Beiträge von ziemer

    Was ich extrem spannend finde: Ende Oktober, vor wenigen Tagen also, hat selbst unser ewiger "Übermorgen ist der Crash"-Prophet Dr. Berninger umgeschwenkt.
    ...


    Ich weis nicht, ob es diesmal kracht, aber die Zutaten sind auf jeden Fall angerichtet.


    Bloggt jberni auf einer anderen Seite? In youtube kommt ja kaum noch was von ihm.


    Ich glaube weniger und weniger an irgendeinen Crash, aus der schlichten Erkenntnis heraus: Die Masse ist träge, unfähig oder unwillig die Realität zu erkennen und entsprechend zu handeln. Selbst wenn Trichet heute vor die Kameras tritt und sagt, der >EURO ist wertlos< - passieren wird rein gar nichts. Alle gehen am nächsten Tag wieder zur Arbeits und tun als ob nichts gewesen wäre. Die Politik kümmert sich schliesslich darum...


    Ja, das wird sie auch! Die Vermögensumverteilung vorallem zu Lasten der BRD wird kommen. Entweder zahlen wir eintrudelnde Rechnungen anderer Staaten so wie sie kommen, oder man richtet gleich das Lastschriftverfahren (EU-Bonds = Transferunion) ein. Ich bin mir mittlerweile zu 100% sicher, dass diese Transferunion kommen wird (Grund: die Alternativen wären politische Bankrotterklärung), bzw. genaugenommen haben wir sie schon. Damit steigen die Zinsen vorallem für deutsche Schulden, während die Zinsen für GR, P, E, IRL fallen. Die EU subventioniert (mal wieder) Unproduktivität und die Banken.


    Deswegen kann ich mich meinem Vorredner nur anschliessen: Sei schlau und mach blau! Statt burn-out und Herzinfakt lieber Hartz 4 und Siesta. Einfach mal nen Gang runterschalten. Kapitalismus ist Darwinismus. Der Fleissige, Klügere und Produktivere ist im Vorteil. Der Kapitalismus basiert auf Motivation und Gier, was zu Exzessen führt aber immerhin funktioniert. Diese EU aber, wie sie von Politikern gegen den Volkswillen eingerichtet und ausgebaut wird, entwickelt sich eindeutig in die andere Richtung. Die EU ist Sozialismus in Vollendung. Dieses Konstrukt hat mit der DDR bzw. UDSSR mehr gemeinsam als man denkt: Sie ist zentralistisch (Brüssel), undemokratisch (nicht legitimiert), einheitlich (EU-Gesetze), mega-bürokratisch (lesst mal die EU-Verfassung), hochgradig ineffizient (wenn Berlin schon Steuern verschwendet, wieviel grösser dann die Verschwendung Brüssels), ungerecht (siehe aktuelle Diskussion).

    Was für ein Gelaber! Wenn ich mir die Antworten [aufs Thema bezogen] so durchlese, dann haben entweder 80% noch nicht begriffen, worum es geht, oder betäuben sich mit verdammt guten Drogen. Ich bin mir sicher, wenn die Transferunion kommt, dann bedeutet dies defakto(!!!!!) das Ende der BRD und des Wohlstandes wie wir ihn bisher kannten. Tschüss Vize-Exportweltmeister, Bye bye Trade-Surplus, ... BRD 2020 = Crap Republic (Tschechien) von 1990.


    Wiegesagt der Überschuss (Deine Überstunden & Höherqualifizierung) dient zum Ausgleich der Fehlstunden (Faulheit, Unproduktivität) des Restes der Union (yasu!), von den neuen Zusatzgebühren für ausufernde EU-Bürokratie [kommenden EU-Steuern] mal abgesehen. Offensichtlich ist der Schmerz noch nicht gross genug, um die Schafe aus der Apathie zu locken. Dann möge das deutsch Schaf auch geschlachtet werden. Dummheit muss und wird bestraft.

    Komisch, jetzt ist der Artikel verschwunden... gelöscht, zensiert? Wundern würde es mich nicht. Der totale Euro kommt (Boehringer), das deutsche Schaf schuftet und zahlt mal wieder, keine Gegenwehr, alles beim Alten würd ich mal sagen :D Also Schnautze halten und Weiterschuften :thumbup:


    Die Franzosen müssen doch auch bis 62 arbeiten... Soll mal keiner sagen das Ganze wäre unfair *g*
    Die spanische Siesta sowie griechische Bilanzierungskunst als Kulturerbe sind den deutschen Aderlass fraglos wert, n'est pas? ;)


    Schöne neue EU-Welt. Dank Brüsseldiktatur wird zwar nicht "unser" Drittes, dafür aber das umso grössere 4. Reich endlich Realität!!
    Juhhu! Und ganz ohne Panzer. Lobby - Nichts ist unmöglich.


