Ist zwar aus dem Februar diesen Jahres aber die Tricksereien der Griechen lagen auch schon lange zurück, bis zum point of no return vor ein paar Wochen.
Inzwischen tauchen indes Berichte auf, die an den italienischen Angaben zu den Staatsschulden zweifeln lassen....Zwar hatten Finanzminister, Rechungshof und auch die Notenbank umgehend jedes "Loch in der Staatsbilanz" dementiert und behauptet, dass es sich allenfalls um einen "kleinen Verbuchungsfehler" gehandelt habe. Natürlich beschwören sie auch die absolute Korrektheit aller italienischen Angaben....Allerdings hatte sich Italien schon 1996 von der US-Bank JP Morgan dabei helfen lassen, die Maastricht-Kriterien trotz hoher Budgetdefizite zu erreichen. Das war mit Währungsgeschäften erfolgt, bei denen zuerst zu einem für Italien sehr günstigen Kurs getauscht wurde, was sofort Geld in die italienischen Kassen spülte. Die künftigen Zahlungsverpflichtungen Italiens wurden hingegen nicht als Schulden verbucht. Und noch 2008 stellte Eurostat fest, dass "einige Verbriefungen offenbar bewusst so strukturiert wurden, dass ein vorgegebenes bilanzielles Ergebnis erzielt wird, unabhängig von dessen ökonomischer Sinnhaftigkeit".....Einige Rätsel gibt auch die [Blockierte Grafik: http://www.heise.de/tp/r4/icons/inline/extlink.gif]Bilanzierung von offenen Forderungen innerhalb des öffentlichen Gesundheitssystems auf, die in großem Stil in marktgängige Wertpapiere verwandelt werden. Ebenso ist Italien für einen durchaus kreativen Umgang mit der Bilanzierung von öffentlichen Investitionen und im militärischen Beschaffungswesen bekannt, bei dem gerne mit Leasingverträgen und Private-Public-Partnerships gearbeitet wird...Der italienische Notenbankgouverneur und Kandidat für die nächste EZB-Präsidentschaft Mario Draghi mahnte, dass in einem Land mit hohen Staatsschulden wie Italien nur ausreichendes Wirtschaftswachstum stabile Finanzen sichern könne
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