Beiträge von tut.anch.amun

    @ silberbuggy


    das Kinder ihre Eltern pflegen weil diese pflegebedürftig sind, schließe ich ebenso aus, das ist auch heute bereits weitgehend der Fall. Dennoch werden sie sich um das Schicksal ihrer Eltern Gedanken machen, soweit es eben geht, diese unterstützen und auch mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sei es nur bei behördlichen Dingen, in Sachen der Organisation, der Steuererklärung, persönlichen Gesprächen oder sonst etwas. Du wirst halt nicht einfach fallengelassen, es wird ein Auge auf Dir bleiben, ob die Dinge in Ordnung sind. Auch dieses kann schon viel wert sein im Alter.


    Der Gesellschaft hingegen wird es völlig egal sein wenn Du alt bist, helfen wird Dir ohne Eigennutzen da dann keiner mehr, heute übrigens auch schon nicht, oder wie kam z.B. die Lehmann-Oma an ihre Zertifikate?


    Solange man nur "alt und dabei fit" ist, wird es sicherlich alles einfach funktionieren, doch wer ist das schon?


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    ...einen goldigen Tag


    Tut

    sind sicherlich die besten Möglichkeiten, die man auch nutzen sollte!


    Da diese schon genannt wurden, lasse ich Dir hier mal weg und bringe noch einen weiteren Punkt ins Spiel...


    Zweibeinige Standbeine, sprich Kinder :hae: nanu, sagen da die Statistiken nicht etwas anderes aus, immer weniger Kinder ?


    Was hat man von all den anderen Dingen, wenn man eines Tages feststellt, hoppla, jetzt ist der letzte verstorben und ich steh nun ohne familiere Bindungen da ? Genau dieses wird vielen in der Zukunft bevorstehen, da hilft weder eine gute Rente, Eigenheim, noch EM gegen. Als Folge dürfte man nicht nur alt und gebrechlich sein, sondern zudem sozial verarmt und wehrloser Spielball der zukünftigen Gesellschaft.


    Von daher gehört zu einer Alterssicherung ebenso eine Familiensicherung mit dazu, fremde Personen kümmern sich nicht um einen, wenn man erst mal "alt" ist, eine Familie schon, ich denke, diese Bindungen sollte man nicht unterschätzen.


    Da investiere ich zumindest einen Teil in die Zukunftssicherung des Nachwuchses und nicht unbedingt in Altersvorsorgen, auch wenn heutzutage diese Ansicht wohl oftmals ot ist, wer weiß ? Schaden kann es zumindest nicht, und potentielle, familiere Hilfe im Alter sollte man nicht vernachlässigen.


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    wir machen doch ohnehin jeden Mist von da mit!


    Warum nicht so:


    Zitat

    Wenn ein Amerikaner den Wunsch hat; ein Haus zu bauen oder zu kaufen, fährt er auf den nächsten Highway und irgendwann auf der linken oder rechten Seite erscheint dann ein „Container-House-Center" (wie bei uns die Autohäuser). Dort gibt es ganz besondere Häuser. Aus der Ferne sehen sie ganz normal aus. Aber wenn man davor steht, bemerkt man, dass sie statt eines Sockels eine Stahlkonstruktion und statt der Kellerfenster Räder haben. Man sucht sich ein Haus aus, und wenn man sich entschieden hat, wird es dann einfach an seinen Bestimmungsort gefahren. Das hat den „Schneckenvorteil" — wenn man umzieht, kann man sein Haus einfach mitnehmen. http://www.manfredgrund.de/645.0.html


    Ach so, von wegen der Statik, dem Staat, dem Bauamt, den Landschaftsplaner etc. :hae: [smilie_happy]. Hat aber auch Vorteile, so ein 200 m² Wohnwagen, ganz einfach Deine Mietnormaden in die Wüste fahren und aussetzen.


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    ...einen goldigen Tag


    Tut

    Bis heute wurden 96,71 Millionen Stück Silberzehner geprägt


    Ändert zwar nun nicht mehr groß die Zahl, doch 800.000 müssen wir wieder abziehen, die waren in den pdf ausgewiesen unter: "davon Spiegelglanz" und somit bereits in der Gesamtauflage mit berücksichtigt:


    Also: 95,91 Millionen Silberzehner.


