Tja JP Morgan sitzt schliesslich auf einem Berg von Short-Positionen... und denen darf man nicht weh tun! Too big to fail you know?
Beiträge von ziemer
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Erstens war der Rücksetzer (vermutlich bis auf 30$) absehbar, zum anderen wird das noch ziemlich hässlich. Ob JP Morgan Druck gemacht hat und deswegen die Marginerhöhung kam, ist nur meine Spekulation. Ich kann jedem Privatanleger hier nur raten, in den Dips weiter zu akkumulieren.
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Tjhaha... da muss ich gerade an jeden Tag denken, als Gold die 1000$ Marke geknackt hatte. Die 1500 liegt auch hinter uns, vor einem Jahr noch unvorstellbar. Da werden einige noch dumm aus der Wäsche gucken die glauben, Gold sei heute schon zu teuer

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1. Schulden sind immer das Problem des Gläubigers, nie des Schuldners
2. Schulden sind der schwarze Peter im Spiel und werden stets weitergereichtFazit: Den Schaden und das Problem hat letztlich nur derjenige, an dem die Schulden hängenbleiben. Die Privatinsolvenz (z.b. US-Hypothekbesitzer) reicht den Schaden an die Bank weiter. Diese wird u.U. zahlungsunfähig oder gerät ins Wanken und wird vom Staat gerettet. Der Staat wiederum kann nur versuchen, den Schaden bzw. die Schulden an andere Staaten weiterzureichen, beispielsweise an Besitzer von US-Staatsanleihen, wie China (durch Inflation). Das ist zugegeben eine sehr primitive (formal inkorrekte) Sicht auf die Dinge, sie verdeutlich jedoch genau These #1 und #2.
Wenn Banken griechische Schrottanleihen an den deutschen Steuerzahler weiter
reichen-gereicht werden, dann ist das der ultimative Akt im Epilog des Untergangs. Jeder der Geld und nachweisbares Vermögen hat, kann und wird im Zweifelsfall damit haften müssen. Entweder wie im Fall des EUROs durch einen EU-Soli, höhere Steuern, Zwangsabgaben auf Vermögen (wie Immobilien, Vermögenssteuer), ... oder eben indirekt, durch Geld-/Werte-Entwertung. Auf irgendeine Art muss der Transfer von Plus nach Minus letztlich stattfinden.Wer dies einmal verstanden hat, kennt automatisch die Antwort auf die Frage. Die Auf- / Umschuldung geht eine lange Zeit bis in ungeahnte Höhen gut, aber dann knallt es. Die Schulden-/Geldblase ist der Evergreen, den die wenigstens auf dem Radar haben. Die Mutter aller Blasen ist die in Staatsanleihen - richtig! Aber kennst Du auch Ihre Tochter, names Derivate und die Grossmutter, Papiergeldsystem?!
Ergo: Der Haircut muss kommen. Er wird umso heftiger ausfallen je höher die Schulden sind. Und das ist auch kein Problem: Es ist letztlich nur eine Neubewertung einer Sache ohne Wert (FIAT). Digitale Zahlenspiele. Technisch und formal kein Problem. Letzteres besteht alleine in der Umsetzung und Durchführung.
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naja Mutti hat sicher was dagegen
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Alles anzeigen
bitte?
heißt hebel 100 nicht, daß man bei 1% bewegung basisobjekt 100% bewegung in seinem hebelprodukt hat?
also 1% anstieg=verdoppelung
1% verlust= totalverlust?naja so ganz grob
10 unrealistische Euroverlust% wären dann 10% Verlust im Hebelprodukt kann ja nicht sein
Man bezahlt ja nur die Margin, d.h. so in etwa bei dieser Position 290 EUR. Daher der Hebel. Mit wenig Einsatz eine grosse Position hebeln. Die 10% waren aber auf das Underlying bezogen, also $/€. Klar?
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Die ziehen Dir mit einem ordenlichen Hebel die Hosen schneller runter als Du gucken kannst!
