Beiträge von ziemer

    Wenn ich mir die Bewertung von Luftnummern wie Facebook und Zwitter anschaue, könnte ich mir ein zweites .COM-Gate durchaus vorstellen. Es ist unglaublich wie hirnverbrannt-überbewertet dieser ganze virtuelle Mist ist. Der Hype kann so schnell vorbei sein wie er gekommen ist. Siehe Myspace, siehe xy-vz's usw. Trotzdem wird sich der Tech-Bust so nicht wiederholen können, dazu fehlt der Herdentrieb. Ob Tulpen, Aktien auf Kredit (1929), Innovationshype (2000) oder Immobilienträume (2008): Immer rannten viele Leute in eine Richtung und glauben an stetiges Wachstum.


    Diesem Muster folgend könnte ich mir die nächsten Blasen in diesen Gebieten vorstellen:
    - Rohstoffe (long)
    - US-Dollar / Euro (short)
    - Staatsanleihen (short)
    - Schwellenländer (long)
    - Green-Tech (long)


    Das Kapital fliesst in neue Technologien und Wachstumsmärkte, investiert in reale Werte wie Rohstoffe und wettet auf westliche Staatspleiten und Inflation. Deswegen ist das konträre Szenario für mich am wahrscheinlichsten. China und auch die anderen Boom-Staaten haben riesige Probleme. China rechnet in den nä. 5 Jahren mit mind. 5% Wachtum. Wer die e-Funktion kennt, weiss wohin die Reise geht. Zum anderen altert die Bevölkerung (1 Kind Politik), es fehlen Ressourcen oder werden knapp, die Infastruktur ist total überlastet (100km Staus, 1 Hund Politik etc). Umweltverschmutzung, Nahrungsmittelknappheit, Immobilienboom, Inflation, Rechtsunsicherheit (Zentraldiktatur) uvm. verspricht nicht gerade eine rosige Zukunft. Mitte 2011 werden 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten herumhängen. Wenn das keine Probleme mit sich bringt dann weiss ich auch nicht.


    Keine Frage, der Rohstoffboom ist real und gerechtfertigt. Die Spekulaten werden dem die Krone aufsetzen und eine riesige Blase schaffen. Der Klimawahn führte bisher noch nicht zu Fehlallokationen in Green-Tech Unternehmen. Ebenso der Zertifikate-Schwachsinn. Könnte aber noch kommen.


    Den Währungs- und Staatencrash halten viele für eine ausgemachte Sache. Anti-Euro und Anti-USA Spekulation wird mit Sicherheit die nächsten Jahre zulegen. Wenn sich dort eine offensichtliche Blase entwickelt würde ich dagegenhalten aus einem ganz einfachen Grund: Diese könnte juristisch Unterbunden werden. Das wäre dann der Schwarze Schwan für alle Verschuldungsspekulanten die zwar Geld und im Sinne von Realität recht haben (Schuldenschnitt), dabei aber vergessen wem das Hoheitsrecht gehört und die Macht über die Gesetze hat. Short in Staatsanleihen könnte eine tolle Wette sein und viel Geld bringen. Es bringt nur nichts wenn man am Auszahlschalter des Casino's kein oder nur einen Teil des Geldes bekommt. Im schlimmsten Fall entwertetes Geld oder im Knast landet.


    Die grössten Blasen im Moment sind sicher Staatsanleihen > Derivate > China

    Ja, wir bekommen den totalen Euro


    http://www.mmnews.de/index.php…he-sollen-an-euro-glauben


    [Blockierte Grafik: http://www.nationalpartei.eu/system/files/node_images/hartgeld-com-DB-DonMerkel.jpg]


    Hehe also das wird noch richtig lustig. Wer glaubt, die USA seien DOOMed der wird wohl bald merken EU < USA < Schwellenländer. Anders gesagt: Selbst die schrottigen USA werden besser dastehen als jedes EU Land, wenn diese Umverteilungs-Sozialismus-Maschine [EU Bonds = Transferunion = EUdssr] Realität wird. Die EU wird Bananenrepublik! Punkt. Nicht umsonst flüchten bereits grösste Teile der Akademiker aus der EUdssr ;) Nur die Dummen bleiben... das war schon immer so. Meine Anträge auf Visa laufen bereits, und auch beim DV2011 bin ich dabei. Sorry, aber die USA sind immer noch aussichtsreicher als diese Scheiss-EU.


    Fakt ist: Die Schulden der EU-Länder zusammen sind gemessen am BIP weitaus grösser als die der USA. Also wenn ein Superstaat >DOOMed< ist, dann die EU, und nicht die Staaten. Von daher: Tschüss EU, Tschüss EURO!


