Beiträge von Dark-End

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    Es fällt mir halt schwer die Umstände in Simbabwe mit denn in der westlichen Welt zu vergleichen. Denke halt daß wir in solche Verhältnisse fast nicht mehr zurückfallen können oder ?!

    Wir werden (hoffentlich!) eher nicht solche Zustände wie in Simbabwe erleben... aber es wird ungemütlich werden. Schau dich doch einfach in den einschlägigen Threads hier im Forum um oder lese in aktuellen Wirtschaftszeitungen "zwischen den Zeilen" !


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    Ja Anfangs war es nur Spass aber wenn ich mir den Gegenwert jetzt betrachte habe ich im moment Angst daß dieser wieder flöten gehen könnte oder ein goldverbot oder etwas in der Art kommen könnte.

    Welcher Wert ??? Papiereuros? Was hast du mit den Papiereuros vor? Willst du dir ein Haus kaufen? Oder willst du die mit dem Gold "gewonnenen" Papiereuros "sicher" Anlegen, z.B. in Lehmann-Zertifikaten?
    Wovor hast du Angst?

    Na klaro wird es nicht morgen oder in zwei Wochen zur Hyperinflation kommen. Erstmal ist eine längere Depression mit evtl. voranschreitender Deflation angesagt. Aber niemand kann 100% sicher sagen, wie lange diese Deflation anhält!! Sobald sich die ersten Gläubiger (Geldgeber) von der USA abwenden oder noch schlimmer: ihre Kredite einfordern, wird dies eine Kettenreaktion zur Folge haben...


    Aber die angehäuften Schulden müssen nunmal irgendwann "entwertet" werden.... und diese angehäuften Schulden sind aktuell viel höher als noch 1980... ja sogar noch viel höher als zur letzten Weltwirtschaftskrise.


    Wie diese Entwertung stattfindet, ist ziemlich egal. Sowohl Hyperinflation als auch sofortiger Währungsschnitt... läuft doch alles aufs gleiche raus: Das Papiergeld kann nur noch zum Heizen verwendet werden. :cursing:

    schau dir einfach die Schuldenaufnahme an und zieh dein eigenes Urteil daraus, anstatt auf andere zu hören.


    Jeder sollte sich die (noch) frei verfügbaren Datenreihen, Charts, etc. - also FAKTEN ansehen und selbst urteilen.


    Hier eine kleine Hilfe:


    FED-Schuldenaufnahme von 1919 bis 2000... sieht doch ganz passabel aus:


    FED-Schuldenaufnahme von 2000 bis Januar 2009... ok das ist halt so ausgeschlagen wegen der Finanzkrise im Herbst...


    Und jetzt das ganze nochmal in der Gesamtansicht, also von 1919 bis 2009:

    ACH DU MEINE GÜTE! Wenn man es mit etwas mehr "Abstand" betrachtet, kommt einem schon das Grauen, zumindest wenn man folgenden Satz beherzigt:


    Die Schwäche des menschlichen Verstandes ist es, das exponentielle Wachstum nicht zu verstehen.

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    Wer einen möglichen Aufschwung "hedgen" will, der kann sich grade reichlich am Standardaktienmarkt bedienen; das bildet zumindest das bessere Chance/Risiko-Verhältnis.

    Ne eben nicht. Denn der zu "hedgende" Aufschwung lässt noch lange auf sich warten. Am Aktienmarkt kann man immer noch nur zocken (Siehe "Die Aktienmärkte bilden ihre Tiefs aus").
    Aktien können - genauso wie Papier - wertlos werden, wenn z.B. die dahinterstehende AG pleite geht. Und das wird sicherlich noch bei einigen DAX-Werten passieren.
    Verkaufsverbote, Zwangsabgaben, etc. sind hier einfacher möglich als bei EM.


    Industrierohstoffe (Platin/Palladium/[Silber]) hingegen kann man sich in Barren und Münzform physisch aneignen. Die Frage ist nur: wann?


