Beiträge von ziemer

    Rösler: GR-Exit kommt!


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    Zitat

    Rösler gibt Griechen kaum noch Chancen
    Griechenland kann sich nicht aus der Krise befreien, die Probleme werden immer größer und die Skepsis in Europa wächst. Wirtschaftsminister Rösler hält einen Austritt des Landes aus der Euro-Zone für wahrscheinlich. Für ihn habe dieses Szenario "längst seinen Schrecken verloren". Selbst der IWF will sich nicht mehr an weiteren Hilfen für die Griechen beteiligen.


    Quelle
    http://www.teleboerse.de/nachr…ancen-article6790131.html


    Setzt sich nach 2 Jahren Siechenland-Rettung nun endlich die Realität durch?

    Ich habe so langsam die Nase voll von D, von der EU und dem
    ganzen Sch**ß. Ich könnte mich jetzt hier im wahrsten Sinne des Wortes
    ausk**zen und aufregen, aber es würde ja eh nix bringen.


    Naja wer nicht. Die Frage ist doch mehr wie man dem Wahnsinn z.B. in Kanada entkommen kann -> Auswandern!

    Ich behalte den Zehner vom Super-Mario mal. Evtl. lässt der sich in der Post- EURO-Zeit auf eBay gut verkloppen... als Relikt aus vergangenen Zeiten :thumbup:

    :love: Ali wie ich dich doch vermist habe ^^


    Ironie [/off], I suppose?!?


    Irgendeinen Mist ungeprüft nachzuplappern der irgendwo im Internet verbreitet wird, erscheint mir als wenig glaubhaft, zumal es als >> ultima-ratio << angepriesen wird. Es wurde also Öl gefunden und sodann sei Griechenland solvent... Wäre ja zu schön, von den ökonomischen Bedingungen (3. Welt Land) mal abgesehen.


    Bayern klagt demnächst gegen den dt. Länder-Finanzausgleich. Oh wie gut dass Solidarität auf nationaler, deutscher Ebene schon nicht funktioniert. Dann wird der ESM den internationalen Finanzausgleich natürlich im Einvernehmen mit den Geberländer (A, NL, FIN, DE, ... ) problemlos abwickeln können! Knatsch wegen Kohle für Jahrzehnte, prophezeie ich.

    KROESUS


    Vollkommen richtig. Nicht kirre machen vom auf und ab der Papier-Spekulaten. Das ganze Finanzsystem ist marode. Alle Derivate und Renten eingeschlossen. Das wird einen riesigen deflatorischen (!) Crash geben. Wer auf nominal-Werte schaut hat nichts begriffen. Alles wird fallen, es geht nur darum wer Papier (Ansprüche auf irgendetwas besitzt), oder wer reale Vermögen sein eigen nennt. Wenn danach/stattdessen die Inflation kommt, wird Papiergeld vollkommen wertlos. Dann zählen nur reale Werte.


    In jedem Szenario profitieren reale Werte. Bisweilen braucht man(n) schon Eier aus Stahl um die Volatilität verkraften zu können. An den positiven langfrist-Aussichten ändert dies nichts. Augen zu und durch. Wer schlau ist kauft - wie ich - in den Dips nach.


    Nur zur Information, Griechenland sitzt auf sehr großen Erdöl- und Erdgasvorkommen. Die skandinavischen Länder hatten Griechenland Geld für die Ausbeutung in Milliardenhöhe angeboten, was die griechische Regierung ablehnte.


    1. ORLY?
    2. Quellen?
    3. Um welche Mengen handelt es sich und wie sieht es mit der Förderbarkeit aus?


    Ich habe grösste Zweifel dass die Griechen bisweilen zu doof und unfähig waren diese Geldquelle anzuzapfen. Wenn da was zu holen wäre, dann hätten die diese Goldgrube bereits erschlossen.

