Beiträge von ziemer


    Also siehst Du den jetzigen Goldkurs auch als überbewertet an?


    Was heisst "überbewertet"? Der Markt bestimmt die Preise und in dem Umfeld hier jetzt und heute kostet Gold nunmal soviel. Die Märkte sind aber nicht rational. Der Dax hat in 14 Tagen über 2000 Punkte verloren. Von den Zahlen her und wenn man Gold mit anderen Dingen vergleicht ist es zur Zeit teuer. Wenn am Sonntag die Währungsreform von Dollar und Euro verkündet wird, mit einem Umtauschverhältnis von 1:10, man also 90% seines Zahlungsmittels verliert, dann würde ich sagen Gold ist heute Spott-billig.


    Das ist die Perspektive die man einnehmen sollte. Deswegen rate ich jedem der Zahlungsmittel aber kein Gold hat, sich die Versicherung Gold zu holen, egal zu welchem Preis. 10% in Gold, wer mutig ist kauft zyklischen in den Dips dazu, sind wie die Haftpflichtversicherung für's Auto. In guten Zeiten macht man sich Gedanken über die Kosten. Wenn's knallt ist man gottfroh sie zu haben.


    Es ist selbst für den blindesten unter den Blinden nicht mehr zu übersehen, welches Verbrecherpack in Berlin, Brüssel und den Banken regiert. Dem Papiergeld zu trauen wäre äusserst fahrlässig. Von daher ist Gold ein Kauf für jeden der noch keines hat. Im Preis wird es nur fallen, wenn alles gut wird mit diesem Finanzsystem. Dann verlierst Du mit Gold ein paar Euros, so what? Ärgerst Du Dich dann auch, dass der Crash ausgeblieben ist und Dein Bargeld nicht wertlos wurde? Wohl kaum.


    Im viel wahrscheinlicheren Fall dass es anders kommt und uns das Papiergeld um die Ohren fliegt, bist Du versichert. Ich denke mir immer: Kein Papiergeld der Welt ist mehr gedeckt, ausser mein eigenes, mit meinem Gold! Sei Deine eigene kleine Zentralbank. So falsch kann Gold nicht sein, wenn es in vielen Zentralbanken der Welt noch immer herumliegt. Rekordpreise und keiner verkauft. Im Gegenteil: Zentralbanken der Schwellenländer kaufen weiter zu.


    Fazit: Zahlentechnisch ist Gold überbewertet zu anderen Rohstoffen oder Aktien (Dow/Gold <6). Im Gesamtbild aber kann man auch das Gegenteil zusammenrechnen (Kredit/Geld-Menge VS Gold). Die Kaufentscheidung für jemanden der kein Gold hat lautet immer JA.


    Damals verdiente, wie schon geschrieben, ein Arbeiter 100 USD im Monat.
    Und eine Unze Gold kostete 20 USD. Also entsprach ein Arbeiter-Gehalt 5 Unzen Gold.
    Heute kosten 5 Unzen Gold ca. 6.000 €. Welcher Arbeiter verdient das?


    Der Vergleich hinkt. Früher waren $35 eine Unze Gold bei einem Geld mit Gegenwert. Seit 1971 ist Geld = offizielles Zahlungsmittel und damit gar nichts mehr wert. Vergleicht man Gold/Öl historisch, so ergibt sich ein Verhältnis von ca 15. Ein spekulationsfreier Ölpreis liegt zu Zeit zw. $75-85, das würde für Gold bedeuten $1100-1200. Aufgrund gestiegener Nachfrage und Zuneige gehendem Vorkommen (auch von Öl) von mir aus auch noch $1400. Die momentanen $1800 sind Panik und Spekulation.


    Bei Öl mag der eine oder andere kritisieren, dass dieses im Gegensatz zu Gold tatsächlich verbraucht wird und damit weg ist. Das Gold lagert zu grossen Teilen noch in den Tresoren der Banken. Solange diese es aber nicht herausrücken, ist es quasi "weg" und kann das Angebot nicht erhöhen. Bisher hat keines der Länder mit Schulden Problemen (auch D nicht) eine Unze deswegen verkauft. Warum wohl...