Wie viele Monate oder Jahre bist Du denn schon dabei?!Egal ob 1.000 oder 10.000 bei CFD Firmen hast Du auf Dauer immer und garantiert ganz schlechte Karten.
Als Greenhorn würde ich mich nicht bezeichnen. Mehr als 10 Jahre Börsenerfahrung sollte man schon haben, bevor man in der Risikoklasse E spekuliert. Absolute Sicherheit gibt es nirgends, auch nicht mit Lehmann-Zertifikaten. Letztendlich ist alles eine Spekulation. Selbst wer ein Sparbuch oder Geld unterm Kopfkissen hat. Bei den Inflationsraten und diesem Konstruktionsfehlern ist der EURO selber eine hochspekulative Angelegenheit. Wer weiss ob es den in 10 Jahren noch gibt
Soviel zum Thema Risiko. Alles is relativ.Aber bezgl. CFDs stimmt eines schon: Auf den Anbieter kommt es an. Wenn man, wie bei CMC Markets Leute wie Risse gegen sich hat, sind Verluste garantiert. Es gibt aber auch andere Anbieter. Ich zähle mich jedenfalls nicht zu den Deppen die fast Ihr gesamtes Geld dort verzocken in der Hoffnung, in 3 Monaten Millionär zu sein. Mit der richtigen Strategie und entsprechenden Limits hält sich das Verlust-Risiko zudem in Grenzen.
Z.B. kostet ein Contract USD/EUR 14.128,-- EUR, Hebel 100. Max. Verlustrisiko 14K (dazu müsste der EURO im Vergleich zum Dollar AN EINEM TAG wertlos werden!). Ziemlich unwahrscheinlich. Realistischer sind Währungschwankungen bei diesem riesigem Markt von 0.1-10% (am Tag). Wohl eher 1% als 10. Angenommen ich bin long und der EURO rauscht an einem Tag um 10% nach unten ab. Dann sind zwar ärgerliche 1412 EUR futsch, viel mehr Sorgen würde ich mir dann aber um mein Tagesgeld oder den EURO an sich machen. Denn 10% Verlust (EUR/USD) an einem Tag bedeuten noch viel grössere Verluste bei den restlichen vermeintlich sicheren Anlagen (wie Bar/Tagesgeld). Und da gehts um 10% von viel grösseren Summen.
Viel wahrscheinlicher ist es hingegen, dass Gold / Rohstoffe mal um 10% absacken an einem Tag. Bei den erwähnten 8 Unzen sind da schnell mal 800€ weg... Also bei allem Geschrei hier darf man die Relationen nicht vergessen. Daytrading ist nicht für jedermann, deswegen auch der Titel, wer zockt?
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Mich würde mal interessieren ob und wieviele hier aus dem Forum auch im Forex/CFD Handel tätig sind. Ich bin selber mit sehr geringen Summen (2-5K) gelegentlich aktiv, wenn ich glaube die Entwicklung gewisser Währungspaare einschätzen zu können (Hebel 100). Bisher klappte das ganz gut. Bis auf ein paar Verlustgeschäfte kann sich die Gesamtbilanz doch sehen lassen.
Gut, Setzen auf grün (long) und rot (short) erinnert mich schon stark an Las Vegas 2010/2009 (als ich dort im Casino war und auch gewonne habe), aber im Grunde kann man doch mit ein bisschen Fachwissen, geringem Einsatz und engem Stopp-Loss ein wenig Spass haben und Geld erzocken. Bei grossen Underlyings hält sich die Volatilität auch in Grenzen (z.b. USD/EUR). Es ist doch sehr unwahrscheinlich, dass EUR/USD +/-10% an einem Tag erreicht.
Wer mit EMS in den letzten 2-3 Jahren 60% Plus gemacht hat, hätte im CFD Handel durch den Hebel aus einer Unze 16 machen können. Digital oder auf dem Papier, aber vor dem Zusammenbruch immer noch physisch eintauschbar.

