Das Problem bei Windows und Mac ist, dass man immer mehr in Abhängigkeiten gezwungen wird. Der Vorteil von PC gegenüber Mac ist immer noch die offene Plattform (Hardware), während bei Apple alles proprietär ist.
Damit wird es bei Windows immer Mittel und Wege geben, mit Workarounds und "Hacks" die Abhängigkeit bei essentiellen Aspekten zu umgehen, während dies bei Apple-Hardware nahezu unmöglich gemacht wird.
Trotzdem sehe ich bei Windows 11... wie auch schon bei Windows 7, 8, 10... es wird immer wieder der Versuch unternommen, den Endbenutzer in einen "Walled Garden" zu zwängen und mit Abomodellen zu knechten.
Die meisten Apple-User haben sich damit schon abgefunden und reden sich ein, das wäre alles zu ihrem Besten und lassen Apple machen, während es bei der PC-Plattform immer Wiederstand und Gegenbewegungen gibt... und Microsoft kann es sich einfach nicht leisten, das effektiv zu unterbinden, denn dann würden sie ihre Endnutzer verlieren... insbesondere all die Wirtschaft und Industrie, die auf funktionierende Spezialsoftware angewiesen ist, die in einem geschlossenen System wie bei Apple einfach nicht mehr ihren Einsatzzweck erfüllen könnte. Immerhin ein großer und zahlungswilliger Kundenkreis.
Trotzdem wird die Abhängigkeit/Einschränkung mit jeder neuen Windows Version schlimmer und um so mehr der o.g. industrielle Anwender Lösungen auf Linux-Basis findet, umso einfacher wird es Microsoft gemacht, ihr System restriktiver zu machen, da weniger Widerstand.
Das Ende vom Lied ist: Irgendwann sind alle, die bei Windows nicht mehr mitspielen wollen auf Linux umgestiegen und der Rest wird Microsoft dann völlig ausgeliefert sein.