Beiträge von ziemer

    Zitat

    Ich finde das Forum nur interessant... Es gibt hier viele Katastrophenszenarien, die in anderen Forum vllt nicht so zur Geltung kommen.


    Ein Sensationstourist also



    Du redest von *Versprechen* in *FIAT* innerhalb einer *Krise*, verstehe ich das richtig? Oh alternativlose Rettungsalternativen werden schon bald verfügbar sein ... in Deinem Land.


    Zitat

    Die Inflation wird nicht durch Energiekosten oder Immo-Preise generiert.
    Es sind die Auswirkungen und nicht die Ursachen.
    Spekulationsblasen wirken tatsächlich temporär inflationär.

    Temporär? Du hast offensichtlich keine Ahnung von der Realität! Immoscout24 is your friend!


    Sorry aber je mehr Mist ich der Gestalt lese, desto stärker wird mein Drang noch mehr EM zu kaufen. Hilfe! Ich bin EM-süchtig. Ich bitte Dich, die Inflation ist gelebte Realität seit mindestens 50+ Jahren. Auch der EURO ist alles andere als die DM II. Weichwährung, die neue Lira, seit 2000 mind. 25% Kaufkraftverlust. Das sind offizielle Zahlen. Wach' endlich auf!


    Schmeiss Hirn an und erfinde gute Argumente weshalb ich in Papier investieren sollte. Mal abgesehen davon, dass es so schön bunt ist und die "unabhängige EZB" max. 2% Inlfation tolerieren wird. Ja.. Ja.. = Leck mich am Arsch. Und so wird es auch kommen. Das Sparerschaf wird geschlachtet. Garantiert.


    Jim Rogers: Inflation kommt. Garantiert.
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    bislang liegen aber die meisten inflationisten mit ihren prognosen mächtig daneben. seit 2008 lese ich hier von gold $ 10.000. und geht man in den jpm-thread wird man da angemacht, wenn man nicht an silber 100,- € schon morgen früh glaubt. komm mal runter.


    Ich bin KEIN Inflationist, sondern Realist. Ich bin auch nicht high und muss daher auch nicht "runter kommen". Was Silber angeht bin ich selber etwas skeptisch. Silber wird teurer werden, aber die Wunschvorstellungen des Silberjungen teile ich nicht. Wenn es fällt, kaufe ich weiter. Ich will absolut keine bunten Baumwollzettel halten die jeden Tag FAKTISCH (das ist die Realität) wertloser werden.



    Als wir uns anfang des Jahres getroffen haben hatte ich ja die $2000 für Gold zum Jahresende genannt. Leider werden wir die nicht schaffen, es sei denn die kommende Jahresendralley ist stärker als üblich. 2013 wird ein hässliches Jahr für Anleger. Der Deflationator wird sich freuen, letztendlich aber sehr viel Kaufkraft verbrennen, wenn er in den nächsten 5 Jahren auf Cash setzt. Aktien sind schon teuer, aber wenn Geld faktisch gratis ist, kann auch der DAX noch auf 10.000 Punkte steigen. Ebenso der EURO. Party im VDAX, nur und alleine das ist sicher.


    Deflationator: Top, die Wette gilt!

    http://www.spiegel.de/wirtscha…ket-a-861445.html#ref=rss


    Soviel zum Gelddrucken und verteilen...


    Umgekehrt! Geld einsammeln !!!
    Effektiv geht im Schnitt ein Monatslohn drauf
    nur mal eben so...


    Bankenkrise -> Deflation -> Finanzkrise -> QEx & Rettungsschirme -> Staaten retten Banken -> Staatsschuldenkrise -> EURO-Krise -> Sparwahn (Dein geliebtes Deflationsszenario, denn es gibt keine Lösung ausser Inflation) -> Rezession, Arbeitslosigkeit, mehr Defizit, soziale Unruhen -> Civil Unrest, brennende Strassen, extreme Parteien kommen an die Macht =>


    a) Sozialisten (wie Grüne und Linke = wollen EURO-Bonds) -> Transferunion = Schuldengemeinschaft -> die Schuldenparty geht weiter per Inflationierung
    b) Nationalisten -> Austritt aus dem EURO -> eigene Währung -> Abwertung & Schuldenschnitt Deflation (von der Politk ein ausgeschlossenes Szenario. Einmal EURO, immer EURO) s.u.


