Beiträge von The Merowinger

    Neuregelung ab 2005
    Zeitung: Zahlreiche Behörden können Bankkonten einsehen


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    Behörden können ab 2005 offenbar Kontostände abfragen

    Immer mehr Behörden können einem Zeitungsbericht zufolge Einblick in die Konten der Deutschen nehmen. Ab 2005 stehe allen Stellen, die über Leistungen wie das Arbeitslosengeld II, Wohngeld oder Bafög zu entscheiden haben, ein automatisiertes Abfragesystem zur Verfügung, schreibt die "Stuttgarter Zeitung" unter Berufung auf einen Sprecher des Bundesamts für Finanzen.


    Ursprünglich sei das System 2003 aufgebaut worden, um die Finanzströme terroristischer Organisationen nachvollziehen zu können, berichtete das Blatt weiter. Ermittlungsbehörden könnten seitdem über die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht prüfen, wer in Deutschland ein Konto, ein Wertpapierdepot oder die Verfügungsberechtigung über eine Bankverbindung habe.


    Gelöschte Konten würden drei Jahre lang gespeichert bleiben. Im zweiten Schritt könnten die Ermittler von den Kreditinstituten nähere Informationen anfordern: Kontostand, Aktienbestände oder Geldbewegungen. Neben den Stellen, die gegen Terroristen und Mafiabanden vorgehen, sollten künftig auch andere Behörden zugreifen dürfen.

    Zitat

    Original von hpopth
    #toschi99200,


    es macht richtig Spaß hier die Gegeteiligen Meinungen zuverfolgen.Meine Meinung ist eben auch die,dass Silber ist das Gold des kleinen Mannes und er wird sich dort hinwenden wenn es an den Devisenmärkten zum krachen kommt.


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    v.13.08.04


    Das Gold des kleinen Mannes
    Von Horst Fugger


    Bei keinem anderen Metall gehen die Meinungen der Investoren so stark auseinander wie beim Silber. Die wenigen börsennotierten Silberminen, in die der Einstieg lohnt, sind extrem volatil.


    Silberpreis in Dollar


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    Es war fast wie zu Zeiten des Neuen Marktes, nur passierte das Ganze im Zeitraffer: Von Ende 2003 bis März 2004 stieg der Silberpreis um gut 60 Prozent, die wenigen börsennotierten Silberminen gewannen sogar noch erheblich mehr. Im April war der Spuk vorbei, und der Metallpreis fiel fast wieder auf das Ausgangsniveau zurück. Wohl dem, der früh genug verkauft hatte.


    Nach jahrelangem Tiefschlaf war der Silbermarkt wieder als das entdeckt worden, was er in den späten 70er und frühen 80er Jahren schon einmal war: eine Spielwiese für Spekulanten und eine böse Falle für all diejenigen, die auf Fundamentaldaten vertrauten.


    Widersprüchliche Interpretationen möglich


    Nun verhält es sich in diesem traditionell sehr engen Segment des Rohstoff- und des Aktienmarkts ohnehin so, dass die verfügbaren fundamentalen Daten durchaus widersprüchliche Interpretationen zulassen. So argumentieren die Pessimisten seit Jahren, der Rückgang der konventionellen Fotografie mit Rollfilmen werde den Silberverbrauch und damit auch die Nachfrage langfristig verringern. Doch dieses Argument zieht wohl nicht, denn in der traditionellen Fotografie liegt die Silber-Recyclingquote bei der Film- und Bildentwicklung bei etwa 90 Prozent. Zudem gibt es inzwischen Hinweise darauf, dass die Silbernachfrage aus der Fotoindustrie sogar steigen könnte, weil digitale Aufnahmen großformatig auf Papier gebannt werden. Und dieses Papier ist so silberhaltig wie eh und je.


