Beiträge von crimson


    Wenn ich bedenke das ich für mein erstes 5 Kiloklötzchen 400,- DM bezahlt habe....das waren noch Zeiten. :love:


    Hä Misan, hab ich was verpaßt, oder was? 5 Kilo für 400 DM, d.h. das Kilo hat gerade mal 40 Euro gekostet. Macht nen Unzenpreis von gut 1,3 Euro. Ich mein Silber war lange Zeit viel zu günstig, aber so günstig???

    Hallo,


    ich habe einen Degussa 100g Goldbarren mit den Maßen 55 x 31 x 3,5 mm bekommen, leider unverpackt.
    Und obwohl es "nur" Anlagegold ist, wollte ich ihn in irgendetwas Passendem verstauen, um neben Kratzern auch evtl. rote Fleckbildung zu vermeiden.


    Hat zufällig jemand eine Idee? Alufolie? Klarsichtfolie? Ausweishülle? "Barrenkapsel" (falls es sowas gibt)?


    Ich würde ihn einschweißen lassen. Wenn du selbst kein Gerät dazu hast, kannste ja mal beim nächsten Bäcker fragen :)


    Das nervige ist naemlich das neue-Seite-anklicken ... ; bei 50 Beitraegen/Seite laesst sich die Info auch viel schneller erfassen & schneller das wesentliche absurfen ...


    Ne, da bin ich anderer Meinung. Ist mir so lieber, als wen ich sonen miniscrollkästchen hab, und ewig scrollen muß. Finde ich so übersichtlicher.


    Es ist ja auch nur meine bescheidene Meinung, wie Focusianer so schön zu sagen pflegt. Die ist vielleicht hart, aber zum Trost, ich erhebe nicht den Anspruch sie für allgemeingültig zu erklären. Jeder mag selbst entscheiden, wie ihm die Entwicklung in diesem Forum gefällt, und wie viel Zeit er hier verbringt. Ich bin froh dieses Forum gehabt zu haben, es hat mir unheimlich viel geholfen, ob das in Zukunft auch noch so sein wird, wage ich zu bezweifeln. Die wertvollen Beiträge werden seltener, ich habe auch das Gefühl, daß diejenigen die das Forum lange Zeit geprägt haben, nicht mehr so häufig in Erscheinung treten. Mag sein daß das täuscht, und die Flut an neuen Beiträgen, die ich als überflüssig erachte, das so erscheinen lassen.


    Beispiel: Abwrackprämie. Ich habe letztes Jahr ein Auto mit BRD-Abrwrackprämie gekauft - dieses Jahr kostet mein AUTO NEU und OHNE Abwrackprämie genau das gleiche, wie das, was ich 2009 MIT ABWRACKPRÄMIE bezahlt habe (es war ein EU-Import aus dem Internet). Die EUR 2.500,-- hat sich quasi der Autohändler eingesteckt...die Abwrackprämie (das staatliche Konjunkturprogramm) hat auf den Gütermärkten kurzfristig PREISTREIBEND gewirkt. Zweck wurde erfüllt- die dummen Deutschen haben ein neues Auto gekauft und so die "Wirtschaft kurzfristig angekurbelt" - weniger bezahlt hat der kleine Michel aber nicht.... :boese:


    Na, da haste dich aber böse hinters Licht führen lassen.


    Gleiches galt für die inzw. abgeschaffte staatliche "Eigenheimzulage". Die in etwa EUR 12.500,-- über acht Jahre hatte ein Bauträger einfach "in FRONT draufgeschlagen" und hatte nur die Immopreise künstlich verteuert.... :wall:


    Von der Höhe der genannten Summe bis zum Inhalt den du ausdrücken möchtest, ist das wieder mal beispielhaft für regelmäßig von dir hier ergossenen Wischiwaschiaussagen, um es nicht Unsinnigkeiten zu nennen. Inhaltlich ist es ein solcher Blödsinn, daß es nicht lohnt mit Argumenten darauf einzugehen. Insbesondere durch die große Flut solcher Beiträge von dir und auch anderen, verkommt das Forum nach und nach. Ich jedenfalls schaue nur noch kurz vorbei und mach mich dann recht schnell wieder vom Acker.


