Die Quartalszahlen hat @Sorgenfrei schon im Vorbeitrag gepostet. Hier noch ein wenig Kontext dazu, zunächst der Vergleich mit dem Vorquartal:
Q4/2021
Umsatz: $278 Mio (Q3: 269 Mio)
NetGewinn: $0,648 per Aktie / 291 Mio (Q3: 0,30 / 135 Mio)
Adj. 0,293 per Aktie / 132 Mio (Q3: 0,304 / 137 Mio)
Cashflow: $195 Mio (Q3: 201 Mio)
Produktion: 186.404 GEOs (Q3: 184.918)
Cash Costs: $429/GEO / (Q3: $410/GEO)
Preise AU/AG/PD: $1.798 / $23,36 / 1,918 (1.795 / 23,80 / 2,426)
Cash/Debt: $226Mio / 0 Mio (372 Mio / 0 Mio)
Die Schätzungen auf SA wurden um 2 cent beim Non-GAAP EPS sowie um $9,79M beim Umsatz knapp verfehlt.
Im Vergleich zum Vorquartal ergaben sich keine Verbesserungen. Der Produktionsausfall bei Salobo wurde aufgrund neuer Probleme nicht aufgeholt, und die erzielten Preise für Silber und Palladium waren geringer als im Vorquartal.
Dafür konnten Abschreibungen von $157Mio auf Voisey Bay zurückgebucht werden, da der höhere Kobaltpreis dort nun bessere Perspektiven eröffnet. Dies erhöhte den Nettogewinn entsprechend buchhalterisch.
Mit 752,958 produzierten GEOs wurde die Mitte der Guidance getroffen. Für 2022 erwartet man 700.000-760-000 GEOs, für den Mittelwert demnach einen Rückgang um 5%. Bei FNV, die gestern ebenfalls sehr solide Zahlen veröffentlichten, wurde ein ähnlicher Produktionsrückgang angekündigt, allerdings nach 27% Wachstum in 2021.
Der Vergleich mit FNV ist ohnehin interessant: WPM produzierte 752,958 GEOs; damit hat man FNV mit 728,237 GEOs abgehängt. Berücksichtigt man außerdem, daß bei FNV davon nur 558,397 GEOs in Edelmetallen anfielen, so ist WPM bereits mit großem Abstand die größte Edelmetall-Royalty.
Die Reserven wurden 2021 um 13% ausgebaut - das ist sehr zu begrüßen. Für die nächsten 5 bzw. 10 Jahre rechnet man mit einer Produktion von 850.000 bzw. 910.000 GEOs.