Beiträge von ziemer

    Tja man kann es sich raussuchen. Faites vos jeux. Rien ne va plus.


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    Long oder short. Bulle oder Bär. Grün oder Rot. Call oder Put. Immer dasselbe. Die ganze Diskussion hier führt in meinen Augen zu nichts. Ich denke keiner der "Experten" hier noch sonstwo weiss was kommen wird. Deswegen sollten wir uns in dem Fred mehr darauf konzentrieren, wie eine allumfassende Strategie aussehen könnte, bei dem man in jedem möglichen Fall der Fälle idealerweise profitiert, zumindest aber den Status Quo erhält.


    M3 und Staatsverschuldung hat sich in der Zeit mehr als VERDOPPELT
    Indirekt deutet es auf eine Entwertung von über 50% hin - oder 7% p.a.


    Also nix Deflation? 50% Minus heisst auch es müssten erstmal 100% Plus (Deflation) generiert werden um wieder auf Null herauszukommen? Wenn das so ist droht uns wohl die nächsten paar Jahre keine Deflation :thumbsup:


    Ausserdem finde ich es ein Armutszeugnis, wenn mm news und info krieger auf GS mehr und mehr als seriöse Quellen angeführt werden. Ich könnte eine Din A4-Seite mit Unwahrheiten, Falschprognosen und Märchentopics auflisten, mit denen diese Quellen zu mehr als 100% falsch lagen bzw. nichts als Verschwöhrungsdünnschiss verbreiten. Sich auf eine Ebene mit diesen Scharlatanen zu begeben ist schlichtweg fahrlässig und diskreditiert alles worum es bei der EM Anlage gilt.

    Ich teile die Ansicht von G&B in Teilen. Davon inspiriert, habe ich mich tiefer mit Deflationsaspekten beschäftigt und in Folge 60% meines EMs veräussert. In so unsicheren Zeiten (Double Dip, Zins-Erhöhung in China, Aktiencrash, Bond-Crash, Transferunion, Gläubigerhaftung bei Bonds, Comex-Manipulation etc) kann ich nur raten, im grösstmöglichem Stil zu diversivizieren. Dazu gehören m. M. nach 30% EM (Platin, Palladium, Gold und wer mag auch Silber), ein paar CHF (so 3%), USD (2%), ein paar Zertifikate auf Öl (so 1-2%), und den Rest zu 50% Tagesgeld und 50% bar zuhause (max. 50EUR Scheine). Ja richtig: Cash ist King. Zumindest im Moment. Damit sichere ich mir die nötige Liquiditität im Fall der Fälle, und kann antizyklisch zuschlagen.


    Ich hab gut die Hälfte meines EMs verkauft und auch alle Aktien abgestossen. Mir ist das Ganze im Moment zu heiss und undurchsichtig. Wer übrigens wie ich grössere Summen an Bargeld in braunen Scheinen abholen will, sollte die Bank 1-2 Tage vorher informieren und einen grossen Rucksack mitnehmen :thumbsup:


    wir hier sind gar nix.....und selbst wenn jede Friseuse sich ein Krüger/Jahr leistet wird dies nicht ausschlaggebend sein um zu einer Balse führen :D


    Der Goldanteil in der kontinentalen Erdkruste beträgt 0,004 ppm[8] Die jährliche Förderung beträgt heute rund 2600 Tonnen, etwa hundertmal mehr als im 19. Jahrhundert. Aktuell wird in zwei Jahren mehr Gold gefördert, als in den tausend Jahren des Mittelalters zusammen dokumentiert ist. [wiki]


    Na das nenne ich mal eine Goldmengenausweitung... QE mal anders.
    Angeblich besitzt jeder Bundesbürger um die 100g Gold (privat) Das ist zusammen mehr Gold als die Bundesbank besitzt. Also wie war das doch gleich mit der Frisöse ? ;)

