Beiträge von elpollo

    Hätte, Wenn und Aber sind die ärmsten Leute im Dorf.
    Pro Bohrturm ein Bohrloch. Und wenn der Bohrturm weiterzieht, was passiert dann mit dem Loch bzw. der Öl- oder Gasquelle? Sie liefert! Da kommen dann Rohre aus der Erde und sie kann jahrelang funzen.
    Ein Wandloch ist keine Handbohrmaschine. Ein Grab ist kein Spaten. Ein Bohrloch ist kein Bohrturm.

    Rigs sind keine Bohrlöcher, sondern Bohrtürme. Ein Riesenunterschied. Und sagt über die Förderung wenig bzw. nichts aus. Die Fördermenge wäre interessant, oder freust du dich einfach nur über jeden arbeitslosen Bohrarbeiter?

    Hier waren schon Leute (Querulanten) die wollten Händler teeren und federn und haben diese öffentlich angeprangert, weil die auf eine Rechnung für einen 2 Gramm !! Barren drauf geschrieben haben: 2 x 1 Gramm Barren. :)


    Haller bietet grad die 1 Unze Lunar Silberziege für 22 Euro das Stück an! Günstigster Preis weit und breit.

    Ich gebe dir auch recht Megane. Die 1 DM Stücke sind Sammlerware und sollten unberührt und tadellos sein.
    Sich einen guten Ruf aufzubauen kann jahrelang dauern, um sich den Ruf zu ruinieren reicht eine Scheiss Aktion. Und ist der Ruf erst ruiniert, lebt's sich völlig ungeniert. (Nur nicht als Händler, Handwerker, Dienstleister.... :)

    Nein, Tomster, solange ich nichts aus dem Board zitiere, nutze ich die Funktion auch nicht. Wenn etwas in Gänsefüsschen steht, dann ist es ein Zitat, in diesem Fall aus der Welt, das hat Gutso auch auf die Kette gekriegt. Wenn es für dich nicht zu verstehen oder zu mühsam ist, dann bleib doch bei deinen fundierten und gut belegten Kriegstagebüchern oder Heularien über das System.
    Aktionäre können mit Kursschwankungen durchaus leben. Der Artikel von DWN ist einfach nur polemisches US Bashing.

    Was ein schwachsinniger Link. Zitat: "Aufgrund des fallenden Ölpreises haben US-Finanzinvestoren in der Energie-Branche bisher 390 Milliarden Dollar an Gewinnen eingebüßt. In den vergangenen Jahren hatten die betroffenen Investoren 1,4 Billionen Dollar in die Öl- und Gasindustrie investiert."
    Wenn ich diesen geistigen Tiefflieger richtig interpretiere sind einfach "nur" die Aktienkurse der beteiligten Unternehmen gefallen.


    "Ganz normaler Schweine Zyklus"


    Welt, Januar 2015:


    "Ist es mit dem amerikanischen Fracking-Boom, der auf Energiepreise und Finanzströme weltweit Auswirkungen hat, etwa schon wieder vorbei? Gerade einmal drei Jahre ist es her, dass die Internationale Energie-Agentur (IEA) wegen der neuen Fördertechnik ein "goldenes Erdgas-Zeitalter" prophezeite. Beim Fracking wird mit Wasserdruck tief in der Erde Schiefergestein aufgesprengt, was große Mengen des dort gebundenen Methans freisetzt.


    Marktbeoachter wie der unabhängige Hamburger Energie-Informationsdienst (EID) sehen in der jüngsten Investitionszurückhaltung allerdings nur eine vorübergehende Marktreaktion: Das große Gasangebot habe die Preise zeitweise auf ein Niveau gedrückt, auf dem sich das Schiefergas-Geschäft kaum noch rechnet, sagt EID-Chefredakteur Rainer Wiek.


    Deshalb würden Produktionsfirmen ihre Investitionen jetzt vorübergehend umschichten, zum Beispiel in die preislich derzeit sehr viel attraktivere Erdöl-Förderung. "Der Trend zum Schiefergas ist deshalb noch lange nicht zu Ende", sagt Wiek.


