Vielleicht wäre es auch eine Überlegung wert, 1 Treffen in München und 1 Treffen in Frankfurt, da es doch fast 50 - 50 steht ![]()
Beiträge von The Merowinger
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Nr.205
Bakterien die Gold fressen??? [Blockierte Grafik: https://img.web.de/v/mail/html…eys/smileys/smileys66.gif]
Goldbugs, meinst Du die Silberlagerbestände oder den Silberbedarf?
Hier gibt es "geschätzte" Silberlagerbestände aus 2002...
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Unter dem Begriff "Briefkurs" (engl."ask"" oder ""asked price"") versteht man denjenigen Kurs, zu dem Wertpapiere, Devisen oder Edelmetalle angeboten werden (Verkaufskurs). Das Gegenteil ist der"Geldkurs"" (Bid)(Ankaufskurs)
MINI Future Zertifikate gibt es in einer Long und Short Variante. Die Funktionsweise ist genau spiegelverkehrt. Mit einem MINI Long setzt Du auf einen Anstieg des Basiswertes (Index, Aktie oder Rohstoff). Steigt der Basiswert um 10 Punkte, so steigt auch der MINI um 10 Punkte, eventuell unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses und der Währung. Mit einem MINI Short ist es umgekehrt. Du setzt auf einen Rückgang/Kursverfall des Basiswerts (Index, Aktie oder Rohstoff). Fällt z.B. der DAX® um 10 Punkte, so steigt der MINI Short um zehn Punkte (zehn Cent) unter Berücksichtigung der Geld-/Briefspanne.m.W.gab es auch mal auf der Seite der abn-amro Erklärungen zu den div.Begriffen, habe aber jetzt auch nichts mehr gefunden....
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Hallo Kackspack,
Zitat[*]Kann mir hier jemand WKNs nennen, mit denen ich nicht-physisches Silber kaufen kann?
Gehe mal davon aus, Du meinst Zertifikate mit denen Du direkt von einem steigenden/fallenden Silberpreis profitieren willst.
Schau u.a. mal hier nach:
http://www.abn-zertifikate.de/….asp?frmSuchstring=Silber
http://www.bw-bank.de/cms/SucheZitat[*]Gibt's das Silberspiel eigentlich noch in diesem Forum?
Klar, hat sich mittlerweile etabliert. Das aktuelle Silberspiel September gibt es hier, allerdings läuft die aktuelle Ausgabe. Aber im Oktober wird bestimmt wieder getippt.
Zitat[*]Die Unze Silber liegt derzeit bei 5,08€, wenn ich richtig gelesen habe; wieso kostet dann z.B. ein 1OZ-Libertad hier 8,35€? Als der Silberkurs bei über sechs oder sieben Euro lag, kostete die gleiche Münze höchstens ein paar Cent mehr. Sie lag auf jedenfall unter 9€. Müsste sie bei einem solch niedrigen Silberkurs im Preis nicht einen Tick niedriger liegen!?
Tja, das ist die üblich Händlerspanne. EK, Versand, Lagerung, event. Strafzölle auf Silbermünzen... Die Händler wollen auch noch etwas verdienen...Eine Silbermünze wirst Du (na gut fast) nie zum aktuellen Silberpreis erhalten.
Soweit ich weiß und mitbekommen habe, werden die Kurse bei Silverdiscount aber angepaßt. Den Spread hast Du aber überall.Gruß Mero
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Barrick sees gold hitting 1998 highs
The world's third-largest bullion producer, Barrick Gold Corp, expects gold prices to touch their highest levels since 1998 in coming months, due to declining supply and a poor outlook for the US economy, the chief financial officer said yesterday.The gold price would move into the "mid-$400s to high-$400s" an ounce range by the end of this year and hold there next year, Jamie Sokalsky said on the sidelines of an international gold conference.
"We are very bullish on the gold price," he said. "I am very optimistic that the price could rise to that level."