    Man kann die Schuldenberge nicht Gesundsparen oder gar Abbezahlen. Das geht einfach nicht, im Kreditgeldsystem MUSS die Geldmenge immer weiter ansteigen. Wenn nicht über Kredite, dann (nominal) Der Kreditnehmer of >last resort< ist die Zentralbank. Die kann Kredit schaffen wie sie will. Die muss keinen Counterpart mehr gegenfinanzieren, wie seinerzeits mit Gold. Aktiva = Passiva ist doch nur ein juristisch-theoretisches Problem. Und Recht und Gesetz sind in Zeiten alternativloser Problemlösungen zweitrangig. Beispiele hierfür gibt es zu Genüge.


    Du verstehst meine Kernthese wohl nicht. Du bist wie ein Jurist der alles nach dem Recht analysiert und nicht begreifen will und kann, dass es Menschen gibt die sich nicht an die Gesetze halten: Gesetz: Räuberischer Raub ist strafbar daher existieren keine Männer, die alten Frauen die Handtasche klauen! Irrtum! Wenn Schäuble die totale EURO-Rettung verspricht, dann ist Griechenland noch in 10.000 Jahren im EURO, und Doofland & Co. begleichen das Handelsdefizit mit EURO-Bonds oder Hilfskrediten. Gegen Recht und alle ökonomische Vernunft. Warum? Yes they can. Nichts ist unmöglich! FIAT!


    Rein theoretisch, aus ökonomischen Gründen als auch >de jure< (nach den EU-Verträgen) müsste der EURO längst rückabgewickelt bzw. Geschichte sein. Seit Jahren das Gefasel von der DM II. Wird nicht passieren, denn nichts aber auch gar nichts kann diese Papiergeldkönige stoppen, solange es sich nur im ein Geldproblem handelt. Es gibt keine Demokratie, kein Recht und Gesetz mehr - zumindest für die Herrschenden. Und auch die BRD sowie alle souveränen Staaten im EURO-Land sind Geschichte. Das ist traurig aber die hässliche Wahrheit.


    Ich wäre fast geneigt um eine Unze Gold zu wetten, dass in 5 Jahren


    - Gold, Öl, Strom, Lebensmittel deutlich teurer sind
    - wir Inflation über 2% haben
    - Aktien neue ATH sehen werden
    - der Leid/t-Zins nahe Null auf alle Fälle aber unter der Inflationsrate steht


    Achso, ich Depp... natürlich bekommst Du statt Gold bunte Baumwollzettel in entsprechender Höhe - Kaufkraft heute. Auch ich muss sparen ;)


    Eine Frage hätte ich aber dennoch zum Schluss: Wieso bist Du - Deflationator - im Goldseiten-Forum angemeldet? Eigentlich solltest Du Stammgast im tagesgeldforum.de (bitte nicht Google'n, das ist methaphorisch gemeint) sein. Betreibst Du Missionierung, Feindspionage oder bist Du nur streitfreudig? Ist nicht böse gemeint. Aus ökonomischer Sicht bin ich voll auf Deiner Seite, aber nicht was die Zukunft und Realität betrifft. Der regierende Mob hat in der Vergangenheit verstanden und alles getan, damit das Leben der kleinen Leute immer beschissener wird. Daran wird sich in Zukunft nichts ändern. Zu hoffen, das deutsche GELD-Vermögen von fast 5 Billionen bleibe unangetastet, oder würde in einer Deflation sogar an Kaufkraft gewinnen, ist gelinde gesagt eine sportliche Ankündigung.