Alors fâites vos jeux.
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Ich weiss nicht , was gegen G&B Argumente zu sagen ist. Fakt ist doch , dass die Schuldgeldmenge viel höher ist als die zur Verfügung stehende Geldmenge.Das beste Beispiel sind doch immer noch die USA. Wenn jetzt Pimco alle US Anleihen und Derriviate , die mit den US bonds zu tun haben abstösst und dann China und Russland vieleicht auch bald alle raushaun, bevor sie nichts mehr dafür bekommen bleiben nicht mehr viele übrig , die US bonds " kaufen" wollen. Na klar Japan kann ein paar US bonds und umgekehrt können die USA die japanischen bonds kaufen.
Sehr schön, einer der verstanden hat was ich sagte. Schulden = Geld usw. ist Sesamstrasse (Re: @all Posts) == theoretisches Grundwissen. Viel wichtiger ist die Realität. Denn Fakt ist, mehr als 90% der Bevölkerung besitzen weniger als 10% des Vermögens. Die restlichen 10% neunzig Prozent des Vermögens. Daher und nur deswegen muss es zu einer Umverteilung von Reich zu Arm kommen. Entweder durch Besteuerung, Enteignung oder Inflation. Die durch den Zinseszins unvorteilhafte Umverteilung des Reichtums muss aufgelöst werden. Das ist doch das eigentliche Problem. Aber es wird passieren. Ansonsten können die 1% der Schuldner die 99% der Forderungen der Vermögenden [Endsituation] nicht mehr bedienen...
Die Griechen werden die Ersten sein die mit einem Schuldenschnitt die Forderungen begleichen. Der Rest folgt dementsprechend. So läuft das immer, auch in den USA. Deswegen verlieren alle (Rentner, Systemgläubige, Deflationisten) in Papier. Ist auch logisch.
Ist das so schwierig zu verstehen?
Wayne Schlegel
Meine Sympathie für Dummheit ist marginal unbedeutend.Klaus_H.
Falsch, der Realwert der Preise und Einkommen richtet sich nach dem Wert des Geldes, dem Leitzins. Da dieser zu Zeit unter der Realinflation (4%) liegt (was unbestritten ist seitens der EZB) machen Sie hier miese. Bei Kredit defakto Zinsüberlohn (5,5+%). Der Sparer verliert und der Schuldner zahlt drauf. Win-Win... nur für die Banken. -
Hat G&B was mit den Truthern (info-idioten/wirtschafts-lies) zu tun? Wenn ja würde mich das sehr enttäuschen. Denn mit Vielem was er sagt bin ich d'accord. Trotzdem wird es nicht zur Deflation kommen, auch wenn dies nach der Theorie das nötige Ergebnis wäre. Bei jeder Analyse sollte man nie die Unberechenbarkeit der Führung vergessen: Es ist ein ungedecktes Papiergeldsystem und Politiker denken nur von Wahlperiode zu Wahlperiode...
Eine Horde von Rentnern in diesem Land bedeutet auch gleichzeitig eine Horde von Wählern. Man wird die Renten in erwarteter Höhe ausbezahlen. Die Frage ist nur welche Kaufkraft dieses Geld haben wird. Wer hier im Forum bezweifelt ernsthaft die kommende Inflation, und erwartet eine Deflation? Das würde mich echt mal interessieren. Zuallererst dann mal der Tipp: Du bist im falschen Forum! Horte statt EM besser buntes Papier, denn nur das sind echte Werte...
Sorry aber die Deflationisten scheinen rein gar nichts verstanden zu haben, und erweisen sich (derzeitige Realinflation) darüberhinaus als chronisch lernresistent. Geldmengenschaffung ist Kreditexpansion und damit per Definition Inflation (inflare, aufblasen). Wo die Inflation landet (derzeit: Rohstoffe) ist uninteressant. Diese wird erst exportiert, dann importiert. Wir sitzen alle in einem Boot und die bunten Zettel rotieren weltweit.
