Beiträge von Goldhamster79

    Ja, denn es kommt was kommen muss. Zeit schinden macht es nur schlimmer. Außerdem wer garantiert dafür, dass es nicht doch alles ganz anders kommt. Augen zu und durch.


    Du darfst natürlich weiterhin die blaue Pille nehmen.



    Dito, Augen zu und durch,
    unser Frank M. (Alteingesessene wissen wen ich meine) hat das auf der Messe in nem Gespräch sinngem. so formuliert:


    "Ich hab das System SO satt, es wird Zeit, dass das endlich den Bach runtergeht."


    und er hat Recht, es wird Zeit, dass diese Verbrecher da ganz oben endlich weggefegt werden :!:

    Das ist wie mit allen ernsthaften Anlagen auch, blind in irgendein Papier investieren, ohne ausreichende vorherige Beschäftigung damit, ist der sicherste Weg zum Verlust!


    Darf ich mal provokant fragen?


    Sind wir nicht alle BLIND in Märkten die diese Bezeichnung nicht mehr verdienen, weil sie seit 1993 verstärkt ein Spielball von Politik und Großbanken (inkl. Zentralb.) sind, jedoch mit freien Märkten nichts mehr am Hut haben :?: :P

    Ja, G+S profitieren von dem Mißtrauen dem System gegenüber und steigen kräftig. Ist das Kaufkrafterhalt? Nein. Es ist KaufkraftSTEIGERUNG. G+S sind somit ganz offensichtlich nicht kaufkraftstabil, zumindest nicht solange der Euro als unumstößliche Bezugsgröße regiert.


    Es gibt kurzfristige Schwankungen ja, diese resultieren aus den unfreien Märkten (EM-Crimex-Manipulation und Weltwährungskrieg) einerseits und aus dem Geldsystem mit seinen marktfremden Zinssätzen sowie vagabundierendem Großkapital anderseits.


    Solange diese Bedingungen noch vorherrschen kann es zu Kaufkraftschwankungen kommen, aber wer sein EM für nach der Krise (AU) und in der Krise (kleingestückeltes AG, nach Fiat-Währungs-Kollaps) sieht, den stört das doch nicht, oder doch?

    Und wenn einen Tag später das Silber nur noch halb so viel in Euro kostete, wird Dir dieser Händler auch nur noch halbsoviel geben!
    Wir sehen: Die Kaufkraft ist NICHT erhalten geblieben.


    Reine hypothetische Annahme von Dir, genauso gut kann ich einfach davon ausgehen, dass Silber von der entstehenden Unsicherheit oder was auch immer profitiert und an Kaufkraft steigt.


    Du formulierst nur Deine Verlustangst im von Dir gezeichneten Szenario. Und Angst ist in dem Fall wohl ein schlechter Ratgeber, sie trübt i.d.R. die Urteilsfähigkeit..


    [smilie_blume]

    ich möchte es mal in einfachen Worten versuchen.
    Wenn "deine" Deflation kommt, fällt EM in Euro, sowie auch alle Güterpreise in Euro.
    Soweit die allgemein verbreitete Logik.
    Die Kaufkraft einer Unze sollte demnach jedoch stabil bleiben. Oder ?


    Schön geschrieben.
    Dabei ist noch zu berücksichtigen, dass dann wohl die Minenproduktion aufgrund der Nachfrage nach Industriemetallen rückläufig sein müsste und Silber bis auf reine Silberminen die es auch gibt, eher als Beiwerk zur normalen Rohstoffförderung abfällt.


    Aber das ist letztlich Kaffesatzleserei, unnötige Spekulationen, wir werden sehen wie es kommt.



    Wertschmelze
    Du brauchst eine Verrechnungseinheit, diese muss nicht zwingend ein Fiat-Money, kann auch ein Sound-Money sein oder Kaurimuscheln oder eben irgendwann wieder Gold und/oder Silber.
    Die Verrechnungseinheit dient nur der Vergleichbarkeit unterschiedlicher Güter im genannten Fall. Du kannst auch mit Brot-Fisch-Kilo-Ratios und sonstigem rechnen, gerade das war ja Sinn der Einführung von Geld, als Mittel zum Tauschhandel und der Wertbemessung.

