nicht mal meinen eigenen Ratschlag aus dem letzten Jahr rigeros befolgt :wall: ) Dämlich, hätte sich gelohnt, da muss man den Jürgen auch mal loben :rolleyes: , Bärenmarktrallye hin oder her, super Chancen waren da. März rein und Mai raus, grandios verpasste Chance ;(


    Sind sie jetzt auch noch da die Aussichten oder schon überholt, da logischerweise die Gegenbewegung erfolgt, die 5.000 waren unerreichbar momentan, mangels dem wirklichen Tunnelendlicht. Hat was von einer "Art Dejavu" vergangener Krisenzeiten an den Aktienmärkten. Demnach kommt das dicke Ende noch, unerwartet, trotz dem Tunnelblick ins Licht. Alkoholisiert wirtschaften ist fast so übel wie volltrunken fahren.


    Sorge macht mir nach wie vor die nichtgelöste Finanzmiserre, ebenso die mutige Bankenenteignung der MerkelBundesregierung, vom realwirtschaftlichen Niedergang mag ich auch kaum noch etwas wissen. Solange dieser ganze Mist irgendwo im Untergrund schwelt, wird es kaum einen nachhaltigen Aufschwung geben können. Es fehlt mir die sogenannte "Initialzündung" sprich der Impuls zum Aufschwung. Bleibt dieser Impuls nun weiterhin aus und die Hin- und Herdümpelei geht so weiter, sieht es mir eher nach Rohrkrepierer aus und die Kurse sacken ab, kräftiger als vorher.


    Aber ich schau mal, eventuell nehm ich demnächst die nächste Welle mal mit, hasse zwar dieses schnelle rein und raus, aber was soll's. Der Peer braucht ja auch Geld für seine Bad Guys Banks... und ich für mein Auto :D .


    Wünsche


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    Tut