Davor war "das Christentum" genauso wie der von Dir skizzierte Islam:
- mit Kreuzzügen, Eroberung der "Neuen Welt", usw.
Das ist vollkommen falsch!
Allein schon die Kreuzzüge, immer dieselbe Leier. Das waren Befreiungsversuche, keine Eroberung.
Und auch in der neuen Welt haben sich die Europäer viel anständiger verhalten, als die ständige hetzerische Geschichtsverfälschung glauben macht. Wer hat eigentlich die Sklaverei abgeschafft?
Na?
Auch sonst ist es dünn - die Kanonenbootpolitik war nicht britisch, sondern das waren die Amis. Und sie war richtig so, denn dadurch wurde die ständige Seeräuberei der Araber beendet. Was in Wikipedia dazu steht ist eine geballte Ladung Stuss, in dem der Begriff endlos ausgeweitet wird. Nur der eigentlich Vorgang, auf den der Begriff wirklich zurückgeht, der fehlt. Das war 1815. Nach einer schweren Kanonade auf die Stadt zwang der Marineoffizier Stephen Decatur den Dey von Algier, einen Friedensvertrag zu unterzeichnen. Dieser Krieg war der zweite Krieg gegen die Barbareskenstaaten.
- Die Barbareskenstaaten Nordafrikas betrieben Piraterie, und die USA führten gegen sie Krieg, um ihre Handelswege zu sichern. Der erste Krieg fand von 1801 bis 1805 gegen Tripolis statt.
- Der zweite Barbareskenkrieg (1815): Nachdem die USA im ersten Krieg einen Sieg errungen hatten, kam es zu einem zweiten Konflikt mit Algerien. Dieser führte zur Unterzeichnung eines Friedensvertrages durch Algerien.