    Kotzbeutel gefällig?

    Tja man kann es sich raussuchen. Faites vos jeux. Rien ne va plus.


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    [Blockierte Grafik: http://www.frankfurt-main-finance.de/de/img/FMF/Finanzplatz/buecher/risse-inflation-200.jpg]


    Long oder short. Bulle oder Bär. Grün oder Rot. Call oder Put. Immer dasselbe. Die ganze Diskussion hier führt in meinen Augen zu nichts. Ich denke keiner der "Experten" hier noch sonstwo weiss was kommen wird. Deswegen sollten wir uns in dem Fred mehr darauf konzentrieren, wie eine allumfassende Strategie aussehen könnte, bei dem man in jedem möglichen Fall der Fälle idealerweise profitiert, zumindest aber den Status Quo erhält.


    M3 und Staatsverschuldung hat sich in der Zeit mehr als VERDOPPELT
    Indirekt deutet es auf eine Entwertung von über 50% hin - oder 7% p.a.


    Also nix Deflation? 50% Minus heisst auch es müssten erstmal 100% Plus (Deflation) generiert werden um wieder auf Null herauszukommen? Wenn das so ist droht uns wohl die nächsten paar Jahre keine Deflation :thumbup:


    Ausserdem finde ich es ein Armutszeugnis, wenn mm news und info krieger auf GS mehr und mehr als seriöse Quellen angeführt werden. Ich könnte eine Din A4-Seite mit Unwahrheiten, Falschprognosen und Märchentopics auflisten, mit denen diese Quellen zu mehr als 100% falsch lagen bzw. nichts als Verschwöhrungsdünnschiss verbreiten. Sich auf eine Ebene mit diesen Scharlatanen zu begeben ist schlichtweg fahrlässig und diskreditiert alles worum es bei der EM Anlage gilt.

    Ich teile die Ansicht von G&B in Teilen. Davon inspiriert, habe ich mich tiefer mit Deflationsaspekten beschäftigt und in Folge 60% meines EMs veräussert. In so unsicheren Zeiten (Double Dip, Zins-Erhöhung in China, Aktiencrash, Bond-Crash, Transferunion, Gläubigerhaftung bei Bonds, Comex-Manipulation etc) kann ich nur raten, im grösstmöglichem Stil zu diversivizieren. Dazu gehören m. M. nach 30% EM (Platin, Palladium, Gold und wer mag auch Silber), ein paar CHF (so 3%), USD (2%), ein paar Zertifikate auf Öl (so 1-2%), und den Rest zu 50% Tagesgeld und 50% bar zuhause (max. 50EUR Scheine). Ja richtig: Cash ist King. Zumindest im Moment. Damit sichere ich mir die nötige Liquiditität im Fall der Fälle, und kann antizyklisch zuschlagen.


    Ich hab gut die Hälfte meines EMs verkauft und auch alle Aktien abgestossen. Mir ist das Ganze im Moment zu heiss und undurchsichtig. Wer übrigens wie ich grössere Summen an Bargeld in braunen Scheinen abholen will, sollte die Bank 1-2 Tage vorher informieren und einen grossen Rucksack mitnehmen :thumbup:


    wir hier sind gar nix.....und selbst wenn jede Friseuse sich ein Krüger/Jahr leistet wird dies nicht ausschlaggebend sein um zu einer Balse führen :D


    Der Goldanteil in der kontinentalen Erdkruste beträgt 0,004 ppm[8] Die jährliche Förderung beträgt heute rund 2600 Tonnen, etwa hundertmal mehr als im 19. Jahrhundert. Aktuell wird in zwei Jahren mehr Gold gefördert, als in den tausend Jahren des Mittelalters zusammen dokumentiert ist. [wiki]


    Na das nenne ich mal eine Goldmengenausweitung... QE mal anders.
    Angeblich besitzt jeder Bundesbürger um die 100g Gold (privat) Das ist zusammen mehr Gold als die Bundesbank besitzt. Also wie war das doch gleich mit der Frisöse ? ;)