    Im Gegensatz zu .DOT COM oder dem Immo-Markt braucht es im dünnen kleinen Goldmarkt nicht viele Akteure und Geldbeträge, um blasenartige Anstiege beim Gold entstehen zu lassen. Damit die Immo-Preise um 20-50% in einem Jahrzehnt steigen konnten, mussten schon Millionen Amerikaner hohe Kredite einsetzen. Ebenso war das Geldvolumen bei der .DOT COM Blase in Aktien riesig. Deswegen würde ich wiedersprechen: Es bedarf nicht der Frisöse, die sich mit Unzen eindeckt, damit wir eine Blase im Gold haben. Bei dem geringen Volumen von Gold stimmt das Gegenteil: Wenn nicht mehr nur Fonds sondern auch Normalbürger wie Du und ich auf Edelmetallmessen rekordverdächtig Gold kaufen, kann die Blase schon da sein.


    Wer kaufen denn noch zu Unzenpreisen von > 1050 Gold? Mal Hand hoch... Und wieviele kaufen nicht mehr?

    @ hammwolln
    Bisschen Pfefferspray wäre auch von Vorteil, um sich den Pöbel vom Hals zu halten, der dann in Massen bei Dir gierig vor der Türe stehen würde.
    Ich denke so eine Strategie von "Vorbereitung" auf einen Tag X kann nie schaden. Möge der Tag X nie kommen ... aber wenn dann wird es mehr nützen als es im umgekehrten Fall schadet.


    Ich würde die Liste mal ergänzen um
    - Pfefferspray, Waffen
    - zusätzliche Aufenhaltsgenehmigungen (auch Green Card) um im Notfall weg zu kommen
    - Grundvorrat an Chemikalien (die übrigens früher noch leicht zu bekommen waren... heute sieht's schon anders aus ... böser Terror XD )
    - Kerzen, Solarzellen (Energie)
    - ein paar Devisen
    - Wer einen Super-Gau befürchtet: Geigerzähler

    Die notwendige Bedingung für eine (Hyper)Inflation sist die aufgeblähte Geldmenge ohne Gegenwert. Die haben in den USA. Viel entscheidender ist aber die hinreichende Bedingung für die Inflation, die Umlaufgeschwindigkeit. Und die es eben nicht gegeben. Die Banken/Firmen horten das Geld, der US-Bürger bekommt keinen Kredit mehr und will auch keine 7. Kreditkarte mehr haben. Die zittern um Arbeitsplatz, ihre Häuser und versuchen verzweifelt ihre Schulden abzutragen. Es wird sogar gespart! D.h. in den USA würde ich die Hyperinflation ausschliessen. Woher soll der US-Bürger das Geld bekommen, um 30$ für ein Brot zu zahlen? Lohnerhöhung? Bei kaputter Wirtschaft und sovielen Arbeitslosen... ? Wohl eher nicht.


    Das Thema Inflation kann also nur über die Geldschwemme der Dollars rund um den Globus her interessant werden, wenn Geld auf der Jagd nach Rendite in Schwellenländer wandert. So, und jetzt streue ich erneut Salz in die Suppe, denn damit die Rechnung aufgeht und die Rohstoffblase (auch in Gold) weiter wachsen kann (siehe Lebensmittelpreise China + Inflation dort) müsste man annehmen, diese Länder würden sich mit dieser Situation einfach abfinden. Danach sieht es aber nicht aus: Beschränkungen in Zahlungsverkehr, Zinsanhebungen in den BRIICS usw. sprechen dagegen. Alleine schon Gerüchte heute (Fr.) wegen einer Mini-Zinsanhebung beim Yuan - Gold & Öl rauschen fast 3%ig in die Tiefe.


    gruenundblau
    Soeine Situation hat es schon HÄUFIG gegeben. Was es noch nie gegeben hat, ist das Ausmass!

    Ansonste, please, sprecht Deutsch mit mir. Keine Ahnung was mit Short Bonds und so gemeint ist.