    Dieses oberschlaue Getue, das oft noch oberlehrerhaft daherkommt ist schier unerträglich.

    heut wird aber druff gehauen wie blöde....


    Unglaublich, echt wahr, da fällt der Kurs doch tatsächlich um 0,5-1 Prozent. Wie verwöhnt müssen die Goldanleger sein, wenn sie leise Bewegungen wie diese als "druff gehauen wie blöde" bezeichnen. Da wirds einem ja Angst. Das beunruhigt mich dann doch ein bißchen, wenn derart unruhige Geister investiert sind.


    Überhaupt, 99 % dieser Diskussion ist unruhiges, pupertäres Rumgezappel, die Nervosität und etwas Überheblichkeit ist deutlich spürbar. Das macht mich wirklich etwas nachdenklich, hat was von der Euphorie, die vor 10 Jahren vorherrschte, bevor die New Economy Blase geplatzt ist.

    Und wenn man sich 1 Mio Unzen in Gold leisten kann, dann ist das die Basisabsicherung?
    Und ein Penner, der sich vielleicht eine halbe Unze Silber leisten kann, kann sich damit basisversichern?


    Sorry, aber ich halte eine Definition von einer "Basisabsicherung" abhängig vom dem, was man sich leisten kann, Schwachsinn.


    Ungefähr so schwachsinnig wie pauschal zu behaupten 50 Unzen Gold wären diese Basisversicherung.


    Natürlich muss jeder selbst wissen, was er braucht, und wie er sich absichert. Und natürlich kann sich nicht jeder 50 Unzen Gold leisten. Ich bin da eher der Meinung, daß man Geld nicht essen kann, man sollte lediglich ein Vermögen, sofern vorhanden, absichern. Für ne Lebens - oder Basisabsicherung halte ich einen Acker, Weideland, .... für sehr viel sinnvoller, und davon kann ich mit 50 Unzen Gold auch zum heutigen Kurs ne Menge kaufen.


    Ich halte das Wort Basisabsicherung mit Edelmetall eigentlich für ziemlich schwachsinnig.


    Tut mir leid für dich Pommes. Hoffe du hast kein Vermögen in den Sand gesetzt.


    Die Preise von diesem "Laden" lassen jedoch deutlich erkennen, daß da was nicht mit rechten Dingen zugeht.


    Wenn der DAX gen Süden geht, bedeutet das erstmal, daß Kohle aus diesem Markt abgezogen wird. Ich halte es für möglich und wahrscheinlich, daß künftig in solchen Situationen die Gelder verstärkt in Edelmetall fließen. Daß Investoren, die in Edelmetall investiert sind, umschichten in irgendwelche anderen Anlageklassen halte ich hingegen für eine sehr abenteuerliche Sichtweise. Es wäre nett, wenn du diese deine Ergüsse nicht als Fakten verbreiten würdest. Denn was du schreibst, ist deine persönliche Phantasterei, Spekulation, und du schreibst in einer Form, als wäre dies der unumgängliche Weg.



    Was bitteschön ist daran konstruktiv, wenn man persönliche Spekulation als alleinige Wahrheit zu verkaufen versucht? Bist du der Liebe Gott? Woher weißt du, daß das Währungspaar Eur/USD heute bzw. am Montag nach Norden dreht? Die beiden Währungen als Paar zu verkaufen ist schon seltsam, davon auszugehen, und es als Faktum darzustellenh, daß diese beiden Währungen im Vergleich zu anderen aufwerten, ist in meinen Augen in der momentanen SItuation abenteuerlich. Aber es würde schon genügen, wenn du deinen Schreibstil so ändern würdest, daß ersichtlich ist, daß es deine Ergüsse sind, die ja nicht der Wahrheit letzter Schluß sein müssen. Und es höchstwahrscheinlich auch nicht sein werden. Für konstruktiv halte ich diese Art der Diskussion jedenfalls nicht, deine Art mit anderen Menschen zu kommunizieren kommt mir bekannt vor. Ist wie in der Kirche, was der Pfarrer sagt ist richtig, und wird nicht hinterfragt. Da werden auch die abenteuerlichsten Geschichten als Wahrheit verkauft. Und wenn jemand wiederspricht, dann kommt er auf den Scheiterhaufen. Konstruktiv ist in meinen Augen was anderes.


