fängt jeder erstmal klein an,
@ stargate
Studenten haben zunächst erst mal andere Sorgen als eine Vermögenssicherung, im Hinterkopf gerade noch die fehlende Altersversorgung. Vorrangiges Ziel ist dann allerdings zunächst einmal der Start ins berufliche Leben, Ellenbogen und Durchsetzungskraft. Natürlich kann man während dieser Zeit EM sammeln warum nicht, werden viele Ältere hier auch so gehandhabt haben, ich z.B. sammelte damals die deutschen 10ner, liegen sogar noch heute irgendwo hier rum. Wage erinnern kann ich mich auch noch an den EM Boom Anfang der 80ziger, so blieb es dann auch erst mal lange bei den 10ern, den damaligen Absturz noch vor den Augen.
Doch mit zunehmenden Alter und Erfahrungen, logischerweise auch mit zunehmenden Verdienst, irgendwann weiß man schon eher wo der Hase läuft, auch diese Erfahrung dauert etwas, ändern sich die Vorlieben, da macht man auch schon mal gerne in Aktien, unternehmerische Geschäfte etc. Dann kommt auch irgendwann die Baustelle Familie dazu, Baustelle ein Stichwort, Eigenheim muss ran. So, hier sind die Geschichten schon mitmal völlig anders neu verteilt, aus jugendlichen Spaß wird langsam ernst, ebenso die Rücklagen für später werden neu überdacht. Auch notwendige Kredite müssen bedient werden, man ändert sich mehr als man denkt während dieser Phase. Geld in Überfluss wird kaum einer haben, wer wenig hat muss sparen, wer mehr oder viel hat, lebt dementsprechend und die Kosten steigen protortional ebenfalls an. Auch hier wird natürlich an später gedacht und ein Anteil gespart, worin auch immer, Gold, Ems, Aktien, LVs - eine Hülle und Fülle an Möglichkeiten.
Der nächste Abschnitt ist der, wo die Kinder langsam das Haus verlassen, Du sie unterstützt und Deine neue Freiheit neu schätzen lernen musst, Dein Eigenheim sollte idealerweise hier bereits getilgt sein, damit man diesen zweiten Frühling noch etwas abgewinnen kann, beruflich sollte man idealerweise ebenso bereits im oberen Bereich gelandet sein, so sprudelt die Kohle, die nun mehr als zuvor in Rücklagen wandern dürfte und auch in diverse Annehmlichkeiten.
Daher ist diese hier gestellte Prozentfrage nicht nur abhängig von den zur Verfügung stehenden Geldmitteln, sondern auch eine Frage hinsichtlich des Altersfortschritts. Die Ansprüche an Sicherheit und Nachhaltigkeit von Vermögensbestandteilen dürften mit zunehmenden Alter steigen, einfach und logisch deshalb, da ein Zwanzigjähriger noch viele Fehler machen kann, ein Vierzigjähriger nur wenige, ein 60 jähriger sich diese kaum noch erlauben kann.
In Bezug auf die aktuelle wirtschaftliche Lage: Sei froh Student zu sein, wer jung ist, hat noch viele Chancen, ältere Kandidaten müssen zunehmend mit dem zurechtkommen, was Ihnen noch möglich ist.
Wünsche
...einen goldigen Tag
Tut