    [Blockierte Grafik: http://www.pfohlmann.de/image/galerie/101215HarmonieStattBonds.jpg]

    Ziemer ..schreib kein blech.....zeige den Buschratten siebenstellig....and welcome. :thumbup: :thumbup: :thumbup:


    cu DL


    dict.leo.org bitte. Ich verstehe kein Wort.



    [tube]

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
    [/tube]

    Ich denke gerade als Hamsterrad-Vize-Weltmeister wird diesem Skandal viel zu wenig Beachtung geschenkt. Mag gut sein, sich über EURO, Dollar & Co Gedanken zu machen, die eigentliche Mega-Schweinerei ist aber die unendliche Geschichte der Wohlstandsumverteilung von


    a) have-not to have-all (aka Bürger = Staat zu Banken)
    b) von erfolgreichen fleissigen Nationen zu "faulen" Misswirtschaften


    Mit etwas Distanz ist der darin inhärente Sozialismus nicht von der Hand zu weisen. Die Folgen sind historisch belegt: Armut für alle, Staatsterror, Verlust der Freiheit und letztendlich Staatsbankrott. Letzteren kann man flehent herbeisehnen. Je schneller der EURO und dieses EU-Bürokratiemonster untergeht, desto eher besteht die Chance auf eine Korrektur und dem Neustart. Insofern kann ich mich an jeder neuen Hiobsbotschaft nunmehr erfreuen, da die Zeit definitiv gegen diese EUdssr arbeitet. Sie wird untergehen, und das ist auch gut so.


    [Blockierte Grafik: http://www.pi-news.net/wp/uploads/2009/03/europalissabontopolanekpragsturz.jpg]


    Fortan beschäftige ich mich nur noch mit dem Survival-Kit, mit dem ich und andere möglichst gut durch die anstehenden turbulenten Zeiten kommen. EM's, Devisen, Aktien, Land, Immos aber auch diverse Pässe/Greencards stehen da im Vordergrund. Leider kosten insbesondere die subjektiven Exitstrategien (Aufenthaltsgenehmigungen) enorm viel Zeit und Geld... Bis dato sehe ich sogar keine Chancen diesbezüglich in Australien... die lassen einfach niemanden rein, ganz im Gegensatz zur EU. Hier ist jeder Assi willkommen.


    Was sind also ganz individuelle Lösungen:


    - EUROs loswerden: Immos, EM, Aktien, CHF, Rohstoff-Zertifikate, Traumurlaub, Platin-Ring für die Frau... nur weg mit EURO FIAT-Ersparnissen! Realzins gibts auf absehbare Zeit sowieso NIE mehr!
    - Anti-EURO Parteien wählen und Anti-EURO-Bestrebungen unterstützen
    - keine Steuern zahlen (Auswandern, Hartzen, Zumwinkeln)


    Das wären die ultimativen Lösungsansätze. Realisieren lassen sich immer nur Kompromisse d.h. Derivate davon. Aber immerhin.

    Das stimmt leider alles nur in der Theorie. Die praktische Lösung (der Politik) werden die EU-Bonds sein. Weder der EURO noch die PIGs sind in Gefahr - lediglich die Demokratie, Souveränität, der Rechtsstaat und die Auffassung vom Staat generell. Die Transferunion (die kommen wird) sollte dem letzten Idioten klarmachen, dass wir (alle) bis dato in der Matrix der Volksherrschaft gelebt haben. Es gab nie eine Demokratie (in Deutschland), und es wird sie auch niemals geben. Anders gesagt: Ökonomisch ist der EURO eine Missgeburt, die nicht lebensfähig ist. Die lebenserhaltenden Maßnahmen allerdings heissen Politik. Der EURO ist ein politisches Konstrukt, und genau deswegen wird er um's Verrecken Willen Fortbestehen. Gemäss dem Motto: Wollt ihr den totalen EURO?

    Da es zur Zeit tolle Bücher mit den Titeln zu kaufen gibt:


    - "Die Inflation kommt"
    - "Die Deflation kommt"


    stelle ich hiermit mal die für jeden EU-Bürger entscheidendere Aussage zur Diskussion:


    Die Transferunion kommt!


    Was heisst das?


