Was Bargold sagen möchte: Die "Angst" vorm atomaren Endzeitvernichtungskrieg zieht nicht mehr.
Thema des kalten Kriegs war nur genau diese Angst, mit sehr beeindruckendem Begleitprogramm.
Scheiß egal ob die Bombe technisch machbar ist oder nicht. Wenn sie machbar ist, dann hat man während der Bombemtests schmerzlich feststellen müssen, dass es sinnlos ist, diese Bomben tatsächlich einzusetzen und das Vorhaben begraben - ob man das nun Abschreckungspotential oder die Gewissheit der gegenseitigen Vernichtung nennt oder einfach nur "Orwellsche Gedankenkontrolle mit Angst vor dem unsichtbaren Feind", ist dann auch egal.
Am Ende haben sie während des kalten Kriegs festgestellt, wie einfach es doch ist, die Menschen damit in ihren niedrigen Existenzebenen gefangen zu halten. Wie leicht man Menschen in fremden Gedanken und Handlungen "fernsteuern" kann. Jeden Tag die Übung machen, Duck&Cover, jeden Tag den Ticker gucken, jeden Tag auf die Doomsday-Clock gucken, jeden Tag Angst vorm Russen haben, usw... kommt euch das nicht bekannt vor?
Ob das Spiel der Angst nun Atombombe, Corona-Virus, Impfpflicht, Blackout, Identitätsverlust, dritter Weltkrieg oder Wehrpflicht heißt.... für jeden ist etwas dabei, mit dem er beschäftigt, abgelenkt, hilflos und gefangen gehalten werden kann....
und für solche widerspenstigen Freidenker und Eigenbrötler, wie sie sich hier im GSF tummeln, hat man sich halt ganz besondere Ablenkungen einfallen lassen, welche die jedes Bedürfnis nach der Wahrheitsfindung befriedigen: Wirtschaftliche Zusammenhänge, Geopolitische Geheimstrategien, Lobbyismus und Korruption, Insidergeschäfte und deren Verbindungen, daraus resultierende Verschwörungstheorien und deren Ableger in alle noch so skurrilen oder vernünftigen Richtungen.
Da kann man jemanden ein Leben lang mit beschäftigt halten, damit er nie zur "Erleuchtung" kommt, aber ständig das Gefühl hat, "aufgewacht" zu sein.