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Für mich ist Amerika das Primitivste Volk auf der ganzen Welt.
Den zweiten WK.haben wir auch denen zu verdanken.
Kriegstreiber Nr. eins.Soviel unfrieden wie die hat kaum jemand verursacht. Zwischen 50 u.100 Mio. Indianer umgebracht. Sklavenhandel ,Lügen wie gedruckt, gehts noch?
Wenn du ein wenig überlegst wirst du erkennen daß wir wegen denen Pleite gehen. Sobald wir nicht mehr bezahlen können lassen uns die im Stich und hauen uns die Schaufel drauf. Blos nicht Blenden lassen das können die gut.

Selten soviel Mist in einem Post gelesen...
Erstens haben wir den 2. Weltkrieg einem Mann mit Schnautzbart zu verdanken. Zweitens waren es wohl eher 8 Millionen Indianer (immer noch zuviel) und man setze das mal in Relation zu den Toten der deutschen Weltkiege oder dem was die Kirche angerichtet hat. Drittens solltest Du mal überlegen wer die Kolonialisten waren - EUROPÄER!
Lügen tun Politiker überall auf der Welt und blenden ebenso. Auch das Argument, Deutschland hätte sein Wissen und seine Patente verschenkt ist Schwachsinn. Viele Intellektuelle sind freiwillig abgehauen (z.b. Einstein) oder abgehauen worden. Die wenigen Ausnahmen (von Braun etc.) spiegeln nicht wieder, was seit Jahrzehnten passiert. Wenn hier jahrelang über Gen-Technik diskutiert und beschränkt wird, wandern Wissenschaftler einfach ab in die Staaten, um dort frei forschen zu können.
Warum führt Amerika Angriffskriege?
Weil sie es können und es ihnen keiner verbieten kann!Weil eine kleine korrupte Verbrecherbande, ein Gestrüpp aus Banken Firmen und Bonzen, dort regiert. Im Prinzip dasselbe wie Brüssel, nur eben perfektioniert.
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Ich weiss nicht weshalb hier immer auf den USA herumgehakt wird. Meiner Meinung nach haben wir den USA sehr viel zu verdanken, Stichwort: 2. Weltkrieg, kalter Krieg und Wiedervereinigung. Seit Jahren besuche ich die Staaten regelmässig und ich habe viele Freunde dort. Die arbeiten genauso hart, teilweise noch härter als "wir", und sind alles andere als was an Stereotypen in der Welt herumgeistert.
Ich denke, man muss zwischen der US-Regierung, Wallstreet und FED und den USA unterscheiden. Deutschland auf das 3. Reich zu reduzieren ist genauso absurd wie das korrupte US-Bankenkartell als "die USA" zu Titulieren. Das eine sind Verbrecher, das andere Menschen wie wir. Es wäre schön wenn dieser Punkt in der Diskussion nicht untergehen würde...
Natürlich hat die Banken-Lobby seit Jahrzehnten erfolgreich das Ruder in die Hand genommen - nicht nur in den USA, sondern auch hier. Geld mit Geld zu verdienen wurde populär, übrigens auch in GB. Natürlich muss in den USA wieder mehr Industrie entstehen und produziert werden. Schaut man sich die Exportzahlen an dann ist der Differenz bei weitem nicht so gravierend wie immer beschrieben wird. Es werden sehrwohl Güter und Industrieprodukte exportiert, abseits von Microsoft und Facebook. Die öffentliche Wahrnehmung scheint mit der Realität nicht übereinzustimmen. Manche glauben wohl, die USA haben ausser McDonalds, Waffen und Hollywood nichts zu bieten. Weit gefehlt.
Wieso stammen die meisten Patente und Innovationen aus den USA?
Wieso haben die Staaten die meisten und besten Wissenschaftler/Nobelpreisträger?