Gold rose as high as $424,60/oz this year, but has not traded above $450 since 1998. It was trading around $401,25/oz on Monday.
Newmont Mining Corp, the world's largest gold-miner, expects gold to trade between $380 and $450 or higher for the next 12 months, its president, Pierre Lassonde, said on Sunday.
Toronto-based Barrick plans to reduce further its hedge book, a series of forward contracts entered into to guarantee a minimum price for gold.
Many miners have scrapped or reduced their hedges because they also put a lid on the maximum price, preferring to take their chances on global bullion prices that have risen around 40% since 2002.
"We are going to use the volatility of the gold market to continue to reduce our hedge position. I think there's still a lot of dehedging to be done in the industry," Sokalsky said.
Barrick slashed its hedge book by 850 000 oz, to 13,9-million ounces, or 16% of its in-the-ground reserves, during the second quarter.
"We have year-end reserves of 86-million ounces of gold, which is among the highest in the world, and unhedged reserves of over 71-million ounces," he said.
Hedging has been blamed for restricting demand and weakening prices because gold purchasers have already bought unmined metal for future delivery. Dehedging, on the other hand, stimulates demand.
Last week, Australian miner Sons and Gwalia said it faced bankruptcy after discovering its mines did not have enough gold to cover its hedges.
Newmont's Lassonde said he expected companies would declare bankruptcy as liabilities in their hedge books continued to grow.
Sokalsky said in addition to a poor outlook for the US economy and the dollar, tighter supply also supported gold.
"Also (there's) a declining supply in the market place because there has been less exploration. Between mines supply and demand, there's a shortage in the neighbourhood of anywhere from 500 t to higher," he said.
"That supply has been met by some central bank selling but that differential between supply and demand should widen over time," he said. - Reuters.
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Greenspan: die Schwächephase für die US-Konjunktur ist vorüber

Die zuletzt dürftige US-Konjunktur war nach den Worten von US-Notenbankchef Alan Greenspan nur eine vorübergehende Schwächephase. Diese sei jetzt aber überwunden, und die Nachfrage ziehe wieder an.
"Die jüngsten Daten deuten darauf hin, dass das Wachstum insgesamt wieder Fahrt aufgenommen hat", sagte Greenspan vor dem Haushaltsausschuss des Repräsentantenhauses in Washington, lt. dem Spiegel.
Mit Blick auf die Rede des Fed-Chairman Alan Greenspan, antizipiere der Geldmarkt unverändert eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte im September, heißt es.
Der Notenbankchef sagte, die hohen Ölpreise hätten offenbar keine Auswirkungen auf die Inflation gehabt. "Trotz der bis Mitte August gestiegenen Ölpreise haben die Inflation und die Inflationsaussichten in den vergangenen Monaten abgenommen."
Damit signalisierte Greenspan erneut, dass die Leitzinsen in mäßigem Tempo weiter steigen dürften. Die Fed hat den US-Schlüsselzins in diesem Jahr bereits zwei Mal um jeweils 25 Basispunkte auf 1,5 % erhöht und weitere Anhebungen signalisiert. Mit ihrem Optimismus für die US-Konjunktur hat die Fed die Erwartungen an der Wall Street gesteigert, dass die Zinsen auch bei der Entscheidung am 21. September um 25 Basispunkte erhöht werden -
Zitat
Original von Thunderbirdy
Ich hab mir gerade mal den Spass gegönnt und ihm geschrieben, daß ich ihm die Daumen drücke, daß er einen "Dummen" findet, daß ich selber jedoch nicht mehr als €249,- dafür bezahlen würde.

Du auch?

Schon dreist...
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Aus der FTD vom 6.9.2004
Edelmetalle: Goldmarkt droht längere Verlustphase
Von Wolfgang Wrzesniok-RoßbachDen Investoren am Goldmarkt droht eine längere Durststrecke. Nachdem die Goldpreise bereits nach den US-Arbeitsmarktdaten am Freitag eingebrochen waren, erwarten Analysten weitere Kursverluste.
