Beiträge von crimson

    "Daß die Retourenversandmarke keine Daten von Dir enthält, dürfte m. E. daran liegen, daß es Blankomarken für dieses Zweck sind, die nicht weiter personalisiert werden, dafür fest eingedruckt den Händler als Empfänger besitzen. Deinen Absender kannst Du ja trotzdem noch irgendwo unterbringen, auch wenn es kein vorgezeichnetes Feld dafür gibt; irgendwo wird schon freier Raum sein."



    Auf der Versandmarke wurde vom Händler die eigene Adresse als Empfänger eingetragen. Als Absender steht eingedruckt ebensfalls die Adresse des Händlers. Wo soll ich da bitteschön meine Adresse vermerken ?


    Woher sollen wir wissen, daß als Absenderadresse ebenfalls die Händleradresse eingetragen ist? Wenn dann mußt du`s bitteschön dazuschreiben. Grundsätzlich halte auch ich es für sinnvoll, bei Fragen zu dieser Bestellung nochmals Kontakt mit dem Händler aufzunehmen. Wahrscheinlich wurde die Absenderadresse fälschlicherweise eingetragen, und du schreibst stattdessen einfach deine dahin.

    crimson


    Musst mir nicht erzaehlen, was harte Arbeit ist. Aber wenn ich so manche Workoholics hier sehe, denen haette frische Luft und Holzhacken gesundheitlich wesentlich besser getan. Mit 55 sind das psychische Wracks. Meine Grossmutter hatte noch mit 70 auf dem Hof und im Stall gearbeitet und hatte im den Alter noch viel Witz und Humor.


    Tollar: Erstmal ein großes Entschuldigung, für meine doch etwas grobe Tonart. Ich kam gerade von der Nachtschicht, da bin ich manchmal etwas unausgeglichen. Jetzt war ich mit meinem Hund gassi und bin dabei die schlechte Energie losgeworden. Du hast natürlich nicht ganz unrecht, ich sass auch 10 Jahre im Büro bei einem großen IT-Dienstleister, im Gegensatz zu manchen Kollegen hatte ich aber immer das Glück eines ausgefüllten Lebens außerhalb der Arbeit. Arbeit war Arbeit, und nur dazu da die Träume /Ziele des Lebens etwas easyer verwirklichen zu können, nicht mehr und nicht weniger. Ich weiß absolut was du meinst, aber um mal den Bezug auf das Forum herzustellen, hier sehe ich das große Problem, das es für diese Gesellschaft zu meistern gilt, wenn der worst case eintritt. Ein Großteil der Bevölkerung ist nicht mehr in der Lage sich selbst zu versorgen, ein Teil, wie wir hier, denken mit Edelmetallvorräten sind wir gut vorbereitet. Aber falls wir uns wirklich am Boden wiederfinden werden, und darüber wird hier sehr oft diskutiert, dann müssen wir uns vielleicht wieder mit autarker Selbstversorgung auseinandersetzen. Eine interessante Diskussion, wie das dann ablaufen soll. Äußerst bizzarre Vorstellung finde ich.


    Aber wer redet denn gleich von autarker biodymanischer Selbstversorgung. Das ist doch gar nicht noetig bei Bezug von Hartz-IV. Man macht dann eben nur das, wozu man Lust hat. Und Holzhacken ist auch freiwillig, den Hartz laesst m.W. niemand erfrieren.


    Noch ist es freiwillig, und ne gute Übung, falls mal Zeiten kommen, wo Hartz an Bedeutung verliert, und man auf Holzhacken oder Nachbarschaftshilfe angewiesen ist. So mach ich das ja auch, bin zwar kein Hartzler (möchte auch keiner werden - darf ich auch nicht, denn unser "Heim" hat zuviel Wohnfläche :) ), habe aber bedingt durch Kurzarbeit dieses Jahr viel Zeit gehabt, um mich mit dem Thema Geflügelzucht auseinanderzusetzen. Ich habe momentan 13 Gänse, 9 Enten, und 21 Hühner/Hähne, die machen lange satt, noch sind wir nicht drauf angewiesen, aber dann wäre es auch etwas spät um damit zu beginnen. Jetzt stehen die Ställe, ich verdiene noch das Geld das ich benötige, damit ich die Tiere artgerecht und angehm halten kann, damits dem Traumbild möglichst nahekommt. :) Aber Mann, was ich mir hier einen abrenne, um Job, Famillie, Viechereien, Hund, Katze, Baustelle gerecht zu werden, es ist verdammt prall das Leben. So, genug gefaselt, wünsche einen schönen Tag und geh jetzt ins Bett.

    Das erschliesst sich mir ueberhaupt nicht. Da wird so mancher Arbeitende regelrecht motiviert, in Hartz-IV-"Fruehrente" abzusteigen. Zwar bleibt weniger fuer den Konsum, aber auf dem Land kann man mit Selbstversorgung billig leben und das schont Nerven und Gesundheit, man hat viel Zeit sich um die Kinder zu kuemmern, anstatt sich gesundheitlich im Buero zu runinieren und die Kinder nur am Wochenende zu sehen.


    Sorry, aber du hast absolut keine Ahnung von was du redest, oder? Das Leben als Selbstversorgerschont Nerven und Gesundheit? Echt lustig, was du da aufmalst. Gesundheitlich im Büro ruinieren???? Welcher Job bitte geht weniger auf die Gesundheit, als der im Büro - die armen kriegen Bandscheibenvorfälle in Serie vom vielen sitzen, oder meinst du noch was andres??? Warst du schon mal Selbstversorger, oder hast du mal versucht, auch nur annhähernd autark zu leben. Machs mal, und du wirst dir sehr schnell wieder deinen Arbeitsplatz zurückwünschen, um mit plus minus 40 Stunden pro Woche deinen Lebensunterhalt zu verdienen. So ein Geschreibsel ordne ich mal ein in Träumereien vom Leben auf dem Lande, unabhängig und selbstversorgend, aber wers mal selbst versucht hat, der malt kein so verklärtes Bild. Ich habe Gänse, Enten, Hühner, mache mein Holz selbst, meinen Saft, Most, Schnaps, Marmelade, Wein, aber ich bin nicht annähernd selbstversorgend. Ich kriege desöfteren ähnliche verklärte Aussagen zu hören, aber die meisten haben keine Ahnung was es bedeutet. Vielleicht haben sie es annähernd noch bei den Großeltern beobachtet, aber das ist wie mit eigenen Kindern, hinter die Kulisse geschaut haben die Tagträumer meist nicht, und würden sie es tun, würden sie den Traum meist eher als Alptraum erleben.


