@tabeth
Systemrelevant sind die Deutsche Bank, die Commerzbank und einige andere am direkten oder indirekten Tropf hängenden Banken. Ob sie das retten kann?
Systemrelevant ist eine Erpressungsvokabel. Systemrelevant ist lediglich die Notenbank.
27. April 2026, 10:47
@tabeth
Systemrelevant sind die Deutsche Bank, die Commerzbank und einige andere am direkten oder indirekten Tropf hängenden Banken. Ob sie das retten kann?
Systemrelevant ist eine Erpressungsvokabel. Systemrelevant ist lediglich die Notenbank.
[quote='Desertfighter',index.php?page=Thread&postID=581932#post581932]hier noch die Meinung von einem erfahrenen Alt - Börsianer:
Gold: Interview mit Andre Kostolany
es wurde Zeit gekauft, um in der gekauften Zeit Sommerinterviews zu geben und Normalität zu feiern.
manchmal ist es gut, Zeit zu kaufen, aber dieses mal war die gekaufte zeit eine Fehlinvestition.
Zitat von Kostolany aus "Die Kunst über Geld nachzudenken":
"Im Übrigen braucht man kein Goldstandardsystem, um eine Inflation zu bekämpfen. Es hängt nicht davon ab, ob die Währungen durch Gold gedeckt sind oder frei floaten – entscheidend sind die Macht und das Vertrauen, das eine Regierung in einem demokratischen Land genießt."
Macht und Vertrauen.
Darum wird es gehen, um die Finanzkrise in den Griff zu bekommen. M.E. wäre Kostolany heute ähnlich negativ zum globalen Gelddruckwettlauf gestimmt wie seinerzeit zum Neuen Markt.
Es gab weltweit bisher noch niemanden, der den Amerikanern gezeigt hat, wo der Barthel den Most holt, daher da Vertrauen in die Nation und the land of the free. Wenn die Chinesen Taiwan heim ins Reich holen würden, Nordkorea gegen Südkorea marschiert ... und die Amerikaner es gewähren lassen (müssten), dass würde IMO einen großen Vertrauensverlsut geben. Vielleicht reicht aber auch schon ein Bilanzskandal im Enron-Stil, der einen Schmetterlingseffekt auslöst.
Alles anzeigennein, das halte ich für nahezu unmöglich.
wie ich hier bereits mehrfach schrieb, gibt es einen gewaltigen unterschied zwischen der deflation japans und der heutigen situation europas und der usa.
japan hatte inlandsschulden.
japan hatte eine positive sparrate.
japan hatte exportüberschüsse.
japan konnte also seine staatlichen haushaltsprobleme durch arbeit und sparen kompensieren. das kann man in den usa ganz sicher nicht. das kann global sowieso nicht passieren, weil nicht die ganze welt exportüberschüsse erzielen kann, solange wir keine extraterrestrischen handelspartner haben.
exportüberschüsse erzielen von den wesentlichen industriestaaten nur deutschland, china und japan. einen sonderstatus nehmen noch die rohstoffexporteure kanada, australien und norwegen ein. so ziemlich alle anderen großen industrienationen können nicht in japanischer manier durch export, sparen der bevölkerung und daraus resultierende möglichkeit der inlandsverschuldung konjunkturprograme fahren. irgendwann dreht das ausland nämlich den hahn ab. und dann ist gelddrucken angesagt oder währungsreform mit entschuldung der öffentlichen haushalte.
und Japan´s Arbeitslosenquote lag Mitte der 90er bei max. 5 %. Das z.B. in den USA heute ganz anders aus.
extraterrestrischen handelspartner find ich interessant, vllt. ist das der joker von obama in area 51 ? ![]()
Wald in DE oder anderen zivilisierten Regionen mag attraktiv sein solange es eben zivilisiert zugeht. Ich kenne jemanden, der kaufte sehr günstig in Rumanien, 6 Monate später war er Besitzer vieler Baumstümpfe, der Wald wurde abgeholzt und geklaut. Dort juckt das keine Sau.
die zwischenzeitliche, vermutlich durch massives glattstellen von shortpositionen erzeugte euro stärke, erweist sich wieder mal als wunderbare gelegenheit, um aus dem euro in andere assetklassen zu wechseln.
Welche Asset Klassen, außer Gold ? Wenn ich den von Greyerz lese werde ich leicht depressiv. ![]()
Neben all den Subrime Papieren und anderem wertlosen Papiermüll geben die (Noten)Banken nun auch ihre wertloses Gold gegen Liquidität ab. Die Schlufolgerungein der FTD von heute sind einfach..... ![]()
In der Krise stieg der Preis für das Edelmetall scheinbar unaufhaltsam an. Jetzt sinkt er wieder, weil Geldinstitute Gold als Sicherheit für frische Liquidität hinterlegen. So wie der Dollar als "sicherer Hafen" angezweifelt wird, gibt es erste Kratzer am Gold-Nimbus.