    1. EU-Bonds werden emmitiert
    2. EU-Defizitsünder werden bestraft (Sanktionen im Bezug auf (Stimm-)Recht, Staats/Hoheits-Recht) = EUdssR Einheitsstaat
    3. Überschussländer (Hamsterrad-Goldmedalienträger = Deutsche) zahlen mehr Zinsen auf Anleihen
    4. Die Zinslast der BRD steigt
    5. Die Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen hierzulande nehmen zu
    6. Defizitsünder werden belohnt, Überschüssler bestraft (Anti-Marktwirtschaft)
    7. Wettbewerbs-/Wohlstandsverlust für Überschussländer
    8. Wohlstandsabgleich (für BRD auf tieferen Niveau)
    9. Schulden-Default und Bond-Crash auf unbestimmte Zeit verschoben (Fallhöhe vergrössert)


    Ziemlich hoher Preis für die Wiedervereinigung. Aber jetzt haben wie den Euro, den keiner wollte, und die Probleme verschwinden auch nicht durch plakativ-Massnahmen (Rettungs-Schirme). Die Transferunion (Länderausgleich BRD auf EU Ebene) wird kommen. Auch wenn sich Fr. Ferkel noch dagegen wehrt, es ist zu spät. Der Deal mit dem Teufel (Kohl - Euro - FR - GB) fordert seinen Tribut.


    Bisher war ich ultra liberal/konservativ. Ab sofort bekenne ich mich zur absoluten Linken! Lieber lebe ich und mein Volk auf Kosten der Anderen, als umgekehrt für deren Missmanagement und Korruptheit zu Malochen. Getreu dem Motto: Rettungsmilliarden 2015 von Irland, Greece und Portugal für Deutschland, damit ICH mit 60 in Rente gehen kann...


    Ich bin dafür


    1. Die Sozialausgaben drastisch zu erhöhen (Hartz4, Subventionen)
    2. Steuern auf ein Minimum zu senken (ideal: 0%)
    3. Staatshaushalt aus dem Ruder laufen zu lassen (Schulden = Scheissegal = Probleme der anderen EU Länder)
    4. Das Leben in vollsten Zügen zu geniessen


    Anders gesagt: Je schneller die BRD pleite geht, desto besser. Ansonsten zahlen wir noch Tausende von Jahren für verlorene Kriege (Tilgung 1. Weltkrieg 03.10.2010). Ja, der EURO ist Versailles ohne Krieg. Die Frage ist jetzt nur ob (wir) Deutsche so doof sind und den Rufen des Rattenfängers folgen [sTRICHEreT), oder folgerichtig alles tun um das EURO-Experiement gegen die Wand fahren.


    [Blockierte Grafik: http://www.pfohlmann.de/image/galerie/1011241EuroSelbstRettung.jpg]

    Der EURO ist Schrott. Er war immer Schrott, und wird es auch in Zukunft bleiben. Je schwerzhafter die Verluste desto eher werden die Lohnsklaven anfangen zu revoltieren. Bis dahin bleibt alles beim alten: Die Bank gewinnt immer.


    Also gibts Wahrheit weder regierungsseitig, noch oppositionell, noch außerparlamentarisch oppositionell. Was sollen wir dann machen, wo Gandhi und Mutter Theresa auch nicht mehr unter uns weilen? Ins Kloster gehen, im Katechismusl lesen, den Zeugen beitreten, Regenwaldkommunist werden, ein gemeinnütziges Bordell betreiben?


    Gehirn einschalten und selber Denken, anstatt diesen vermeintlichen Experten, Propheten und Heilbringerns an ihren Lippen zu hängen! Ich kann meinem Vorredner nur beipflichten die Dinge mehr aus der Distanz kritisch zu sehen. Das was für den Mainstream gilt, sollte erst recht für den Gegenpart zählen. Nicht wenige nehme alles für bare Münze, was in diversen Blogs geschrieben oder von Experten tagtäglich verzapft wird. Die alternativen Medien sind m. M. nach genauso verlogen wie der Mainstream.

    Bei 16 sind die Chancen auf "fallen" deutlich besser. Spannender die Frage: Was fällt: Gold stark & Öl moderat, oder nur Gold? Defakto hat Öl einen höheren intrinsichen Wert als das nutzlose Gold. Daher habe ich und werde ich i.b. bei einem Rücksetzer verstärkt in Öl investieren. Auch wenn ich den Peak Oil nur für wahrscheinlich, nicht aber als erwiesen erarchte [Boehringer].

    Gewisse Internetseite betrachte ich mit äußerster Vorsicht.


    Eichelburgs Dauercrash hat mich abstumpfen lassen.


    Eichelburg ist auch nur ein Fisch im Ozean der FIAT-Angler. Egal wie sehr sich Eichelburg auch mit Edelmetallen schmückt, dem geht's letztlich auch nur im sein eigenes Portemonnaie. Genau wie mmnews, den dämlichen infokriegern, uva.
    Anzunehmen, es gäbe eine interessenlose Opposition der Wahrheit, ist wie an den Weihnachtsmann zu glauben. So schön und einfach diese Vorstellung ist, so naiv ist sie zugleich.