    Dazu muß man eine eigene Meinung haben, aber seine Sichtweise nicht komplett verschließen und seine Ansichten reduzieren. Dann kann man, egal wie klug man selbst ist, vom Gegenüber noch was lernen. Aber du weißt doch genau was morgen mit dem Euro, dem Dax und dem Goldkurs passiert, und versuchst uns das - ähnlich wie in der Kirche - wie der liebe Gott von oben herab den ungläubigen aufs Auge zu drücken. Und wenn denen der Inhalt oder die Art wie du es vermittelst nicht paßt, dann sind sie es nicht wert zu antworten und destruktiv. So ein Schmarrn, so wird keine Diskussion konstruktiv, weil du es unterbindest. Schon mit deinem "SIE" erhebst du dich über andere, und sowas wie "Dr. Gold antwortet oder empfiehlt" ist nur noch peinlich. Verhälst du dich eigentlich immer so, wenn du irgendwo reinplatzt?


    Es handelt sich um eine Goldanlage von insgesamt ca. 100 TEUR. Nicht gedacht zur "Spekulation", sondern als Aufstockung einer unzureichenden gesetzlichen Altersvorsorge.
    Ich werde in etwa 5 Jahren darauf angewiesen sein.


    Na, dann sei doch glücklich, und halte die Hände ruhig. Denn eines ist gewiss, Du wirst eine Altersvorsorge haben. Viele andere in ähnlicher Situation vielleicht nicht. Denn genau das ist doch das Problem. Seit Jahrzehnten gab es eine solche Situation nicht mehr, niemand kann mit Sicherheit sagen, was 100 000 Euro die für die Altersvorsorge angespart wurden, in 5 Jahren noch Wert sein werden. Die nahezu einzige Möglichkeit ist, diese in Sachwerte umzuwandeln. Was hast du davon, wenn du jetzt verkaufst? Du verkaufst damit die Sicherheit, daß du mit deiner angesparten "Rente" deinen Lebensabend finanziert kriegst.


    Das ist der Grund, warum mich der Kursabstieg beschäftigt, da ich mir einen Verlust von mehr als 20% gerechnet auf die kommenden 5 Jahre nicht leisten könnte. Gruß Achilles


    Na, dann solltest du verkaufen. Denn möglich ist es natürlich allemal, daß Gold in einem deflationären Umfeld um 20 % fällt. Ganz klipp und klar, und das hätte dir jeder hier, und jeder Banker sowiso, bei deinem Einstieg auch so gesagt. Ob es wahrscheinlich ist, ist die andere Frage. In meinen Augen nein. Aber du mußt dir halt im klaren sein, daß diese 20 % oder wieviel auch immer eine Versicherung dafür sind, daß der Wert deines ersparten in einem anderen Szenario völlig wertlos werden könnte. Und es ist doch völlig egal, wieviele Euros dein Gold in 5 Jahren wert sein wird. Der Wert den es dann für dich haben sollte, ist, daß du deinen Lebensabend damit finanziert kriegst. Ob das dann 80 % des jetzigen Gegenwertes in Euro sind, oder 600 spielt doch keine Rolle.


    Willst du jetzt hier oder an anderer Stelle hören, daß Gold keinesfalls 20 % des Gegenwertes in Euro auf 5 Jahressicht verlieren wird, weil deine Konsequenz dann wäre dich davon zu trennen. Dann mußt du das tun. Und dann hast du doch hier genug Angebote erhalten.


    Es ist einfach völlig unverständlich, wie man bei einem Kauf irgendeiner nicht festverzinslichen Anlage bei 5 - 15 Prozent Wertverlust Panik bekommt. Dann sollte man vielleicht in der Tat die Finger von lassen.