    Silber-Lukas
    Sehr richtig. Während alle dem Geld hinterrennen merken sie nicht wie ihr Leben an ihnen vorbeizieht.

    goldtrader


    Dieser Pfand ist im Grunde doch lächerlich. Man will Papier um damit in Papier zu investieren. Das ist real gesehen so sinnvoll wie Defizitsündern (Staaten die Geldprobleme haben) Geld(!)strafen aufzuerlegen. Stell Dir vor, Du bist insolvent und wirst vom Gericht deswegen zu einer Geldstrafe verurteilt. Soviel Schwachsinn ist kaum in Worte zu fassen.

    Aktuell gesehen würde ich abwarten, und bei jedem Preisrücksetzer von Gold zukaufen. Der Preis ist allerdings schon sehr teuer, manche sagen überteuert. $1400 wären wohl eher gerechtfertigt. Wenn Q3 kommt, sollte sich Gold bei 1800 stabilisieren und die 2000er Marke testen. Ich sehe es wie Jim Rogers, der kauft auch nichts was ein Rekordhoch markiert.


    Alle Angaben meiner Glaskugel ohne Gewähr!

    Der DAX hat ja gut Federn gelassen die letzte Woche. Unter 5000 würde ich einsteigen und von EM in Aktien umschichten. Wie seht ihr das? Platz schaffen im Schrank, das Holz ist fast am Bersten 8o Q3 kommt sicher. Die Frage ist nur ob Gold oder Aktien dann besser performen.

    jaja in 60 Jahren KEINEN Cent zurückbezahlt aber in ein paar Jahren kommt zum Glück die Schuldenbremse. Dann Sparen wir und zahlen die Schulden der letzten 70 Jahre zurück... ja genau, wie lange denn? 1000 Jahre lang?


    Die Schulden werden nicht zurückbezahlt. Das geht zum einen nicht, denn damit verschwände das dem gegenüberstehende Geld. Zum anderen führt Sparen nicht zu Wohlstand und Wirtschaftswachstum, siehe Siechenland. Die Bevölkerung wird sich ebensowenig mit drastischen Einschnitten zufriedengeben. Siehe London.


    Dann haben wir da noch unsere Politiker, die lieber Steuersenkungen versprechen und auch alle 4 Jahre wiedergewählt werden wollen. Also ich kapiere es nicht, aber kann mir mal jemand das Szenario skizzieren, in dem die Schulden zurückbezahlt werden? Ich rede nicht vom weniger Neuverschuldung. Selbst die löst auf lange Sicht nicht den exponentialen Exitus der Zinslasten auf einen Berg der niemals zurückbezahlt werden kann. Zumindest nicht ohne Schuldenneuverhandlung/Währungsreform und Inflation.

    Warum sollte es strafbar sein, SEIN Geld von der Bank zu holen? Was die Aktion angeht so meine ich mich dunkel daran zu erinnern, dass wir im Thema "Wird Bargeld" abgeschafft in ähnlicher Form darüber geredet hatten. Als erstes nach einem Bankrun wird die Politik als Reaktion das Bargeld abschaffen. "Gesetz zur Prävention terroristischer Angriffe auf das Banksystem" [smilie_denk]

    Die EZB kauft im Grossen Stil Staatsanleihen der Pigs (fast 100 Milliarden), monetarisiert also Schulden und wird selbst zur Bad Bank. Nun kommen bald die Euro-Bonds, und damit weitere Kredite die über den Staat in Form von Subventionen und Sozialausgaben irgendwann auch in der Realwirtschaft landen werden.


    Wer jetzt sagt: Halt, moment mal! Die Euro-Bonds werden doch an strike Vorgaben und Zwänge gebunden!


    ... ja natürlich! Und selbstverständlich werden diese genauso konsequent beachtet und durchgesetzt wie einst die EURO-Kriterien. Die PIGS bzw. Empfängerländer werden sich ohne murren von Deutschland & Co ihre Haushalte bzw. Sparmassnahmen diktieren lassen, und die Bewohner der jeweiligen Länder gehen nicht auf die Strasse. Friede Freude Eierkuchen...