    Deutschland wird nicht austreten. Politischer Gesichtsverlust und Vertragsbruch: Der EURO war der Preis für Frankreichs Zustimmung zur Wiedervereinigung (geheimes Zusatzprotokoll).


    Deshalb ist das einzig sinnvolle was wir tun können der amerikanische Weg: Noch höher Verschulden, den Euro noch mehr inflationieren. Gut für die Exporte, gut für die Staatsschulden, gut für die PIGS. Dumm nur für den dt. Sparer: Aber Dummheit muss eben bestraft werden. Immerhin sind die Spareinlagen (nominal!) sicher, auch dafür steht die Bundesregierung gerade...


    [Blockierte Grafik: http://www.n24.de/media/_fotos/4sport/2008_3/oktober_4/081005_3/merkel_gr1.jpg]
    Können diese Augen lügen?


    Viel Spass noch!

    ebenfalls Gold wert: habe mir gerade einen Petroleumofen gekauft: Zibro, bullert wie ein Kanonenofen, sehr sparsam, habe ihn für 135 euro + märchensteuer bekommen.
    der lohnt sich auch im nicht-katastrophenfall;
    wir hatten im letzten winter 5 mal Stromausfall, dabei fällt dann netterweise auch die Gasheizung aus.
    Gas wollte ich nicht, weil man das nicht so gut lagern kann, Petroleum gibt es in 20 l kANISTERN.
    weil der Ofen so schöne Wärme macht, benutzen wir ihn inzwischen zum dazu-heizen.


    Wo hast Du den gekauft? Ich hätte Interesse...


    Der Käse ist wohl deine Argumentation hier, sorry.


    Vorallem die Begründung Deiner Aussage ist summa cum laude.
    Edit:Ach, hast's wohl selber gemerk und schnell den Edit Button gedrückt...


    @Doc
    Die Frage für einen Normalo wie "uns" bleibt doch, ob wir vom Gehalt noch Gold kaufen können. Wenn das Gramm bei 1000000 EURO liegt dann dürfte offensichtlich sein, dass bei einem Lohn von 2500 Netto kein Käufer mehr zuschlagen wird. Fazit: Goldpreis und Inflation würden Hand in Hand gehen, d.h. Goldpreis steigt, Gehalt steigt. So wie ich die Löhne der letzten Jahre überschaue, kann ich beim besten Willen nicht erkennen, woher der Zuwachs an Kaufkraft kommen sollte. Die Löhne wachsen doch nur minimal. Gold alleine dieses Jahr im zweistelligen-Prozentberech...


    Damit ich für meine Unze 10000EUR bekomme, muss ich jemanden finden der dieses Geld hat und bezahlen kann. Das vergessen viele ;)



    /IGNORE Silberfinger
    Sorry aber beleidigen kannst Du andere.

    @ Thodie


    Schöne Graphik. Wenn die Zahlen stimmen, ist Gold entgegen anderer Behauptungen sogenannter Experten (eigentlich EM-Fetischisten) nicht mehr billig und schon längst nicht mehr unterbewertet. Fast immer wird die Geldmenge durch die Kilos geteilt und damit argumentiert, Gold sei im Vergleich zu Geld unterbewertet. Vollkommener Käse!


    Es geht nicht nur um den Wert, sondern um die Bewertung. Das sind 2 paar Schuhe. Wenn ich nach 2 Tagen Umherirren in der Sahara jemanden treffe, der mir 10L Wasser für meine 10 Unzen gibt, was werde ich wohl tun? Ich höre die Antworten: Der Goldbug wird 2 Tage später tot mit den 10 Unzen fernab des Treffpunktes eingesargt. Wohl wahr, aber alle anderen erkennen den Unterschied zwischen einem Ratio und dem Wert dem man einer Sache zuspricht.

    Die Bailouts in die PIIGS-Staaten lösen in derzeitiger Form jedoch kein einziges Überschuldungsproblem sondern verschlimmern es in wenigen Jahren nur noch, heute stehen uns da vielleicht 500 bis 700 MRD aus, bei den steigenden Staatsanleihenzinsen der PIIGS bis 2015 vermutlich schon die doppelte Summe wenn es so weitergeht wie bisher. Auslagern wie bei den Banken in "BAD-StATES" geht wohl kaum, anders als Schrottanleihen in den Banken kann man die Schrottstaaten kaum wegbilanzieren und verstecken.
    Ja, denke schon, ein Ausweg aus rein deutscher Sichtweise wäre durchaus sogar der Austritt aus dem Euro zur Sicherung der nationalen Interessen. Doch ich vermute, diese Option wird in unseren Regierungskreisen erst dann ernsthaft ins Gespräch kommen, wenn das Kind schon längst im Brunnen, in den es fiel, ertrunken ist.