    Wer sich für Silberinvestments interessiert, muss sich vor allem der Tatsache bewusst sein, dass es sich hierbei weniger um ein Edelmetall als um einen industriellen Rohstoff handelt. Dies ist vor allem deshalb wichtig, weil es nicht an Gurus und - sagen wir es offen: Scharlatanen mangelt, die Papiergeld grundsätzlich misstrauen und von der früher üblichen Golddeckung oder Silberdeckung nationaler Währungen träumen.
    Diese Zeiten sind vorbei, und es erscheint wesentlich vernünftiger, sich auf bestehende und mögliche industrielle Anwendungen des Rohstoffs Silber zu konzentrieren. Man darf dabei nicht vergessen, dass gut 70 Prozent der jährlichen weltweiten Silberproduktion nicht von ausgewiesenen Silberminen kommen, sondern als Nebenprodukt bei der Förderung von Gold und von Industriemetallen wie Kupfer, Nickel, Zink oder auch Blei anfallen.


    Ganz anders als zum Beispiel im Goldsektor ergibt sich daher die ein wenig kuriose Situation, dass für einige der größten Silberproduzenten der Welt - etwa die Rohstoffkonzerne Rio Tinto, Anglo American, BHP Billiton oder Noranda - der Silberpreis kaum eine Rolle spielt. Wer am Aktienmarkt auf steigende Silberpreise setzen möchte, muss daher mindestens eine Liga tiefer einsteigen und sich der Tatsache bewusst sein, dass die wenigen börsennotierten Silberminen, denen man Investmentqualität zubilligen kann, extrem volatil sind.


    Als klassische Silberminen gelten Hecla Mining und Coeur d’Alene aus den USA, die beide auch in Deutschland börsennotiert sind. Beide Unternehmen sind im "Silver Valley" des US-Bundesstaats Idaho eng benachbart und erwecken schon deswegen Vertrauen, weil es sie bereits seit über 100 Jahren gibt. Wer am Aktienmarkt auf Silber setzen will, ist daher mit diesen beiden Aktien gut bedient.

    Bankenverband sieht deutsches Wachstum bei 1,75%


    Nach Einschätzung des Deutschen Bankenverbandes wird die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr insgesamt um 1,75% zulegen. Dem aktuellen Konjunkturbericht für August ist zu entnehmen, dass der Verband die sowohl die weltweite wie auch die deutsche Dynamik durch die hohen Ölpreise und ein schwächeres Wachstum der US-Wirtschaft etwas gebremst sieht. In Deutschland hoffe man unabhängig davon auf eine Belebung der Binnenkonjunktur durch vermehrte Investitionen.

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    Gold Rises to 1-Month High; Rising Oil May Slow U.S. Economy


    Aug. 17 (Bloomberg) -- Gold prices in New York rose to the highest in a month on expectations that rising energy costs will slow the U.S. economy, dragging the dollar down.


    Gold futures for December delivery rose $1.50, or 0.4 percent, to $406.70 an ounce on the Comex division of the New York Mercantile Exchange, the highest close for a most-active contract since July 16.


    Crude oil on the Nymex climbed to $46.70 a barrel, near yesterday's record of $46.91, on concern that growing global demand is outpacing fuel-production capacity. Gold rose the most in four weeks on Aug. 6 after an unexpected slowdown in U.S. job growth sparked a plunge in the dollar against the euro.


    ``The U.S. economy thrives on cheap oil,'' said Patrick Sullivan, president of Great Lakes Trading Co., a commodity brokerage and consulting firm in Warsaw, Indiana. Gold traders expect rising energy costs will ``hurt the dollar at some point,'' he said.


    Federal Reserve policy makers said last week after boosting interest rates that ``a substantial rise in energy prices'' was restraining the economy.


    The metal also rose after the Labor Department said U.S. consumer prices unexpectedly fell in July, the first decline in eight months. Prior to the gains in the past two sessions, the precious metal fell 8.4 percent from a 15-year high after the Federal Reserve raised its benchmark lending rate twice, by a quarter point each time, to curb inflation.