@ röhngold ,
stimmt - kaffeesatz lesen ist nicht zielführend . nur gibt es eben auch erfhrungswerte . solange es noch goldreserven gibt und der weise mann auf glitzerkram steht wird gold geld sein .
Auf die Erfahrungswerte der vergangen Währungsreformen würde ich in anbetracht der neuen einzigartigen Herausforderungen, (i.e. im wesentlichen gesättigte Märkte, Demographie, Ressourcenverknappung, Umweltzerstörung....) nicht all zu viel Wert legen. Die exogenen Rahmenbedingungen in Europa sind m.e. völlig anders als zu Zeiten der letzen Währungsreformen vor 70 oder 100 Jahren.
Da gibt es eigentlich nichts zu diskutieren weil niemand weiß unter welchen Rahmenbedingungen eine Währungsreform in der Zukunft evtl. über die Bühne gehen wird. Alles andere ist Kaffesatzleserei und führt zu nichs. Vor 25 Jahren im kalten Krieg hätte kein Mensch damit gerechnet, dass jemals zwei muskelbepackte Russen (heute Ukrainer) einmal Werbung für Milschschnitte im deutschen TV machen würde. ![]()
Entweder man hat Gold oder eben nicht. Außerdem sollte man Aurum IMO so besitzen, als besäße man es nicht.
das ist mit verlaub unfug.
Eben nicht. Den Machtbegriff meinte ich in diesem Zusammenhang nicht nur militärisch sondern auch legislativ und judikativ. Darauf basiert das Vetrauen der westlichen Welt in Freiheit leben und wirtschaften zu können. Dafür stehen die USA. Noch.
der wert von gold beruht auf dem "vertrauen", dass gold auch weiterhin knapp bleibt und nicht zufällig im indischen ozean goldklumpen in der größenordnung von einfamilienhäusern gefunden werden.
der wert von papiergeld beruht auf auf dem "vertrauen", dass die notenbanken das papiergeld auch weiterhin knapp halten.
Neben dem Faktor Vertrauen gehört auch noch der Faktor Macht dazu, die monetäre Funktionen eines Tauschmittels durchzusetzen.
versteh einer was da läuft.
Mit dieser FTD Story hätte es den Euro vor 2-3 Wochen intraday bestimmt um 3 % nach unten gerissen.
Alles sehr sehr seltsam.
echte Goldblasen gab es früher nicht, da Gold ja Geld war, d.h das gesamte Währungssystem war an Gold angebunden.
Wie ist deine Meinung zum neuesten Wellenreiter Beitrag Deckung der Staatsverschuldung: Wie hoch müsste der Goldpreis steigen?
von Robert Rethfeld?
[b]„Gold ist die beste Währung“[/b]
http://www.handelsblatt.com/fi…ie-beste-waehrung;2596757
„Gold hat kein Kreditrisiko, es kann nicht pleite gehen, deshalb ist es der direkte Konkurrent zu den Währungen, mit denen wir jeden Tag bezahlen“
Da steht aber auch:
„Das Edelmetall ist zu fast nichts zu gebrauchen. Letztlich ist der Goldpreis nicht viel mehr als ein glänzend verpacktes Schneeballsystem, dass sich selbst nährt, solange es Panikkäufer gibt.“
Ein Hauch Wahrheit wohnt dieser Aussage inne.
CNBC – interview Egon von Greyerz June 7, 2010
http://goldswitzerland.com/ind…-predicts-gold-5000-1000/
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Dann hat man als Aktionär einer Fleisch- und Wurstwaren AG schöne Dividenden einfahren können.
Also kann man getrost Aktien von Unternehmen kaufen, deren Produkte nach einem Währungsschnitt auch weiterhin gefragt sind.
in den 50er Jahren gab es das Wirtschaftswunder, aber der aktienmarkt darbte.
Geld wurde für Wurst und Fleisch ausgegeben, nicht für aktien.
die wichtigste news: etf securities hat die höchsten wochenzuflüsse aller Zeiten!
SPDR gold trust: gestern nochmal 3 tonnen auf 1220 tonnen.
Soll man sich darüber freuen oder lieber nicht ? ETF Gold wird IMO sehr viel schneller wieder liquidiert als physische Bestände und wenn die Nachfrage nicht vorhanden ist .....
hallo
seit längerem versuch ich goldmünzen zu kaufe aber alle banken wollen es nicht gegen bar abwickeln. entweder muss ich ein konto dort haben oder es muss von meinem konto belastet werden wenn ich kaufe.
wo kann ich noch einkaufen . gruss manitu
habe heute früh zufällig in der "welt" , print version eine interessante News gesehen.
Gibt´s auch online:
http://www.welt.de/die-welt/de…uweiler-und-der-Euro.html