    Stimmt, und wenn man jetzt noch weiter herauszoomt sieht das Gesamtbild doch so aus:


    1. Die enormen Schuldgeldmengen müssen weg, folglich Kredite platzen und Insolvenzen vernichten die zu hohen Geldvermögen
    2. Daraus logische Folgen: Deflation, Bankenpleiten, Rezession, Depression, Arbeitslosigkeit usw.
    3. Dank Lobby und "Too big to fail"-Mentalität haben es die Gläubiger (Banken, Staaten) geschafft, die Überschreibung der Kredite auf die Bilanzen der Staaten zur alternativlosen Praxis zu ernennen
    4. Die Kredite (und das Schuldgeld) sind nicht verschwunden, sondern zur Passiva-Seite der Staaten umgezogen
    5. Die Zinsen und Renditen sowie die Verluste durch den Ausfall der (Schrott-) Papiere trägt in Zukunft der Steuerzahler
    6. Die Banken sind befreit und werden dank 0% Zins regelrecht zum Weiterzocken genötigt. Wenns (wieder) schief geht, "Rücke vor auf Feld 1".
    7. Der Staat ist der letzte grosse Gläubiger. Wenn wir annehmen, Kredit kann aufgrund unseres Geldsystems niemals zurückbezahlt werden, ist der nächste Termin für die überfällige Bereinigung des Systems (Kredit-/Defla-Crash) demnach der Staatsbankrott.
    8. Wie bei den Banken, ist der politisch nicht gewollt. Wie bei den Banken wird jetzt (Island, Griechenland) der nächst-grössere Gläubiger gesucht, auf den die Schulden überschrieben werden können. Nur was ist noch grösser als der Staat? Richtig, eine Staatengemeinschaft!
    9. Staatsschulden werden auf Staatengemeinschaften überschrieben. Und genau das wird mit der Haftungsunion zementiert. Das ist die ultimative, letzte grosse Abwendung des unausweichlichen deflationären Credit-Crunchs, der im Zinseszins-System immer irgendwann kommen muss.


    Bisher ist es wieder und wieder gelungen, die Kredite durch Überschreibungen auf andere (Bad Banks) künstlich am Leben zu erhalten. Viele hatten die Haftungsunion nicht auf dem Radar, weshalb die EM-Traumkurse sich erst viel später zeigen dürften als bisher angenommen. So schnell werden wir den EURO nicht los. Nicht mit diesem Politiker-Lobbyisten-Bankenkartell, was alles tun wird um die Musik spielen zu lassen, bis die Titanic in der Tiefe verschwunden ist.


    Alles was der EURO sichert ist der LANGE Weg in den Untergang, und kurz- mittelfristig das Überleben vieler Banken und deren Profiteure. Denn die wären am Ar..h wenn die ganzen Kredite sich in Luft auflösen (wie nach Lehman). Nicht der Bürger oder der Staat...


    Mehr noch: Wenn alle Spekulaten und Banken Pleite gehen, die Derivate-Luftnummer sich in selbiges auflöst, dann glaube ich wäre es ohne Probleme möglich nach einigen Tagen oder Wochen der Wirren Ordnung und Alltag einkehren zu lassen. Spareinlagen wären gesichert. Niemand würde etwas verlieren ausser all die Spekulaten und Fonds, denen Rendite vor Nachhaltigkeit geht. Gelöst wird ein Problem nicht, indem man es vergrössert und in die Zukunft verschiebt. Genau das aber scheint zu passieren...


    Die verkniffensten und unglücklichsten Gesichter trifft man in diesem unseren Land.


    Für mich wäre ein tschechisches Wohlstandsniveau voll ok, wenn dafür alles etwas relaxter zuginge


    Ich war so ca. 6x dort. Das erste Mal zu Zeiten des eisernen Vorhangs. Ob jmd das Wohlstandsniveau als OK empfindet ist jedem selbst überlassen. Rein objektiv liegt es aber deutlich unter dem der BRD - noch! Die Transferunion wird schliesslich dasselbe bewirken wie der Solidaritätszuschlag: Der reiche Teil (BRD) wirtschaftet ab (verfällt), der arme Teil (damals: DDR, aktuell: Griechenland, Portugal) wertet auf. Man trifft sich dann in der Mitte. Gleich- Ein-heit für alle im Zentralstaat. Sogesehen in sich logisch und stimmig.