    Ich habe Bekannte die Immo's in der DDR hatten. Vor der Ausreise 1986 mussten die alles "verkaufen". Das Thema "Enteignung" liegt nur trügerisch für viele Besitzer (von Vermögen) in weiter Ferne, aber die Umverteilung von "Haben" auf "Soll" findet (i.b. mit dem ESM) doch gerade statt: Der Ausverkauf von Deutschlands (Kreditwürdigkeit). Für mich gibt es keinen Zweifel dass


    a) entweder alles inflationiert wird -> Währungsreform -> Neubewertung von allem, auch der viel zu teuer gekauften Immos


    oder


    b) umverteilt/versteuert wird zu Lasten der Geld-/Vermögen-Besitzer (Vermögenssteuer, Grundsteuer, Kapitalsteuern jeder Art)


    Entweder werden die Schulden entwertet und/oder durch Vermögenstransfers neutralisiert. Wer als Immo-Besitzer glaubt davon ungeschoren davon zu kommen ist unglaublich dämlich. Übertroffen wird diese Dummheit nur von denen, die JETZT zu DIESEN Preisen noch kaufen...



    Bin selber auf der Suche nach einer grösseren Mietwohnung. Es gibt nur wenige gute Angebote [was für eine Knappheit sprechen würde], allerdings hatten sich für die Besichtigung heute nur 4 Leute angemeldet. Die Wg. selber ist toll, beste Lage, gross und "relativ" günstig. Trotzdem: Ein Interessent ist gar nicht erst erschienen, ein anderer zeigte sich desinteressiert. Ausser mir also nur ein Türke mit seiner "Verlobten", der mit vollmundigen Zusagen in seinem C63 AMG Mercedes nach 10min abgerauscht ist.


    Also ich verzichte in solchen Zeiten gerne darauf ein Vermieter zu sein... Eigensgenutzt: von mir aus ja; Kapitalanlage sicher nein - als Rendite-Objekt Fehlanzeige.

    Deflationator
    Ich hab das auch mal anders gesehen, gebe Dir nunmehr in fast allen Punkten recht. Finger weg von Immos. Derzeit sucht viel billiges Geld bei Nullzinz nach sicherer Rendite. Sogar Griechen kaufen Immos in Berlin. Preise total überteuert. Alle wollen Sicherheit, aber keine blickt in die Zukunft. Jetzt sind Immos der Runner, aber schon bald wird das anders sein.


    Durch das billige Geld wird überall gebaut wie wild. Ich weiss nicht wie das bei Euch so ist aber hier in der Region Stuttgart schiessen überall neue Immos in den Himmel. Die Immo-Bau-Blase ist in Deutschland angekommen, bestätigen auch Ökonomen. Was das für die Mietzinz-Rendite und Immo-Preise für die Zukunft bedeutet sollte klar sein. Vom Risiko eines Lasten-2-Finanzausgleiches + saftigen Grundsteuererhöhungen mal abgesehen.


    Aber da redet man gegen eine Wand. Ist auch nachvollziehbar, wer will schon erkennen müssen, dass seine grosse Investition in sicheres Betongold auf Treibsand gebaut ist, und eine Fehlentscheidung war. Ich wohn lieber zu Miete und mache 6-9% in Stocks. Und wenn's Dach kaputt ist oder Dämmvorschriften eine Sanierung erzwingen - ruf ich den Vermieter an. Oder wenn wie mir konkret passiert, neben meiner Wg. die Wiese zu einer Fabrik umgebaut wird - zieh ich einfach um.


    Mal abgesehen dass sich beim Immo-Kauf noch viele Schmarozer die Taschen mit füllen (Markler, Notar, Staat), fallen beim Vererben wieder Kosten an. Wenn's ganz blöd läuft wie bei einem Kumpel von mir, wird erst die Immo der Mutter für Pflegeheim-Kosten verramscht. Dann wird der Lohn des Sohnes bis zum Existenzminimum abgegriffen, und am Ende bleibt nichts. Ein paar Kilo Gold im Boden sind da sicher vor den gierigen Zugriffen des Verschwendungsstaates.