    Es ist ein Hammerjob, für den man gemacht sein muß, ohne Herzblut macht das kein Mensch. Nicht ohne Grund haben wir uns vor langer Zeit in die Abhängigkeit begeben. Klar, es kommt auch was zurück, das Leben bekommt Inhalt, aber die wenigsten wären in der Lage diesen Job zu meistern. Ich ziehe meinen Hut vor jedem Landwirt, völlig egal ob Voll oder Teilerwerb.


    hab ich ja unten geschieben....


    Du hattest geschrieben, daß ein Engagement in Gold nicht nur eine Sache des Wollens sei, sondern der finanziellen Mittel. Ich sehe das anders, unabhängig welche finanziellen Mittel ich habe, entscheide ich mich in was ich diese anlegen will, und im Falle Gold entscheiden die finanziellen Mittel über die Menge und die Stückelung. Aber nicht über die Wahl der Anlage.


    Je teurer man Gold kauft, je mehr kann man halt verlieren,


    Das ist nicht nur bei Gold so, sondern bei Aktien auch. Die finde ich allerdings momentan im Vergleich zu Gold zu teuer, riskant und momentan extrem schlecht zu bewerten. Wer weiß schon welche Firma im Zuge der Krise noch Probleme bekommt? Darum geht es, Gold ist natürlich nicht ohne Risiko, aber das Risiko ist begrenzt, während man sich in solchen Zeiten bei Aktienengagements bewußt sein sollte, daß das Risiko auch ein Totalverlust bedeuten kann.


    Ja natürlich hätte man alle Banken pleite gehen lassen können, aber dann wäre vermutlich alles noch viel viel schlimmer gekommen, dann wäre wirklich der totale Crash gekommen, so musste man halt nen paar Mrd in den Markt pumpen um das Schlimmste zu verhindern...


    Hab ich irgendwo erwähnt, daß man die Banken hätte pleite lassen gehen sollen? Ne, ich denke nicht, denn ich halte nix davon im Konjunktiv zu leben, man muß sich mit dem IST-Zustand auseinandersetzen. Ob es besser gewesen wäre, wenn man anders gehandelt hätte, interessiert mich nicht, ich bin aber normalerweise kein Freund davon Probleme zu verschleppen. Ich habe einzig die Situation dargestellt, ohne Bewertung, weil sie z.B. wichtig für die Entscheidung ist, wie ich mein Leben, meine Finanzen ausrichte. Ich schrieb davon, daß die Entscheidung pro Gold sehr einfach war, die Grundlage Mathematik sei, damit meinte ich die Schulden und die Einkommenseite, und was für diesen Staat in den kommenden Jahren für Folgen hat.



    Du sagst hier ja selber Geldanlagen sind nie ne win-winn Situation, also birgt Gold auch nen Risiko was viele hier unterschätzen....


    Natürlich birgt Gold wie jede andere Anlage auch Risiko. Es bietet aber, und das ist wichtig in solchen Zeiten, und es unterscheidet Gold von anderen Anlagen, Kapitalsicherung.


    Ja dass ist das Problem, hier haben scheinbar viele mit hochspekulativen Aktien rumhantiert und wundern sich nacher wieso ihre Pennystocks dann in den Keller rauschen..
    Is ja dann kein wunder dass men ne Abneigung gegen Aktien hat, und hier legen auch viele ihr Geld in einzelne Minenaktien an, was auch total Riskant ist, einzelne Aktien sollte man nur in seltenen Fällen kaufen, wenn man an der Börse einigermaßen sicher anlegen will, dann geht man in nen breit gestreuten Fonds/ETF und minimiert so das Risiko erheblich... und um dass nochmal anzumerken, auch wenn nen Hyperinflation kommen sollte, heißt dass noch lange nicht dass die zuvor gekauften Aktien wertlos sind, aber dafür braucht man halt solide Unternehmen..


    mfg stargate


    Ich habe keine Abneigung gegen Aktien. Ich war bis letztes Jahr Juni in Aktien investiert. Ich halte es nur momentan für zu riskant, und sehr schlecht zu beurteilen, welche Unternehmen solide genug sind, diese Krise zu überstehen. Sorry, wenn wir ne Hyperinflation erleben sollten, dann möchte ich von dir jetzt mal im voraus wissen, welche Unternehmen solide genug sind, diese einigermaßen schadlos zu überstehen. Dazu mußt du Hellseher sein. Mit Gold bist du auf alle Fälle sicher, daß dein Erspartes nicht wertlos wird, und das ist mir das Risiko wert, das Edelmetall als Geldanlage mit sich bringt.


    tja, nur wie weit bist Du gekommen, wenn Du in der New-Economy-Euphorie des Jahres 1999 an EM.TV geglaubt hast?