    Im Übrigen entbehrt es jeder Logik, daß alle immer dann kaufen, wenn etwas wirklich teuer ist. Dann will es jeder haben, und die Masse hat panische Angst nichts abzubekommen. Dann gibts quasi auch nix mehr zu kaufen. Wenns billig ist, dann will es komischerweise keiner mehr haben, und jeder hat Angst nichts mehr für zu kriegen. Bei einem Investment in Gold oder Silber oder auch anderen Sachwerten kann ich das nicht nachvollziehen. Das ganze nennt sich zwar Angebot und Nachfrage und unterliegt durchaus logischen Denkmustern, aber in der Zeit in der wir leben, ist eigentlich jedem klar, wie der Weg letztlich aussehen wird.


    Einen Ausweg aus der Krise gibts nur über Inflation oder Staatsbankrott. Von beidem wird der Goldpreis profitieren. In welchem Zeitrahmen sich das abspielt, ist ungewiss. Und in solchen Zeiten kann ich nicht verstehen, daß diese Woche Gold in beliebigen Stückelungen verfügbar ist, es aber niemand haben will. Im Gegenteil, viele zittrigen Hände überlegen sich davon zu trennen. Und in 2 Wochen, wenn dann Ereignis XY "unvorhersehbarerweise" eintritt, dann schießt das Ding in die Höhe, jeder will es haben, aber es ist kaum mehr was zu kriegen.


    Ne, sorry, auch wenn du um Verständnis bittest, ich kanns nicht verstehen. Gerade unter dem Hintergrund, daß es um deine "Rente" geht, hast du klug gehandelt, und überlegst jetzt wegen ein paar Prozentpunkten nen Rückzieher zu machen. Hast du ehrlich geglaubt, es gibt nur eine Richtung und es wird keine Zeit geben, in der der Preis auch mal fallen kann? Dann mußt du dir solche Reaktionen auch gefallen lassen. Finde ich!

    Hallo Misanthrop von heute, 10.27 Uhr, was gibt Dir die Hoffnung, dass es schon im kommenden August/September wieder aufwärts geht? Gibt es da konkrete Ereignisse, die den Kurs positiv beinflussen können? Ich habe beim Zukauf einer größeren Menge Krügers vor einiger Zeit eigentlich auf 1.300 $ bzw. deutlich über 1.200 € pro Feinunze in absehbarerer Zeit gehofft. Mit absehbarerer Zeit meine ich ca. 1-2 Jahre. :wall: Gruß Achilles


    Nix ist mit dem Goldpreis los! Alles ganz normal. Es geht nunmal nicht nur nach oben.


    Nur die ganz zittrigen Hände, die sich erst gar kein Gold hätten kaufen sollen, oder sich erstmal vernünftig informieren hätten sollen, denken darüber nach zu verkaufen. Wozu, es ist saisonal bedingt normal, daß der Goldpreis etwas fällt. Der Goldpreis wird in Dollar festgesetzt, in Dollar gemessen hat er deutlich weniger als 10 % an Wert gegenüber seinem all time high eingebüßt. Wer da schon kalte Füße kriegt, muß sich die Frage gefallen lassen, was er sich bei dieser Anlage eigentlich gedacht hat.


    Dass der Euro im Vergleich zum Dollar in wenigen Wochen ca. 10 Prozent gestiegen ist, trägt dazu bei, daß Gold in Euro etwas weniger wert ist. Aber was ist daran so dramatisch, was soll schon los sein, für sowas brauchts keine Nerven. Natürlich behalten. Sobald mal keine Schreckensmeldungen kursieren, sobald mal halbwegs Ruhe einkehrt, vor dem nächsten großen Sturm, kriegen die Neueinsteiger weiche Knie. Es hat sich nix normalisiert, das unausweichliche ist immer noch unausweichlich, und wenn mal ein paar WOchen nix von Krise zu lesen ist, dann ist dem nur gut so. Wenn der Euro nicht weiterhin jede Woche ein paar Prozent verliert, dann sollten wir froh drüber sein, auch wenn der Goldpreis dann mal Luft holen kann. Oder gerade deswegen. Es ist nicht gesund, bei keiner Anlage, wenn es dauerhaft nur den steilen Weg nach oben geht. Wer das noch nicht gemerkt hat, der sollte die Finger von Aktien, Gold, oder jeder Anlage lassen, die in Papiergeld gemessen wird. Der sollte sein Geld 1:1 in Geld liegen lassen, und erst dann aufwachen, wenn dieses wertlos ist. Ob er dann glücklich sein wird, weil auf dem 10 Euro Schein auch noch 10 Euro stehen, wage ich zu bezweifeln. Denn auch der Laib Brot wird in Euro gemessen, und den wird es vielleich künftig für denselben nicht mehr geben. Alles unterliegt Schwankungen im Preis, nach unten genauso wie nach oben.