    Neben der Frage des Einschmelzens wäre zudem interessant, wieviele "Sammler" diesen Kuchen unter sich aufgeteilt haben. Hier tippe ich mal blind auf max. 1 bis 1,5 Millionen, wenn überhaupt soviel, die überhaupt eine nennenswerte Anzahl von den Zehnern gebunkert haben.


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    Tut

    Hab gerade mal nachgerechnet:


    Von 2002 bis Ende 2008 waren es genau:


    88.52 Millionen Stück, (Normalo und Proof ) bei den 2009ern fehlen mir bislang noch die Auflagen. Seit 2007 ist allerdings auffällig, daß die Auflagen schon recht stark vermindert wurden.


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    Tut

    Tut sagt danke,


    für die jahrelange Aufopferung den POG in erträglichen Bahnen zu erhalten, auch wenn es Euch in letzter Zeit zunehmend schwerer fallen muss. Doch letztendlich haben gerade die langjährigen Unzensammler ein wahres Dankbedürfnis, dieses hier auch einmal kundzutun.


    Wo wären wir nur ohne Eure aufopferungswürdige Arbeit ? POG 2.000 oder gar noch mehr ? Doch, was würde uns dieses erleuchten, oh ja, es wäre längst Schluß gewesen mit der Steuerfreiheit, vermutlich auch Schluß mit dem gelbgoldenen Glanz, der müßte dann langsam auch verboten werden für Privatpersonen :hae: , Vermögenswerte einfach so wegzusichern, das geht doch gar nicht.


    Daher sage ich mal gerne danke, macht so gut weiter wie bisher, schaut, das dieses gelbe Zeugs möglichst niedrig bewertet werden kann, gerne natürlich mit einer guten Wertbeständigkeit versehen, und dann paßt das schon. Wäre für alle dumm, wenn hier auf mal jemand auf komische Gedanken kommen sollte. Doch mit dem "Schlechtreden", ich denke, hier könnt Ihr etwas besser argumentieren, es erscheint mir allzu oft in der letzten Zeit auch positive Goldgedanken öffentlich gemacht worden zu sein, hier vermisse ich die einschlägigen Gegenreaktionen.


    Na klar, loben ist schon gut, Kritik darf man dabei ruhig auch mal anbringen.


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    ...einen goldigen, und fürs PPT gebauchpinselten, Tag


    Tut

    fängt jeder erstmal klein an,


    @ stargate


    Studenten haben zunächst erst mal andere Sorgen als eine Vermögenssicherung, im Hinterkopf gerade noch die fehlende Altersversorgung. Vorrangiges Ziel ist dann allerdings zunächst einmal der Start ins berufliche Leben, Ellenbogen und Durchsetzungskraft. Natürlich kann man während dieser Zeit EM sammeln warum nicht, werden viele Ältere hier auch so gehandhabt haben, ich z.B. sammelte damals die deutschen 10ner, liegen sogar noch heute irgendwo hier rum. Wage erinnern kann ich mich auch noch an den EM Boom Anfang der 80ziger, so blieb es dann auch erst mal lange bei den 10ern, den damaligen Absturz noch vor den Augen.


    Doch mit zunehmenden Alter und Erfahrungen, logischerweise auch mit zunehmenden Verdienst, irgendwann weiß man schon eher wo der Hase läuft, auch diese Erfahrung dauert etwas, ändern sich die Vorlieben, da macht man auch schon mal gerne in Aktien, unternehmerische Geschäfte etc. Dann kommt auch irgendwann die Baustelle Familie dazu, Baustelle ein Stichwort, Eigenheim muss ran. So, hier sind die Geschichten schon mitmal völlig anders neu verteilt, aus jugendlichen Spaß wird langsam ernst, ebenso die Rücklagen für später werden neu überdacht. Auch notwendige Kredite müssen bedient werden, man ändert sich mehr als man denkt während dieser Phase. Geld in Überfluss wird kaum einer haben, wer wenig hat muss sparen, wer mehr oder viel hat, lebt dementsprechend und die Kosten steigen protortional ebenfalls an. Auch hier wird natürlich an später gedacht und ein Anteil gespart, worin auch immer, Gold, Ems, Aktien, LVs - eine Hülle und Fülle an Möglichkeiten.