    Nochmal: Der Zins wird und kann in den nächsten Jahren nicht steigen. Dafür sind die Schuldenberge zu hoch. Die FED hat den Null-Zins bis 2014 (oder so) garantiert. Auch die EZB wird den Zins eher senken als anheben. Die Inflation wird trotzdem steigen: Durch Energiekosten, Spekulation durch billiges Geld (Aktien), Immo-Preise aber vorallem durch Rohstoffpreis-Steigerungen (getrieben von den Emerging Markets). Temporär mag es bald einen Rücksetzer geben. Das ist sicher. Aber mittelfristig bis langfristig ist alleine schon aufgrund der globalen Zeitbombe - Überbevölkerung & Peak Oil - mit einer Eskalation zu rechnen. Wenn Wohnraum, Essen und Metalle sowie Öl für neue Autos knapp wird, wieso sollten die Menschen dann in so etwas nutzloses wie Geld fliehen?


    Ich kann mir viele Szenarien vorstellen. Es ist nur keines darunter, indem Geld im Sinne von Kaufkraft profitiert. Die Politik und die Zentralbanken würden den Geldbesitzern garantiert einen Lösungsvorschlag unterbreiten, den diese nicht ablehnen können. Soviel ist sicher. Natürlich sind auch die Gold-Bugs in Gefahr (Goldverbot). Aber dafür hat Gott den Wald und die Schaufel erschaffen. In diesem Sinne... In Gold we trust :thumbup:


    Think outside the box. Anything is possible.

    Ich probiere es mal anders:


    Im Grunde sind das alles nur Geldprobleme. Geld kann man drucken und verteilen. Das kostet in der digitalen Welt nicht einmal mehr was. Da fällt es mir schon schwer zu glauben, "die da" würden die gesamte Wirtschaft vor die Hunde gehen/der Deflation seinen Lauf lassen, Wirtschaftskreisläufe brechen zusammen, jeder 2. ohne Job, Hunger in Deutschland... Nur weil es an GELD fehlt? Geld ist doch nie das Problem. Geld ist nichts wert, das weiss zumindest jeder der sich im Forum angemeldet hat.


    Griechenland braucht Geld? Kein Problem, wir drucken es. HRE Pleite? Kein Thema, digitalle Druckerpresse hat noch ein paar Bits übrig. Jahrelang wurde der Bevölkerung eingetrichtert, der Staat habe kein Geld. Büchereien und Schulen machen dicht. Dann die grosse Krise. Alle brauchen Kohle und möglichst viel davon. Plötzlich ist Geld in Unsummen vorhanden. Woher kommt das Geld? Von Banken. Wer bekommt das Geld? Banken. Das sind alles Linke-Tasche-Rechte-Tasche Spiele. Ich kann bis heute noch nicht glauben dass die Mehrheit der Bevölkerung dieses Paradoxon bis heute noch nicht erkannt und hinterfragt hat. Die allgemeine Verblödungsmaschinerie muss gigantisch sein.


    Aber zurück zum Thema. Deflationator, lange Zeit habe ich die Dinge ebenso gesehen. Doch die Realität hat mich eines gelehrt: Die Dreistigkeit, Gesetzlosigkeit und kriminelle Energie des Systems und ihrer Schergen als auch Politiker wird vollkommen unterschätzt. Für den Erhalt des Systems und der zwingenden Kredit-Prolongation werden die über Leichen gehen, wie man am Beispiel Griechenland erkennen kann. Eltern geben ihre Kinder ab, HIV-Rate steigt, eine ganze Generation/ein Land geht vor die Hunde. Nur um den Kollaps zu verhindern, nur um das Schulden-Spiel noch ein paar Jahre länger zu treiben. Nach all den Rechtsbrüchen der Vergangenheit (keine Volksbefragung zum EURO, EZB finanziert Staaten, Verstoss gegen No-Bailout, Verstösse gegen Mastricht uvm.) sollte klar sein wohin die Reise geht. Die EU-Kraten und Zentralbanken werden alles tun - KOSTE ES WAS ES WOLLE - um das System aufrecht zu erhalten. Und ich glaube Du unterschätzt masslos die Kreativität dieser Verbrecher.


    lutschertoni
    Stimmt. Ich will/wollte damit auch keine Anlageberatung geben. Trotzdem finde ich es ziemlich riskant, Leuten in diesen Zeit ins Cash zu locken. Warum und wie die Verluste konkret aussehen, habe ich an meiner eigenen Strategie versucht darzustellen. Ich habe selbst ca. 1/3 meines EM's im Januar 2012 verkauft und bin long in Aktien. Das Aufkaufprogramm der EZB war klar vorhersehbar. 1000 Punkte plus bis heute und die Dividenden hab ich noch oben drauf bekommen. Jetzt bin ich raus aus Aktien und tendiere wieder zu EM. Warte aber noch einen Rücksetzer ab.