    Du fragst ob es konkrete Ereignisse gibt. Die wird es geben, keine Angst, aber konkret benennen kann sie dir keiner. Aber es ist gewiss, daß die Ereignisse in immer schnelleren Folgen über uns hereinbrechen. Das sollte jedem Goldanleger bewußt sein, denn die Lawine hat vor langer Zeit an Fahrt aufgenommen, und sie ist nicht gestoppt worden, und sie wird auch nicht mehr zu stoppen sein. Das einzige was man nicht berechnen kann, weil von vielen Seiten versucht wird, den Weg zu manipulieren, ist die Zeit, und die Art Ereignisse. Aber so sicher wie das Amen in der Kirche ist das Ergebnis. Und genau deshalb kaufen wir Gold. Und genau deshalb tun wir eines niemals: VERKAUFEN


    Aber es sollten nur diejenigen an Bord sein, die wissen, was sie und warum sie sich dafür entschieden haben. Damit das Schiff sicher unterwegs ist. Zittrige Hände brauchts nicht wirklich. Was deine erhofften Kursziele angeht, 1300 Dollar sind gerade mal 20 Prozent vom jetzigen Kurs entfernt, wo ist das Problem. Da brauchts vermutlich keine 1-2 Jahre. Wozu die Panik? Hast du nur 4 Wochen beobachtet was passiert, oder wo ist das Problem. Wer den Goldpreis, und die Rahmenumstände verfolgt hat, dem sollte bei den von dir genannten Kurszielen nicht Bange sein - sofern er in der Lage ist logisch zu denken.


    Ich versteh solche Panikanfälle absolut nicht.

    Die Mehrheit der Menschen ist weiterhin eher damit beschäftig, wer der nächste Superstar wird, als dass sie sich Gedanken darüber macht, ihr Hab und Gut sicher durch die immer stürmischer werdende Zeit zu bringen (und evtl. sogar etwas Profit aus der Sache zu ziehen).


    Die Mehrheit derer, die sich für den nächsten Superstar interessieren, sitzt schon vormittags vor der Glotze, um Gerichtssendungen und Talkshows mit üblen Beleidigungen anzuschauen, in denen anschaulich gezeigt wird, daß es noch erbärmlichere Kreaturen wie die eigenen gibt. Das gibt einem ein gutes Gefühl, wenn man merkt, man ist nicht der dümmste Mensch im Staate. Es ist zwar bedenklich, daß wir 24 Stunden mit so niveaulosen niederträchtigem Programm, (Gerichtssendungen, Talkshows, Soaps, Big Brother, DSDS, Germanys next Topmodel,...) beregnet werden, aber es wird von vielen angenommen. Beleidigungen, Beschimpfungen, Intoleranz und vielleicht bald auch Schlägereien machen scheinbar die gute Unterhaltung aus.


    Der Großteil derer die sich das anschauen, dürfte aber kaum Hab und Gut haben, über das sie sich Gedanken machen müßten. Da gibts nix durch stürmische Zeiten zu retten. Die meisten von dieser Zielgruppe sitzen wohl in staatl. unterstützten Wohnungen, und bekommen den Harzregelsatz.


    ich bin beim Thema Geldanlage leider nocht nicht so bewandert, möchte aber auf jeden Fall einen Teil meines Geldes gewinnbringend anlegen.


    Tja, so einfach ist das leider nicht, Axel. Du suchst eine sichere Anlageform, möchtest dein Geld aber gewinnbringend anlegen. Sorry, aber das beißt sich irgendwie. Jede Anlageform mit möglichen Kursgewinnen, abgesehen von dem Sparbuch mit Festzins, birgt neben den Chancen des Gewinns, auch das Risiko des Verlustes. Dieses ist momentan bei Edelmetallen nicht so einfach einzuschätzen. Viele meinen es sei unmittelbar vor einem Ausbruch nach oben, andere sagen, die Korrektur ist noch lange nicht am Ende.