Warum kopiert China anstatt zu innovieren?Totgeglaubte leben längern. Schulden eines ungedeckten Papiergeldsystems sind nur ein formelles Problem. Das vergessen wohl viele. Ein Land mit der grössten Militärmacht kann doch machen was es will. Von daher sehe ich die Schuldenberge der USA als das Problem der Dollarbesitzer, und nicht der USA. Das hat so oder so ähnlich mal jemand gesagt. >>Die Schulden der USA sind nicht das Problem der USA<< Ich weiss leider nicht wer das war, aber ich denke das stimmt.
Damit in den USA die Wirtschaft wieder ihr volles Potential entfalten kann muss natürlich einiges passieren. Ausmisten in Washington, weg mit der Bankenlobby und krebsartig-wuchernden Bürokratie. Stichwort Tea-Party. Weniger Staat, weniger Gesetze, weniger Steuer, weniger Korruption. Dieselbe Medizin die das EU-Monster bekommen sollte, nur der Patient befindet sich noch im Bau. Die EU wird noch viel desaströser werden als die USA, soviel ist klar.
Von daher würde ich meinen Einsatz eher auf das amerikanische Pferd setzen, als auf den altersmüden EU-Gaul, dem vorhin noch ein Bein amputiert wurde. Das war schlichtweg alternativlos. Was ist wohl wahrscheinlicher: Die EU Staaten geben ihre nationalen Eigenheiten auf und schliessen sich zu einem EU-Staat zusammen, alle arbeiten bis 67J um in Rente zugehen, zahlen diesselben Steuern und Griechen sind so produktiv wie Deutsche. Die EU ist Grossdeutschland. Oder machen die USA einen Schuldenschnitt und bauen Burokratie ab, um erneut zu wachsen? Also ich würde nicht auf diese auferzwungene EU wetten

Solange es diesen EURO und Dollar gibt, schlafen wir mit der Inflation. An Deflation zu glauben ist hirnrissig. Ohne Deckung der Währung ist eine Deflation nicht möglich. Die Differenz wird zu Not giralgeldtechnisch erschaffen. Papiergeld kennt nur Inflation. Über Deflation reden wir erst wieder wenn die Wärungsreform kommt - die ja kommen muss.
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.. ich will ja nicht unken, aber..... die ganzen Sparpakete in den USA , Eu, Gb und Japan .. hört sich doch sehr nach Deflation an.
Ja genau. Was wir in 60 Jahren nicht geschafft haben - auch nur einen Cent oder Pfennig Staatschuld zurückzubezahlen - damit fangen wir jetzt an! Immerhin sehen wir in Griechenland, wie toll das mit dem Sparen funktioniert - nämlich gar nicht. Die Summen, die bei dieser Verschuldung eingespart werden müssten, sind unfinanzierbar.
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Hasst mich aber ich denke: Benzin ist noch viel zu billig! Wenn ich hier in Stuttgart unterwegs bin, stehe ich fast immer irgendwo im Stau. Kolonnen von Autos schieben sich über Bundes- und Landstrassen dicht an dicht gedrängelt. Aus finanziellen Gründen sind 60% der Autos Klein- und Mittelklasse/Familien-Autos, 30 Oberklasse und SUV, und der Rest lagebedingt Premiumfahrzeuge mit Spritverbräuchen von real über 13 Litern. In den meisten Autos sitzt nur eine Person. Angesichts von Peak Oil, dem was auf der Genfer Auto-Messe präsentiert wird, China und dem globalen Bevölkerungsproblem ("7 Milliarden Menschen waren nicht genug") ist der Leidensdruck offenbar noch zu gering.