    Bei schäbigen 1-1.5% abzüglich AbMELKUNGSsteuer bei 2-3% Realinflation auf Tagesgeld... wie kann man da Cash halten und REAL Kaufkraft verbennen? Leider zwingt der Nullzins die Sparer in die Spekulation. Wer auf der Bank kein Inflationsausgleich mehr zu holen ist. Eine fatale Folge der verfehlten Notenbank-Politik.



    Alles Gute!


    Und wenn man 20 Kilometer von den deutschen Metropolen weggeht, gibt es so gut wie keine Preissteigerungen.


    Der welcher dies behauptet ist total verstrahlt!!!!! dem muß einer ins Gehirn geschissen haben. Sorry


    Chessna :wall:


    Lol, das Schaf spricht. Meine IGNORE-Liste zeigt inflatorischen Tendenzen, HILFE!!!
    Naja der Doofheit der Masse geschuldet soll von mir aus auch das deutsche Schaf geschlachtet werden. # Transferunion # Euro-Bonds

    Zitat

    Die deutschen Banken warnen vor Inflation in Deutschland. Im Interview erklärt Verbandspräsident Andreas Schmitz, warum Sparer Schritt für Schritt ihr Vermögen verlieren - und wie sicher Gold ist. Die hohen Rednerhonorare für SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück verteidigt er.



    http://www.spiegel.de/wirtscha…ion-a-860897.html#ref=rss

    ]Du glaubst an EZB, an Fed und an Bernanke - also bist du ein Systemling.
    Es ist UNMÖGLICH einen Crash zu verhindern


    siehe auch das hier:
    http://de.wikipedia.org/w/inde…etimestamp=20120729072831


    Hör mal auf mir irgendwelche Dinge zu unterstellen! Die Grafik zeigt doch eindrucksvoll den Verlauf: Exponentieller Boom, linearer Bust.
    [Blockierte Grafik: http://bilderupload.de/bild.php/104354,700pxnikkei2251970svgbL93GZ.png]


    Warum gings nicht so schnell runter wie rauf? Weil die Druckerpresse auf Hochtouren lief/läuft um die Folgen abzuschwächen. Aber Japan ist ohnehin ein spezieller Fall. Deren Bevölkerung wächst nicht mehr, auch nicht die Wirtschaft. Im Gegenteil: Die JPY-Bond-Halter sterben immer schneller weg.


    Mal angenommen ich glaube Dir und hätte in weiser Voraussicht 2007 dieses Szenario so gesehen. Dann hätte ich mein Vermögen alles in Cash (Bargeld) gehalten und seitdem bei negativen Realzinsen wieviel verloren? 10% netto? Wenn ich stattdessen Aktien gekauft hätte wären mir um die 30% entgangen? Bei Gold und Silber um die 100% Rendite? Wow, Deflation war eine ziemlich miese Anlageempfehlung in den letzten 5 Jahren, soviel steht fest. Und weshalb ich bei steigenden Steuern (z.B. EEG), Preisen (Sprit, Fressen) und Nullzinsen ausgerechnet Cash (bedruckte Baumwolle) halten sollte ist mir schleierhaft. Wenn alles zusammenbricht wird sicher keiner mehr scharf auf buntes Papier sein. Zumal der Staat es kurzerhand NICHt mehr als einziges Zahlungsmittel deklarieren könnte... Nichts ist unmöglich im FIAT System.

    ja, es gab mehr Hyperinflationen
    Aber gehen wir weiter: welche Währung soll es sein?
    Dollar, Pfund, Euro, Yen?
    Sollen die alle hyperinflationieren?


    Prechter hat das mit Argentinien übrigens auch vorausgesagt.