    Also wäre man 1999 mit 10000 Mark bei EMTV eingestiegen, und nach einem Jahr wieder ausgestiegen, dann hätte man ca. 90000 Mark verdient. Damit kann man relativ weit kommen :)


    Wer weiß schon, in welche Richtung sich das Spiel entwickelt. Einige sind verdammt weit mit EMTV gekommen. Ich hatte da auch mal innerhalb eines Jahres aus 6800 Mark 68000 Mark gemacht. Das heißt nicht unbedingt, daß ich an den Laden geglaubt habe, darum ging es nicht. Daß aktiennotierte Unternehmen wachstumsabhängige Ungeheuer zur Geiselung der Menschheit sind, war mir schon damals bewußt, aber wenn schon, wollte ich nicht zu den Verlierern gehören, sondern auch profitieren. Mit EMTV hats gut geklappt, aber es hat auch ne unheimliche Gier entwickelt, die dazu geführt hat, daß ich die Gewinne dann mit Steve Harmons Top Ten komplett in den Sand gesetzt habe. Das hat eigentlich nix mit EMTV oder dem neuen Markt zu tun, sondern mit dem richtigen Gefühl für Ein und Ausstieg, denn dahin hat sich die Entwicklung der aktiennotierten Unternehmen eben entwickelt. Deshalb ist es für mich nicht mehr wirklich interessant, denn auch hier spielt der wirkliche Wert nur noch die zweite Geige.


    Tja dass ist die 1 Mio € Frage, wird nen totaler Crash kommen oder nicht !? Ich gehe nicht davon aus, aber dass muss jeder selbst mit sich ausmachen..
    Fakt ist wenn der Crash nicht kommt, kann man viel Geld versenkt haben mit überteuerten Goldkäufen, kommt der Crash, dann stehen alle ohne EM natürlich dumm da..


    Seh ich ebenfalls nicht so. Der Crash muß nicht zwingend kommen, wird aber immer wahrscheinlicher. Was wir aber definitiv zu erwarten haben, sind massiv steigende Ausgaben, bei massiv einbrechenden Einnahmen. Und dabei gibt es nur zwei Möglichkeiten, entweder der Schuldenberg zwingt den Staatshaushalt in die Knie, was den Staatsbankrott bedeutet. Oder aber, man kriegt ihn in den Griff, die Frage ist nur wie. Denn wir waren in den vergangenen Jahrzehnten schon nicht in der Lage die Zinsen für die Schulden zu zahlen, die ein Bruchteil des Schuldenberges darstellten, der sich in den kommenden Monaten, Jahren vor uns aufbauen wird und bereits aufgebaut hat. Wir wollten an einem ausgeglichenen Haushalt arbeiten, die Schulden die wir bis 2008 hatten, nicht ausweiten, was uns schon bei florierender Wirtschaft und glänzenden Einnahmen und Sparkurs und jährlichen Inflationsraten nur beinahe gelungen ist. Nun haben wir fast doppelt so viele Schulden, weit weniger Einnahmen, müssen realistischerweise erkennen, daß das noch lange nicht das Ende ist, sondern die Kluft zwischen wachsendem Schuldenberg und Einnahmen so schnell eskaliert, daß uns die Augen tränen. Mehrwertsteuererhöhungen, Maut, Sozalleistungen kürzen werdens bei weitem nicht bringen, davon abgesehen würgen sie den Konsum ab, der für das ersehnte Wachstum nötig ist. Also was bleiben für Möglichkeiten, um den Staatsbankrott abzuwenden, und die Schulden in den Griff zu kriegen - INFLATION - aber mit 2-3 Prozent pro Jahr werden wir da auch nicht weit kommen. Völlig egal, ob Staatsbankrott oder Inflation, der Goldpreis sollte davon profitieren.


    Man kann auch Pandas für 20000 € kaufen, ich finde die Einstellung der Goldbugs schon irgendwie erstaunlich, im Prinzip freuen die sich egal ob der POG steigt oder fällt, wenn er steigt freuen sie sich über die Gewinne und wenn er fällt dann freuen se sich dass sie nachkaufen können.. Im Prinzip müsste Gold dann ne WIN WIN Situation sein..


    Du schreibst unten da kommt der Anleger in dir durch. Insofern sollte dir dieses Verhalten nicht fremd sein. Ich habe schonmal fast ein Einfamilienhaus verzockt, weil ich genau so mit dem Kauf von hochspekulativen Aktien umgegangen bin, die dann wertlos wurden. (Steve Harmon top ten - 2000 - ich hab von 300000 Märkern noch 4000 übergehabt) Nachkaufen sagte mein Anlegerherz - das Risiko war mir bewußt, aber es war es mir wohl wert, und so doof es sich anhört, ich bin heute dankbar für die Lektion, denn ich war auf dem Weg ein selbstverliebtes Arschloch zu werden, dessen Lebensinhalt Aktienkurse sind. Das ist mit Edelmetall anders, es schont die Nerven. Geldanlagen sind nie ne win-win Situation, denn das würde bedeuten ohne jedes Risiko, anlegen birgt immer ein gewisses Risiko, man wählt selbst mit der gewählten Anlage das gewünschte Risiko. Aber genau hier ist der Haken, es gibt momentan keine wirkliche Alternative, daß Gold fällt ist in meinen Augen höchst unwahrscheinlich, und das ist weniger Spekulation oder Gefühl (das waren die Gründe für meine Aktienengagements) als vielmehr ganz einfache Mathematik. Die Frage ist nur, wie schnell und in welchem Zeitraum der Anstieg stattfindet, und das wiederum hängt vom Szenario ab, das sich abspielt. Staatsbankrott oder schleichende Geldentwertung durch heftige Inflationsraten.

    Nein, es muss jeder selber wissen ab wann ihm Gold zu teuer ist, schließlich ist das nicht nur ne Frage des wollens sondern der finanziellen Mittel...


    mfg stargate


    Auch dieser Satz von dir stellt den Sachverhalt auf den Kopf. Jeder muß selber wissen, ob ihm Gold zu teuer ist, das ist richtig. Aber das ist immer eine Frage des Wollens, wenn man will, dann findet man einen Weg, die Stückelung den finanziellen Mitteln anzupassen. Man muß eine Entscheidung treffen, und das fällt manchen Menschen schwer, die Höhe des Goldpreises ist nur ne schlechte Ausrede. Denn würde der Goldpreis heute auf 750 Euro fallen, würdest du genausowenig kaufen, denn er könnte ja morgen weiter fallen. Wenn man zu sehr am Papier hängt, dann muß man halt drauf sitzenbleiben bis es wertlos ist. Den "richtigen" Einstieg gibt es nicht, man muß einfach Butter bei die Fische machen, oder es bleiben lassen.