    ``Gold popped up because people thought interest rates are going to be stable and not increase any more,'' said Dennis Eich, a trader at Chicago-based brokerage Peregrine Financial Group Inc

    Hallo Wahoo,


    ich halte ein Silberzertifikat der BW Bank Stuttgart um von einem event.Silberpreisanstieg zu profitieren (A0AADJ, Verfalltag 16.11.07).


    Von geschlossenen Immo Fonds halte ich auch nicht viel, da
    von vorneherein nur eine begrenzte Anzahl an Investoren zulässig sind. Ist genug Geld gesammelt worden, wird der Fonds geschlossen.Oftmals ist es nur eine einzige Immobilie was ein gewisses Risikopotenzial darstellt.
    Allerdings habe ich auch gehöhrt, dass sich hier gute Möglichkeiten bieten steuersparend hohe Renditen zu erwirtschaft...
    Ich lasse jedenfalls die Finger davon.


    Mich hat es heute morgen auch kalt erwischt 25% minus, puh :(
    Allerdings das die Zahlen nicht gut werden hätte doch vorher schon klar sein müssen durch die Randentwicklung.
    Bleibe aber investiert mal sehen wie sich der Kurs weiter entwickelt. Vielleicht nochmal nachkaufen bei weiter fallenden Kursen.

    Einbruch der US-Arbeitsmarktzahlen erschütterte die Märkte


    Die Zahl der Einstellungen durch US amerikanische Arbeitgeber ist laut einem am Freitag veröffentlichten Bericht der Regierung im Juli stark eingebrochen. Aus dem Bericht des Arbeitsministeriums ging hervor, dass im Verlauf des Monats 32.000 neue Arbeitsplätze hinzugekommen sind. Dies ist ein Rückgang gegenüber Juni, als laut den korrigierten Zahlen 78.000 Arbeitsplätze geschaffen wurden. Die Schätzungen für Juli hatten zwischen 125.000 und 240.000 gelegen. Der Bericht zeigte beispielsweise, dass im Finanzdienstleistungssektor im Juni 23.000 Arbeitsplätze weniger vorhanden waren.


    Als wahrscheinlicher Grund wurden die steigenden Hypothekenzinsen angeführt. Diese hätten die Refinanzierungsaktivitäten gebremst.


    Die weltweiten Märkte, die durch den erneuten Rekordhochstand der Ölpreise am Freitag ohnehin unter Druck standen, sackten nach Bekanntwerden der Nachricht ab. Der USD verlor gegenüber dem EUR und dem britischen GBP an Boden. Die US Aktienmarktindizes schlossen am Freitag auf dem neuen Jahrestiefstand. Asiatische Titel gaben am Montag auf Grund der Besorgnis, dass das Wirtschaftswachstum in den USA schwinden könnte, nach. Die europäischen Märkte starteten nach dem Wochenende auf niedrigerem Niveau, nachdem sie am Freitag eingebrochen waren.


    Auch die US-Zahlen zur Arbeitsplatzschaffung im Mai und Juni wurden um insgesamt 61.000 nach unten korrigiert. Im Juni blieben letztendlich 78.000 neu geschaffene Arbeitsplätze von zuvor 112.000 und im Mai 208.000 von zuvor 235.000.

    Silver Market Waiting For Funds To Return -


    August 04 2004 Australien Investment review



    Consumers worldwide are rapidly warming to digital photography and that is having its impact on silver demand, with around 20% of global usage of the metal still in traditional photography.
    The bad news doesn’t stop there, as digital x-rays are expected to take over from photographic x-rays sometime soon. Although the technology is still expensive, digital x-rays have many advantages over traditional x-rays, according to industry watchers.
    The digital x-ray is available immediately as it does not have to be developed, it can be sent over the internet for a quick second opinion and it can be stored and recalled more efficiently.


    Canadian headquartered metal traders ScotiaMocatta suggest that demand for silver may fall to weaker than expected levels during the northern hemisphere summer period, also pointing to the current weak demand from India where the end of the wedding season and the start of the monsoons have dampened retail buying.

