Argus: Die Verhandlungen mit meiner besseren Hälfte dürfte noch lange andauern, aber letztlich sprechen die Fakten für sich.
Durch diesen EU-weiten Länder-Finanzausgleich wird permanent Geld umverteilt von den Starken zu den schwachen - und beim ESM ohne Gegenleistung. Natürlich gibts die üblichen Versprechen (Schuldenbremsen, Fiskalpakt usw.) aber ich glaub diesem Verbrecherpack kein Wort mehr. Wenn Politik von Zentraler Stelle aus in der Wirtschaft rummurkst kann das nur im Desaster enden. Bestes Beispiel ist der EURO selbst.
Fakt ist, die Schuldenberge werden weiter steigen, Griechen weiter mit 55 in Rente gehen und keine Steuern zahlen, während hierzulande schon bald neue Steuer(-erhöhungen) anstehen dürften. Nur unsere Politik-Darsteller sind so doof und halten sich an die schwachsinnigen Sparziele. In Folge verrottet das Land weiter: Infrastruktur geht kaputt (siehe unsere Strassen, Schulen, Bäder, Museen usw.), während die Banken nun auch offiziell die Regierungsgeschäfte übernommen haben.
Mit dem EURO als Schrottwährung im Vergleich zum Dollar ziehe ich das Original vor. Wozu sollten ausländische Investoren EUROs kaufen? Damit diese Missgeburt (EUdSSR) auch nur irgendwie funktionieren kann, müssen im Süden Preise sinken und hier Löhne steigen. Das wird sich auf die Exporte niederschlagen. Der Süden wird sie sich nicht leisten können, und für's Ausland werden die Produkte zu teuer.
Also wie ich es drehe und wende, mir fällt keine Szenario ein wie dieses Konstrukt auch nur annähernd effektiv funktionieren kann.