    Je teurer man Gold kauft, je mehr kann man halt verlieren, ..
    Aber wie gesagt je höher der POG steigt desto mehr muss man investieren und desto höher ist auch das Risiko, dass man nen größeren Verlust erleiden kann... So wie es alle paar Jahre mal nen Aktiencrash gibt, wird es auch mal nen Goldcrash geben....



    mfg stargate



    Stargate, ich sehe das völlig anders. Wagr hat im posting vor dem deinen veranschaulicht, daß man in stürmischen Zeiten recht schnell alle Ersparnisse verlieren kann, wenn man die "hohen" Preises nicht zahlen will. Momentan befinden wir uns in sehr sehr stürmischen Zeiten, und ich hätte momentan wesentlich mehr Angst davor alles zu verlieren, als 20 Prozent mehr für die Unze hinzulegen, als im Jahr zuvor. Wer so denkt, kauft in dieser Krise nie Gold, sehr viele Menschen denken so, aber die heulen heute dem Goldpreis der letzten Monate hinterher, und im letzten Jahr kauften sie nicht, weil der Goldpreis vor vielen Jahren mal bei 300 Euro war. Zeichen für einen Goldcrash sehe ich nicht, ich finde Gold ist immer noch sehr niedrig bewertet. Ich habe irgendwann schonmal 843 Euro für nen Panda hingelegt, und zeitgleich noch nen 250 gr Barren gekauft, bereut habe ich es nie, auch wenns zwischenzeitlich sehr viel günstigere Einstiegsmöglichkeiten gegeben hätte (zu denen ich natürlich auch gekauft hab)



    Tja, da kann man wohl nur sagen, du hast die Realität so ziemlich auf den Kopf gestellt. Logischerweise ist Gold in Euro billiger, wenn der Dollar schwach ist. Klar, denn dann krieg ich mehr Gold für meine Euros, als bei einem starken Dollar. Und auf Kredit auffüllen, das rät man besser niemandem.

    Meinen die damit den Ankauf :hae: (siehe Details)? lol Der Rest ist bestimmt durch die Finanzkrise verloren gegangen...
    nachzulesen unter http://www.anlagegold24.de/s01…p=de&ag=1&pp=aa&bnr=10405


    Da steht doch deutlich 100 kg Münze?


    Ich habe meine ersten 3 Bestellungen über Anlagegold24 abgewickelt, weil versandkostenfrei, und weils dort die Pakete an Silbermünzen damals zum besten Preis gab. Die Lieferzeit für vorrätige Ware hat jedesmal ne halbe Ewigkeit gedauert, bei Nachfragen fühlt man sich verarscht, bei der ersten Bestellung habe ich fast nicht mehr an die Lieferung geglaubt weil das Paket noch nichtmal innerhalb eines Monats nach Überweisung ankam. Geliefert wurde allerdings immer, und die Verpackung war in meinem Falle auch immer in Ordnung. Was mich allerdings ziemlich geärgert hat, war die absolut nervige und aufdringliche Werbung.


    Damals dachte ich noch, das sei normal und bei anderen Händlern auch so. Ich habe dann nach und nach gemerkt, daß andere Händler da sehr viel zuverlässiger sind, und wenn ich heute was bestelle, schau ich bei Anlagegold24 gar nicht mehr rein. Die können noch so billig sein, ich schätze es sehr, daß ich bei anderen Händlern heute überweise, und spätestens nach einer Woche die Ware in den Händen halte.


    Zum Kauf bei Anlagegold24 würde ich also niemandem raten, wenn jemand aber bestellt und bezahlt hat, aber vergeblich auf seine Ware wartet, braucht er auch keine Angst haben, irgendwann kommts dann schon an, das Paketchen.

    Ich sehe das mal so, WW hat 16 Jahre lang bewiesen, daß er ein guter Manager sein kann. Am Ende war er zu gierig, hat unnötiges Risiko auf sich genommen, weil er seinem Denkmal ein Denkmal setzen wollte. Nun hat er verloren, es hätte funktionieren können, ja, aber es hat eben nicht funktioniert. Deshalb hat er einen schlechten Job gemacht, als Manager, denn wegen ihm ist Porsche künftig nicht mehr eigenständig. Er hat Porsche hochgearbeitet, und nun in den Ruin getrieben. Zwischenzeugnisse hin oder her, er muß am Ende zurecht gehen, und er mußte diese Möglichkeit auch vorher bedacht haben.


    Die Gier und Machtbesessenheit kann ich was VW/Porsche angeht, eher bei WW ausmachen. Denn er war David, nur ging David völlig ohne Not auf Goliath los, und Goliath hat ihm aufgezeigt, wer der Stärkere ist.


    So ist es mir wesentlich lieber, denn Piech hat längst bewiesen, daß er die ideale Führung eines Konzerns wie VW ist. Porsche ist was völlig andres, wird eine eigene Marke bleiben, und VW wird seinen Weg gehen.


    VW ist nun auch nicht der schlechteste Arbeitgeber, weil hier so auf die Arbeitsbedingungen hingewiesen wird. Auch VW hat im letzten Jahr 3700 Euro Erfolgsprämie an Mitarbeiter ausgeschüttet, und ich vermute auch bei VW gibts noch das Urlaubs und Weihnachtsgeld.


    Und auch die tolle Entwicklung hat Porsche nicht alleine durchgemacht. Auch die VW Aktie hat sich vervielfacht. Was Piech aus VW gemacht hat, ist auch nicht von schlechten Eltern. Es ist genaugenommen sogar ne ganz andre Hausnummer, etwas zu groß, und am Ende auch etwas zu groß für Porsche.


    Sorry, Chefboss, aber ich glaub, du mußt da nochmal drüber nachdenken.