    Im Gegensatz zu .DOT COM oder dem Immo-Markt braucht es im dünnen kleinen Goldmarkt nicht viele Akteure und Geldbeträge, um blasenartige Anstiege beim Gold entstehen zu lassen. Damit die Immo-Preise um 20-50% in einem Jahrzehnt steigen konnten, mussten schon Millionen Amerikaner hohe Kredite einsetzen. Ebenso war das Geldvolumen bei der .DOT COM Blase in Aktien riesig. Deswegen würde ich wiedersprechen: Es bedarf nicht der Frisöse, die sich mit Unzen eindeckt, damit wir eine Blase im Gold haben. Bei dem geringen Volumen von Gold stimmt das Gegenteil: Wenn nicht mehr nur Fonds sondern auch Normalbürger wie Du und ich auf Edelmetallmessen rekordverdächtig Gold kaufen, kann die Blase schon da sein.


    Wer kaufen denn noch zu Unzenpreisen von > 1050 Gold? Mal Hand hoch... Und wieviele kaufen nicht mehr?

    @ hammwolln
    Bisschen Pfefferspray wäre auch von Vorteil, um sich den Pöbel vom Hals zu halten, der dann in Massen bei Dir gierig vor der Türe stehen würde.
    Ich denke so eine Strategie von "Vorbereitung" auf einen Tag X kann nie schaden. Möge der Tag X nie kommen ... aber wenn dann wird es mehr nützen als es im umgekehrten Fall schadet.


    Ich würde die Liste mal ergänzen um
    - Pfefferspray, Waffen
    - zusätzliche Aufenhaltsgenehmigungen (auch Green Card) um im Notfall weg zu kommen
    - Grundvorrat an Chemikalien (die übrigens früher noch leicht zu bekommen waren... heute sieht's schon anders aus ... böser Terror XD )
    - Kerzen, Solarzellen (Energie)
    - ein paar Devisen
    - Wer einen Super-Gau befürchtet: Geigerzähler

    Die notwendige Bedingung für eine (Hyper)Inflation sist die aufgeblähte Geldmenge ohne Gegenwert. Die haben in den USA. Viel entscheidender ist aber die hinreichende Bedingung für die Inflation, die Umlaufgeschwindigkeit. Und die es eben nicht gegeben. Die Banken/Firmen horten das Geld, der US-Bürger bekommt keinen Kredit mehr und will auch keine 7. Kreditkarte mehr haben. Die zittern um Arbeitsplatz, ihre Häuser und versuchen verzweifelt ihre Schulden abzutragen. Es wird sogar gespart! D.h. in den USA würde ich die Hyperinflation ausschliessen. Woher soll der US-Bürger das Geld bekommen, um 30$ für ein Brot zu zahlen? Lohnerhöhung? Bei kaputter Wirtschaft und sovielen Arbeitslosen... ? Wohl eher nicht.


    Das Thema Inflation kann also nur über die Geldschwemme der Dollars rund um den Globus her interessant werden, wenn Geld auf der Jagd nach Rendite in Schwellenländer wandert. So, und jetzt streue ich erneut Salz in die Suppe, denn damit die Rechnung aufgeht und die Rohstoffblase (auch in Gold) weiter wachsen kann (siehe Lebensmittelpreise China + Inflation dort) müsste man annehmen, diese Länder würden sich mit dieser Situation einfach abfinden. Danach sieht es aber nicht aus: Beschränkungen in Zahlungsverkehr, Zinsanhebungen in den BRIICS usw. sprechen dagegen. Alleine schon Gerüchte heute (Fr.) wegen einer Mini-Zinsanhebung beim Yuan - Gold & Öl rauschen fast 3%ig in die Tiefe.


    gruenundblau
    Soeine Situation hat es schon HÄUFIG gegeben. Was es noch nie gegeben hat, ist das Ausmass!

    Ansonste, please, sprecht Deutsch mit mir. Keine Ahnung was mit Short Bonds und so gemeint ist.


    Regel Nr. 1: Investiere nur in Dinge die Du auch verstehst. Verlass Dich nicht auf den Berater.


    Lass' Dich von mehreren versch. Beratern aufklären, betreibe selber Recherche und entscheide dann am Schluss EIGENSTÄNDIG was für Dich eine sinnvolle Strategie ist. Streuen ist immer wichtig, nie alles auf ein Pferd setzen. Und eben auch wie gesagt nichts kaufen was Du nicht verstehst (i.b. Bankprodukte). Edelmetalle immer physisch(!) kaufen und zuhause halten, zyklisch zukaufen. 20% Cash auf TG Konto sind auch ein Muss, es sei denn Du kannst Dir sicher sein, die nä. 2 Jahre niemals gezwungen zu sein, Aktien, EM's etc. [wenn Du Pech hast: zu Tiefstpreisen] veräussern zu müssen, nur weil das Auto kaputt ist.


