Beiträge von LehmannBrothers

    The End Of America?


    https://www.zerohedge.com/geopolitical/end-america




    Ich habe davor gewarnt, dass Möchtegern-Tyrannen, egal ob sie auf der Linken oder der Rechten stehen, immer eine Karte benutzen, um Demokratien zu schließen, und dass sie immer die gleichen zehn Schritte machen. Ob es "eine erschreckende innere und äußere Bedrohung heraufbeschwören", "eine Verbrecherkaste schaffen", "die Presse ins Visier nehmen" oder der letzte Schritt, "die Rechtsstaatlichkeit aussetzen", diese Schritte sind immer erkennbar; und sie funktionieren immer, um Demokratien zu zerschlagen und Tyranneien zu errichten. Damals war die "globale Bedrohung" durch den Terrorismus das Gespenst, das die Mächte beschworen, um unsere Freiheiten anzugreifen.



    Das Buch wurde weithin gelesen und diskutiert, sowohl zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung als auch in den letzten 12 Jahren. In den letzten zehn Jahren fragten mich die Leute regelmäßig, wann und ob wir "Schritt zehn" erreicht hätten.



    Wir - meine mutige Verlegerin Chelsea Green und ich - veröffentlichen das erste und das letzte Kapitel von The End of America jetzt, im Jahr 2021, kostenlos, und ich nenne die Fortsetzung dieses Buches, an der ich gerade schreibe, "Step Ten" - denn seit März letzten Jahres sind wir in der Tat, wie ich leider sagen muss, bei Schritt zehn der zehn Schritte zum Faschismus angekommen und haben begonnen, ihn zu bewohnen.



    Obwohl ich 2008 nicht explizit voraussah, dass eine medizinische Pandemie das Vehikel sein würde, um den gesamten Globus in die zehnte Stufe zu bringen, habe ich an verschiedenen Stellen vor den Gefahren medizinischer Krisen als Vehikel gewarnt, das die Tyrannei ausnutzen kann, um die Unterdrückung der Bürgerrechte zu rechtfertigen. Heute hat eine vielgepriesene medizinische Krise die Rolle übernommen, als Vorwand benutzt zu werden, um uns alle von zentralen Freiheiten zu berauben, die die Angst vor Terrorismus letztlich nicht erreicht hat.



    Im Jahr 2015 habe ich davor gewarnt, dass Infektionskrankheiten als Rechtfertigung für die Unterdrückung von Freiheiten benutzt werden könnten, immer unter dem Deckmantel von Notfallmaßnahmen. Im Jahr 2019 wird ein Buch von mir, Outrages: Sex, Zensur und die Kriminalisierung der Liebe, gezeigt, wie schreckliche Infektionskrankheitsepidemien wie Cholera und Typhus im 19. Jahrhundert vom britischen Staat ausgenutzt wurden, um Freiheiten zu unterdrücken und in die Privatsphäre der Menschen einzudringen; ich schrieb darüber, wie die ersten Anti-Impf-Bewegungen unter britischen Eltern in der viktorianischen Zeit entstanden. Dieses Buch wurde zunächst eingestellt, und seine warnende Botschaft wurde immer wieder angegriffen.



    Aber auch dieses Buch war vorausschauend. Anfang März 2020 wurde natürlich eine globale Pandemie angekündigt: Covid-19.



    Unmittelbar nach der Ankündigung und Narration dieser Pandemie wurden in den meisten Ländern des Westens die meisten Elemente eines eingeschlossenen 360-Grad-Totalitarismus in Kraft gesetzt, auch in den Ländern, die zuvor robuste Demokratien waren. Das alles geschah sehr schnell und umfassend.



    In den Vereinigten Staaten haben wir jetzt:



    Notstandsmaßnahmen in vielen Staaten, die ein ordentliches Gerichtsverfahren außer Kraft setzen. Das ist das Markenzeichen eines Polizeistaates. Covid-19 wird als Grund für die Einführung von Notstandsgesetzen angeführt - aber es gibt keinen Endpunkt für die Aufhebung dieser Notstandsgesetze.



    Die Schließung von Schulen, die den Gesellschaftsvertrag mit der nächsten Generation brechen.