    Weißt du was ein Arzt im Praktikum verdient? Weisst du, was es heißt eine Praxis aufzubauen. Bei den Sätzen heutzutage ist das kaum mehr möglich, und Spaß macht es unter den Vorraussetzungen auch nicht. Deine 200 leichtverdienten Euro am Tag sind doch ein Witz, oder? Etwas mehr ist es dann schon. Mann muß echt kein Rechenkünstler sein, wenn du 200 Euro auf 20 Praxistage hochrechnest, dann wären das brutto 4000 Euro, und davon dann noch Angestellte zahlen und von einem Leben im Wohlstand zu träumen, das geht nicht so recht zusammen. Wenn du das mit den Sätzen nicht glaubst, dann informiere und überzeuge dich statt es in Zweifel zu stellen.


    Die Zeiten, in denen man Medizin studiert hat, um reich zu werden, die sind vorbei. Zumindest dann, wenn man sich nicht der Pharmaindustrie verkauft. Ok, Reichtum sollte auch nicht die Motivation für diesen Beruf sein.


    Weißt du eigentlich was über Transplantationen? Diese als ordinaer zu bezeichnen ist schon echt hart. Ich bin gegen Transplantationen (weils viel Geld kostet, und in der Regel etwas Unvermeidbares verschiebt, weil die wenigsten sich tiefgreifend mit beschäftigen, und nieman sieht, daß es eben auch hier in der Hauptsache um Kohle geht, und nicht um den Menschen), meine Mutter war Herz/Lungentransplantiert, ne Transplantation ist ne ziemlich heftige Geschichte, wie heftig, unterscheidet sich von Oran zu Organ. Bei Transplantationen ist das pro und kontra ne Gewissensfrage, wenn man sieht, daß es in vielen Fällen ne lebensverlängernde Maßnahme ist, die Patienten nach einer Transplantation immer gegen ihr Immunsystem arbeiten müssen, eigentlich nie mehr gesund sein können, und infolge dieses Organtausches irgendwann trotzdem sterben müssen - wenn man weiterführend bedenkt, daß die Leute nicht richtig aufgeklärt werden, und eine Transplantation gerade für die Spenderfamilien oft psychische Traumen mit sich bringt, dann bin ich gegen das ausschlachten von Menschen. Denn genaugenommen ist es das, und es verschlingt natürlich viel viel Geld. Eines sind Transplantationen ganz sicher nicht - was ordinaeres. Aber es läßt sich viel Geld mit verdienen, und es gibt keinen nennenswerten Widerstand - schließlich werden Leben gerettet.


    Medizin ist in meinen Augen llängst keine Wissenschaft mehr.


    Volle Zustimmung!


    Das Gesundheitswesen ließe sich relativ leicht kostendeckend, oder sogar gewinnbringend revolutionieren. Aber dazu müßte man der Pharmalobby ans Bein treten, und das tut niemand, schließlich verdient der Staat auch hier gut mit. Bedenkt man, daß wir der Staat sind, müssten wir, könnten wir anstelle Volksvertreter Entscheidungen treffen, diesen Wahnsinn längst stoppen. Da fließen zwar auf der einen Seite Steuereinnahmen ohne Ende in die Staatskasse, auf die man nicht verzichten kann, die wir finanzieren, auf der anderen Seite zahlen wir mittlerweile so viel Geld für unsere Krankheit, daß wir sie uns nicht mehr leisten können. Wir werden doppelt gegeißelt, und es kostet auch die Staatskasse somit mehr als dass es nutzt.


    Es ist schon sehr traurig, daß eine gewinn- und wachstumsorientierte Mafia für unsere Gesundheit zuständig ist, die nur dann immer mehr verdient, wenn die Gesellschaft kränker wird. Ich sehe es eigentlich nicht ein, daß ich rund 500 Euro im Monat für die Gesundheit meiner Familie ausgebe, und noch nicht mal eine Wahl habe, für welche Heilmethode ich diese Mittel verwende. Das fließt alles automatisch in die gleiche Richtung. Sorry, was da sinnlos an Geldern verschwendet wird, um die Menschen symptomatisch zu behandeln und kränker zu machen, statt ursächlich zu heilen ist widerlich. Wie viel Geld wird für Operationen ausgegeben, die sinnlos und überflüssig sind. DIe Pharmaindustrie verdient sich dumm und dämlich, die Menschen glauben immer noch an die große Wissenschaft. Dabei ist es eigentlich keine Wissenschaft mehr, im Gegenteil, für Forschung wird kaum Geld ausgegeben, ein Vielfaches davon fließt in aggressives Marketing, Volkmanipulation und auch zum kaufen der Vertreter, die den Scheiß unters Volk bringen sollen, sind die Mittel nie zu knapp. Die Entwicklung und die Studien der Medikamente bevor sie auf den Markt kommen, sind schauderhaft, gleicht häufig mehr einem großangelegten Menschenversuch, als einer wissenschaftlichen Studie. Aber gut, das wundert nicht, wenn die Herausgeber der Studien die Pharmaunternehmen selbst sind.


    Die Menschen werden immer kränker, die Praxen sind voll, die Ärzte haben weder die Zeit, noch bekommen sie sie bezahlt, wenn sie sie sich nehmen, um sich vernünftig um die Kranken zu kümmern. Mittlerweile zahlen wir auf die Medikamente weit mehr drauf als diese Wert sind, schon der Eintritt in die Praxis kostet 10 Euro, ja wo gehen denn die Mittel alle hin. Von mehreren hundert Euro im Monat/Patient sollte es locker möglich sein, die Menschen gesundzuerhalten, aber wer hat wirklich Interesse daran. Die sinnvolle Seite der Schulmedizin beschränkt sich in meinen Augen hauptsächlich auf die Notfallversorgung, alles andere wäre sinnvoller, gesünder, mit sehr viel geringerem Aufwand realisierbar. Es ist schon seltsam, die Menschen kaufen das aber alles ab, ohne den eigenen Kopp einzuschalten, den eigenen Instinkten zu vertrauen. (sofern diese noch vorhanden sind, die werden ja von gleicher Seite von Geburt an vernichtet)


    Na das wirst du doch, hast du das nicht kapiert? Bist doch schon so lange "hier dabei".