    Na toll dann lag Prechter ausnahmsweise mal richtig. Ausserdem rede ich nicht von Hyperinflation, sondern Inflation. Selbst geringe Raten von 4-8 % über einen langen Zeitraum können die echte Schuldenlast deutlich senken. Das ist vielen nicht wirklich bewusst, so wie sich der Mensch generell schwer mit der Exponentialfunktion tut.


    [Blockierte Grafik: http://www.dia-vorsorge.de/files/inflation_verm__gensverluste_tab.jpg]


    Damit die Rendite auf Kapital weiter gezahlt werden kann, muss der Geld = Schuldenberg 1:1 weiter ansteigen, aber NUR NOMINAL. Das ist der Punkt. Das Spielgeldsystem als Pyramidenbetrug bricht erst zusammen, wenn


    A) das System auffliegt (Menschheit erkennt das Geldsystem) - eher unwahrscheinlich


    oder


    B) Bewusst der Stecker gezogen wird und kein neues Geld/neue Kredite mehr entstehen


    DESWEGEN wurde ja der Goldstandard aufgehoben! Die Policy ist klar und Bernanke als Kenner der 1929er Depression wird alles tun, damit die Musik weiter spielt. Kurzum: Ich glaube nicht an eine Deflation, weil ALLE ALLES tun werden, um dieses Szenario zu verhindern. Trotzdem Danke für die streitbaren Argumente, selbst wenn Du mich bisher ( noch? ) nicht überzeugen konntest.

    Deflationator, hast Du hierzu einen Link, wo Herr Sinn das gesagt hat? Nicht das ich das anzweifele, ich würds nur gerne mal nachlesen. Danke! [smilie_blume]


    Vermutlich ist der gute Deflationator der persönliche Anlageberater Prof. Sinns. Immerhin hat er mal ein Buch von Prechter gelesen und es als das Buch der alleinigen Wahrheit erkannt. Prechter hat schon so viele falsche Prognosen abgegeben, dass er mit dem Ifo-Index gleichauf liegt was die Trefferquote angeht.


    Was meine angebliche lineare Denkweise angeht, hilft ein Blick zurück. Seit 5 Jahren läuft dasselbe Spiel: Banken sind systemrelevant, Staaten dürfen nicht Pleite gehen und selbst Unternehmen müssen gerettet oder per Kurzarbeit subventioniert werden. Fängt es irgendwo an zu knirschen, kommt sofort die Feuerwehr und löscht den Schuldenbrand mit neuen Kredit-Euros für die der Steuerzahler haftet. Alternativ die Umverteilung über Inflation. 2008 hatten wir kurz deflationäre Tendenzen. Viele erinnern sich an leere Strassen (Kurzarbeit) und Liter Sprit für 99 Cents. Die Politiker und Zentralbanken haben das Problem begriffen und tun seitdem das Richtige und fluten alles und jeden mit Geld. DAX über 7000, Gold in EUR ATH, Spritpreise/Immo-Preise auf Rekord usw. Von Deflation ist nichts zu sehen, aber auch gar nichts.


    Gebetsmühlenartig predigen Leute wie Deflationator oder Prechter vom kommenden und unausweichlichen Crash. Mal angenommen es würde so kommen, dann wäre es ein sehr einfach machbar für die EZB, alle Kredite/Sicherheiten usw. zu akzeptieren. Das tut die EZB übrigens bereits! Griechen-Ramsch als Sicherheit für neues Geld. Jeder faule Kredit könnte bei der EZB - als ultimative BAD BANK - abgeladen werden. Man könnte das sogar hebeln: 100 TEUR fauler Kredit -> EZB zahlt 200 TEUR aus. Laut Bilanzsumme der EZB ist diese schon heute quasi insolvent, da spielt es keine Rolle wie hoch der Schuldenstand ist. Fakt ist aber: Es wäre machbar, und sofort gäbe es mehr als genug Geld, um jede Deflation im Keim zu ersticken.


    Interessanterweise gab es seit 1929 erheblich mehr (Hyper)Inflationen als Deflationen. Japan als Sonderfall mal aussen vor (Verschuldung im Inland, demoskopische Ursachen, Börsen-Bubble ... da kann schon mal ein Jahrzehnt eine moderate Deflation wüten) hat es z.b. bei Argentinien erst einer Inflation bedurft. Durch diese stiegen die Zinsen. Es folgte Deflation und der Zusammenbruch der Wirtschaft.