    Deflation erkenne ich nur in der Ehrlichkeit der Politik. Dort tobt die Hyper-Deflation.

    ziemer: Man merkt deutlich, Du warst "drüben" (also nicht nur wie anscheinend mancher hier allenfalls mal mit dem Finger auf der Landkarte ;) ...)


    1999 das erste Mal in New York. Seitdem in Chicago, Miami, Orlando, Los Angeles, San Diego, Las Vegas, und letztes Jahr in San Francisco. Du hast recht: Eine tolle Stadt. Aber was die Mietpreise angeht zu 100% eine Bubble.


    Mein Favourit: Tucson Arizona. Das Paradies für Kakteen-Liebhaber. Bild: Saguaro Cactus, Saguaro NP, AZ 2010.
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    Die werden bis zu 20m hoch, wiegen 20 Tonnen und werden fast 200 Jahre alt. Die wachsen dort an der Grenze zu Mexiko wie Unkraut...
    Ohje, Im offtopic :/

    Einmal hat es einer versucht, das war nachts um 2 in einer unbeleuchteten Strasse in einer Sackgasse, ich drehte mich um und ein 2 m grosser Neger stand vor mir und hat mir sein ca. 30cm langes Küchenmesser an den Bauch gehalten ;(


    Hallo KROESUS,


    wir hatten mal miteinander telefoniert, daher weiss ich dass Du bei mir in der Nähe wohnst. Kannst Du mir verraten wo Dir das passiert ist? Das ist schon ein starkes Stück wenn sowas im Schwabenländle möglich ist.

    @ ziemer:
    Bis auf die letzten Absätze (USA-Exkurs) stimme ich voll zu.


    Gegen die USA gibt es viele Vorurteile. Viele mögen die USA nicht, teilweise aus nachvollziehbaren Gründen. Ich habe gelernt, zwischen dem amerikanischen Staat bzw. der Regierung und dem Land/den Menschen zu unterscheiden. Die Regierung ist der letzte Dreck: Ein korrupter Filz aus Wallstreet, Rüstungs- und Ölindustrie, fest in der Hand von Lobbyisten der Grosskonzerne. Kurzum die ultra-optimierte Version der Politik, die fast überall an der Macht ist - in jedem Staat dieser Welt (wo regiert denn noch das Volk? Vielleicht in der Schweiz?).


    Die USA sind ein Polizeistaat. Das merkt man schon als Tourist: Überwachung total. Die Cops besitzen fast uneingeschränkte Macht. Wer nicht aufpasst landet schneller im Knast als man denkt. Einmal Rote Ampel kostet 500$ Strafe. Dreimal wegen Diebstahl verurteilt = lebenslange(!) Haft. Die USA: Weltpolizei und Kriegstreiber der Welt mit über 700 Militärbasen in allen Ländern. Die Gefängnisse überfüllt, die Infrastruktur marode, das Steuersystem himmelschreiend ungerecht. Nirgendwo ist der Unterschied zwischen arm und reich so gewaltig. Diese Politik zieht zurecht den Hass der gesamten Welt auf sich.


    Das hat aber nichts mit den Amerikanern zu tun. Das Land ist wunderschön, besonders der Südwesten. Die Menschen sehr freundlich und hilfsbereit. Ich habe mich dort immer wohl gefühlt und weiss von meinen amerikanischen Freunden, dass sie die Regierung genauso verabscheuen wie wir. Wir haben in Deutschland noch die Wahl zwischen schwarzer, roter, grüner, gelber und violetter Scheisse. Die Amis können nur noch zwischen rot und blau (Demokraten und Republikanern) wählen. Letztenendes ändern Wahlen gar nichts. Das wissen wir aber schon.


    Trotzdem bleibe ich bei meiner Ansicht: Die USA sind weitaus ehrlicher. Die schwachsinnigen Sparmassnahmen in Griechenland und sonstwo sollen doch den Eindruck erwecken, die Schulden würden und können zurückbezahlt werden. Das ist eine Illusion. Kaputtsparen wird den Weg bis zur Währungsreform nur erschweren. Die Krawalle in England sind die Vorboten von dem was noch kommen wird. 20% Jugendarbeitslosigkeit in Spanien werde sich irgendwann in Protesten entladen, wie damals in Frankreich. Europa wird brennen, und spätestens dann geht die Schuldenorgie in die nächste Runde.