Gold in Dollar je Unze
Große Teile der Gewinne der jüngsten Vergangenheit standen mit Terminsicherungsgeschäften großer Minen in Verbindung. Diese Sonderkonjunktur, die sich unter anderem an einem stark gestiegenen Goldpreis auf Euro-Basis zeigte, ist aber nun vorbei.Auch die Charttechnik ist beim Gold kritisch. Der wichtige Unterstützungspunkt von 401 $ je Unze wurde am Freitag zwischenzeitlich unterschritten. Die nächste technische Unterstützung liegt danach bei 392,50 $ je Unze. Wie sehr Händler inzwischen weitere Verluste für wahrscheinlich halten, zeigt sich auch an der deutlich erhöhten Nachfrage nach Gold-Verkaufsoptionen. Derivate in Höhe von mehreren hunderttausend Unzen wurden alleine am Donnerstag gekauft.
Nachfragehoch durch Insolvenz
Zu Wochenbeginn hatte das Bild trotz des zu diesem Zeitpunkt bereits erstarkten Dollars noch deutlich positiver ausgesehen. Nachdem die australische Minengesellschaft Sons of Gwalia unter die Aufsicht eines Insolvenzverwalters gestellt wurde, spekulierte der Markt, dass zumindest ein Teil der von der Gesellschaft in der Vergangenheit eingegangenen Terminsicherungsgeschäfte zurückgekauft werden müsste. Die sich daraus entwickelnde Nachfrage brachte das Gold dann auf das Wochenhoch von 411 $ je Unze.
Für eine Überraschung sorgte eine Absichtserklärung des englischen Edelmetallverarbeiters Johnson Matthey, nach der die traditionsreiche Gold- und Silberscheideanstalt in Royston 2005 geschlossen werden solle. Die Entscheidung der Briten ist ohne Zweifel eine Folge des angesichts globaler Überkapazitäten wachsenden Wettbewerbs.
Dass der Goldmarkt inzwischen nicht mehr rund läuft, zeigte sich auch an einer Mitteilung des World Gold Council. Die Marketingorganisation der Minenindustrie will den Schmuckabsatz mit einer 10 Mio. $ teure Werbekampagne fördern. Dieser Schritt bedeutet eine Abkehr von der in den vergangenen Jahren schwerpunktmäßig beworbenen Rolle des Goldes als Investmentmetall und ist ein Eingeständnis, dass der erhoffte Absatz bei den privaten und institutionellen Anlegern deutlich hinter den Erwartungen zurück geblieben ist.
Silber folgt dem Goldpreis
Das Silber folgte in den vergangenen Tagen überwiegend dem Goldpreis. Mit 6,80 $ je Unze erreichte es dabei schon am Montag das Wochenhoch, verzeichnete danach aber nur leichte Einbußen. Das positive Bild wandelte sich am Freitag. Dem Gold folgend, fiel Silber auf nur noch 6,46 $ je Unze - ein Niveau, von dem es sich bis zum Börsenschluss in New York kaum absetzen konnte.
Beim Platin betrug die Handelsspanne in der vergangenen Woche rund 20 $. Den Tiefstkurs von 854 $ je Unze erreichte das Metall zunächst am Montag und dann wieder am Freitag. Der Höchstkurs wurde dann am Donnerstag im japanischen Markt verzeichnet. Rückkäufe von Minuspositionen durch Fonds, aber auch vereinzelte, industrielle Nachfrage hatten den Markt zwischenzeitlich gestützt.
Außerdem nahmen Befürchtungen zu, dass es in der südafrikanischen Minenindustrie zu einem neuerlichen Streik kommen könnte. In dieser Woche wird es nun vor allem darauf ankommen, ob das aktuelle, charttechnisch wichtige Niveau gehalten werden kann. Sollte es durchbrochen werden, könnte die Notierung auf bis zu 825 $ je Unze zurückfallen.