    Regel Nr. 1: Investiere nur in Dinge die Du auch verstehst. Verlass Dich nicht auf den Berater.


    Lass' Dich von mehreren versch. Beratern aufklären, betreibe selber Recherche und entscheide dann am Schluss EIGENSTÄNDIG was für Dich eine sinnvolle Strategie ist. Streuen ist immer wichtig, nie alles auf ein Pferd setzen. Und eben auch wie gesagt nichts kaufen was Du nicht verstehst (i.b. Bankprodukte). Edelmetalle immer physisch(!) kaufen und zuhause halten, zyklisch zukaufen. 20% Cash auf TG Konto sind auch ein Muss, es sei denn Du kannst Dir sicher sein, die nä. 2 Jahre niemals gezwungen zu sein, Aktien, EM's etc. [wenn Du Pech hast: zu Tiefstpreisen] veräussern zu müssen, nur weil das Auto kaputt ist.


    Wenn Du die wenigen Dinge beachtest, hast Du schon den halben Weg geschafft. Manage Deine Finanzen unbedingt selbst!


    Finger weg von Beratern oder "Vermögensberatern" (MLP, DVAG) etc. !
    Das sind alles Provisionshuren, die nur verkaufen wollen für ihr Schneeballsystem. Wer sich mit den Drückern einlässt, bekommt garantiert ein Bombengeschäft - nur nicht für Dich.


    Finger weg von Staatsanleihen (Mutter aller Blasen) und Immobilien (ausser selbstgenutzten)
    [Warum? Überbewertet, Bevölkerungsentwicklung, Steuer- / Mietrisiken. Immos als Invest sind nur was für echte Profis].


    Aktien gehören auf alle Fälle ins Depot. Mind. 30%, hier vorallem internationale Grossunternehmen mit soliden Finanzen, einem stabilen Geschäftsmodell und bevorzugt Dividenden-starke Titel (Telekom, RWE, etc). Währungsrisiken beachten, wenn Du in den USA investieren willst. Der Dollar ist wohl alles andere als eine stabile Bewertungsgrundlage für nominal gestiegene Assets (Aktien).

    Jetzt wollte ich Koala, nach Lesen seiner Suchanzeige, kostenlos eine leere Am.Eagle Box anbieten, hätte sogar Versand bezahlt. aber:


    Der Benutzer »Koala« ignoriert Sie. Sie haben keinen Zugriff auf sein Benutzerprofil.


    Auch gut, brauch ich keinen Samariter spielen. :D



    Mach Dir nix draus. Der "Koala" hat irgendwelche persönlichen Probleme. Mich ignoriert der auch, nur weil ich nicht innerhalb von 2 Tagen auf seine PM geantwortet habe...
    Ich sag nur Dummheit stirbt nie aus.

    Numismatik eher short. Sammlerwerte dürften in Zukunft eher ein Luxus werden. Schlichtweg gehts um die Überlebensfähigkeit und daher gebe ich Dir recht: Immos unbedingt verkaufen. Aber nur zum Marktwert. >> Wer will schon an Mustafa zu festgelegten Margen (Staat, Mietpreisbindungs-Risiko) vermieten müssen<< Es versteht sich ebenso die Finger von Staatsanleichen zu lassen. Egal was die dämliche Schildkröte in der Werbung verspricht. Bonds sind das kommende 100%ige Verlustgeschäft.