    Anderes Beispiel: Das Insolvenzrecht in den USA und in Deutschland. Während ein bankrotter Konsument in den USA einfach den Insolvenzantrag stellt und sofort schuldenfrei ist, werden einem deutschen Schuldner biblische 7 Jahre (metaphorisch "die Ewigkeit") Entbehrung auferlegt. Wozu? Weshalb 6 Jahren leben auf Hartz 4 Niveau? Der arme Schlucker, die gescheiterte Existenz, nagt am Hungertuch während der amerikanische Pleitekandidat bereits wieder voll durchstarten kann. Pursuit of happiness. Try again. Für mich die intelligentere Lösung aus wirtschaftlicher und menschlicher Sicht.


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    Ich kann diesen Eiertanz der EUkraten nicht verstehen. Auf Gedeih und Verderb wird versucht, den Schaden von den Banken abzuwenden. Zum Wohle der deutschen Banken.

    ;( Game over!


    Das mit der Transferunion ist für mich seit mehr als einem Jahr schon beschlossene Sache. Darüber mache ich mir keine Gedanken mehr. Die Titanic hat den Eisberg gerammt, ist halbvoll mit Wasser. Wer jetzt noch nicht auf der Suche nach dem Rettungsboot ist, geht unter. Die spannende Frage in diesen ungewissen Zeiten lautet doch, wie sich jeder Einzelne auf das Desaster vorbereiten kann.


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    Da es ein Geld und Hoheitsproblem ist muss man dort ansetzen: International flexibel werden und sich eine Green Card/Aufenthaltserlaubnis in anderen Ländern besorgen, damit man verschwinden kann wenn das Schiff im Meer versinkt. Finanziell gesehen kann es nie falsch sein, sich unabhängig von diesem System zu machen. Keine Kredite, kein immobiles Kapital (ALLES was man nicht mal eben schnell wegtragen kann), keine Sichteinlagen (für den Staat sichtbares Vermögen) was besteuert oder beschlagnahmt werden kann. Laufende Kosten drücken, billiges Auto fahren zb. (damit dem Staat sowenig Geld wie möglich zukommt). Alles vermeiden was dem Staat über Steuern Einnahmen bringt, dafür alles Abgreifen was es zu holen gibt.


    Klingt assozial? Ist es auch! Genau wie diese Politik und diese Regierung. Fazit: Geldhahn abdrehen, der Misswirtschaft den Rücken zukehren. Wenn der ehrliche und fleissige in dem System der Dumme ist, dann ist es Zeit unehrlich und faul zu werden. Wenn Deutschland keine Exportüberschüsse mehr hat, gibt's auch nichts mehr zu verschenken. Es wird Zeit einen Gang zurückzuschalten. So ist das System, und so wird es auch kommen.


    Wieso war D Exportweltmeister? Sicher nicht wegen der Medaille... Nein die Leute waren fleissig und einfallsreich, weil dies belohnt wurde. Durch realen Vermögenszuwachs. Wohin wird dieser Geldtransfer führen, wenn der Wohlstand wie in den letzten 10 Jahren ins Ausland exportiert wird, die "fauler" sind? DDR2 sag ich nur. Alle arbeiten und keiner hat etwas davon. Toll produktiv sind wir geworden - viele können von einem Einkommen schon nicht mehr leben und die Preise steigen Jahr für Jahr.


    Solange dieses korrupte System der Scheindemomokratie existiert, wird sich nichts ändern.


    Jeder der wie viele hier im Forum sich und seine Landsleute, sein Land liebt und verteidigt will soll und muss diesen Mopp in Berlin bekämpfen. Nicht EINE EINZIGE Partei (CDU/SPD/FDP/GRÜNE/LINKE) in diesem Land ist GEGEN DEN EURO. Über 50% der Bürger sind es. Wie kann das sein? Ist das Demokratie? Herrscht hier das Volk? Wie kann das sein?


    Der Schein der Legalität. Die Illusion der Wahl. Die Demokratiematrix.