    Also, it has now become apparent that speculative funds have deserted the silver market, with the latest data showing net long fund positions as having fallen to 25,448 contracts, down from April’s highs of 56,091 contracts.
    Enough for ScotiaMocatta to conclude that, under these circumstances, it is difficult to see silver prices regaining the high ground around US$7/oz to US$8/oz anytime soon.


    Silver often trades alongside gold as a safe haven alternative to the US dollar, but contrary to gold, silver can fall back on strong industrial demand, which is, despite gradual declining use in photography, still expected to climb over the coming years.


    The experts at ScotiaMocatta believe that, as an industrial metal, silver is set to benefit from a pick up in the electronics market and from greater jewellery demand as platinum jewellery becomes out priced and white gold, which uses silver, and silver jewellery gain market share.
    Over the past thirteen years there has been a supply deficit in silver, which has averaged some 80 Moz per year, or 10% of global demand.
    On balance, earlier this year the metal broker forecast that silver would trade in a range between US$5.00/oz and US$7.00/oz throughout calendar 2004 with prices averaging US$6.25/oz but with the risk biased to the upside.


    One of the factors that could cause a surprise to the upside is stronger than expected silver demand for monetary use. But for the silver price to regain its former strength, the funds will have to return first, the experts state.

    spieler,


    ich hatte mich anfang des Jahres auch mal nach den bekannten Palladiumbarren der Pamp Suisse (Fortuna Motiv) umgehöhrt.
    Der Preis bei den Händlern war sehr hoch wenn überhaupt vorrätig.
    Allerdings kostete Palladium vor ein paar Monaten noch 330$....
    Die Frage ist ja zu welchen Kursen die Händler die Barren eingekauft haben....
    Ich habe dann über ebay Barren ersteigert.
    Wobei die Barrenpreise nicht so sehr schwankten wie der eigentliche Palladiumpreis.
    Am 4.Mai. habe ich hier mal eine Auktion reingestellt. Die Unze ging für 330 Euro weg ;)
    Deshalb sind 345 für einen 50gr Barren IMHO doch noch akzeptabel.
    Bei dem relativ kleinen Markt.
    Mal sehen, welchen Preis eine aktuelle Auktion bringt (1oz/25Rubel).
    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAP…3393&item=3923397808&rd=1

    EU-Arbeitslosenquote verharrt auf Vormonatsniveau


    Das europäische Statistikamt Eurostat hat am Dienstag die saisonbereinigte Entwicklung der Arbeitsmarktlage für Juni 2004 bekannt gegeben. Demnach lag die Arbeitslosenquote in der Eurozone wie schon im Vormonat bei 9,0 %, nach 8,9 % im Vorjahresmonat. Auch die Arbeitslosenquote der gesamten Union (EU25) blieb mit 9,1 % auf dem Vormonatsniveau.


    Nach Ländern betrachtet wiesen Luxemburg und Österreich mit jeweils 4,2 % die niedrigste Arbeitslosenquote aus, wogegen Polen mit 18,9 % weiterhin die höchste Quote meldete. Im Vergleich hierzu belief sich die Arbeitslosenquote in den USA auf 5,6 % und in Japan auf 4,6 %.


    Eurostat schätzt, dass im Berichtsmonat in der Eurozone 12,7 Mio und in der EU25 insgesamt 19,4 Mio Menschen arbeitslos waren. Dabei handelt es sich um saisonbereinigte Zahlen gemäß den Kriterien der ILO.