Wolfgang Wrzesniok-Roßbach ist Produktmanager Edelmetalle und Rohstoffe bei Dresdner Kleinwort Wasserstein in Frankfurt.
ZitatDie Entscheidung der Briten ist ohne Zweifel eine Folge des angesichts globaler Überkapazitäten wachsenden Wettbewerbs
Überkapazität

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Blödmann, (den Namen würde ich ändern
),
ich habe auch vor kurzem zu 1,46 nochmals nachgekauft.
Drooy ist eines der ältesten Goldminenunternehmen, die sollten nicht so schnell pleite gehen. Allerdings ausschließen kann man das imho nicht mehr.Weiß jemand etwas zu der geplanten Kapitalerhöhung? 300 Millionen neuer Aktien (?) (=Verdopplug der Aktienanzahl). Das wäre eine gigantische Verwässerung...
Risikoreich ist das Investment allemal....
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Arbeitslosenzahl leicht rückläufig – Ausbildungsmarkt bleibt angespannt
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat am Donnerstag die Arbeitslosenzahlen für den Monat August und einen Bericht zur Situation am Ausbildungsmarkt vorgelegt. Nach Angaben der BA war im Berichtsmonat gegenüber dem Vormonat Juli einen Rückgang von 13.400 auf 4,347 Mio Erwerbslose zu verzeichnen. Damit stieg die Zahl der Erwerbslosen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 30.900. Unter Berücksichtigung der zu Beginn des Jahres 2004 durchgeführten Änderung der Statistik stieg die Arbeitslosenzahl gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres um 110.200 Menschen. Die Arbeitslosenquote blieb damit unverändert bei 10,5 %.
Wie die BA weiter mitteilte, resultiert der Rückgang der Arbeitslosenzahl aus saisonalen Einflüssen, wobei die normalerweise im August einsetzende Belebung des Arbeitsmarktes dieses Jahr schwächer ausfiel als in den vergangenen Jahren.
In Westdeutschland ergab sich im Berichtsmonat gegenüber Juli 2004 ein Anstieg der Arbeitslosenzahl auf saisonbereinigter Basis um 18.000. Ohne die Berücksichtigung saisonaler Einflüsse erhöhte sich die Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat um 46.661 auf 2,76 Mio. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergab sich ein Anstieg der Arbeitslosenzahl um 40.644. Die Arbeitslosenquote lag in Westdeutschland unverändert bei 8,4 %.
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Palladium supplies seen up
17/08/2004 12:43 - (SA)Johannesburg - London-based metals group Johnson Matthey maintains its outlook that supplies of palladium are expected to rise substantially in 2004.
In its latest update, the group says that with inventories having been run down, the US auto industry is purchasing greater volumes of palladium this year than in 2003.A market for palladium jewellery, it adds, is emerging in China, providing a significant boost to global demand for the metal.
"Supplies of palladium are increasing from mining operations in South Africa and North America, Stillwater is selling metal from the stock it gained when a majority shareholding was sold to Norilsk Nickel, and the volume of palladium recovered from recycled autocatalysts continues to rise rapidly."
According to Johnson Matthey, the palladium market is fundamentally oversupplied but, to date, investors' net long positions have provided support for the price near to the bottom of the group's forecast range, namely $200 to $340.
"Palladium, therefore, remains vulnerable on the downside to a change in speculator sentiment," it says.
Edited by Mahap Msiza
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Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, ich werde 1oz Silber verlieren
[Blockierte Grafik: https://img.web.de/v/mail/html_mail/smileys/smileys/smileys22.gif]Wenn der Golpreis allerdings weiter steigt, ist das zu verschmerzen
[Blockierte Grafik: https://img.web.de/v/mail/html_mail/smileys/smileys/smileys100.gif]Wann ist Stichtag? 10.09.?
