doch diese ist in der Umsetzung ziemlich unbequem.
Einen drastischen Währungsschnitt !
Genauso utopisch wie gut 1000 Jahre lang seine Staatsschulden abbauen zu wollen ist es zu verlangen, daß die Bevölkerung sich über Generationen einschränken soll, um genau dieses zu erreichen. Grundsätzlich ist das Geldsystem völlig am Ende, wenn selbst die Zinsschulden nicht mehr gedeckt werden können, doch dieses Ende wird bereits lange vorher eintreten, zumal die zunehmende Zinslast mehr und mehr die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft lähmen wird. D.h. so ein Zusammenbruch wird genauso exponential verlaufen wie das Zinssystem.
Allerdings macht dieser Währungsschnitt momentan noch keinen Sinn, erst muss sich diese Krise austoben, sprich die Finanzmärkte müssen sich bereinigen ( bereinigen meint hier nicht unbedingt sanieren, sondern der Realität anpassen ), ebenso die Wirtschaft als auch die Staatsverschuldung, bis hin zum drohenden Bankrott. Erst dann macht auch ein Währungsschnitt Sinn als eine "Initialzündung" für einen Neubeginn. Die Effekte hieraus sind durchaus nicht von der Hand zu weisen: Sämtliche überflüssigen Gelder werden verschwinden, sämtliche Schulden, leider auch die Guthaben, einzigstes Manko werden hierbei jedoch die sicherungsbehafteten Schulden bleiben, diese würden neubewertet und neukreditiert werden. Damit stünde das Geldsystem insgesamt jedoch gesehen annähernd wieder bei 0 und es kann damit ein neuer Anfang beginnen.
Wünsche
...einen goldigen Tag
Tut