    Der nächste Abschnitt ist der, wo die Kinder langsam das Haus verlassen, Du sie unterstützt und Deine neue Freiheit neu schätzen lernen musst, Dein Eigenheim sollte idealerweise hier bereits getilgt sein, damit man diesen zweiten Frühling noch etwas abgewinnen kann, beruflich sollte man idealerweise ebenso bereits im oberen Bereich gelandet sein, so sprudelt die Kohle, die nun mehr als zuvor in Rücklagen wandern dürfte und auch in diverse Annehmlichkeiten.


    Daher ist diese hier gestellte Prozentfrage nicht nur abhängig von den zur Verfügung stehenden Geldmitteln, sondern auch eine Frage hinsichtlich des Altersfortschritts. Die Ansprüche an Sicherheit und Nachhaltigkeit von Vermögensbestandteilen dürften mit zunehmenden Alter steigen, einfach und logisch deshalb, da ein Zwanzigjähriger noch viele Fehler machen kann, ein Vierzigjähriger nur wenige, ein 60 jähriger sich diese kaum noch erlauben kann.


    In Bezug auf die aktuelle wirtschaftliche Lage: Sei froh Student zu sein, wer jung ist, hat noch viele Chancen, ältere Kandidaten müssen zunehmend mit dem zurechtkommen, was Ihnen noch möglich ist.


    Wünsche


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    Tut

    zum schreien:

    Zitat


    Es gibt Finanzjongleure, die von der Misere anderer Leute profitieren. Goldman Sachs zum Beispiel sammelt bereits wieder fabelhafte Gewinne ein. Da war in dieser Woche sogar von Boni in Rekordhöhe die Rede. Goldman dementierte vehement.


    "Wenn ich Geld umsonst bekomme und es dann gegen einen sechsprozentigen Zins weiterreiche, könnte selbst ich als Banker Geld verdienen." Ob die Kreditinstitute allerdings auch ohne die staatlichen Stützräder schon wieder so sicher auf der Strecke wären, daran gibt es erhebliche Zweifel.
    http://www.ftd.de/boersen_maer…Totent%E4nzer/532091.html


    AAAAAAAAHHHHHHH,


    wird Zeit die Kollegen Banker doch mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Doch dieses ist Sache der Politik, die diese Farce erst möglich gemacht haben dank Ihrer Bailouts und Erleichterungen. Man könnte es auch als eine Art Dank der Banker an die Politik interpretieren...


    ...stinkt zum Himmel diese Geschichte! Banker sollten Co² Steuer zahlen :cursing:


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    Tut


    Och Misan,


    sei doch nicht gleich so hart, jeder muss nunmal klein anfangen, oder hat es von Geburt an nicht nötig.


    @ stargate


    5 1/2 oder 5 3/4 stellig geht natürlich auch noch ok, so gerade halt :D :thumbup:


    alles was nun darunter noch liegt, nun ja ok, hochgradigt 4-stellig ist noch besser denn nix, auch hier läßt sich dann noch was retten, oder man kauft ein Auto, doch 3 stellig :hae: , weiß nicht recht, für ein Urlaub noch gut brauchbar wenn man sich mit der Family etwas einschränkt, aber hier kann man nicht mehr wirklich von Vermögen reden, daß es zu sichern geht! Daher fallen Beträge bis 4stellig wohl unter die Bezeichnung "Spargroschen".


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag und Spaß bei der Definierung dessen, was man gemeinhin als Vermögen bezeichnen kann


    Tut

    zumindest diese Prozentgeschichten ohne Größenordnung.


    Je nach Geldbeutel ist logischerweise auch die Strategie eine andere. 90 % von 10 TSD sind was völlig anderes als von 100 TSD oder von Millionenbeträgen.


    Ebenso schwierig ist es, alles auf eine Karte zu setzten, da gilt eindeutig das Motto: Top oder Flop, mehr Chancen bestehen nicht. Alle Kurse und Preise haben zwei Richtungen, ärgerlich wenn man dann feststellt, man braucht akut Geld, es kommt meist anders als gedacht, liegen dann die Kurse flach, dann wird u.U. mit ansehnlichen Verlust das EM verflüssigt.


