Ach deine Topics sind immer wieder herrlich. Durchaus berechtigte Fragen, aber für jemanden, der schon längere Zeit hier mitliest sollten sich diese Fragen selbst beantworten.
Dein "Bekannter" hat recht, kleine Stückelungen sind in einem Krisenszenario besser als große Kiloklopper. Der Bauer wird dir für die Unze Silber bereitwillig güter des täglichen Bedarfs tauschen (sofern er es kann). Die Kilomünze wird er vielleicht auch nehmen, aber dir kein Wechselgeld zurückgeben. 
Zum Thema Bäcker und EM: Der Bäcker wird aufmachen, geh mal ins Heimatkundemuseum! Da wirst du sicher noch eine Preistafel von einem Bäcker während der Hyperinflation finden. Es gibt ja immer noch Papiergeld. Dieses Papiergeld hat auch noch einen "Wert", nur mit dem Unterschied, dass am Ende des Tages dieser Papiergeldwert nur noch z.B. die Hälfte ist. Schau nach Simbabwe... dort wird/wurde auch eingekauft mit ner Schubkarre voller Geldscheine.
Im Hyperinfla-Szenario wird derjenige mit Arbeit sein inflationsangepasstes Gehalt täglich bekommen und so schnell wie möglich ausgeben... Sozialleistungen werden wohl genauso verfahren sonst gibts gleich riesen Aufstände.
Für den Fall des totalen Zusammenbruchs: Es wird tatsächlich für mehrere Wochen oder gar Monate kein einziger Bäcker und auch kein anderes Geschäft aufmachen! "Just-In-Time", "Bargeldlose Abwicklung", "Logistik", "Vernetzung/Verzahnung aller Abläufe" sind die Stichworte! Deshalb mein schon oft genannter Rat: Einen rotierenden Lebensmittelvorrat für mindestens zwei Wochen (besser: 1 Monat oder mehr) pro Person organisieren!!!
Und jetzt die große Preisfrage: Zwei Personen (A und B) gehen zum Bauernhof und wollen ein Kilo Getreide und ein paar Hühnereier kaufen. Person A hat eine Schubkarre mit Papiergeld dabei, Person B hat eine Silbermünze in der Hand. Welcher Person wird der Bauer seine Güter verkaufen?