    Gold ist grundsätzlich keine Anlage, um Gewinne zu erzielen. Eher dient sie um Vermögen gegen Inflation, Entwertung abzusichern. Allerdings kann es sein, daß in Zeiten wie diesen, in denen Währungen massiv abwerten, Gold im Vergleich zu den Geldern steigt. Ich halte es momentan für eine gute und wichtige Anlageform, ohne Bewertung, ob es in den kommenden Wochen Monaten in $, Euro nach oben oder unten geht.


    Was meint ihr als Kenner in Sachen Edelmetalle? Zu welchem Kurs Gold kaufen, usw.?


    Das ist jetzt genau die Frage, die man nicht stellen sollte. Kaufe nicht, weil dir irgendjemand ein bestimmtes Produkt empfohlen hat. Kaufe ein Produkt nur, wenn du selbst davon überzeugt bist. Hast du keine Ahnung lass es bleiben.


    Mann, wenn Vermögen kastriert werden, dann natürlich Schulden ebenso. Ist wie mit ner Waage, rechts wie links ist gleichviel drin und kann nicht ungleich auf oder abgewertet werden. Gläubiger und Schuldner sitzen sich gegenüber, das ist so ziemlich 1. Klasse man. Und mit nem Deflationären Szenario hat das ungefähr so viel gemein wie Plus mit Minus.


    mist, mein kompletter Text ist weg.


    Auf die Schnelle. Ich halte die dargestelle Form der Umstellung für unmöglich, wie soll man Vermögen und Schulden so unterschiedlich bewertet abhandeln?? Geht in meinen Augen gar nicht. Allerdings hätte das mit nem deflationären Szenario nix gemein - im Gegenteil, wenn Euro:DM 1:1 bis 2000 Euro getauscht würde, darüber alles komplett entwertet, dann kommt das ner fetten Inflation gleich. Und was den Schuldentausch angeht, natürlich kann das nur bedeuten, daß 5 Euro in eine Einheit der neuen Währung getauscht wird, wenn sowas kommt, dann natürlich um sich zu entschulden, und nicht mit ner 10 fachen Schuldenlast neu anzufangen. Man muß nun kein besonderes Cleverle sein, um das zu erkennen, oder?


    Ausserdem verstehe ich deine Signatursprüche nicht. Du redest immer wieder von ner halbierung des Goldpreises. Der letzte Satz deiner Signatur stellt in den Raum, daß der Goldpreis sich 2016 halbiert, super. Deine Glaskugel möchte ich haben. Aber was bedeutet das. Im Vergleich zu wann halbiert der sich denn. Im Vergleich zu 2008, als du mit diesen Geschichten angefangen hast. Oder im Vergleich zu 2015? Und wie steht der Goldpreis 2015? Weißt, sowas kann man eigentlich gar nicht ernst nehmen, die Ausführungen von finanzcrash halte ich allerdings für genauso unrealistisch.


    Wir sind eine Mittelmacht, ohne nennenswerte Ressourcen, ohne einen Gemeinsinn und das Klima hier ist auch noch bescheiden (wir können uns hier leider nicht unter einen Olivenbaum entspannen wie die Griechen....).
    Ich kann mich nicht damit abfinden alles schwarz zu sehen!
    GoAhead


    Du siehst bereits schwarz. Ist unser Klima wirklich schlechter als das der Griechen. Da sag ich nur, spann die Hängematte zwischen zwei Apfelbäume, da brauchst du dich nicht unter einen Olivenbaum legen, und wenn du dich umsiehst, siehst du im Vergleich zu den Griechen grüne Wiesen.