    Daher ist es m.M. nach sinniger, sein Vermögen auf verschiedene Anlagen zu verteilen, die zudem möglichst werthaltig sind, daneben natürlich ein gewisses Polster an Bargeld und Tagesgelder, daß man auch mitunter unvorhergesehende Probleme ausgleichen kann. Grund und Boden ist ebenso nicht uninteressant.


    Daher befürworte ich eine "Vermögensverteilung" in


    - Gold und andere EMs


    - Grundeigentum


    - Bargeld / Tagesgelder


    - Aktien


    Die prozentuale Verteilung muss natürlich jeder für sich alleine herausfinden, ein Patentrezept das allgemein gültig ist, gibt es hierbei nicht.


    Wünsche


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    Tut

    @ O.Jemineh,


    dann für Südbayern: :thumbup: Willkommen in der Neuzeit !


    Wo ich wohne ist es allerdings totaler Dünnsinn. Nicht mal die Hunde mögen diese neuen Laternen, hab's genau gesehen, Beinchen hoch und schon...., ... kurze Zeit später kommt der nächste Vierbeiner, beschaut sich diese Laternensauerei und setzt noch einen drauf [smilie_happy]


    Wünsche


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    Tut

    Finanzmärkte reingefallen ?


    Auf gen Süden.


    Wünsche


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    Tut

    Man steckt im Dilemma eines Systems


    Nun gut, das System sagt: "Schulden abzubauen geht überhaupt nicht mehr, allenfalls können wir noch die Schuldzinsen begleichen". Ach bin ich froh über unsere "Schuldenbremse" hier :D , ebenso froh über unsere "einmalige Neuverschuldung 2010 - 86 MRD ( bislang ohne Nachtragshaushalt, der kommt erst im Oktober ) :D .


    Auf kurz über lang, man landet stets beim gleichen Ergebnis: Das Weltfinanzsystem ist bereits zusammengebrochen, wir wollen es nur nicht wahrhaben! Es ist untern Strich eigendlich egal, ob ein überschuldeter Schuldner ( z.B. der Staat mit Zahlungsverpflichtungen von weit über 500 Jahren ) einem anderen überschuldeten Schuldner ( Banken, die nur noch deswegen existieren, da sie als "systemwichtig" angesehen werden ) Garant dafür geben kann, eine weitere Verschuldung von ohnehin bereits verschuldeten Unternehmen zu tätigen, damit aus dieser Konsequenz ein Wachstum und damit eine Schuldentilgung möglich wird :hae: , genau ... häh, ...geht doch gar nicht mehr.


    Daher wird auch eine "Neugründung einer Neu-Bank oder Good-Bank" hieran nicht viel ändern, diese wäre in kürzester Zeit ebenso verschuldet.


    Ist ein System derart fortgeschritten und überschuldet, bleibt als letzte Konsequenz nur noch ein Reset, denn alle anderen Wege ( Deflation, Depression oder Hyperinflation ) führen zwangsläufig in eine Sackgasse, es bleibt wohl als einzig sinnvoll bereinigende Maßnahme ein Währungsschnitt übrig; schmerzlich für alle, doch vermutlich der einzig friedliche Ausweg aus dieser Zwangsjacke.


    Wünsche


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    Tut

    Aber bei welchen grossen Krisen der letzen 400 Jahre waren das wirklich die Ursachen ? Meist lassen sie sich auf Geldexzesse zurueckfuehren.




    Tollar,


    nun gut, Ursachen hin oder her, der Motor stottert heute mit Tendenz zum Kolbenfresser, egal woran das Pferd vor 200 Jahren gestorben ist. Fraglich ist aktuell, wie man den Kreditfluss wieder in Gang bringen will ? Das die Zentralbank dieses autonom an den Geschäftsbanken vorbei androht wird wohl nicht richtig funktionieren, allenfalls bei den wirklichen Top-Börsen-Unternehmen, die gesamte Mittelschicht wird wohl kaum bedient werden und hängt nach wie vor am Tropf der normalen Bankinstitute. Da ist diese Androhung der Zentralbank als solches schon nicht mehr als als ein Furz im Fußballstadion, wem nützt dort z.B. die VIP-Lounge wenn ansonsten kein normalo mehr da ist :hae:


    Wünsche


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    Tut


    Tollar,


    nun ja, ganz so war es wohl doch nicht, unabhängig vom normalen Wirtschaftskreislauf mit seinen normalen Hoch- und Tiefphasen kommt hier noch eine weitere Baustelle zu Tage. Die der bereits seit Greenspan gepflegten Option einer Kontrolle des Geschehens, sprich einer Steuerung der Märkte. Dieses funktionierte zugeben auch eine gewisse Zeit über, milderte Rezessionen ab und steigerte sich langsam und sicher in einer wahren Verschuldungsorgie, genau bis zum dem Tage, wo es zum Problem wurde - und zwar zum Problem der Banken, unerheblich dabei wer da was wem was in welchen Päckchen weiterreichte und dafür andererseits ebensolche "Päckchen" erhielt und diese weiterverkaufte- bis halt die Lehman Oma das Faß endgültig zum überlaufen brachte ( spitzfindig übertragen gemeint, einer wollte irgendwo Cash sehen und die Hosen waren runter, die Bank nackt ). Soviel zur Ursache.


    Die Folgen sind nun jedoch nicht mehr so lustig. Defakto sind die Banken reihum, eigendlich pleite wie sonst etwas. Hier kamen dann die Staaten aufs Spielfeld ,in der irrigen Meinung, alles wieder richten zu können, die Bailouts folgten dementsprechend in gigantischen Höhen zum Preis explodierender Staatsverschuldungen, Garantien für den Verkehr unter den Banken untereinander, Liquiditätsspritzen etc. Nächste Primisse die "Vereinfachung der Bilanzdarstellungen", oder auch ein Prinzip der Hoffnung, ebenso die BAD-Bank-Überlegungen. Weg mit dem Müll - doch oh Wunder, umsonst läßt sich scheinbar überhaupt nichts davon bereinigen. Ausufernde Staatsverschuldungen bedingen - eine Option der Inflationierung der nicht mehr kontrollierbaren Verschuldung.


    So nun kommen die Unternehmen an die Reihe: Logischerweise sagt jetzt jede Bank: Kredit ???? Die Märkte sind abgestürzt, die Zukunftsaussichten auf absehbare Zeit grottenschlecht. Bekommen wir den Kredit wieder, nebst den Zinsen :hae:


    Baustelle 2 der Banken: Die Hinterlegung mit Eigenkapital der Kredite, uuoh, Vorsicht, was machen nun eigentlich die Staaten oder gar auch Zentralbanken hinsichtlich der Steuerung von Geldmengen und der inflationären Tendenzen :hae: . Au ja, die Eigenkapitalrichtlinien werden hochgesetzt, die Bank muss damit mehr Eigenkapital vorhalten, langsam kommt die US-Streßtestgeschichte zu tragen. Die Kernfrage für Banken und deren Analysten: Wie geht es nun weiter, Hyperinflation ??? Wird wohl keiner zulassen, eher muss die Geldmenge kontrolliert werden. Wie kann man dieses in gegebener Zeit geschickter Weise noch anstellen ?? Man kommt zum Ergebnis, daß die derzeit effektivste Steuerungsmöglichkeit nicht der Leitzins ist, dieser müsste ohnehin längst negativ gestaltet sein, um mit der Wirtschaftlage gleichzuziehen. Was bleibt, ist die Option der Steuerung der Eigenkapitalhinterlegung für Kreditgeschäfte, hiermit läßt sich die Vermehrung des Geldes direkt steuern. Wer sagt uns nun, daß diese nicht raufgesetzt werden wird ? Sagen wir mal, zum Anfang auf 15 oder 20 %? Dieses alles im Hintergrund bedacht, wird seitens der Banken das Zentralbankgeld dazu benutzt, vorrangig sich zunächst selber zu sanieren, Kredite nur noch an Unternehmen zu geben, wo zu fast 100 % sicher ist, daß diese auch bedient werden können und notfalls die Sicherheiten einen Ausfall zu 100 % abdecken, egal wo der Preis hinfällt.


    Das nennen wir nun Kreditklemme :hae:


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    Tut

    zumindest erstmal.