Kleine Anekdote:
Zu Beginn der Krise als Öl unter 40$ notierte, habe ich meinen Renault Twingo verkauft und mir zum Schnäppchenpreis (kurz vor der Abwrackprämie) einen 200PS Sportwagen gekauft. Mit dem bin ich genüsslich mit über 200 Sachen über die zu der Zeit ungewöhnlich-leere Autobahn "gerast". Vor 1.5 Jahren hab ich den Wagen dann wieder verkauft und seitdem fahre ich Smart. Diesen 0.8l Diesel mit angeblichen 3,3l Verbrauch. Real frisst er um die 4,5l aber sei's drum. Dafür zahle ich derzeit 40 EUR für eine Tankfüllung und fahre fast 800km. Antizyklisch handeln ist meine Devise.Der "Öko"sprit ist ein weiteres Beispiel dafür was passiert, wenn sich Politik und Staat in die Wirtschaft einmischen. Chaos, Misswirtschaft und Katastrophen sind die Folge. Lebensmittel zu verfeuern wenngleich ein grosser Teil der Weltbevölkerung hungert ist assozial. Unsere Politik-Schauspieler in Brüssel sind assozial. Punkt.
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Was im Not-More-So Great Britain passiert, droht der gesammten westlichen hochverschuldeten Welt. Die Geldberge sind riesig und gleichtzeitig kommt real beim durchschnittlichen Konsumenten nichts an. Woher soll da Wirtschaftswachstum kommen? Geldwertstabilität ist beim EURO nur eine Floskel, gemacht wird genau das Gegenteil.
Das fatale an grossen Leitzinsunterschieden diverser Währungen sieht man gut am Yuan: Je höher die Zinsen desto mehr Kapital fliesst in die Währung rein (Carry Trades), damit beginnt ein Teufelskreis. Solange die grossen Notenbanken nicht koordiniert Vorgehen, schiesst sich jede mit Zinserhöhungen nur ins eigene Bein. Das weiss Trichet auch, deshalb der Taschenspielertrick und das Pokerface. Der Einfluss der Notenbanken ist hoffnungslos überbewertet. Die SNB hat nichts als Milliardenverluste erlitten, bei dem Versuch den CHF zu drücken.
Spannend ist die Frage nach dem Petrodollar. Wenn die EU nicht so inkompetent dämlich wäre und aktiv die Geschehnisse in der arabischen Welt stützend eingreifen würde, könnte das Dollar-Monopol auf Öl zugunsten des EUROs fallen. Das wäre äusserst bullisch für den EURO. Bevor aber diese EUKraten irgendwas gebacken kriegen, haben die USA ihre Flotte schon längst voort. So wie immer.
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Ach - ich hab heute Zwangshypothek auf mein Haus draufgesetzt bekommen..
Ich gehe mal weiter zur Arbeit und arbeite das ab...
Ich frage mich ernsthaft, was die Leute hier im Forum für Fantasien haben...
Beschäftige Dich mal mit den Tatsachen, denn solche Dinge sind in extremen Umbrüchen eher die Regel als die Ausnahme. Viele behängen sich hier mit edlem Metall aus Angst vor Inflation. Viel wichtiger ist mir der Schutz vor Enteignung! Deswegen (neben den vielen anderen Gründen wie Alterspyramide, Überbewertung, allgemeiner Niedergang, zukünftige wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit) kommt FÜR MICH eine Immo in diesem Land nicht in Frage.