    Ein Überblick zur gegenwärtigen Lage:


    - Anonyme Tafelgeschäfte und Schaltertransaktionen möglich nur bis
    Euro 15.000,00 innerhalb der EU, ansonsten seit 01.Juli 2003 nicht
    mehr
    - Diskrete Geldanlagen in deutscher Währung unmöglich
    - Immer Feststellung des wirtschaftlich Berechtigten am Vermögen
    - Bei Doppelbesteuerungsabkommen umfassender
    Informationsaustausch
    - Keine Diskretion bei Rechtshilfegesuchen
    - EG-Amtshilfe (Richtlinie und Amtshilfegesetz) wird extensiv angewandt
    - Der Tod eines Kontoinhabers wird gemeldet
    - Bankgeheimnis nicht gesetzlich geschützt
    - Keine Nummern- oder Pseudonymkonten
    - Keine anonymen Sparbücher
    - Keine Diskretion bei Anstalten, Trusts, Stiftungen oder
    Treuhandunternehmen
    - Notwendigkeit der Bekanntgabe des Gründers von Anstalten, Trusts,
    Stiftungen oder Treuhandunternehmen
    - Treuhandanlagen bzw. -kredite nicht möglich
    - Auf Verlangen Zolldeklarierung bei der Ein- und Ausfuhr ab Euro
    15.000,00


    Rechtslage ab 2005? (HANDELSBLATT, Donnerstag, 03. Juli 2003)



    "...sollte der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Steueramnestie tatsächlich umgesetzt werden, sind damit nicht nur Rückkehr-Anreize für Steuerflüchtlinge verbunden. Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) erweitert darin zugleich auch die Befugnisse der Finanzbehörden für die Zeit nach der Amnestie. Die Beamten sollen dann bereits beim leisesten Verdacht auf Unregelmäßigkeiten in der Steuererklärung Auskünfte bei den Banken einholen dürfen. "Wir wollen, dass die Amnestie ein einmaliges Ereignis bleibt", heißt es dazu aus dem Ministerium. Bislang unterliegen Auskunftsersuchen von Finanzbeamten bei Kreditinstituten engen Grenzen. "Unspezifische Sammelauskünfte sind ebenso rechtlich unzulässig wie Anfragen ohne Verdacht, so genannte Ermittlungen ins Blaue hinein", erläutert Steueranwalt Friedhelm Jacob, Partner der Kanzlei Hengeler Müller in Frankfurt. Diese Ermittlungshürden will Eichel jetzt offenbar beseitigen. Deshalb sieht sein Gesetzesentwurf vor, dass die Finanzbehörden ab April 2005 über das Bundesamt für Finanzen auf die bei allen Banken geführten Datenpools zugreifen können - wenn dies zur Erhebung von Steuern erforderlich ist und ein Auskunftsersuchen an den Steuerpflichtigen nicht zum Ziele geführt hat oder keinen Erfolg verspricht. Im Klartext: Künftig kann der Finanzbeamte bereits ohne begründeten Verdacht zur Überprüfung schreiten. Glaubt er den Angaben des Steuerpflichtigen nicht und verspricht eine Nachfrage keine Aufklärung, kann sich der Beamte dann zunächst über die bei allen Kreditinstituten vorhandenen Datenbanken schlau machen. Abrufen kann er dort zwar nur die so genannten Stammdaten eines Kunden wie Name, Geburtsdatum, Anschrift sowie Angaben über weitere Konto- Verfügungsberechtigte. Erhärtet sich aber durch einen Blick auf diese Informationen der Verdacht eines Steuerbetrugs, etwa weil der Betroffene eine hohe Zahl von Konten führt, aber keinerlei Zinserträge angegeben hat, können die Finanzbehörden dann gezielt von den Banken Offenlegung der Konten verlangen. Der Vorwurf einer unzulässigen Ermittlung ins Blaue hinein wird damit umgangen, weil die Beamten sich nun konkrete Anhaltspunkte verschafft haben. Steueranwälte und Datenschützer betrachten dies mit Skepsis. Bisher kann der Finanzbeamte nur mit begründetem Anfangsverdacht gezielt Kontendaten abfragen, gibt Steueranwalt Jacob zu Bedenken. Ich halte es für sehr problematisch, dass diese Hürde künftig wegfallen soll. Datenschützer kritisieren zudem, dass der Gesetzentwurf den Betroffenen noch nicht einmal ein Recht einräume, von dem Datenabruf und dessen Ergebnis unterrichtet zu werden - auch dann nicht, wenn er Unbedenkliches zu Tage gefördert hat. Beim Bundesbeauftragten für den Datenschutz, Joachim Jacob, will man das denn auch nicht klaglos hinnehmen: Hier besteht zwischen Regierung und uns noch ein erheblicher Dissens, sagte ein Sprecher dem Handelsblatt. Steuerfahnder halten die Neuregelung hingegen für längst überfällig. Denn Gründe, den Steuerpflichtigen zu misstrauen, gebe es viele, aber bisher nicht genügend Handhabe gegen Schummelei. Hohes Einkommen etwa, aber angeblich keine Kapitaleinkünfte: Da schrillen bei uns die Alarmglocken, sagt ein Fahnder. Hellhörig werde man auch, wenn der Steuerpflichtige gar keine Steuererklärung abgebe, sondern sich stets schätzen lasse. Die Schätzung fällt schließlich fast immer ungünstig aus – es sei denn, da will einer hohe sonstige Einkünfte verschweigen.