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ZitatAlles anzeigen
Original von Poki Beloki
Hallo,vor einigen Tagen hat hier jemand ein Silberzertifikat gepostet. Kann man das nochmal einstellen, ich finde es partout nicht mehr... Laufzeit war bis 2007, mehr weiß ich nicht.
Danke!!
![Freude :]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/pleased.gif)
Oder was gibts sonst für interessante Investments?
Poki,
meinst Du jenes:WKN: A0AADJ
Emittent: Baden Württembergische Bank
Laufzeit: 16.11.07?
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@springbock,
unglaublich. Die Beschreibung ist doch eindeutig. Ich muß mir doch bei den Summen den Artikel durchlesen 
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Ersetze "gläserner Anleger" durch "gläserner Bürger"...


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Rechne auch eher mit steigenden Preisen.
Die Lunar Serie ist sehr begehrt und viele Münzen sind schon in Sammlersafes verschwunden.Hier gibt es übrigens auch Lunars zu kaufen.
Habe vor einigen Wochen einen 1/4 oz Drachen gekauft. -
Hier gibt es einen Krügerrand aus Österreich

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Die Schweizer und das Gold (Aus W
geklaut...)Den Goldschatz sofort verteilen?
Diskussion im Bundesrat für Fall eines Ständerats-Neins
Falls auch die neue Vorlage zur Verteilung der überschüssigen Goldreserven der Nationalbank scheitert, stellen sich brisante rechtliche Fragen. Voraussichtlich wären dann nicht nur die Erträge, sondern das ganze 20 Milliarden Franken schwere Vermögen zu verteilen. Der Bundesrat hat darüber an der letzten Sitzung diskutiert.
wab. Bern, 23. AugustDurch das doppelte Volksnein vom September 2001 zur SVP-Goldinitiative und zum Gegenvorschlag mit einer Solidaritätsstiftung wurde die Frage, was mit den überschüssigen Goldreserven der Nationalbank geschehen soll, politisch offen gelassen. Regierung und Parlament tun sich seither schwer damit. Am letzten Mittwoch hat der Bundesrat eine neue Aussprache über das Thema geführt, wie Vizekanzler Achille Casanova auf Anfrage bestätigt. Publiziert hat er seine Überlegungen aber nicht; zuerst sollte die Wirtschaftskommission des Ständerats informiert werden, die mit entsprechenden Fragen die Diskussion ausgelöst hatte.
Ist-Zustand rechtlich nicht länger haltbar
Konkret war zu entscheiden, was geschehen soll, wenn auch die neue Goldvorlage scheitert, die der Bundesrat nach der Volksabstimmung eingebracht hatte. Diese Vorlage sieht vor, den verfassungsmässigen Schlüssel für die ordentlichen Nationalbankgewinne (zwei Drittel Kantone, ein Drittel Bund) anzuwenden, dabei aber nur den alljährlichen Vermögensertrag und nicht den Verkaufserlös der 1300 Tonnen Gold - rund 20 Milliarden Franken - zu verteilen. So soll, wie schon im Gegenvorschlag zur SVP-Initiative, die Substanz des Goldschatzes erhalten bleiben.Scheitert nun auch diese Vorlage, ist die Substanzerhaltung nicht mehr länger haltbar, wie rechtliche Abklärungen des Finanzdepartements ergaben. Dann wäre der verfassungsmässige Verteilschlüssel direkt auf das von Nationalbank und Bund als überschüssig bezeichnete Vermögen anzuwenden, also die Substanz zu verteilen. Die Kantone wären frei, was sie mit dem unverhofften Geldsegen von rund 14 Milliarden Franken tun würden. Der Bund müsste die ausserordentliche Einnahme (7 Milliarden) gemäss Finanzhaushaltsgesetz für den Schuldenabbau verwenden. Er hätte aber auch die Möglichkeit, für seinen Anteil per Gesetz (ohne Verfassungsänderung) eine andere Verwendung zu bestimmen. Beispielsweise könnte er - als indirekten Gegenvorschlag zur hängigen Initiative von Rentnerverbänden und SP, welche die ordentlichen Nationalbankgewinne zu einem grossen Teil der AHV zuleiten möchte - seinen Drittel in den AHV-Fonds einspeisen. Der Zwei-Drittel-Anspruch der Kantone würde dadurch nicht geschmälert.