    Ich wüsste nicht einen Grund der für eine Immo spräche. Es sei denn man ist super-dämlich und nicht im Stande die lächerlichen 4-5% Mietzins (abzgl. Grundsteuer, Instandhaltungskosten etc. -> Rendite 1-2% ?) anderweitig zu erzielen...


    Ja die Wahrheit ist manchmal grausam.

    Dr. Marc Faber: Die DM wäre die bessere Währung für Deutschland


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    Zitat

    Die Schweizer Investmentlegende Marc Faber ("Gloom Boom & Doom Report") hat zuletzt Aktien aus Portugal, Spanien, Italien und Frankreich gekauft. Deutsche Aktien waren nicht dabei. "Die Deutschen hätten eigentlich ein Interesse, die EU zu verlassen", so Marc Faber im Exklusiv-Interview mit DAF-Redakteur Sebastian Schick. "Dann wäre die Deutsche Mark eine starke Währung, aber das hätte eher einen negativen Einfluss auf die Börse von Deutschland."


    Es gibt noch weitere Gründe, warum die Investmentlegende Marc Faber zuletzt keine deutschen Aktien gekauft hat: "In Deutschland ist die Börse nicht derart überverkauft (wie in Portugal, Spanien, Italien und Frankreich - Anm. d. Red.) und wir müssen auch realisieren: Die deutschen Industrien sind natürlich mehr von China abhängig als z.B. eben die spanischen. Und die Ausfuhr nach China wird sich sicher verlangsamen im Fall von Deutschland", so Faber. Außerdem bestünde immer noch die Möglichkeit, dass Portugal, Spanien, Italien und vielleicht auch Frankreich aus der Eurozone austreten könnten. "Wenn das der Fall ist, dann werden ihre Währungen sehr stark abgewertet und dann werden das ihre Börsen positiv realisieren."


    Marc Faber ist Herausgeber und Verfasser des Gloom Boom & Doom Reports. Das hat ihm auch den Spitznamen "Dr. Doom" eingebracht. Das Wissen des Börsengurus ist in diesen volatilen Börsenzeiten gefragter als je zuvor. Die Schweizer Investmentlegende hat in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Börsencrashs richtig prognostiziert, unter anderem den "Schwarzen Montag" in den USA (1987), den Japan-Crash (1990) und die große Asienkrise (1997/98). Auch den Crash im Sommer letzten Jahres hat Faber fast punktgenau vorhergesehen. Er rechne mit einer Korrektur von 20-30 Prozent an den Aktienmärkten, so Faber im DAF-Interview Mitte Juli 2011. In den darauf folgenden zwei Monaten hat der DAX rund ein Drittel an Wert verloren.


    http://www.daf.fm/video/marc-f…waehrung-12-50155235.html

    EURO-Skeptiker und Kläger im Interview mit Michael Mross


    Prof. Schachtschneider
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    Prof. Hankel
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    Andreas Popp
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    Mein "Auswanderungsland" wäre Rußland; z.B. die Regionen Wolga oder Don


    Russland ist toll. Ich liebe die Sprache und sehe wirtschaftlich gute Möglichkeiten. Deren grösstes Problem ist aber die Vetternwirtschaft und Korruption. Das schreckt viele Investoren ab, oftmals bekommt man wichtige Dokumente nur gegen Bares. Gut EU-Griechenland hat auch seine Fakelaki ...


    Das die Aussichten in und für die USA nicht traumhaft sind ist mir bekannt. Man kommt ohnehin nur über die Greencard-Lottery rein. Trotz gleicher Probleme ist es dennoch ein Land mit einer Sprache und einem Staatswesen. Wenn ich das mit der Kakophonie der unterschiedlichsten Interessen der EU-Kraten vergleiche dann traue ich doch eher den USA eine rasche Lösung dieser Probleme zu. Ausserdem ist es in den USA immer noch möglich, sich vom eigens verdienten (und nicht vererbten Geld) ein Haus leisten zu können. Wofür ich hierzulande ein 20qm 1-Zimmer Loch kaufen kann, dafür bekomme ich z.b. in Arizona ein Haus mit 3 Schlafzimmern, 2 Garagen, Garten und Pool. Last but not least sind die Amerikaner bewaffnet und werden sich im Ernstfall nicht so über den Tisch ziehen lassen wie die Europäer. Ich sage nicht die USA sind das Land der Träume, doch sicher liebenswerter als dieses EU-Monster.