    Ne, das werde ich nicht. Wenn es so kommen würde, fände ich das doof. Aber ich lebe in diesem Land, lange genug, da hast du recht, um die Gesetzmäßigkeiten zu kennen, deshalb habe ich z.B. rechtzeitig der EDS den Rücken gekehrt.


    Das Haus seiner Eltern wird verlässlich auch noch drauf gehen, schließlich wird er das früher oder später erben.
    Und, hat er jetzt Kohle für einen Neuwagen über und braucht Abwrackprämie?


    Das Haus wird ihm vielleicht bleiben, weil der Staat wohl bankrott sein wird, bis er es erbt. Nur gehört das Dach und einige andere Sachen gemacht, und dazu fehlt leider die Kohle.
    Er hat einen fünfer Golf, ja, er hat schließlich gearbeitet, im 3-Schichtbetrieb, und er muß selbst wenn er mit dem Wagen zur Arbeit fährt, um 4.30 aufstehen um pünktlich zu erscheinen. Er hat auch nicht mit gerechnet seinen Job so schnell wieder zu verlieren, vielleicht haben seine Eltern den Wagen mitfinanziert, weil sie sowas als sinnvoll erachten. Jeder muß seine Prioritäten selbst setzen, ich bin auch der Meinung, daß es nicht unbedingt sein muß, daß man um 4 Uhr morgens 25 KM mit dem Fahrrad auf die Arbeit fährt. Und ich denke auch, daß es bei den aktuellen Preisen Sinn macht, einen Neuwagen für 5000 Euro (damit meine ich nicht den fünfer Golf, sondern die generelle Aussage, Bedürftige dürfen sich keinen Neuwagen leisten können) zu kaufen, statt einen 15 Jahre alten Wagen, bei dem man mit rechnen muß, jährlich nen tausender Reparaturen investieren zu müssen, und der in einem Jahr nicht mehr durch den TÜV kommt. Momentan ist ein guter Zeitpunkt für den Gebrauchtwagenkauf.




    Ah, ein Finanzdienstleister...auch so Pickel am Arsch der Gesellschaft, vielleicht auch die Haupt-Mitesser.
    27 zu wenig würd ich sagen.
    Nur bankrotte Bankster sind gute Bankster.


    Sorry, ich meine IT Dienstleister. Aber generell finde ich deine Einstellung schon sehr krass, und frage mich, warum Menschen wie du noch in diesem Land leben. Wir müssen schließlich nicht hier leben, das ist einer der wenigen, aber großen Vorteile, wir haben die Freiheit, dahin zu gehen, wohin wir wollen. Warum lebst du in diesem Sozialschmarotzerstaat, und nicht im tiefsten Afrika, wo die Welt noch in Ordnung ist? Hier in Deutschland funktionierts nunmal nicht ohne Banker.



    Tut ihr das heute?


    Tu ich schon immer.




    Meine Frage war im Grunde nur, ob jemand der HartzIV bezieht und sich einen Neuwagen leisten kann auf der Verliererseite steht.


    Wenn er 20 Jahre gearbeitet und gezahlt hat, und er nen Wagen braucht, und diesen vielleicht auch noch die Eltern finanzieren, weil sie es als notwendig erachten, oder ihrem Kind was gutes tun wollen, dann finde ich das legitim. Und dann kann derjenige trotzdem auf der Verliererseite stehen, weil er abhängig ist. Wenn ihm noch 10000 Euro geblieben sind, aus guten Zeiten, die als Schonvermögen anerkannt werden, dann finde ich das richtig, ja. Ich gönne es demjenigen einfach.


    Alle die Leistungen kassieren und sich Neuwägen leisten können sind Sozialschmarotzer. so seh ich das.
    Das kannst du verachten bis du schwarz wirst.


    Tu ich auch, das ist mir alles etwas zu billig. Schwarz oder Weiß, sonst gibts nix, oder?



    Na ich wunder mich halt, mir reicht mein Auto, aber wenn ich sag so ein Auto müsste eigentlich "sozial Schwachen" auch reichen, bin ich asozial.


    Schön wenns dir reicht, aber Du bist nicht das Maß der Dinge, die Menschen müssen sich nicht an dir orientieren, oder? Dir liegt halt nix an nem neuen Wagen liegt, es fällt mir leicht das zu akzeptieren. Mir liegt auch nix dran.

    Vielleicht bist ja du derjenige dems noch zu gut geht und alles nur vom Hörensagen kennt? :)


    Mir gehts gut, ja, und ich mißgönne niemandem sein Auto. Mir ist aber auch schon genug Scheiße passiert, aber das ist gut so. Mir gings wohl nie schlecht, auch weil ich gelernt habe, daß jede Scheiße die einem widerfährt, die Möglichkeit bietet daraus zu lernen. Und im Nachhinein war die Scheiße die mir widerfahren ist, die Grundlage dafür, daß es mir immer gutgegangen ist.


    Im übrigen, wenn du das Gefühl hast, daß es dir zu gut geht und daß du der Gesellschaft etwas zurückgeben willst, auf deren Kosten es dir gut geht, dann wird dich niemand hindern das zu tun, ich zuallerletzt.
    Ich würde mir aber niemals anmaßen, dir etwas mit Gewalt wegzunehmen, um es nach meinem Gusto an andere zu verteilen, weil ich der Ansicht bin dir gehts zu gut und denen schlecht. Genau das aber sind mit Gewalt erhobene Abgaben, die dann nach Gießkannenprinzip für Sozialhilfe verwendet werden.


