Wie erwähnt, ein Smart Meter kann auch immer noch wie ein Dumb-Meter aussehen bzw keine Smarten Features für den Endkunden zur Verfügung stellen... wieso sollte es das auch, kostet nur Wartung, Support, Sicherheitsupdates und Software-Entwicklung.
Mit "zumindest Fernabschaltung" meine ich, diese "Basic-Smart-Meter" können zumindest eins: Wenn ein entsprechend kodiertes und moduliertes Signal durch das Stromnetz geschickt wird, trennt der Zähler sich vom Netz und kann dann in der Regel nur durch einen Angestellten wieder in Betrieb genommen werden. (man will ja schauen ob beim zahlungsunfähigen Kunden noch alles ordentlich verkabelt und unmanipuliert ist).
Da gibt es dann individuelle Signale, auf die nur ein bestimmter Zähler anspricht und allgemeine Signale, z.B. für geplante Stromabschaltung, damit das Meter ordnungsgemäß eine Netztrennung vornimmt und auch Schäden von Verbrauchsgeräten und Stromnetz verhindern will. Sicher gibt es auch Signale, um z.B. einen geplanten Lastabwurf durchzuführen oder rotierende Blackouts/Stromrationierungen oder eben - bei den ganz modernen Geräten - um dann der smarten Waschmaschine die Anweisung zu geben "Wäsche waschen geht jetzt gerade nicht." oder dem Durchlauferhitzer anzuweisen, jetzt mal kein heißes Wasser zu produzieren oder im Sparmodus zu laufen.
Fortgeschrittenere Geräte übermitteln mittels anders modulierten Impulsen den Zählerstand an die nächste Verteilstation, das ist hauptsächlich nur in Städten möglich, weil die Dinger da alle paar Blöcke stehen und der Zähler selbst kein besonders leistungsstarkes Signal erzeugen kann, sicher wird hier auch schon an Langstreckenlösungen gearbeitet.
Diese "Impulse" sind dann unter anderem auch das, was z.B. zu Störungen oder EMF führen kann..
die ganz modernen Smartmeter-Geräte benutzen dann auch solche Impulse, um andere entsprechend ausgestattete und ans Netz angeschlossene Smartgeräte anzupingen um z.B. den aktuellen Verbrauch zu ermitteln.