    Das stimmt allerdings nicht ganz, denn dann hätte es den Crash von 2008 für EMs nicht geben dürfen, denn der Dollar ist ja nicht plötzlich stabiler geworden. In Wirklichkeit stecken doch auch noch Angebot und Nachfrage drin.


    Da spielt ein anderer Faktor rein, nicht Angebot und Nachfrage, nicht in diesen Märkten, quatsch, das sind nichtmal Märkte, nicht an der Crimex


    Buchtipps:
    Ferdinand Lipps - Die Goldverschwörung
    Dimitri Speck - Geheime Goldpolitik (oder so ähnlich)
    dazu noch
    Peter Böhringers Nachweise über die Preismanipulationen
    Silberjunge Torsten Schulte hat hier auch nette Infos.


    Nun, wenn Du verschuldet bist oder nicht laufend Cashüberhänge generierst und auch keine entsprechenden Verfügungsrahmen für Schnäppchen hast, Du zudem darn glaubst, dass wir eine Deflation erleben obwohl die Inflation aus jeder zweiten Pressemeldung schreit (Inflation von lat. inflare = Ausweitung der Geldmenge) ja dann schadet vielleicht etwas Cash nicht ;)


    Ja, Sarkusmus war dabei oben 8)


    Absichern? EM mit Absicherung ist wie Autofahren mit Handbremse :P

    Ich habe wirtschaftlich ganz real einen einen Verlust erlitten. Der Kurscrash hat zwar nicht die Silbermenge reduziert, wohl aber den Wert in Euro und nur auf den kommt es an (solange wir noch "im System" sind).


    Temporär und genau da ist das Problem, nicht die EMs schwanken und steigen, die Währungen tun es und fallen, immer weiter, unaufhaltsam, was interessiert da ein Zucken im Kurs, wenn Du in schlechtem Geld bezahlt wirst und in gutes tauschst, willst Du doch mehr gutes Geld fürs schlechte bekommen, oder nicht?


    Ich empfehle Dir also, halte Dein Vermögen in Euro Cash, dann kannst Du nie einen Verlust in Euro als (absurde) Bezugsgröße erleiden und ab heute bestens schlafen :P

    Und wenn ich in EURO verliere, dann habe ich real verloren, denn ich kann weniger kaufen. Anders wäre es, wenn die Preise in Gramm Gold angegeben würden. Dann -und nur dann- wäre es tatsächlich egal, wie der Euro zum Golde steht.


    Du verlierst Euro nur wenn Du das als Verkäufer betrachtest, kannst aber gerne versuchen jedes Zucken im Kurs zu handeln, viel Spaß :thumbup:


    Und so kommen wir wieder auf die alte Leier, wahre Goldbugs wünschen sich niedrige Kurse, wer regelmäßig kauft, hat kein Interesse, dass es teuer ist [smilie_blume]
    und den interessiert auch nicht irgendein Wert seiner 2 Unzen Silber in Währungen im Siechtum :whistling:

    Versuch' doch mal bei einem Edelmetallhändler Silber gegen Gold einzutauschen.
    Er wird zuerst das Silber in Euronen umrechnen und dann ausrechnen, wieviel Gold Du dafür bekommst.
    Der Euro bleibt die feste Bezugsgröße.


    Den Sprung aus dem System haben wir erst dann geschafft, wenn die Preise ür Güter und Dienstleistungen in Gold bzw. Silber ausgedrückt werden, sprich wenn der eben genannte Goldhändler über das G/S-Ratio rechnet, ohne Euro.


    Stimmt natürlich, der Umweg über den Euro ist allerdings auch bedingt durch die unterschiedlichen MwSt-Sätze und die Unterschiede in den Spreads.


    Ich wage zu behaupten, es werden jeden Tag mehr Leute, die EM als Zahlungsmittel akzeptieren.


    Und EM sind nunmal Geldmetalle und nicht mit Rohstoffen zu vergleichen in einer Defla-Situation, dafür gibts aber die Diskussion im dortigen Faden aus der ich mich bewusst eher raushalte ;)