    Also selbst wenn die Deflation kommen sollte, bekämen wir mit Sicherheit zuerst eine Inflation. Inwieweit Leitzinsanhebungen in diesem Szenario REAL werden würden, bezweifle ich angesichts der Staatsschulden allerorten. Würde man heute den Leitzins auf 3% anheben, wären Spanien, Italien und noch ein paar weitere Länder sofort pleite. Dasselbe trifft auch auf die USA zu. Ohne höhere Zinsen aber keine Deflation.


    Edit: Prechter sieht es genauso. Erst Inflation, dann Deflation. Mit der Inflation flüchten die Menschen aus dem Geld in Sachwerte. Banken horten die Kohleund freuen sich auf die Deflation, in der sie alle Sachwerte zu einem Bruchteil zurückkaufen können.
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    Genau dieses ist seit vielen Jahren unterblieben zugunsten eines auf FAULEN Schulden gegründeten Wachstums.


    Und genau dann hat ein Fiat-System mehr Deflationspotenzial als ein System mit Goldstandard, nämlich wenn es mit faulen Schulden aufgebaut wurde, was momentan die Ursache des Übels ist und welches nur durch schmerzhafte Deflation geheilt oder durch immer heftigere Reflationierung weiter durch geschleppt werden kann. Letzterem Weg scheint die Politik weiterhin den Vorzug zu geben, gezwungener maßen, da die versäumten Anpassungsprozesse unverkraftbare Schmerzen verursachten würden. Griechenland als aktuelles und trauriges Beispiel.


    Bis zum bitteren Ende... ;(


    Exakt. Exzellente Analyse und ich hätte es nicht besser erklären können. Im deckungslosen Spielgeldsystem ist eine Deflation nicht möglich, es sein denn, sie sei von den Herrschenden gewünscht, was in 99% nicht der Fall ist. Nochmal: Ausstehende Schulden sind Forderungen gegenüber Gläubigern in einem ungedeckten Papiergeldsystem. Es sind Forderungen gegen wertloses Papier - welches zu 100% wertlos ist wenn jeder Depp es besitzt und es drucken darf. Bisher darf es nur zu 100% die EZB - aber die hat auch die besseren Druck-Kapazitäten ;)


    Die Inflation kommt. An 4-8% sollten wir uns gewöhnen. Daran lasse ich keinen Zweifel.

    Ich sehe du hast dich damit nie beschäfigt...
    Fraktale sind übrigens auch chaotisch - und haben gleichzeitig wiederkehrende Muster.
    Elliott-Wellen sind auch Fraktale - EW sind selbst nicht richtig vorherzusagen,
    denn man kann ja nicht wissen welche Welle aktuell ist (oft ist es mehrdeutig).
    Erst im Nachhinein weiß man es. Trotzdem gibt es gewisse Wahrscheinlichkeiten.


    Vermutlich bin ich als Realist und Dank eines naturwissenschaftlichen Studiums vor derart stümperhaften Behauptungen gefeit. Prof. Krämer hat dies in mehreren Experimenten eindrucksvoll bewiesen. Dart-Pfeile-werfende Studenten (auf einen Chart mit Aktien-Unternehmen) - oder selbst Affen - haben EXPERIMENTELL gegen Prognosen angesehener ANALysten eine bessere Rendite erwirtschaftet: http://www.wirtschaftsmagazin-…08/Aktientipp_WMR0408.pdf


    Chaotische komplexe Systeme wie Wetter, Herdentrieb oder Wirtschaft sind nichtlineare Systeme und damit unberechenbar. Sicher es mag Zyklen geben - aber die sind alles andere als berechenbar.


    Zitat

    Junge, das Geld ist sehr wohl gedeckt - und zwar durch SCHULDEN!!!
    Jetzt überleg mal für paar Sekunden, was passiert, wenn Schulden sich in Luft auflösen,
    na was passiert dann mit dem Geld?
    Das Schuldgeldsystem hat viel mehr Deflations-potenzial als Goldstandard.