    Schaffen es die Eliten tatsächlich, die totgeweihten Autoriesen zu retten? Dann könnte Pd/Pt nochmal einen kurzen Höhenflug erleben, bis zum Totalcrash!
    Es ist gut möglich, dass man diese Katalysator-Rohstoffe in einigen Monaten/Jahren noch viel günstiger bekommt. Spekuliert man darauf, dass Autoindustrie und Chemie nach der Krise wieder aufblühen werden, ist es evtl. eine Alternative zum bis dahin zu teuren Gold? Jedoch wesentlich langfristiger und aufs erste keine "Vermögensabsicherung": Man kauft zu 100$, während und nach dem Crash ist es erstmal wertlos, in der nächsten Hochkonjunktur ist es dann wieder überbewertet - hier sollte man dann die Gewinne realisieren und wieder in Gold umschichten, genauso wie bei Aktien.

    An Palladium habe ich auch schon gedacht, nach eigenen Recherchen zahlt man aber überall mindestens 100% Aufpreis zum Spotpreis in Euro.


    Palladium-Spot 150€ --> Händlerpreise >300€


    auch bei iebäh.


    Palladium/Platin ist meines Erachtens etwas, um den nächsten Aufschwung zu "hedgen". Bei den Charts denke ich, dass irgendwann NACH der Überwindung der Krise die 300€ (in neuer Währung & Inflationsbereinigt) schon geknackt werden... allerdings ist das ein exxxxtrem langfristiges Investment (vielleicht sogar mehr als 20 Jahre warten, bis man vernünftige Gewinne realisieren kann). Sollte sich die Wirtschaftskrise noch verschärfen (das wird sie!) und die Automobilkonzerne wirklich pleite gehen, kann es aber auch sein dass Platin noch auch 100€ oder niedriger fällt... daher unschlüsssig.

    Bin altersbedingt erst seit Sommer 2008 dabei. Hat alles im Mai/Juni mit dem Thema "Peak Oil" und Krisenvorsorge angefangen, bin dabei über Gold und Silber gestolpert. Habe meine erste Goldmünze (20 Reichsmark) im Juli in den Händen gehalten, danach immer wieder mal nen Dukaten und ne Reichsmark...


    Zu dem Zeitpunkt ist das Thema "Finanzkrise" für mich noch hintergründig gewesen. Mir ging es damals noch um ein paar Notgroschen für das Peak-Oil-Szenario (auch da bricht das Finanzsystem&Co. zusammen). Mit dem Lehmann-BigBang ist mir dann ein Licht aufgegangen - hatte ich doch zuvor schon etwas von bevorstehender Finanzcrash usw. gelesen. Peak-Oil ist erstmal verschoben auf den nächsten wirtschaftlichen Aufschwung... und leider der nächste Verursacher einer kurz darauf folgenden Energiekrise.


    Leider bin ich nicht schon Jahre zuvor auf die Edelmetalle gestoßen, hätte ich wesentlich mehr meines kärglichen Vermögens retten können :wall: .


    Frage: Als Jungspund erlebe ich ja noch mindestens 60 Jahre (hoffe ich mal). Für den Fall dass nach der "Krise" wieder nur eine neue Runde im Papiergeld-Wahn gestartet wird: Meint ihr, dass ich es noch erleben werde, Gold zum neuen Tiefpunkt, sprich am Ende der nächsten Hochkonjunktur (nachdem ich durch Arbeit/eigenes Unternehmen ordentlich Geld angespart habe), erwerben zu können? Werde ich mich am stetigen Goldpreisanstieg erfreuen können und vom gelegentlichen Verkauf einiger Unzen das ein odere andere Extra gönnen können? Werde ich sogar noch den nächsten Wirtschaftscrash miterleben? Oder habe ich die einmalige Chance meines noch zu jungen Lebens verpasst (Goldtief 2001)? Was meint ihr?


    grüße,
    Dark

    es gibt auch hier im Forum genügend Threads die sich damit befassen.
    Einfach mal nach "Notvorrat" oder so ähnlich suchen.


    Und wenn der Keller bereits überquillt und du mit Lebensmitteln ausgesorgt hast, aber immer noch wertlos-werdendes Papier dein eigen nennst, dann kauf dir dafür das "durchsichtige Gold": Edle Spirituosen, bei denen du dir sicher sein kannst, dass du nach bzw. beim Ausbleiben der Krise immer jemanden findest, der dir das Zeug auch wieder abkauft (evtl. sogar teurer, denn: je älter=je besser z.B. Whiskey, seltene Weine, usw.).