    Also Konto in CH is Pflicht, für jeden. Mind. 10% liquide in sowohl EUR als auch CHF (ich hab das in einem Konto - NIEMALS überweisen!! Ausflug und Stadtbesichtigung mit kurzem Stopp an der Bank und Bargeld!!). Die vorhandenen Immos halten, vermieten oder zu Marktpreisen verkaufen (Mietnomaden, höhere Grundsteuern - mir doch egal). Überschüssige Papierversprechen würde ich zu 10% in EMs (physisch) halten, vorzugsweise 5% Silber, 5% Gold. 20% Cash im Giro (Tagesgeld = 1. Priorität = liquide sein um lauffende Forderungen bedienen zu können), den Rest in Aktien stecken. Hier gute solide deutsche Unternehmen preferieren. Auf keinen Fall US Unternehmen (S&P), da Steuer und Währungsrisiko unkalkulierbar. Wenn du ein bisschen "Gewinn" machen willst, steck von dem Rest 20% in Schwellenländeraktien. Hier vorzugsweise High-Tech, Gesundheits und Energieversorgungsbranche. Hochspekulativ: Telekommunikation in Asien, Brasilien und Indien. Alternativ 20% in Rohstoffe. Aber das ist nur etwas für spekulative Anleger. Gute dt. Aktien sind die Versorger, Chemie und Automobilindustrie.


    Wenn du richtig reich werden willst, shorte Bonds mit gehebelten Produkten ;) Auf lange Sicht geht die Wette zu 100% klar. Die Frage ist nur das Emittentenrisiko oder was Dir >de jure< (also per Erlass) einen Strich durch die Rechnung machen könnte (Bsp. Verbot von Leerverkäufen). Evlt. solltest Du auch einen grossen Teil des Geldes verprassen solange es noch einen Wert hat. Das letzte Hemd hat keine Taschen.

    Teuerung ist nur die sichtbare Auswirkung der Inflation.
    Die Geldmenge inflationiert jedoch nicht!


    Die einzige Möglichkeit eine Teuerung bei konstanter Geldmenge zu generieren,
    ist hohe Nachfrage zu erzeugen.


    Zahlenspiele. Das trifft sicher auf den EUR und USD-Raum zu, aber sicher nicht wenn man Schwellenländer miteinbezieht. Für mich zählt die globale Geldschwemme denn Rohstoffe sind international. Da spielt es auch kaum eine Rolle ob gewisse Währungen künstlich niedrig gehalten werden. Chinas Rohstoffhunger und schon sowas wie ein Ernteausfall in Russland sorgen ganz schnell für explodierende Weizenpreise. Ergo: Die Inflation kommt diesmal durch die Rohstoffhintertüre.


    Zitat

    Das hat leider gar nichts mit Inflation zu tun.
    Das wirkt vllt. für dich wie eine Inflation.
    Es ist jedoch ein Versuch einer Kompensation von Einnahmeausfällen.
    Und Einnahmeausfälle sind gewiss keine inflationären Vorzeichen.
    Effektiv hat es negativen, deflationären Effekt, wenn die Löhne nicht mit steigen.


    Jede neue Steuer, egal gegen wen sie sich richtet, bezahlt am Ende der Bürger. Fluggesellschaften reichen diese in Form höherer Ticketpreise an die Endkunden weiter. Dasselbe passiert mit ökonomischen Irrsinn wie Brennelementesteuer oder Solarsubventionen. Der Punkt ist aber: Der Bürger muss die Zeche zahlen, und der geht seit Jahren (des Produktivitätszuwachs-Wahnes) bereits am Krückstock. Weiteres melken ist also fast unmöglich, daher sehe ich eine Art Optimum als erreicht. D.h. ein Maximum an Steuerplünderung (ohne den Wirt zu schädigen/töten = Totalaufall) ist demnach erreicht. Bleibt also nur der Weg über Lohnerhöhungen. Nach Jahren des Verzichst könnten die Gewerkschaften in diesem Punkt durchaus ein paar Prozente durchdrücken können. Jetzt könnte man blindlinks annehmen, das Ganze sei ein Nullsummenspiel. Ist es aber nicht. Der Schuldenberg und Zinseszins fordert den Tribut und wird sukkzessive dafür sorgen, dass ohne (ich meine steigende) Inflationsraten gar nichts mehr geht.


    Zitat

    DAS nenne ich mal blindes Vertrauen in die Politik, ZB und Banken...
    Ein Schutzschirm für Aktienanleger sozusagen... Wow, alle Achtung!