    Grundsätzliches zum Thema Bankgeheimnis


    Gesetzlich ist das Bankgeheimnis nirgends geregelt, insoweit existiert es eigentlich gar nicht. Es beruht im Ergebnis nur auf der jeweiligen individuellen Vereinbarung zwischen dem Kunden und der Bank. Allein aufgrund dieser zivilrechtlichen Vertragsgrundlagen darf das Geldinstitut Informationen über den Kunden nicht herausgeben.


    Was gesetzlich lediglich geregelt ist, sind Schranken nur für Finanzbeamte und Steuerfahnder, nicht einmal für Staatsanwälte. Die Finanzbürokratie und deren Fahnder haben nach dem Paragrafen 30a der Abgabenordnung "auf das Vertrauensverhältnis zwischen den Kreditinstituten und deren Kunden besonders Rücksicht zu nehmen". Tatsächlich und in der täglichen Praxis ist auch dieses bißchen gesetzlich geregeltes Bankgeheimnis längst durchlöchert durch Entscheidungen der Finanzgerichte und des Bundesverfassungsgerichts.


    So ist es heutzutage unter Juristen völlig unumstritten, daß die Banken den Ermittlern unter anderem Auskunft geben müssen, wenn "Verbrechen und vorsätzliche schwere Vergehen gegen Leib und Leben oder gegen den Staat und seine Einrichtungen verfolgt" werden sollen. Ob die Abschaffung des Bankgeheimnisses bei der Terroristensuche, wie derzeit in der politischen Diskussion behauptet wird, überhaupt noch vor diesem Hintergrund der tatsächlich schon gegebenen Rechtslage zusätzlich hilfreich sein kann, ist nicht nur zu bezweifeln; wir haben es mit reiner Heuchelei zum Zweck der Schaffung des gläsernen Staatsbürgers zugunsten der Finanzbürokratie zu tun. "Bei Straftaten", so auch die Meinung schon vor Jahren von Juraprofessor Jürgen Meyer, Experte für internationales Strafrecht und seit langer Zeit für die SPD im Bundestag, "gibt es sowieso kein Bankgeheimnis."


    Die einschlägige Bestimmung des § 30a AO Schutz von Bankkunden, hier im aktuell gültigen Wortlaut:


    (1) Bei der Ermittlung des Sachverhalts (§ 88) haben die Finanzbehörden auf das Vertrauensverhältnis zwischen den Kreditinstituten und deren Kunden besonders Rücksicht zu nehmen.


    (2) Die Finanzbehörden dürfen von den Kreditinstituten zum Zweck der allgemeinen Überwachung die einmalige oder periodische Mitteilung von Konten bestimmter Art oder bestimmter Höhe nicht verlangen.