    Dark-End: wenn ich Dir folgen würde, dann kann ich mir ja gleich den Strick nehmen! Meinst Du nicht das wir versuchen sollten das bestehende System zu ändern? Wenn dieses scheitert herrscht doch Mord und Totschlag in diesem Land!
    Wir sind eine Mittelmacht, ohne nennenswerte Ressourcen, ohne einen Gemeinsinn und das Klima hier ist auch noch bescheiden (wir können uns hier leider nicht unter einen Olivenbaum entspannen wie die Griechen....).
    Ich kann mich nicht damit abfinden alles schwarz zu sehen!
    GoAhead


    Warum mußt du dir den Strick nehmen? Es ist wie dark-end schon geschrieben hat, wenn du mal wieder richtig hell sehen willst, dann geht das nur über einen Neuanfang. Wenn du am bestehenden System was ändern willst, dann wird dies grau bleiben, immer grauer werden, aber richtig hell sehen wirst du nicht. Im Gegenteil, denn das Ding ist gelaufen, und je schneller der Neuanfang kommt, umso besser. Je länger es dauert, je mehr man ihn hinauszögert, desto mehr wird ein Teil der Gesellschaft verlieren, in Armut abrutschen, etc. Und natürlich wird es ein harter Übergang, aber wenn ein krankes degeneriertes Volk und System gesunden soll, dann geht das nunmal nicht ohne Leiden.


    Es ist doch deutlich ersichtlich, daß eine Reparatur unmöglich ist. Es gibt vieles zu benennen, was falsch läuft, aber es ist verschwendete Energie darüber nachzudenken in einem zu Tode geweihten System solche Installationen, gegen alle die was dagegen hätten, durchzusetzen.


    Wird nicht passieren, da Gold künstlich oben gehalten wird, um eine Inflationsangst zu generieren.


    Du verwechselst Ursache und Wirkung. Inflationsangst herrscht in der Tat in Europa, allerdings hat das nix mit dem Goldpreis zu tun, sondern eher mit drohenden Staatsbankrotten - diese sind aber real, und eben nicht künstlich generiert. Und der Goldpreis in Euro ist deshalb so hoch, weil der Euro wegen der drohenden Staatspleiten abkackt, eben kaum mehr jemand bereit ist in den Euro zu investieren. Die Leute haben Angst um die Gemeinschaftswährung und investieren deshalb in Gold. Und wenn du mir erzählen willst, daß dir irgendjemand erklärt hat, das wäre von langer Hand geplant, dann laß dir doch mal von demjenigen erklären, wie wir bei explodierenden Ausgaben, schwindenden Einnahmen, und Sparpaketen die die Binnenwirtschaft lähmen werden von unserem Schuldenberg runterkommen. Dieses Nachgelabere von irgendwelchen Geschichten, die dir irgendjemand erzählt hat, ist doch Augenwischerei. Du versuchst doch hier im Forum einem Trend entgegenzutreten, mit äußerst fadenscheinigen Argumenten. Daß man den Goldpreis oben hält, um eine Inflationsangst zu erzeugen ist echt lustig - man versucht auch wirklich mit Gewalt diese Angst zu schüren - in Wahrheit ist es doch so, daß die Wählerschar seit Griechenland Angst vor Staatspleiten hat - man wurde auf dieses äußerst reelle Problem aufmerksam und somit kam die Inflationsangst, der man doch mit jedem Wort versucht entgegenzutreten. Die letzten Monate funktioniert das nur leider nicht mehr so richtig, deshalb geraten unsere Politiker langsam in Panik.


    Es ist nunmal so, daß sowohl Europa, als auch Amerika pleite ist - zumindest wenn man die Staaten mit jedem Privtmann, jeder Bank, jedem Unternehmen vergleicht. Mir nehmen sie z.B. die HÜtte weg, wenn ich meine Tilgungsraten und Zinsen nicht mehr bezahlt krieg. Geschweigedenn, daß ich in dieser prekären Lage auch noch ein vielfaches an Kredit aufnehmen kann. Da sind Staaten im Vorteil, sie können das, Geld erschaffen aus dem Nichts. Aber das löst eben nicht das Problem dass diese Gelder irgendwann zurückgezahlt werden müssen, oder der Patient bankrott geht. So, und jetzt gibt es für die vorliegenden Fakten, nämlich einem Schuldenberg, dem man nicht gewachsen ist auch genau diese beiden Problemlösungen - nämlich die Inflation um den Schuldenberg zu entwerten, oder der Bankrott, was ebenfalls eine Entschuldung zur Folge hätte. Und eines von beiden wird eintreten, und Edelmetalle werden bis zur Auflösung des Problems im Trend mit gelegentlichen Rücksetzern nur einen Weg kennen.