    Auch der unabhängige Gasmarkt-Experte und Publizist Heiko Lohmann glaubt nicht an ein baldiges Ende des Schiefergas-Booms: "Sobald die Preise wieder auf ein auskömmliches Niveau steigen, wird auch wieder mehr gebohrt", glaubt Lohmann. Das amerikanische Landrecht, das anders als in Deutschland dem Landbesitzer das Eigentum an den Bodenschätzen zuspricht, setze immerhin einen hohen Anreiz, die vorhandenen Ressourcen auszubeuten.


    Ganz normaler "Schweinezyklus"


    Demnach ist die aktuelle Investitionszurückhaltung in der Schiefergas-Branche lediglich Ausdruck eines Phänomens, das in der Ökonomie unter dem Begriff "Schweinezyklus" bekannt ist. Wenn ein Geschäft besonders attraktiv ist, sorgt die Euphorie der Investoren bald für ein Überangebot, das dann zu fallenden Preisen führt. Niedrige Preise zwingen einige Unternehmen dann zur Aufgabe, was das Angebot wieder verknappt.


    Solche periodischen Schwankungen auf der Angebotsseite sind auf Märkten seit jeher normal. Jetzt sind sie auch auf dem Gasmarkt zu beobachten: Im Mai 2008 war der US-Gaspreis auf rekordverdächtige 13 Dollar pro mmBTU gestiegen. Eine Million British Thermal Units entspricht in etwa 26 Kubikmeter Erdgas.


    Dieses hohe Preisniveau sorgte für eine enorme Ausweitung der schon seit Jahren bekannten Fracking-Technologie in den USA. Es stiegen innerhalb kürzester Zeit so viele Fördergesellschaften in das Geschäft ein, dass der Gaspreis wegen des Überangebots bis 2012 auf gerade einmal zwei Dollar pro mmBTU einbrach.


    Marktbereinigung führt zu höheren Preisen


    Auf diesem Niveau ist die Gasförderung allerdings nicht wirtschaftlich zu betreiben. Experten gehen davon aus, dass die Vollkosten der Schiefergas-Produktion bei 4,5 bis fünf Dollar liegen. Unternehmen wie Shell, die spät eingestiegen waren und vergleichsweise viel Geld für Förderrechte zahlen mussten, ziehen sich deshalb mit Verlusten wieder zurück. Im November kündigte Shell an, auch das Schiefergas-Geschäft in Texas mit 192 Bohrstätten verkaufen zu wollen.


    Shell wird wohl nicht lange nach Käufern suchen müssen. Nach Beobachtungen der Unternehmensberatung KPMG nutzen einige Investoren gerade jetzt die Chance, günstig an Schiefergas-Quellen heranzukommen: Sie rechnen mit einem Preisanstieg bei Erdgas, weil die Re-Industrialisierung der USA zu einer höheren Nachfrage nach dem Brennstoff führt.


    Zudem führt schon die derzeitige Marktbereinigung für ein sinkendes Angebot und damit zu besseren Marktpreisen: Seit dem Preistief im Mai 2012 sind die Erdgaspreise immerhin schon wieder um 80 Prozent gestiegen, auf derzeit rund vier Dollar pro mmBTU. Damit könnte die Schiefergas-Produktion mittels Fracking in den USA bald schon wieder zu einem einträglichen Geschäft werden. In Europa liegen die Erdgaspreise dennoch immer noch mehr als doppelt so hoch."

    Ich empfinde den Grundtenor des Berichts eher als wohlwollend, wenn auch etwas reisserisch.
    Anmerkung, es geht in dem Bericht um Ölgewinnung, nicht wie in Deutschland um Gasgewinnung und Fracking ist keine neue Methode, sondern über 60 Jahre alt, siehe wiki:
    "Seit Ende der 1940er Jahre wird Fracking vor allem bei der Erdöl- und Erdgasförderung sowie bei der Erschließung tiefer Grundwasserleiter für die Wassergewinnung und der Verbesserung des Wärmetransportes bei der tiefen Geothermie eingesetzt. In den letztgenannten Anwendungsfällen werden keine Stützmittel oder chemischen Zusätze benötigt."
    Liebe Welt u.a., wenn man keine Ahnung hat, einfach mal.....
    Direkt neben amerikanischen Ölfeldern würde ich auch nicht wohnen wollen. Dann nimmt man seine Millionen und liegt nackt unter Palmen.