    (3) Die Guthabenkonten oder Depots, bei deren Errichtung eine Legitimationsprüfung nach § 154 Abs. 2 vorgenommen worden ist, dürfen anläßlich der Außenprüfung bei einem Kreditinstitut nicht zwecks Nachprüfung der ordnungsmäßigen Versteuerung festgestellt oder abgeschrieben werden. Die Ausschreibung von Kontrollmitteilungen soll insoweit unterbleiben.


    (4) In Vordrucken für Steuererklärungen soll die Angabe der Nummern von Konten und Depots, die der Steuerpflichtige bei Kreditinstituten unterhält, nicht verlangt werden, soweit nicht steuermindernde Ausgaben oder Vergünstigungen geltend gemacht werden oder die Abwicklung des Zahlungsverkehrs mit dem Finanzamt dies bedingt.


    (5) Für Auskunftsersuchen an Kreditinstitute gilt § 93. Ist die Person des Steuerpflichtigen bekannt und gegen ihn kein Verfahren wegen einer Steuerstraftat oder einer Steuerordnungswidrigkeit eingeleitet, soll auch im Verfahren nach § 208 Abs. 1 Satz 1 ein Kreditinstitut erst um Auskunft und Vorlage von Urkunden gebeten werden, wenn ein Auskunftsersuchen an den Steuerpflichtigen nicht zum Ziele führt oder keinen Erfolg verspricht.


    Vermögensverlagerung in das europäische Ausland?


    Das alles folgt jetzt europaweit:
    Laut der EU-Zinsrichtlinie, auf die man sich am 03. Juni 2003 geeinigt hat, werden 12 der derzeitigen Mitgliedstaaten, sowie alle Staaten, die 2004 der Gemeinschaft beitreten, voraussichtlich ab 1. Januar 2005 durch den automatischen Austausch von Informationen zwischen den Steuerämtern sicherstellen, daß Zinserträge im Steuersitzland des Anlegers besteuert werden.


    Nur Belgien, Luxemburg und Österreich liefern vorerst keine Informationen, sondern erheben eine Quellensteuer, deren Einnahmen sie zu 75% an das Steuersitzland des Anlegers weiterleiten. Die Steuer wird in den ersten drei Jahren 15%, in den nächsten drei Jahren 20% und danach 35% betragen. Eine parallele Lösung in Form eines Steuerrückbehaltes von 15%, 20% und 35% mit Weiterleitung von 75% der Einnahmen sieht der Vertragsentwurf mit der Schweiz für jene Zinserträge vor, die EU-Bürger in der Schweiz erzielen. Anstelle des Steuerrückbehaltes kann der Bankkunde einer Meldung an seine Steuerbehörde zustimmen (freiwilliger Informationsaustausch), zudem wird die Schweiz Amtshilfe bei Steuerbetrug «und dergleichen», nicht aber bei Steuerhinterziehung, leisten.


    Quellen u.a.: Handelsblatt, Internetkanzlei,Focus

    Zitat

    Original von bognair
    ich? du bist im falschen forum ;) ... komm auf den "schwarzmarkt" rueber, dort gehts um einen wunderschoenen silvereagle 1oz, hier bei thom gehts nur um ein paar forumssterne ggf jetzt um eine halbe unze silber!


    War an Thom gerichtet, Dein Posting kam mir dazwischen ;)
    Vielleicht setzt Thom ja einen Silver Eagle ein ?(

    Vielleicht platzierst Du Deine Wette im falschen Forum ;)


    Aber, rein spasseshalber, würde ich auch eine Unze Silber dagegen setzen. :)
    Kurse um die 380 könnten wir demnächst kurzfristig noch erleben...

    Wahoo,


    okay, wenn ich die Bücher alle hintereinander gelesen hätte, würde ich vielleicht auch alle Aktien verkaufen wollen... :)
    Manien,Paniken und Crashs von Kindelberger kenn ich noch nicht. Empfehlenswert?


    Hatte auch mal einen "Best Select" Fonds der DB...nach 1 Jahr mit 15% Verlust raus...


    P.S.: Ich behalte lieber meine 100 Dollar Goldavatar... ;)