    Die Flasche russelzoff-wodka ausm Aldi will dir sicherlich niemand abkaufen! Die nützt nur während des Chaos als Tauschmittel!

    Laut einem Post von Tollar ist heute in Amerika "Börsenfeiertag", zumindest habe ich das so verstanden.
    Bei Kitco wird auch angezeigt, dass der NewYork Markt heute geschlossen ist.


    Trotzdem verändert sich die Kurskurve in dem Zeitraum, in welchem eigentlich nur der NewYorker Markt aktiv ist! Es finden also Trades statt, nur wo?


    Falls globex und nymex wirklich gerade geschlossen sind: Kann man heute im Chart sehen, dass Sydney sonst total bedeutungslos ist und anscheinend lieber Gold verkauft?


    grüße

    Hallo Kamisha:


    Stell dir das ganze mal so vor:



    Du kaufst dir einen Krügerrand für 800€ JETZT bei einem Spot von 740€.


    In ein paar Jahren ist der Goldpreis angenommen bei 900€ und die meisten Händler verkaufen den Krügerrand für 950€.


    Wenn das gesamte "System" noch intakt ist, kannst du ganz einfach selbst als Verkäufer (z.B. hier im Forum oder auch iieeebääääh oder Münzbörse) auftreten und die Münze für 930€ verkaufen!
    Für den Fall des totalen Zusammenbruchs ist während des Zusammenbruchs jedes Gold=Gold, ABER: Krügerrand kennen mehr Menschen, beim Schloss Güldengossa würde erstmal die Echtheit angezweifelt werden.
    Nach einem Neuanfang sollte ein Krügerrand ebenfalls einen höheren Wert haben als ein Schloss-Güldengossa "Medaillen"-Barren.

    Ach deine Topics sind immer wieder herrlich. Durchaus berechtigte Fragen, aber für jemanden, der schon längere Zeit hier mitliest sollten sich diese Fragen selbst beantworten.


    Dein "Bekannter" hat recht, kleine Stückelungen sind in einem Krisenszenario besser als große Kiloklopper. Der Bauer wird dir für die Unze Silber bereitwillig güter des täglichen Bedarfs tauschen (sofern er es kann). Die Kilomünze wird er vielleicht auch nehmen, aber dir kein Wechselgeld zurückgeben. ;)


    Zum Thema Bäcker und EM: Der Bäcker wird aufmachen, geh mal ins Heimatkundemuseum! Da wirst du sicher noch eine Preistafel von einem Bäcker während der Hyperinflation finden. Es gibt ja immer noch Papiergeld. Dieses Papiergeld hat auch noch einen "Wert", nur mit dem Unterschied, dass am Ende des Tages dieser Papiergeldwert nur noch z.B. die Hälfte ist. Schau nach Simbabwe... dort wird/wurde auch eingekauft mit ner Schubkarre voller Geldscheine.
    Im Hyperinfla-Szenario wird derjenige mit Arbeit sein inflationsangepasstes Gehalt täglich bekommen und so schnell wie möglich ausgeben... Sozialleistungen werden wohl genauso verfahren sonst gibts gleich riesen Aufstände.
    Für den Fall des totalen Zusammenbruchs: Es wird tatsächlich für mehrere Wochen oder gar Monate kein einziger Bäcker und auch kein anderes Geschäft aufmachen! "Just-In-Time", "Bargeldlose Abwicklung", "Logistik", "Vernetzung/Verzahnung aller Abläufe" sind die Stichworte! Deshalb mein schon oft genannter Rat: Einen rotierenden Lebensmittelvorrat für mindestens zwei Wochen (besser: 1 Monat oder mehr) pro Person organisieren!!!


    Und jetzt die große Preisfrage: Zwei Personen (A und B) gehen zum Bauernhof und wollen ein Kilo Getreide und ein paar Hühnereier kaufen. Person A hat eine Schubkarre mit Papiergeld dabei, Person B hat eine Silbermünze in der Hand. Welcher Person wird der Bauer seine Güter verkaufen?

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    Klar, die Zentralbanken präsentieren mitten im Megagoldrausch den Goldshorter-Banken die Rechnung für das verliehene Gold. Dann haben wir was?