    In einem politisch-erzwungenen Europa kann und wird es keinen Wettbewerb geben, solange es keine europäische Identität oder zumindest Solidarität gibt. Anders gesagt: Solange DU nicht bereit wärst, für einen überschuldeten Griechen (eigentlich ja Banken... aber sei's drum) 1-2 Jahre länger auf die Rente zu warten, solange wird dieses Experiment am Volk scheitern. Selbst in Deutschland gibt's Zoff um den Länderfinanzausgleich. Wieso sollte das auf europäischer Ebene dann funktionieren? Der Euro als Spaltpilz Europas.


    Angenommen, dieses System funktioniere, so wäre es trotzdem durch den fehlenden Wettbewerb hochgradig ineffizient. Wieso anstrengen wenn im Zweifel andere einspringen? Wie soll dieses System im Wettbewerb mit den UNITED STATES of AMERICA und den Asiaten im globalen Überlebenskampf bestehen? Eine sozialistische Bruderunion Europas erscheint zumindest mir als der schlechteste Ort zum Leben.


    Deswegen allen Kassandrarufen zum Trotz halte ich es für erstrebenswerter in den USA zu leben, als in diesem Europa. Die USA sind wenigstens ehrlich. Die sagen nicht, "Wir sparen", "zahlen alles zurück". Die Schulden können nicht bezahlt werden. Europa geht den geteilten Weg der Inflation und Sparlüge. Das wird nicht funktionieren. Die USA sind straight forward: "We will print it". Ja der Dollar ist unsere Währung, und euer Problem... Tja China, Pech gehabt. Was ist wohl die clevere Lösung? Mal ganz egoistisch gefragt?


    Die Amis sind eben immer noch die besten Verkäufer. Den Heuchlern in Brüssel wir das Lachen schon noch vergehen. Gesundgesparen ist geht eben nicht. Die Schulden müssen neu verhandelt werden. Das weiss jeder Ökonom. Bis dahin stellt sich lediglich die Frage, wie man die Kollateralschäden bis zu Währungsreform begrenzen kann. Und da tut die FED einen besseren Job als die EZB. Darin besteht kein Zweifel.


    Tolles Europa. Viele Völker, viele Stimmen, viel Rauschen aber kein Konsens. Die Blaupause für den Untergang.


    man kann den Spieß umdrehen und in die Rolle der Bankster schlüpfen
    short call/ short put und schon hat man eine 75% Gewinnchance
    8)


    Tja David gegen Golliath. Die Banken haben ganz andere Mittel und Wege, um gewisse Marktbewegungen zu erzwingen. Da verliert der Dow Jones mal innerhalb von 15min 1000 Punkte - Computerfehler. Oder kurz vor gewissen Stichtagen steigen die Aktien ohne erkennbare Gründe, weil Bilanzen anstehen und Kassa-Kurse frisiert werden müssen. Die Manipulation beim Gold/Silberpreis wurde desöfteren hier schon erörtert.


    Da reichen ein paar Tricks schon aus, um Deine Option auszustoppen, den Basiswert zu durchbrechen, schwupps weg ist der Bonus und das Derivate wird wertlos. Das sind keine echten freien Märkte mehr. Alleine schon die Eingriffe der Politik (Leerverkaufsverbot zb) zeigen deutlich: Das sind manipulierte Märkte.


    normalerweie schon, aber in den letzten Wochen Euro/Dollar Range fix zwischen 1,42 und 143, also no problem
    die Bank gewinnt bei Optionen statistisch zu 75%
    :thumbdown:


    Deswegen haben die Bankster die ganzen Produkte (Derivate) schliesslich erfunden. Die Märkte sind Las Vegas, die Börsen Casinos, die Bankprodukte die Spieltische, der Banker der Croupier. Faîtes vos jeux. Toi Toi Toi...


    Ich hab mit Optionen selbst schon den einen oder anderen Tausender verbrannt. Ich würde Dir besser Open End Index-Derivate empfehlen, die den Kursverlauf (mit Hebel Deiner Wahl) 1:1 nachbilden. Die gibts auch mit Quanto, also währungsgesichert; würde ich aber nicht empfehlen.