    Was du da siehst, ist die LETZTE Blase, die noch vor dem ultimativen Crash aufgeblasen wird.


    Überhaupt nicht. Natürlich kommt der nächste Crash schon sehr bald auf uns zu. Das wird diesmal keine 10 Jahre dauern. Ich teile nur nicht den Untergangsfetischismus einiger Totalisten, die sich zuhause mit Lebensmittelvorräten und Waffen einbunkern. Die Zeiten werden haarig, und Geldvermögen vernichtet. Da widerspreche ich nicht. Jedes System - und das zeigt die Geschichte - wird alles daran setzen, Chaos und Unruhen zu vermeiden. Siehe QE, Banken, Autokonzern, EURO, Staatenrettung usw... Warum? Weil man das Problem mit der Druckerpresse lösen kann. Oder mit Gesetzen. Inflation ja, Hyperinflation nein.


    Zitat

    Dann ab zur Bank und schnell Kredite für paar % holen!


    Und was soll ich mit dem Geld machen? Anlegen in Gold? Aktien? Verfeiern? Die Hyperinflation wird nicht kommen, ebenso sicher nicht der Totalzusammenbruch. Man wird sich irgendwie durchwurschteln. Und selbst wenn ich den Kredit inflationsbereinigt günstiger loswerden könnte, weshalb sollte ich das Risiko der Verschuldung eingehen, in so unruhigen Zeiten wie diesen? Weil sicher bin ich mir nur, dass Inflation kommen wird. Aber wann und wie hoch diese sein wird steht in den Sternen. Und um den Kredit zu bedienen brauche ich Einnahmen. In schwierigen Zeiten gibts dafür keine Garantie. Zudem besteht absolute Rechtsunsicherheit: Im Todeskampf wird dem Staat jedes Mittel recht sein, und niemand kann sich daher sicher sein. Deswegen auch keine Immo... (Enteignung, Besteuerung)


    Naja spannende Zeiten kommen auf uns zu.

    Kinder statt Inder. Der Scheissdreck kommt mir bekannt vor ;)


    Anstatt jedem Assi Asyl und Hartz4 zu gewähren, ist es langsam mal an der Zeit, das devote WW2-Trauma-Demutsgewand zu Gunsten von Logik und Verstand abzulegen. Der rot-grüne Multi-Kulti-Freifahrtsschein auf der Deutschtanic nähert sich langsam aber sicher seinem spektakulären Endziel: Dem Untergang einer erfolgreichen Wirtschaftsnation und friedfertigem Miteinander aller Bürger. Subkulturen aus integrationsresistenten (Arbeits-)Verweigerern bevölkern mehr und mehr die Arbeitsargenturen, während die Politikerkaste glaubt, Hochqualifizierte mit einer lächerlichen zeitbeschränkten(!! wer will denn sowas) "Greencard" locken zu können.


    Mit derselben Arroganz der Politik, mit der über Jahre hinweg die Tore sperrweit offen für jeden Nutznieser des Sozialstaates gestanden haben, verweigert sie auf der anderen Seite die von der Wirtschaft dringend benötigten Fachkräfte den Zugang. Letztere stehen im Wettbewerb mit allen Ländern dieser Erde, und soviel steht fest: Wer was kann und was im Hirn hat, der hat die Optionen. Nicht der Staat. Wer nichts kann und faul ist, sucht das bequeme Nest. Mit solchen Fehlanreizen verwundert es mich zumindest überhaupt nicht, wenn Akademiker auswandern, Fachkräfte einen Bogen um Deutschland machen und stattdessen eine Generation heranwächst, die gelinde gesagt "nicht-ausbildungsfähig" ist.