    Richtig, Bankenpleiten! :thumbsup:

    pfft... ist den Banken doch egal die Bankenpleite.... die großen Goldshorter werden eh vom Steuerzahler bzw. dessen Kindern gerettet.


    der Markt ist zur Zeit nicht rational erklärbar... also ist alles möglich. Und der große BOOM kommt sowieso, also wieso sollen die Banker davor nicht noch ein bisschen Spaß im Papiersandkasten haben? (Und nebenbei die ganzen Milchmädchen bei fallenden Preisen wieder zum Verkauf von EM zu bringen? Ist auch ne effektive Geldvernichtung: Gold zu 1000$ kaufen und bei 900$ abwärts wieder verkaufen, damit hat das Milchmädchen 100$ verbrannt.)

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    das heisst, dass dieses ganze Gedrücke und Manipuliere Geheule überhaupt GAR NICHT STIMMT!! Denn die Zentralbanken haben überhaupt GAR KEIN INTERESSE, dass Gold billig ist!!! Je höher Gold ist, desto mehr Knete bekommen die von den Bullion Banken!!!

    Naja, dann lassen die Manipulatoren das ganze Spielchen eben eine Weile laufen.... bis Gold eine akzeptable Höhe erreicht hat, dann krallen sich die Zentralbanken die viele viele Knete fürs Gold, lassen den Goldpreis abkrachen und kaufen sich das Gold wieder billig zurück... wo ist da der Widerspruch zur Manipulation, sofern sie stattfindet? :hae:

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    Mann wundert sich, wie viele Leute den Dispo vermutlich permanent ausschöpfen, dann nach einem Blick auf den Auszug gehen sie nicht an den Scheineausspucker.

    Also ich gehöre zu der Fraktion, die sich Kontoauszüge holt und dann:
    a) an den Geldautomaten geht und Geld abhebt (bis der Kontostand wieder bei der Reserve liegt) - in diesem Fall habe ich eine Geldeinzahlung erhalten.
    b) wieder das Gebäude verlässt, da der erwartete Geldeingang noch nicht stattgefunden hat und das Konto leer ist - in diesem Fall wurde in einem Anflug von Panik (zB. Hartgeld-Besuch :D ) bereits Wochen vorher das Konto fast gänzlich leergeräumt und das Papier unters Kopfkissen gesteckt oder in Silberzehner getauscht.
    c) In seltenen Fällen zum Einzahlungsschalter geht und einen Teil des gehorteten Bargelds wieder einzahlt, da demnächst Rechnungen, Miete oder so fällig sind.


    Ganz schön stressig das alles, aber so kann ich die Geldscheine wenigstens noch zum Heizen verwenden! Mit digitalen, eingefrorenen Zahlen geht das nicht! :thumbsup:

    die papiergoldzocker sollten langsam mal ihre gewinne mitnehmen... guter rat: wenn die so weiter machen bekommen sie bald nix mehr für ihre gold-derivate papiere. :boese:
    aber viele Absicherer wollen ihre papiergeldbündel, die sich in 2009 wieder angesammelt haben, in so viel Gold wie möglich umwandeln. :]

    Verkaufe selbstgebaute Bude aus meiner Kindheit. Stilecht auf EU-Paletten mit Schrankwänden erbaut. Abschließbar mit Bügelschloss. 12V Autobatterie zur Stromversorgung vorhanden (Achtung Kabelbrandgefahr durch fehlende Sicherungseinrichtungen!). Zwei Stockwerke. Erdgeschoss: 1,5m², Raumhöhe 1,50m. Mit Leiter ins erste Obergeschoss (5m², Schrägdach Höhe 80cm bis 1,40m). Balkon (noch nicht ausgebaut) mit 1,50m² vorhanden. Schrägdach ist mit Dachpappe fachgerecht abgedeckt und besitzt ein aufklappbares Dachteil zur Belüftung. Die Bude wurde an eine Hauswand von einem sanierungsbedürftigen Altbau gebaut. Nicht EU-Wärmedämmungs-Zertifiziert. Kaufpreis nur 14.999€ ohne Grundstück.


    Bilder auf Anfrage. 8)