Juristisch hätte sich die Frage, ob das ganze Vermögen nach dem verfassungsmässigen Schlüssel zu verteilen sei, eigentlich schon nach dem doppelten Volksnein von 2001 gestellt. Denn der Nationalbank fehlt die Rechtsgrundlage, um Vermögen zu verwalten, das sie erklärtermassen nicht mehr für die Geld- und Währungspolitik benötigt, und sie will diese Aufgabe auch gar nicht übernehmen. Damals hatte der Bundesrat aber entschieden, einen neuen Anlauf auf Verfassungsstufe zu nehmen, und im Sinne eines Vorgriffs auf die geplante Regelung wurden lediglich die Vermögenserträge zur Verteilung freigegeben. Bund und Kantone erhalten daher vorläufig bis zu 500 Millionen Franken pro Jahr aus dem Gold (das die Nationalbank im Übrigen schon grösstenteils verkauft und in andere, rentablere Anlagen umgewandelt hat). Diese Mittel kommen zur ordentlichen Gewinnausschüttung von jährlich 2,5 Milliarden hinzu. Die Übergangsregelung sollte aber nur so lange gelten, bis das Goldvermögen im Rahmen einer definitiven Lösung aus der Nationalbank herausgelöst und in einen eigenständigen Fonds transferiert wird.
Bundesrat verweigert Antwort
So klar die Ergebnisse der Abklärungen rechtlich sind, so heikel sind sie politisch. Der Nationalrat hatte sich im Juni mit deutlichem Mehr für eine andere Verteilung (zwei Drittel AHV, ein Drittel Kantone) entschieden. Dabei setzte sich eine Koalition aus SVP und SP/Grünen durch. Im Ständerat hat eine solche Verteilung jedoch keine Chance, weil sie die Ansprüche der Kantone halbieren würde. Die Wirtschaftskommission erwägt daher, dem Plenum Nichteintreten auf die Vorlage (wie auch auf den Gegenvorschlag zur genannten Volksinitiative) zu beantragen, wie Kommissionspräsident Eugen David (cvp., St. Gallen) erklärt. Dies wäre effizienter, als in ein langwieriges Differenzbereinigungsverfahren zu gehen, das am Ende (nach der Einigungskonferenz oder in der Schlussabstimmung) doch in ein definitives Nein eines Rates münden dürfte.Der Bundesrat hat sich nun nach einer Aussprache über die rechtlichen und politischen Aspekte «geweigert, zu den Fragen der Kommission etwas zu sagen», wie Vizekanzler Casanova erklärt. Die Regierung wolle sich nicht im jetzigen Zeitpunkt für einen Fall festlegen, der noch nicht eingetreten sei. Für Eugen David, der am Montag noch auf die schriftliche Stellungnahme wartete und erst mündlich informiert war, ist diese Haltung «höchst unbefriedigend». Sie dürfte indes die Tendenz in der Kommission nicht mehr ändern. Ein Kompromiss mit dem Nationalrat sei kaum vorstellbar, sagt David, so dass der Ständerat besser sofort mit einem Nichteintretensentscheid klarmache, dass das geltende Recht anzuwenden sei und die zwei Drittel für die Kantone nicht angetastet werden dürften. Die Kommission befasst sich am 31. August mit der Vorlage.