Focusianer
Die 15% EM wegschliessen und gar nicht mehr daran denken. Das grosse Problem ist was tun mit dem Rest? Ich denke es bleibt nicht anderes übrig als in den nächsten Jahren wachsam und am Ball zu bleiben. Ständig umschichten und möglichst breit diversifizieren. Sozusagen von allem etwas haben. Ich habe Bargeld in diversen Währung (hauptsächlich EUROS, CHF und US/CN/AUS-Dollars). Das hängt aber auch mit meinem Bestreben zusammen, binnen 10 Jahren die EU-Tanic verlassen zu können. Leider ist es fast unmöglich, in Australien hereinzukommen. Seit mehr als 10 Jahren versuche ich mit an der GreenCard Lottery. Damit wird es wohl auf Kanada hinauslaufen - meine am wenigstens favourisierteste Wahl. Ich mag es eher warm
Aber wiegesagt von allem etwas: Rohstoff ETC, ETFs, Aktien und Aktien-Fonds, Derivate, Optionsscheine auf Indizies auf alle Börsenplätze dieser Welt, d.h. sowohl USA/EURO, als auch asiatische und südamerikanische. Ich bevorzuge überall die grossen Indizes, Grundrohstoffe (Öl, Kupfer, ...), grosse Aktienunternehmen mit gutem KGV und nachhaltigem Konzept, die ich dann aber mit "Wurfpfeiltechnik" herauspicke. Das Rating und Analystenmeinungen ignoriere ich weitesgehend. Optionsscheine und Derivate veräussere ich sobald sie 10% Gewinn bzw. Verlust eingefahren haben. Grösster Posten hierbei ist Öl (bin bei 70$ eingestiegen open end long), das lasse ich weiterlaufen.
Mein Depot:
1. 20% EM (30% Gold, 10% Palladium, 60% Platin), wobei ich bei Platin fast zum Tiefstpunkt eingestiegen bin
2. 50% Cash (so in etwa 50% EURO, 20% US$, 15% CHF, 10% AU$, 5% CN$), aussländische Sorten (bis auf CHF) BAR, Rest Tagesgeld bei 3 versch. Banken in D/CH. Ca. 7000 EUR halte ich unterm Kopfkissen (Bank-Run)
3. 30% im Casino (verteilt auf 3 Depots bei 3 versch. Banken)Keine Immo, keinen Porsche usw... XD
Von Silber habe ich leider etwas zu früh getrennt, da war der Unzenpreis noch um die $20. Mir war das einfach zu sperrig und zu schwer. Bin kein Freund dieses Metalls. Einen Mini-Lebensmittelvorrat habe ich auch. Der dürfte aber max. 1 Monat aussreichen. An einen totalen Untergang glaube ich schliesslich nicht. -
Beispiel: Tabaksteuer. Durch diese nimmt der Staat zur Zeit ca. 12 Milliarden pro Jahr ein. Angenommen, alle Raucher würden ab sofort mit dem Qualmen aufhören was würde passieren? Dem Staat fehlen 12 Milliarden pro Jahr! Schon jetzt gibt es ein Haushaltsdefizit, ergo müsste der Staat eine neue Steuer "erfinden" um den Einnahmeausfall zu kompensieren.
Kurz gesagt: Steuern erfüllen schon lange NICHT mehr ihren eigentlichen Zweck: Abläufe zu STEUERN. Ebensowenig wird eine Mineralölsteuer zweckgebunden eingesetzt, z.b. für den Strassenbau. Wer das glaubt ist ein Idiot. Steuern haben nur noch einen Zweck: Einnahmen schaffen für den Staat.
Ich plädiere für mehr Ehrlichkeit und damit die Abschaffung aller Steuern und die Einführung einer Gerneralabgabe, mit der alle Kosten des Staates gedeckt werden. Das eleminiert Bürokratie, kostet ein paar Papiertigern den Job, wäre aber konsequent, transparent und im Ergebnis dasselbe. Immerhin glaubwürdiger als im Klimawahn der Industrie den Himmel in Kubikmetern zu verkaufen, damit diese den selbigen verpesten dürfen...
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Diese Zeit wird wieder kommen, wenn die erforderlichen Zinserhöhungs und/oder Währungschnitte gemacht worden sind.
Der erste Schritt wurde von TRICHET gemacht und man sieht wie die EM-Preise sofort runter gehen, wenn die ersten Schritt in die zuvor genannte Richtung unternommen werden.Wer an Stricher-et glaubt, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann! Selbst wenn er im April die Zinsen erhöht, dann höchstens auf max. 1,75%. Die Zinsschritte werden in Salamitaktik kommen und spätestens bei 2-2,5 % ist sowieso Schluss, sonst gehen im Club Med (PIGS) die Lichter aus. Die tollen Sparmassnahmen der EUkraten sorgen in diesen Ländern jetzt schon für kräftigen Wirtschaftsrückgang. Selbiges gilt aber auch für die bald 2 Billionen Staatsschulden unserer Bananenrepublik. 1% mehr Leidzins sind XXX Millionen mehr Zinszahlungen, d.h. Ausgabenkürzung und/oder Steuererhöhungen.