    Wie bereits gesagt, du lebst im falschen Land, und hättest das jederzeit ändern können. Niemand muß in diesem "Scheiß Sozialstaat" leben, aber wer es tut, der sollte nicht ständig nur rummotzen. Denn das ist typisch deutsch, in sofern paßts am Ende wieder. Solange dieses System Bestand hat, müssen wir mit den Regeln leben, oder woanders hingehen. Du hast dich dafür entschieden hier Abgaben zu zahlen. Ich kenne jede Menge Leute, denen das auch gestunken hat, aber die sind dann konsequenterweise nach Thailand, Argentinien oder Chile ausgewandert, statt ständig zu wiederholen, daß alles so unerträglich ist. Es gibt wirklich viel Grund, diesem Land den Rücken zu kehren, und es gibt immer mehr Leute denens reicht und die konsequenterweise auswandern. Etwas ändern, oder es akzeptieren. Oder eben chronisch unzufrieden sein und den Harzlern den Neuwagen mißgönnen, die Banker alle aufknöpfen, .....

    Ach, das ist besonders gut:


    Also wenn es zusammengebrochen ist, dann redet ihr so daher, habt es gleich gesagt gehabt und seid euch selbst die Nächsten, wenns echte Armut gibt und Leute wirklich Hilfe brauchen.
    Das heißt dann kann ich mit Leuten wie dir streiten, daß man wenigstens Drei-Euro-Jobs anbietet oder Armenhäuser einrichtet?


    Laß doch die Polemik und Unterstellungen. Du bist doch schon so lange dabei, hast du`s immer noch nicht kapiert? Wenn dieses System den Bach runtergeht, wirds keine Drei-Euro-Jobs mehr geben, weil der Euro mit den Bach runtergeht. Dann müssen die Menschen wohl oder übel sehen, wie sie ohne den Euro, und ohne HartzIV klarkommen. Dann müssen die Leute wieder zusammenhalten, einer der Werte, der zurückkommen wird, und den diese Gesellschaft dringend nötig hat. Nicht neidisch auf den nächsten sein, nicht den anderen ihre HartzIV Bezüge neiden, sondern gemeinsam versuchen das Beste draus zu machen. Um mich brauchst du dich nicht zu sorgen, an meinem Tische hat seit jeher immer jeder Platz, ich nehme jeden Anhalter mit, und bei mir kann jeder übernachten. Ich habe etwas Vorrat an Edelmetallen, 5000 qm Garten, 18 Gänse, 10 Enten, 35 Hühner, einen großen Hund, eine Katze, neben unserem Wohnhaus ein beheiztes Gartenhaus mit 60 qm, viel zu viel für meine Familie alleine. Das Ganze ist beliebig ausbaubar, momentan mache ich neben Job einfach was ich alleine bewältigen kann. Ich teile das gerne mit anderen, für ein Leben, das mir viel besser gefällt als das jetzige, das es aber auch viele Jahre verdammt gut mit mir gemeint hat. Ich kann aber genausowenig dazu, wie die, die sehr viel schlechtere Voraussetzungen haben. Ich denke eher, daß diejenigen, die den Armen jetzt ihre Bezüge neiden, auch später diejenigen sein werden, die Ihre Güter nicht mit anderen zu teilen bereit sind.


    Nach dem Kollaps werden nunmal andere Gesetze herrschen. Aber in diesem System, in dem wir leben, denken die Leute nur an sich, wenn sie Ihnen schon nicht ihre Sozialhilfe gönnen, oder meinen Sie können 25 KM mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, dann werden sie sie wohl auch nicht an ihren gedeckten Tisch einladen. In diesem System ist nunmal Geld das Mittel der Wahl, darauf ist jeder angewiesen, und das muß man niemandem streitig machen. Auf Nächstenliebe zu hoffen, wäre wohl wirklich realitätsfremd, lies dir deine Ausführungen doch mal deutlich durch.


    Wenns dann mal von vorne losgeht, wird sich vieles ändern müssen, zur Not mit Gewalt. Diejenigen, die meinen mit ihren Edelmetallvorräten gut durchzukommen, während ihre Mitmenschen neben ihnen verrecken, die werden wohl auch eines Besseren belehrt werden. Mit mir muß man sich darüber bestimmt nicht streiten, ich hoffe, daß der Egoismus so friedlich wie möglich einem Miteinander weicht.

    Solche Töne spucken die, die mitsamt ihrer Familie noch nie von diesem Selbstbedienungsladen profitiert haben, die diesen Selbstbedienungsladen bisher finanziert haben.


    Super, Du toller Typ, da gehör ich auch zu. Ich fände es deshalb auch verdammt doof, wenn ich, nachdem ich diesen "Selbstbedienungsladen" über 20 Jahre mitfinanziert (laß dir gesagt sein, du warst das nicht alleine) habe, plötzlich unverschuldet meine Arbeit verliere, und dann nach einem Jahr völlig fallengelassen würde. Genauer genommen, nachdem ich sämtliche Ersparnisse, Haus und Hof verloren habe. Denn unser System beruht nunmal darauf, daß wir einen Teil unseres Gehaltes für eine Versicherung zahlen, die eigentlich schon viel zu wenig bietet. Ich kenne jemanden, der ist über 50, hat vor 8-9 Jahren seinen gutbezahlten Job bei der IBM in Schweinfurt verloren, weil die den Standort ins östliche Ausland verlagert haben, weil die Arbeit dort andere billiger machen. Der hat erst 2 Jahre lang verzweifelt versucht einen ähnlichen Job zu finden, aber da gabs nix. HartzIV hat er noch lange nicht gekriegt. Er hat zig Bewerbungen in sämtliche Richtungen geschrieben, und kam nach jahrelanger Arbeitslosigkeit mit viel Glück und Beziehungen in die SKF, als Produktionshelfer, Kugellager montieren. Dann kam leider die Krise, da hatte er gerade mal 11 Monate gearbeitet. Er hatte einen befristeten Vertrag, war kurz vor der Übernahme. 11 Monate sind leider ein Monat zu wenig, um Arbeitslosengeld zu beziehen. Er kriegt jetzt HartzIV, aber nur weil das Haus in dem er wohnt, noch seinen Eltern gehört. Sein eigenes hat er längst verloren. Er hat diesen "Selbstbedienungsladen" auch lange Zeit mitfinanziert. Deine Einstellung ist asozial, und solchen Typen würde es mal wirklich gut tun, wenn es das Leben mal nicht so gut mit Ihnen meint, wenn sie mal selbst auf einmal vor dem Ende dessen stehen, wofür sie jahrzehntelang gearbeitet haben. Meine ehemalige Firma, die EDS, ein großer Finanzdienstleister, wurde kürzlich von HP übernommen, von meinen 51 Kollegen müssen nun 25 gehen. Die Hälfte davon ist über 50 und steht vor dem Aus.