    Und was sind Schulden? SchuldVERSPRECHEN, das Geld zurückzuzahlen, was im Fall der Staaten und erst recht bei Griechenland nie der Fall sein wird. Im ersten Moment scheinst Du recht zu haben: Schulden werden gestrichen, damit verschwindet Geld. Wird es aber nicht, denn Bankenrettung, Abwrackprämie, Bail-Outs, Griechenlandrettung und Aufkaufprogramme der EZB sind ALTERNATIVLOS. Alles Geld der Gläubiger was verloren WÄRE wird NACHGEDRUCKT. Ob man das nun Rettungspaket oder ESM nennt - Alles dasselbe. Nix Deflation. Inflation! Keine Bank wird mehr Pleite gehen. Alle werden gerettet - mit der Druckerpresse.


    Bisher hatte ich Deine - Deflationator - Beiträge durchaus geschätzt, aber mit Deiner penetranten Lernresistenz und Wirklichkeitsverweigerung diskreditierst Du Dich bisweilen. Deine Analyse trifft im Kern zu, übergeht aber die Tatsache, dass Geld heute ein beliebig verfüg- und zerstörbares Gut ist. Es gibt keinen Anker mehr, wie einst den Goldstandard. Deswegen wird es gegen allen Unkenrufen auch nicht zusammenbrechen. Dieses Spielgeldsystem kann nur gegen Vertrauen crashen, und die Masse der Schafe ist Lichtjahre entfernt davon Kenntnis zu nehmen.

    1929 haben die reichsten Amerikaner die Börsenkurse gestützt und wurden
    als Helden gefeiert. 2009 wurden die Kurse von ganzen Staaten gestützt.
    Keins von beiden führte zum Erfolg / bzw. wird zum Erfolg führen.
    Einzig die Dimension ist heute viel größer - dementspr. dauert es auch länger als 1929.
    Was durchaus im erwarteten Zeitbereich liegt. 5 Jahre "Bailout" ist durchaus normal,
    wenn man von der Jahrhundertkrise ausgeht.


    Blah blah 1929. Nochmal: In dieser Zeit war FIAT noch echtes Geld = durch Gold gedeckt. Heute ist Geld GAR nichts mehr wert. Es spielt keine Rolle wieviel man davon druckt. Es muss und ist durch nichts mehr gedeckt, und somit als solider vergleichender Massstab obsolet. Punkt! Messe Deine Wohnung mit einem Lineal aus Gummi, welches stetig länger und kürzer wird. Viel Spass...



    Wellen? Glaskugeln? Sorry, aber Wirtschaft ist nachgewiesen chaotisch. Wie das Wetter. Heute zu wissen wie das Wetter 28.7.2020 wird ist so seriös ... wie Kaffeesatz lesen @ ANALysten...

    Der redet doch von Stagflation, d.h. Rezession bei gleichzeitiger Inflation (Rohstoff-getriebene Preis-Inflation durch BRICS et al.). So sehe ich das auch! Rezession in Schrottstaaten (erst Griechenland, dann Spanien, dann Frankreich und irgendwann Doofland) durch Sparwahn (Schulden- / = Wachstums- Bremsen -> siehe Schuld = Geld = Geldsystem!) während der Rest der Welt inflationiert (BoJ, PBoC, FED) und damit die Rohstoffpreise (nicht nur) durch steigende Nachfrage durch die Decke gehen werden (gelebte Inflation). Das hässlichste Szenario von allem steht uns bevor, aber so ist eben EU-Politik. Sie entscheidet sich stets für das grösste aller Übel - für seine Untertanen...

    Phoenix Gesprächsrunde. Prof. H. W. Sinn - Warum Griechenland NICHT im EURO bleiben sollte. EU-Rettungswahn.


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    Prof. H. W. Sinn vom Ifo Institut zu den Target 2 Salden. Oder wie der deutsche Lohnsklave bald mit Steuererhöhungen Griechenland bzw. deutsche Banken retten darf...


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    Peter Schiff über Obama und Romney


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    Frank Schäffler, FDP, im Interview (mit M. Mross). Schon etwas älter, aber ich kannte es noch nicht.


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