Weder die EZB noch die FED können und werden die Zinsen jemals wieder signifikant erhöhen, zumindest wird der Leitzins niemals über der realen Inflationsrate liegen. Diese ist zur Zeit 2-2,5% (wer an die offiziellen Zahlen glaubt war lange nicht Einkaufen oder Tanken). Sogar mit 2% Leitzins inflationiert sich jeder EUR um ein halbes Prozent. In diesem Szenario sind die sehr wahrscheinliche zukünftige Inflation noch gar nicht eingepreist...
Rückblick: Die Krise kam mit der Immo-Blase in den USA. Zum Hauskauf wurden massig Kredite vergeben und damit Schuldgeld generiert. Die Geld/Schulden-Menge wurde aufgebläht und damit stieg die Inflation. Nahrungsmittelrevolen und Ölpreise jenseits der 140$ waren die Folge. Dann kam der Bust, die Deflation zerstörte die Geldmenge aber nur zum Teil, weil ein grosser Teil der Verbindlichkeiten auf den Staat "umgebucht wurde". Deswegen blieb der grosse Knall aus und der erschlaffte Luftballon beginnt sich erneut auszublähen. Die nächste Stecknadel dürfte nicht weit sein, denn die Risiken sind dadurch ja nicht gebannt, sondern nur weitergereicht worden.
Bei .COM haben Banken kleinen Firmen Kredite in den Allerwertestens geschoben. Beim Häuseboom war es schon die etwas niedere Kaste der Privatleute. Im Moment sind die Kreditnehmer die unterste Ebene und gleichzeitig das Fundament der Gesellschaft, nämlich der Staat. Und wenn dessen Kredite platzen gibt es niemanden mehr der diese übernehmen kann. Aus dieser ganz simplen Schlussfolgerung gehe ich von einem gestaffeltem Ablauf aus.
Zuerst geht die Party weiter und die Fallhöhen werden erhöht. Wenn Sparen und Steuererhöhungen den Zinsesdienst nicht mehr meistern, kommt Kapitel II, die Umschuldung. Also zuerst Inflation (aber nicht bei den Reallöhnen/nach Abzug der Steuern = was übrig bleibt), zum Systemerhalt, Aufrechterhaltung der Illusion. Dann Wakeup-Call: Schuldenschnitt, Zwangshypotheken, Währungsreform usw, kurz gesagt: Deflation. Oder um's mit dem Luftballon zu halten: Erst wird aufgeblasen, dann Luft abgelassen. Zur Zeit blasen wir den Lehmann-Ballon wieder auf. Diesmal aber nicht von Hand, sondern mit Druckluftpumpe.
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Sehr komplizierte Materie, siehe auch hier
http://de.wikipedia.org/wiki/R…age_des_Deutschen_ReichesLetztenendes spielt aber nichts davon eine Rolle, die EUdssr mit Zentralkomitee Brüssel wird all das ersetzen.
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Der Mann ist Kommunist und der hat erwiesenermaßen nicht funktioniert. Es reicht vollkommen aus, Geld durch Werte zu decken. Das muss kein Gold sein. Eigentlich müsste man es durch gar nichts decken, wenn Geldmenge und Werte sich stets gleichmässig entwickeln. Dies ist nur aus menschlichen Gründen eine Illusion, weil kein Bankster oder Politik-Schauspieler sich daran halten würde. Deswegen war Gold als Anker jahrhundertelang der Stabilitätsgarant. Deine Anmerkungen zu Senft teile ich im groben.