    Australien ist nach m. M. "overhyped". Es wird sehr oft als Traumziel genannt. Wer schon mal dort war dürfte ernüchtert sein. Ausser den Stränden hat es im Innlad nichts als Öde zu bieten. Die aggressive Sonne und viele giftige Tiere sind auch alles andere als angenehm. Steuerlich und was Grund und Boden angeht würde ich Kanada bevorzugen. Abgesehen davon hat man ohnehin KEINE Chance eine Aussie-Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen. Bekannte von mir (er Dr. Ing, sie Dr. rer. nat.) haben es 1 Jahr lang vorort mit viel Geld und Aufwand probiert - keine Chance. Einwanderungstechnisch die wohl härteste Nuss [sofern man sich nicht ein-heiratet].


    Zitat

    deutschland hat ganz andere dinge überstanden.


    Das mag sein. Es hat aber auch in 60 Jahren nationalem Länderfinanzausgleich nicht geschafft, wirtschaftlich schwache Regionen (Saarland, Berlin, ...) auf das Niveau von Bayern oder BW zu trimmen. Jedes Jahr fliessen Gelder ab und bremsen dadurch die starken Landesteile aus. Wenn ein Sprinter einen anderen Menschen auf dem Buckel mitschleppen muss kann er nie die beste Leistung erbringen. Und mit dem ESM haben wir defakto einen EU-Länderfinanzausgleich geschaffen. Jegliches Limit wird im Notfall erhöht werden. Das ist ein Fass ohne Boden und wird den Niedergang der BRD noch beschleunigen.


    Egal wie man es dreht und wendet, ich kann kein positives Szenario entwickeln aus dem sich Hoffnung ableiten liesse. Es ist ein Desaster.

    Schäuble und Merkel bei der Verkündung der ESM-Abstimmung im Bundestag. Ist "diabolische Freude" zu weit gegriffen?



    Quelle


    Putin sagte einst: Verbrecher unter sich. Sorry, aber unter den gegebenen Umständen ist Auswandern leider alternativlos. Von mir aus kann dieser Scheissstaat untergehen. Und er wird es auch.

    Na ja lssen wir mal die Kirche im Ort. Soweit ist es ja dann wohl noch nicht!!
    Im Augenblick stehen die Zeichen zwar auf "nicht rosig", aber dennoch wer da denkt in USA oder Kanada wäre es wesentlich besser, der irrt.
    Zudem sind wir alle hier mehr oder weniger der Zeit a´weng voraus und tragen seit Jahren Vorsorge, oder?


    Liebe Grüße


    Xaver


    Du lebst im Jetzt, ich rede von der Zukunft. Und da gehe ich jede Wette ein, dass ein Leben in Nord-Amerika deutlich angenehmer sein wird als in dem EU-Monster, welches hier geschaffen wird.


    Vorsorge für was? Glaubst Du noch mit 65 in Rente gehen zu können, eine zu bekommen und davon leben zu können? Wenn ja, dann lass Dich nicht aufwecken und schlaf weiter. Fakt ist: Dieser Fiskalpakt und Vermögenstransfer von produktiv zu ineffizient, von Steuerzahler zu Bank wird am Ende den Sozialstaat so wie wir ihn kennen zerstören. Daran gibt es keinen Zweifel. Die Inflation besorgt den Rest.


    Nee bisher war ich nur pessimistisch, aber jetzt sehe ich absolut schwarz. Tiefschwarz! Ich werde definitiv auswandern, im Extremfall auch alleine. Eine Zukunft in diesem EU-Zentralstaat sehe ich absolut nicht, da er niemals funktionieren kann, zumindest nicht im Sinne der Menschen.


    Leute kauft Euch Kämme, es kommen lausige rabenschwarze Zeiten. :thumbdown: