Beiträge von Rhöngold

    Ich dachte an Schweizer Franken oder den Kanadischen Doller. Beides relativ stabile Währungen. Was meint ihr?

    Ich würde eine Währung bevorzugen die de facto rohstoffgedeckt ist, z.B. mit Gold und Kohle. Immerhin fallen die Goldmünzen nicht vom Himmel sondern sie werden ausgebuddelt. Für ich wäre daher der australische Dollar eine attraktive Währung.

    Ich befürchte eher, dass ein weiteres €-Land mit Goldman & Co den Staatshaushalt massiv frisiert haben könnte. Am ehesten würde ich deftige Bilanzkosmetik dem aalglaten Berlusconi und seinen Römern zutrauen. Sollte es hier zu einem deja vu wie bei den Griechen kommen wäre das m.e. der Sargnagel für den €, das würde IMO erheblich mehr Vertrauen zertrümemrn als eine erneute Abstufung der Griechen.

    Aus dem Handelsblatt-Online zur Rettung des €:


    Das verlautete am Sonntag aus Kreisen der Kommission. Dazu solle das bislang maximal 50 Mrd. Euro umfassende Programm, mit dem die EU-Kommission auf den Finanzmärkten günstig Kredite aufnehmen und weiter verleihen kann, um 60 auf dann 110 Mrd. Euro aufgestockt werden. Davon dürfen bislang nur Nicht-Euro-Länder profitieren. Es gab allerdings unterschiedliche Angaben über die Verwendung dieser Mittel. Ein europäischer Diplomat sagte, dies sei als Garantiekapital die Basis dafür, am Kapitalmarkt bis zu zehn Mal so viel Geld aufnehmen zu können.


    Wie nimmt man als EU 10x mehr Kredite auf den Finanzmärkten auf wenn doch bereits heute das nur zu deutlich höheren Zinsätzen möglich ist ? :wall: Nachhilfe erbeten ! :wall:

    Nachdem der € am Wochenende in Brüsseö vorerst gerettet wird werden wir Montag sehr wahrscheinlich einen rebound im Euro sehen, der uns erstklassige Kaufkurse in der noch existierenden Währung ermöglichen wird !

    Es ist doch faszinieren, wie viele aus Angst vor einer Inflation irgendwohin flüchten... etwa in Aktien
    Dabei ist es nur eine "Aktion" Schafe anzulocken. Dann wird es womöglich heftig krachen...
    Alle die den Müll abladen wollen, haben es längst schon abgeladen...
    Wenn das kommt was ich denke, dann wird man Aktien nicht mal mit der Kneifzange anpacken wollen...

    Du schreibst völligen Unsinn. Du konsumierst täglich Produkte und Dienstleistungen dieser "Müll" Aktien und das wird auch nach und während der Krise so sein. Man kann ja streiten ob die Menschheit Twitter & Facebook braucht, aber an Pfizer, BP, Gazprom, Nestle, Beiersdorf ....kommt man einfach nicht daran vorbei. Gerade wenn keiner diesen "Müll" mit der Kneifzange anpacken will - und nur dann - sollte man es tun.
    Bis dahin muß jeder selbst entscheiden wie er liquide bleibt.
    :wall:

    @DrMeyer


    Die Rückkehr zum steinzeitlichen Tauschhandel kann man sicherlich als Alternative zur einer Währungsreform ausschließen. Demnach werden Währungen wohl auch zukünftig an Vertrauen, voklswirtschaftlichem Produktionspotenzial und Ressourcen gekoppelt werden. Was da zukünftig auf uns zukommt oder nicht ist Kaffesatzleserei. Allerings wird man IMO ziemlich sicher mit den Währungen rohstoffreicher und politisch stabiler Länder (speziell Gold, Kohle, Gas,Öl, evtl. Wasser) in den kommenden Jahren gut durch die Krise(n) kommen. Das bei Westgold & Co verkaufte Gold fällt schließlich nicht wie das Manna vom Himmel sondern muß irgendwo ausgebuddelt werden. Mit ein paar Anleihen aus Australien, Neuseeland oder Norwegen, die neben dem Güldenen im Tresor liegen, sollte man ruhige Nächte haben.


    News - 03.05.10 16:35 Schuldenkrise: Kapitalmarkt misstraut Griechen-Rettung
    110 Mrd. Euro machen die Euro-Zone und der Währungsfonds für die Rettung der Griechen locker. Die Kommission in Brüssel hofft darauf, dass die Hellenen bald wieder selbst Geld aufnehmen können. Investoren zweifeln: Der Euro fällt, der Goldpreis steigt.



    Das 110 Mrd. Euro schwere Rettungspaket für Griechenland stößt bei Investoren auf Skepsis. Der Euro gab am Montag zum ersten Mal seit vier Tagen nach. Die Gemeinschaftswährung fiel unter die Schwelle von 1,32 $ und wurde bei 1,3185 $ gehandelt. "Der Euro fällt, weil es unter den Euro-Staaten noch Dissens gibt. Schließlich müssen die nationalen Parlamente noch zustimmen", sagte Jessica Hoversen, Analyst beim Brokerhaus MF Global.

    die hilfszusagen stehen und müsen wohl auch als grundsätzlich erfüllbar betrachtet werden, denn sonst wären die anleihenzinsen aller anderen euro-mitgliedsländer abgehoben.
    die einzige unsicherheit sind die bedingungen, die griechenland aufgebürdet wurden. erfüllt griechenland seine bedingungen nicht, gibt es auch keine hilfen. offenbar zweifelt der markt also an der politischen durchsetzbarkeit der griechen-konsolidierung.
    ich sehe das ähnlich. 10% des bip an staatsausgaben einzusparen, innerhalb von drei jahren, ist politisch nicht vermittelbar.



    Restlaufzeit der Anleihe 1 Jahr: Rendite ca. 10 %


    Restlaufzeit der Anleih 10 Jahre: Rendite ca. 8,85 %


    Mit anderen Worten, die Kuh ist kurzfristig eher im Teich versenkt als langfristig vom Eis.


    'Mit den Beschlüssen ist ein Default Griechenlands für die kommenden drei Jahre
    nahezu ausgeschlossen', betonte Experte Jens-Oliver Niklasch von der Landesbank
    Baden-Württemberg....Die Rendite für zehnjährige griechische Staatsanleihen sank am Montagmorgen auf
    rund 8,85 Prozent, nachdem sie am Freitag noch über neun Prozent und am Mittwoch
    zeitweise über die Zehn-Prozent-Marke geklettert war. Die Rendite für
    zehnjährige Staatspapiere Portugals lag zuletzt bei rund 5,11 Prozent, nachdem
    sie in den Tagen zuvor auf bis zu 5,8 Prozent geklettert war.


    http://isht.comdirect.de/html/…NEWS_143414785:1272873790


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    Und jetzt ?

    Ihr solltet Euch erstmal eing werden was IHR (!) wollt. Die Immobilie behalten oder nicht, unabhängig von einem möglichen Zusammenbruchs des Geldsystems. Sollte ein Verkaufserlös aus der Immobilie nach X Wochen entstehen würde ich es auf einem Tagesgeldkonto oder ggfs. auch mehreren parken wenn man einem Institut nicht traut, alternativ könnte ein Geldmarktfonds ohne Ausgabeaufschlag attraktiv sein. Als flexible Goldanlage (wenn auch hier von den Bugs verhasst) käme ein ETF in Frage, der mit physischem Gold unterlegt ist, z.B. A0S9GB Xetra Gold, der Spread ist hier vernachlässigbar und man partizipiert an den sehr wahrscheinlichen Kurssteigerunge beim Gold in den nächsten Monaten. Letzendlich mußt Du entscheiden.