    Also eine US-Greencard bekomme ich nur mit extremen Auflagen. Entweder ich bin reich, bestens gebildet oder Beides. Ähnlich sieht es in anderen Ländern aus (siehe Boehringer Blog: Australien). Ich denke es ist für dieses Land an der Zeit, endlich qualifizierten Menschen Zutritt zu gewähren und gleichzeitig die Hürden höher zu legen. Auf Dauer wird die Subventionierung von Parallelgesellschaften nicht nur zum kulturellen, sondern auch zum finanziellem Problem.

    Es gab für eine Inflation noch kein Signal - sowohl von Zentralbanken oder auch von der Politik.
    Die Bluff's, auf die du herein gefallen bist, sind nicht wirklich ernst zu nehmen.


    Das stimmt leider überhaupt nicht. Die Inflation (zwar sehr gering) ist schon da, siehe Weizen, Fleisch, Energiepreise etc. Von der Rohstoffseite her ist die Inflation ebenso angekommen wie fiskalpolitisch: Kommunen müssen Einnahmen verdoppeln, Flugsteuer, höhere Strompreise (Solarirrsinn) nächstes Jahr usw. Die Gewerkschaften haben sich wegen der (kurzweiligen) guten Konjuktur auch schon zu Wort gemeldet (Lohnerhöhungen).


    Also ich hab ganz generell ein Problem mit den Deflationsanhängern, weil diese vielleicht in der Theorie recht haben, aber stets den Bezug zur Realität verlieren. Keine Notenbank, kein Politiker oder Bank wird eine Deflation zulassen. Das steht ausser Frage. Die wollen alle Inflation, die Frage ist nur ob es denen gelingen wird, diese anzuheizen.


    Politiker schreien stets nach Wachstum, welches wir genauso für den Zins brauchen wie die Inflation. Der Schuldenberg ist riesig. Banken verdienen dauerhaft nur in Boom-Phasen, wenn die Wirtschaft wächst und die Inflation >0 ist. In einer Deflation gehen Banken und der Staat unter. Von daher halte ich eine Währungsreform, 3money4all, QE5 etc. für wahrscheinlicher als Todsparen, Schuldenzurückzahlen, Verzicht, Schuldeingeständnis von Politik und Notenbank. Das wird schlichtweg nicht passieren.


    Ein paar Gedanken zum Thema des freds:
    Die Hyperinflation halte ich ebenso wie eine langanhaltende Deflation für ausgeschlossen. Der Grund ist einfach: Hyperinflation = Instabilität = Chaos = Aufstand = Machtverlust für Zentralbanken, Politiker und Vertrauensverlust in das System als solches. Bevor hyperinflationäre Tendenzen sich am Horizont abzeichnen, wird jede Zentralbank schon alleine wegen der Angst vor dem Machtverlust mit hohen Zinsen gegensteuern. Selbst wenn als Folge Staats- & Bankenpleiten drohen. Dann kommt eben die Währungsreform und das Spiel beginnt von vorne. So ein Währungsschnitt ist im Endeffekt dieselbe Vermögensumverteilung wie bei einer Hyperinflation, nur eben im Schnelldurchlauf. Das ganze Elend und der riskante Lerneffekt der Bevölkerung bei einer Hyperinfla wird sozusagen übersprungen.


    In den nächsten 5-10 Jahren sollten wir uns mit 2steilligen Inflationsraten (10-20%) vertraut machen. Das halte ich für durchaus möglich, sofern der EURO diese Periode überhaupt überlebt. Weil Fakt ist ja sicher eines: Wenn und solange die BRIICs boomen, wird die Rohstoffknappheit akut bleiben. Ob Vieh, Brot, Öl oder Strom: Zumindest um den Lebensstandard zu halten müssten die (endlichen) Ressourcen aufwerten.


    Kurzfristig sehe ich den EURO max(!) noch bis Jahresende im Aufwind. Vielleicht 1.50, oder 1.60. Ab Jan. 2011 besser EUR shorten. Der Refinanzierungsbedarf bankrotter EU-Staaten dürfte den Pleitegeier erneut seine Runden über die EU kreisen lassen. Langfristig würde ich mich von allem FIAT verabschieden.