    Je schneller diese Deppublik bankrott ist, desto besser.


    Ja super, das finde ich auch. Weil ich nicht in einem System leben möchte, in dem immer mehr nach oben verteilt wird. In dem die Schere so weit aufgegangen ist, daß das Vermögen in den Händen weniger ist, und der Anteil derer, die viele Jahre gebuckelt haben, und dann plötzlich vor dem Nichts stehen immer größer wird. In dem viele Menschen nur noch ein verdammt guter Brennstoff für die große Maschine sind, 40 Stunden die Woche arbeiten, und dafür häufig noch nichtmal 1000 Euro kriegen. Wir haben sämtliche Werte über den Haufen geschmissen, unser Leben verkauft, und waren auch noch dankbar dafür. Solange wir uns noch Ersatzbefriedigungen von unserem Lohn leisten konnten, haben wir nicht drüber nachgedacht, aber wenn ich mich von meinem Bündel Geld nichtmal mehr vernünftig grundernähren kann, dann soll es gerne den Bach runtergehen. Aber dann sollte man den Teil der Gesellschaft, die eh schon auf der Verliererseite stehen, nicht verrecken lassen, sondern sollte einen Teil der mächtigen Ausgaben auch denjenigen zukommen lassen. Schließlich hat der Großteil derer diesen Scheißladen wie du viele Jahre mitfinanziert. Und wenn man all die Arbeitslosen eben genauso unterstützt wie die Banken, Firmen, und die Kurzarbeitenden, die noch nicht ihren Job verloren haben, dann gehts mit dem Bankrott auch noch schneller.



    Asoziale sind bei uns ganz andere...


    Nun, jedem seine Meinung. Meine ist, daß das was du absonderst höchst asozial ist. In meinen Augen verachtenswert. Aber es entspricht der Mainstreammeinung, denn genau so soll das gemeine Volk denken. Alle die Leistungen kassieren sind Sozialschmarotzer, ey klar ey, damit kommst du bei jedem Stammtisch gut an. Mich wundert nur, daß jemand, der so viele Beiträge in diesem Forum verfasst hat, sowas zum Besten gibt.


    Mei Auto is übrigens Bj. 1994, Kleinwagen mit 3 Vorbesitzern.


    Meine sind 2006 und 2007. Aber was willst du mir damit sagen????? Ich würde trotzdem jedem "Niestäucher" seine Sozialhilfe gönnen, auch wenn ich noch niemals davon profitiert habe. Deine Ansichten sind in meinen Augen total daneben, und das redest du mir auch nicht aus, sondern du bestätigst es mit jedem weiteren Satz.


    Zu dem Kommentar bleibt wohl nur zu sagen O.JEMINEH


    Solche Töne spucken nur die, die eben noch nicht von der Armut betroffen sind. Mein Großvater ist auch noch jeden Tag über 15 KM einfach zur Arbeit gelaufen. Aber das war vor 70 Jahren. Möglich, daß wir in naher Zukunft wieder mit ähnlich schlechten Zeiten rechnen müssen, aber noch haben wir ein System, welches auf sozialen Grundsätzen beruht. Und solange dieses nicht zusammengebrochen ist, ist solch dämliches Gelaber asozial.

    dann hätte Opel überlebt :D denn soooo schlecht sind die Karren auch nicht :D und andere Automarken wären gezwungen gewesen , ihre überhöhten Preise


    zu senken /an zu passen :D wo noch Geld im hinterhalt ist


    Ganz schlechte Idee, Alibaba. Den Verkauf von Opelfahrzeugen über eine Abwrackprämie zu fördern, und damit den Unternehmen, die vernünftig gewirtschaftet haben, und evtl. die Krise selbstverantwortlich überleben würden, das Wasser abgraben, das wäre nun wirklich das letzte, was Sinn machen würde.


    Meinst Du, die Unternehmen haben ein Interesse daran, daß wir künftig von der "LINKEN" (mit)regiert werden? Eher nicht oder? Ich verstehe zwar nicht, daß viele der hier Anwesenden (sofern keine Unternehmer oder Geldsäcke) die LINKE als das größte Übel ansehen, sind sie doch diejenigen, die zumindest propagieren, daß sie was gegen tun wollen, daß die Verteilung von arm nach reich weiter fortschreitet. Die Unternehmen haben aber wohl eher nicht die Absicht mehr von ihren Gewinnen an die produktive Arbeitnehmerschar abzugeben, von daher werden Sie tun, was sie können, um den Machterhalt der CDU/FDP, und mittlerweile auch der SPD weiter zu gewährleisten. Im Gegenzug übernimmt die Regierung, oder besser der Staat und damit wieder wir die entstehenden Kosten. Denn sind wir doch mal ehrlich, die entstehenden Kosten werden doch mittlerweile zu 100 Prozent vom Staat über Kurzarbeit getragen, nach 6 Monaten, und da sind wir schon durch, übernimmt man gar die Sozialversicherungsbeiträge. Was ein sozialer Staat, warum übernimmt der denn die Kosten, er kann sie sich doch längst nicht mehr leisten. Scheißegal - bis nach der Wahl.


    Und es war schon in besseren Zeiten so, daß Unternehmen vor den Wahlen gerne auch Kosten auf sich genommen haben, nur um den Wahlausgang so zu gestalten, wie er von Arbeitgeberseite gewünscht wird. Ist in Wirklichkeit nix Neues, sondern eher ein alter Hut.