    War es nicht erst vor wenigen Monaten als gleicher Steinbruch von massiver Inflation ausging :hae: . Na ja, mag sein, daß er mal auf den oder nun auf den hört, bis nun der nächste kommt und ihm was von einer inflationären Deflation erzählt [smilie_happy]


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    Tut

    Wiederholung der "Lost Generation" :hae:


    Denke, diese Sichtweise ist etwas zu einfach gestrickt, speziell wenn man sich die tieferen Gründe der zurückgehenden Kreditvergaben betrachtet.


    Hier bleibt festzustellen:


    Grundsätzlich ist es normal, daß in Rezessionszeiten weniger Kredite vergeben werden. Kann es einen Credit Crunch geben, obwohl den Banken die Mittel eigendlich zur Verfügung stehen ? Hier ist eher das Problem, daß viele Unternehmen den gestiegenen Sicherheitsbedürfnis für eine Kreditvergabe nicht mehr erfüllen. Gerade letztere fallen nunmehr zweifach rein, einerseits durch die konjunkturabhängig gefallene Bonitätseinstufung und gleichzeit durch das höhere Sicherheitsbedürfnis der Banken.


    Krisenbedingt sind zudem alle alternativen Finanzierungsmöglichkeiten ebenfalls eingeschränkt. Letzte Prognosen zur Konjunktur schreiben bereits auch das nächste Jahr bereits ab, Ratingagenturen stufen runter, Transparenz am Markt ist derzeit allenfalls eingeschränkt vorhanden. In Summe dürfte sich hier eine "Durststrecke" für mindestens 12 weitere Monate ergeben.


    Grundsätzlich macht es oftmals keinen Sinn, bereits in Schieflagen liegende Unternehmen weiter zu stützen wobei die Risiken für eine Insolvenz auf absehbare Zeit hoch bleiben.


    Hier sind dann allerdings zudem die Unternehmen als solche gefragt, denn wer sich bislang nicht mit einem Krisenmanagement beschäftigt und darauf vorbereitet hat, wird wohl über Monate hinweg schlichtweg Kreditunwürdig angesehen werden.


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    Tut

    ...dann dauert diese Geschichte insgesamt mindestens 3 Jahre. Sagte glaube ich selbst Roubini Ende 2008/Anfang 2009 einmal ( neulichst sagte er jedoch völlig gegenteiliges :hae: zur aktuellen Lage )

    Zitat

    Der Nationalökonom Erich Streissler rechnet erst Ende 2011 wieder mit einem Aufschwung in Österreich
    Streissler: Eine Depression dauert mindestens drei Jahre und bringt einen Abfall von zehn Prozent mit sich. Die zehn Prozent haben die USA bereits, wenn man richtig rechnet: In der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung müsste man alles abziehen, was für die Halde produziert wurde. Die Rezession dauert noch an, frühestens in der zweiten Hälfte 2010 wird es wieder bergaufgehen. Und bei uns dauert es bis zum vierten Quartal 2011.
    http://derstandard.at/fs/12444…drei-Jahre?sap=2&_seite=6


    Zitat


    Reeder stornieren Aufträge für neue Schiffe

    25. Mai 2009, 15:34 Uhr
    25 bis 30 Prozent der geplanten Ablieferungen werden inzwischen verschoben. Ein Aufschwung für die Schifffahrt und steigende Frachtraten erwarten Experten erst vom Jahr 2011 an.
    http://www.abendblatt.de/wirts…ge-fuer-neue-Schiffe.html

    Daher kann man sich das "Neue Wirtschaftserstarken zum Jahresende 2009", Jahresmitte ist ja schon jetzt überholt, auch abschminken, auch der "Sinn" sieht langsam schwarz, weit bis ins Jahr 2010 hinein:

    Zitat


    Konjunkturforscher sehen auch für 2010 schwarz
    Mit einer Bodenbildung bei Produktion und Nachfrage sei erst im kommenden Frühjahr zu rechnen, teilten die Münchner Wirtschaftsforscher am Dienstag mit. „Die Lage ist grottenschlecht“, sagte Ifo-Chef Hans-Werner Sinn. Das Schlimmste stehe der Wirtschaft aber noch bevor. http://www.handelsblatt.com/po…fuer-2010-schwarz;2386430

    Die Börsen scheinen es langsam auch verstanden zu haben, ist erstmal nix mit Aufschwung.


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    Tut