jeder Euro , der in einen festen Wert investiert wird, steht für das grosse Roulette aus Konsum , Produktion und Abzocke über Zinsen, Steuern und Gewinne nicht mehr
zur Verfügung. Destabilisiert also das Gesamtsystem!
Ähmm...kann man das so sehen? Wenn Gold doch ohne Beteiligung von Notenbanken den Besitzer wechselt, dann wechselt auch das Geld den Besitzer, welches dort auch nach wie vor im Umlauf ist, d.h. es bleibt konsumseitig c.p. erstmal alles beim alten. Lediglich, wenn sich die Spar-/Konsumneigungen der Handelspartner unterscheiden, gibt es evt. einen realwirtschaftlichen Konsumeffekt.
Nur wenn jemand Gold aus Beständen der Notenbanken kauft (die diese am Markt verkauft), verkürzt sich die Notenbankbilanz und es sinkt c.p. die im Umlauf befindliche Geldmenge, was auswirkungen auf den konsum haben kann.
Eine Destabilisierung des Geldsystems tritt in erster Linie durch den durch verstärkte Goldkäufe und dadurch ggf. steigenden Goldpreis angezeigten Vertrauensverlust in das Gesamtsystem ein.
Allerdings konkurriert Gold als Investment natürlich z.B. mit Aktien und Anleihen und entzieht diesen als alternatives Investment die Mittel. Gäbe es kein EM, würde der EM-Bug wahrscheinlich brav weiter Aktien und Anleihen kaufen.
Auch ist es eine Form der Steuerverweigerung, da keine zu versteuernden laufenden Erträge entstehen.
Somit hast Du also doch recht, das der Kauf von Gold durchaus die Investmentmärkte, die Steuereinahmen und damit das Gesamtsystem schwächen kann.
Hoffe, das ist halbwegs logisch... Gute Nacht!
g.