ZitatAlles anzeigenFür renditehungrige Anleger ergibt sich ein unwiderstehliches Geschäft. Die Trader leihen sich Euro zum Nullzins, tauschen sie in Dollar um, fahren dort die Rendite ein und tauschen irgendwann mit Gewinn zurück. Ein geringes Eigenkapital reicht aus, um gewaltigen Profit zu machen. Diese lukrativen Arbitragegeschäfte sind unter Devisenhändlern als Carry Trades bekannt. Ein besonderer Kick ergibt sich, wenn die Euro nur geliehen sind.
"Bei den massiven Zinsdifferenzen zwischen Europa und Amerika ist die Parität nur eine Frage der Zeit", sagt Robert Sinche, Währungsstratege bei Amherst Pierpont Securities. Er hat einen klaren Zusammenhang zwischen den Zinsdifferenzen und dem Euro-Dollar-Kurs beobachtet. Sollte sich die Geschichte wiederholen, könnte es mit dem Euro sogar auf 80 US-Cent heruntergehen.
Nach Ansicht von Experten wird in der neuen EZB-Ära die Kapitalflucht aus der Euro-Zone noch nie da gewesene Dimensionen erreichen. Sie werde sogar größer sein als die Handelsüberschüsse, die die Währungsunion auf dem Weltmarkt erzielt. Die Deutsche Bank hat für dieses Phänomen schon vor Wochen den Begriff "Euro-Glut" eingeführt, was so viel bedeutet wie "Euro-Schwemme". Die Deutschbanker erwarten den Euro bereits im kommenden Jahr unterhalb der Parität.
Ähnlich sieht das die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs. Der Regimewechsel der EZB werde von Montag an die Kapitalflucht aus dem Euro beschleunigen. Der einzige Trend, der beim Euro stabil verlaufe, sei der Abwärtstrend.
http://www.welt.de/wirtschaft/…r-des-schwachen-Euro.html
Sauber gemacht Herr Dracula!
Dann wird eben nicht mehr mit Geld sondern nur noch mit Schulden gezockt.
Wünsche
...einen goldigen Tag
Tut