Am Deep State beteiligt sind doch praktisch fast alle alten, übernommenen (wichtigen) Mitarbeiter. So viele Leute kann man ja nicht schnell mal auswechseln. Und wenn die dann nicht wissen, wer ihr Dienstherr ist und wo sie wem gegenüber loyal zu sein haben, weil das nun mal ihr Job ist, dann werden sie zum Problem. Das ist ja auch an den zahllosen Maulwürfen und Sicherheitslecks zu erkennen.
Tillerson war da möglicherweise auch einfach überfordert.
Zwei sind jedenfalls im zeitlichen oder sachlichen Zusammenhang gleich mit gegangen.
Staatssekretär Steve Goldstein wurde entlassen, nachdem er sich gegenüber Journalisten kritisch über Tillersons Entlassung geäußert hatte. "Goldstein hatte mitgeteilt, dass Tillerson gegen seinen Willen entlassen worden sei: "Der Minister hatte die Absicht, wegen der greifbaren Fortschritte in wichtigen Fragen der nationalen Sicherheit im Amt zu bleiben." Zudem hatte Goldstein erklärt, dass der Präsident und Tillerson am Morgen nicht miteinander gesprochen hätten und der scheidende Minister die Gründe für seine Ablösung gar nicht kenne."
Und zwar brühwarm CNN. Das ist keine "kritische Äußerung" mehr, und es muss noch nicht einmal wahr sein.
Der andere ist ein persönlicher Assistent Trumps. "McEntees Entlassung kam offenbar auch für ihn selbst vollkommen überraschend: Aus Washington hieß es, dass Trumps Assistent das Weiße Haus verlassen musste, ohne persönliche Gegenstände oder auch nur sein Jacket mitnehmen zu können. Welcher Umstand genau McEntees sofortige Kündigung auslöste, blieb zunächst unklar. Auch McEntee selbst soll gegenüber Bekannten angedeutet haben, dass es ein nicht näher genanntes "Problem" in seinem Umfeld gebe."