    Wenn Du die wenigen Dinge beachtest, hast Du schon den halben Weg geschafft. Manage Deine Finanzen unbedingt selbst!


    Finger weg von Beratern oder "Vermögensberatern" (MLP, DVAG) etc. !
    Das sind alles Provisionshuren, die nur verkaufen wollen für ihr Schneeballsystem. Wer sich mit den Drückern einlässt, bekommt garantiert ein Bombengeschäft - nur nicht für Dich.


    Finger weg von Staatsanleihen (Mutter aller Blasen) und Immobilien (ausser selbstgenutzten)
    [Warum? Überbewertet, Bevölkerungsentwicklung, Steuer- / Mietrisiken. Immos als Invest sind nur was für echte Profis].


    Aktien gehören auf alle Fälle ins Depot. Mind. 30%, hier vorallem internationale Grossunternehmen mit soliden Finanzen, einem stabilen Geschäftsmodell und bevorzugt Dividenden-starke Titel (Telekom, RWE, etc). Währungsrisiken beachten, wenn Du in den USA investieren willst. Der Dollar ist wohl alles andere als eine stabile Bewertungsgrundlage für nominal gestiegene Assets (Aktien).

    Jetzt wollte ich Koala, nach Lesen seiner Suchanzeige, kostenlos eine leere Am.Eagle Box anbieten, hätte sogar Versand bezahlt. aber:


    Der Benutzer »Koala« ignoriert Sie. Sie haben keinen Zugriff auf sein Benutzerprofil.


    Auch gut, brauch ich keinen Samariter spielen. :D



    Mach Dir nix draus. Der "Koala" hat irgendwelche persönlichen Probleme. Mich ignoriert der auch, nur weil ich nicht innerhalb von 2 Tagen auf seine PM geantwortet habe...
    Ich sag nur Dummheit stirbt nie aus.

    Numismatik eher short. Sammlerwerte dürften in Zukunft eher ein Luxus werden. Schlichtweg gehts um die Überlebensfähigkeit und daher gebe ich Dir recht: Immos unbedingt verkaufen. Aber nur zum Marktwert. >> Wer will schon an Mustafa zu festgelegten Margen (Staat, Mietpreisbindungs-Risiko) vermieten müssen<< Es versteht sich ebenso die Finger von Staatsanleichen zu lassen. Egal was die dämliche Schildkröte in der Werbung verspricht. Bonds sind das kommende 100%ige Verlustgeschäft.

    Also Konto in CH is Pflicht, für jeden. Mind. 10% liquide in sowohl EUR als auch CHF (ich hab das in einem Konto - NIEMALS überweisen!! Ausflug und Stadtbesichtigung mit kurzem Stopp an der Bank und Bargeld!!). Die vorhandenen Immos halten, vermieten oder zu Marktpreisen verkaufen (Mietnomaden, höhere Grundsteuern - mir doch egal). Überschüssige Papierversprechen würde ich zu 10% in EMs (physisch) halten, vorzugsweise 5% Silber, 5% Gold. 20% Cash im Giro (Tagesgeld = 1. Priorität = liquide sein um lauffende Forderungen bedienen zu können), den Rest in Aktien stecken. Hier gute solide deutsche Unternehmen preferieren. Auf keinen Fall US Unternehmen (S&P), da Steuer und Währungsrisiko unkalkulierbar. Wenn du ein bisschen "Gewinn" machen willst, steck von dem Rest 20% in Schwellenländeraktien. Hier vorzugsweise High-Tech, Gesundheits und Energieversorgungsbranche. Hochspekulativ: Telekommunikation in Asien, Brasilien und Indien. Alternativ 20% in Rohstoffe. Aber das ist nur etwas für spekulative Anleger. Gute dt. Aktien sind die Versorger, Chemie und Automobilindustrie.


    Wenn du richtig reich werden willst, shorte Bonds mit gehebelten Produkten ;) Auf lange Sicht geht die Wette zu 100% klar. Die Frage ist nur das Emittentenrisiko oder was Dir >de jure< (also per Erlass) einen Strich durch die Rechnung machen könnte (Bsp. Verbot von Leerverkäufen). Evlt. solltest Du auch einen grossen Teil des Geldes verprassen solange es noch einen Wert hat. Das letzte Hemd hat keine Taschen.