    Alles andere ist Unsinn. Und wenn du anderer Meinung bist, dann hängt dies unweigerlich damit zusammen, daß du entweder null Plan hast, und nur irgendwelche abstrusen Theorien nachlaberst, die du von irgendwelchen systemgetreuen eingetrichtert kriegst, oder du unheimlich clever bist, und eine Lösung für das eigenliche Problem kennst. Bzw. du weißt, daß es insgeheim eine Lösung für das Problem gibt, welches in Kürze dafür sorgen wird, daß Europas und Amerikas Schuldenberge sich plötzlich in Luft auflösen. Dann laber doch nicht um den heißen Brei, sondern lass uns an deiner Intelligenz oder deinen Insiderinformationen teilhaben, erkläre uns, wie kriegen wir die Schulden in Griff, wo liegen die Billionen bereit, damit wir unser Edelmetall rechtzeitig verkaufen können. Aber scheinbar kennst du keine Lösung - sondern hast nur irgendwann gehört, daß Gold massiv überteuert ist. Klar, sagt ja auch jeder Banker :)


    Hätte ich auf dich gehört, hätte ich keine Versicherung, hätte auf ca. 40 Prozent "Wertsteigerung" in Euro verzichtet, und würde ziemlich stinkig sein. Ganz ehrlich, es tut regelmäßig weh, deine Texte zu lesen, du warnst seit Ewigkeiten vom Goldcrash, und raffst es nicht. Man könnte eigentlich sagen, der Goldpreis entwickelt sich proportional zum Schuldenberg - und da man die griechischen Schulden zu europäischen Schulden gemacht hat ist der Goldpreis gestiegen. Und die EZB hats den Amis nachgemacht, freie Lizenz zum Gelddrucken, deshalb wird dieser Berg steigen ohne Ende. Hier werden wir das ersehnte Wachstum bekommen :)


    U

    [b]Die EU will den anderen Weg gehen (Sparen), statt es den USA (Konsumenten) gleichzutun (Nachdrucken). Deutsche schnallen den Gürtel enger, streichen Urlaub und arbeiten länger, steigern Produktivität, verbessern Qualität, will sagen schicken weiter ihre tollen Maschinen/Autos in die Staaten, ergözen sich Vize-Exportweltmeister zu sein, schuften bis zum Umfallen mit Verzicht auf alles nur um am Ende vom US-Konsumenten bei Rechnungsbegleichung gesagt zu bekommen: Sorry, DEFAULT. Wir sind Pleite, aber danke für die schönen Sachen und dass Ihr Euch den Ar*** aufgerissen habt.


    Irgendwie sind die Amis gar nicht so dumm wie viele meinen.


    Ebend, die habens drauf. Kapitalismus bedeuted zu raffen was geht, mit möglichst wenig eigenem Einsatz. Da brauchen wir nicht auf den "faulen" Griechen rumhacken, wir sollten zu ihnen aufschauen, denn sie haben das, was wir seit Jahrzehnten versuchen den Amis nachzumachen, relativ schnell kapiert. Auf nem anderen Weg zwar, aber es läuft aufs gleiche raus, sie leben auf Kosten anderer (ich sage das ohne jede Aggression - ich zahle lieber für die Griechen, als für den großen Bruder) Nur wir kapierens nicht, drum zahlen wir, bis die Kiste mit Volldampf gegen die Wand fährt. Und trotzig wie wir Merkelchen sind, zahlen wir, wenn notwendig auch alleine immer weiter, bis irgendjemand sagt, ihr seid jetzt auch pleite.


    Ach was, was sind 1080 Euro für den deutschen Durchschnittsbürger. Schüler, Azubis und Studenten, und mittlerweile doch auch sehr viele, die im System durch das Sieb gefallen sind, können sich vermutlich keine Unzen in Gold leisten.


    Aber der Großteil derer, die Jahrzehnte gearbeitet haben, und mehr oder weniger kurz vor der Rente stehen, hat noch ein kleines Vermögen, auch zur Absicherung im Alter auf die Seite zu bringen.