Substanzerhaltung - ein überholtes Tabu (24.08.04)Die Goldfrage lässt die Schweizer Politik nicht mehr los, seit sie 1997 in den Debatten über die Schatten des Zweiten Weltkrieges vom damaligen Nationalbank-Präsidenten Hans Meyer und von Bundespräsident Arnold Koller lanciert wurde. Die 20 Milliarden Franken, die der als überschüssig erklärte Goldschatz wert ist, blockieren aber zunehmend, statt die Gedanken zu beflügeln. Zwei Vorschläge (die SVP-Goldinitiative und den Gegenvorschlag mit der Solidaritätsstiftung) hat das Volk abgelehnt, und jetzt können sich National- und Ständerat voraussichtlich nicht auf einen Verwendungszweck einigen. Der Bundesrat wiederum tut sich in der neuen Zusammensetzung, mit dem Hauptverfechter der SVP-Initiative in den eigenen Reihen, schwerer denn je und sagt nicht einmal, wie er sich nach einem Scheitern seiner Vorlage im Parlament verhalten würde.
In dieser Situation ist es an der Zeit, von einigen durchaus diskutablen und wohlgemeinten Ideen (AHV, Bildung, Gesundheit und was der guten Zwecke mehr sind) Abschied zu nehmen und sich auf das geltende Recht zu besinnen. Verfassung und Gesetz teilen die Überschüsse der Nationalbank zu zwei Dritteln den Kantonen und zu einem Drittel dem Bund zu. Dies sind die demokratisch legitimierten und ebenso demokratisch kontrollierten Empfänger.
An der Zeit ist es aber auch, ein Tabu, das im Kampf gegen die SVP-Initiative und für die Solidaritätsstiftung entstanden ist, zu hinterfragen: die sogenannte Substanzerhaltung. Sie besagt, dass nur der Vermögensertrag, nicht aber der Goldschatz selbst verteilt werden soll. Verwaltet würde das Vermögen von einem neu zu schaffenden Fonds. Das tönt haushälterisch, und es war im Rahmen der Pläne für eine Solidaritätsstiftung auch sinnvoll. Die Stiftung sollte auf 30 Jahre befristet werden; danach sollte neu über die Mittelverwendung entschieden werden. Mit dem Scheitern dieses Projektes wurde aber auch die Begründung für eine separate Vermögensverwaltung hinfällig. Alle Vorschläge, die seither im Parlament gewälzt werden, postulieren für die Zeit nach den ersten 30 Jahren dieselbe Mittelverwendung wie zuvor. «Substanzerhaltung» bedeutet unter diesen Umständen eine unnötige Bürokratie: Statt gleich das Vermögen den rechtmässigen Empfängern zu überweisen und von diesen anlegen oder zur Rückzahlung von Schulden verwenden zu lassen, wird eine eigene Fondsverwaltung - beim fraglichen Betrag sicher kein Einpersonenbüro - dazwischengeschaltet.
Die direkte Verteilung hätte nicht nur administrative Vorteile. Die Aussicht auf regelmässige Mehreinnahmen verleitet nachgerade zu neuen dauerhaften Ausgaben; eine einmalige Sondereinnahme wird dagegen eher zum Schuldenabbau verwendet. Mit der Vermögensverteilung wäre zudem die Goldfrage definitiv vom Tisch und könnte nicht von Publizität suchenden Politikern stets wieder mit neuen Vorschlägen aufs Tapet gebracht werden.
Technisch wäre die Auszahlung des Vermögens noch genauer zu regeln und entweder auf mehrere Tranchen zu verteilen oder - mit gleichem Effekt - mittels Schuldverschreibungen abzuwickeln, die bei der Nationalbank zu unterschiedlichen Fälligkeitsterminen eingelöst werden könnten. Doch auch dafür genügt das Nationalbankgesetz als Grundlage, das eine über mehrere Jahre geglättete Gewinnausschüttung vorsieht. Die Notenbank verfährt bereits mit weiteren, nicht aus Gold stammenden Reserven in Höhe von 10 Milliarden Franken so: Bund und Kantone erhalten daraus seit 2003 jährlich eine zusätzliche Milliarde. Das ist weniger spektakulär, aber effizienter als der Aufbau einer Sonderkasse.
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Ich tippe auf 412,50 $