    Gesetzesentwürfe für "Impfpässe", die den Vierten Verfassungszusatz aushebeln, indem sie der Regierung und Big-Tech-Unternehmen erlauben, in die medizinische Privatsphäre einzudringen und einen umfassenden digitalen Überwachungsstaat zu schaffen.



    Erzwungene Schließungen von Unternehmen. Indem er direkt in die Wirtschaft eingreift und bestimmten Unternehmen erlaubt, auf Kosten von kleinen Unternehmen, Main Street Shops, Restaurants und Einzelunternehmern im Allgemeinen zu florieren (Amazon, Wal-Mart, Target), hat der Staat Regierung und Unternehmen in einer Weise verschmolzen, die für den italienischen Faschismus oder den modernen chinesischen Kommunismus charakteristisch ist. (Tatsächlich zeigt die Tatsache, dass Tech-Aktien in einem Quartal der Pandemie um 27% gestiegen sind, einen Treiber dieses Krieges gegen die menschlichen Freiheiten und die menschliche Gesellschaft: Jede Minute, die Menschen in einem Klassenzimmer, in der Kneipe oder im Restaurant oder in einer Kirche oder Synagoge verbringen, ist Zeit, die Tech-Unternehmen Geld verlieren, weil sie nicht in der Lage sind, diese Daten zu ernten. Die Covid-Politik, die von "Covid-19 Response" - Tech-Firmen - vorangetrieben wird, sorgt dafür, dass Menschen nur über digitale Plattformen in Verbindung treten dürfen. Der Grund ist sowohl Profit als auch soziale Kontrolle).

    Gibt es überhaupt eine Korrelation zwischen liberalen Waffengesetzen und Mordraten oder Amokläufen?
    Eine derartige Korrelation der Zahl von amtlich erfassten, in Privathand befindlichen Schusswaffen mit der Zahl der Schusswaffendelikte oder -Unfälle ist nicht erkennbar. In England wurde im Gefolge eines Schulmassakers im Jahr 1997 durch das Blair-Regime ein nahezu vollständiges Verbot des privaten Waffenbesitzer verfügt. Der Gewaltkriminalität wurde dadurch kein Dämpfer versetzt – ganz im Gegenteil. Merke: Wo der Waffenbesitz kriminalisiert wird, tragen nur noch Kriminelle Waffen. Und die decken sich seither mit illegal importierten, häufig vollautomatischen Schießeisen ein. Fazit: Im Vereinigten Königreich lebt es sich heute gefährlicher als vor der Verhängung des allgemeinen Waffenverbots.


    Würden restriktive Waffengesetze tatsächlich mehr Sicherheit bewirken, würden im Gegenzug in der Schweiz, dem Land mit dem liberalsten Waffengesetz in Europa, dem Land, in dem Militärreservisten ihre vollautomatische Armeewaffen daheim aufbewahren, täglich Mord und Totschlag herrschen. Das ist aber nicht der Fall. Auch in den USA, wo die Waffengesetze Angelegenheit der einzelnen Bundesstaaten sind und recht drastisch voneinander abweichen, lässt sich keine derartige Korrelation nachweisen – jedenfalls nicht in der Weise, wie Waffengegner es vermuten. Die Gewaltkriminalität ist vielmehr in den Bundesstaaten mit der restriktivsten Waffengesetzgebung am höchsten. Der US-Ökonom John Lott hat dieses Phänomen in seinem Buch mit dem Titel „More Guns, Less Crime“ ausführlich beschrieben: Verbrecher sind nicht scharf auf Schießereien, sondern suchen nach möglichst wehrlosen Opfern. Und die finden sie in Bundesstaaten mit scharfen Waffengesetzen.


    Zur Frage der „Amokläufe“. Als solche werden von Politik und Medien oft Massaker an Wehrlosen bezeichnet. Der von Anders Breivik verübte Mord an 69 Jugendlichen auf der schwedischen Insel Utøya oder der Massenmord Brenton Tarrants an Muslimen in Christchurch, waren sorgfältig geplante und mit kühlem Kopf durchgeführte Verbrechen und damit alles andere als „Amokläufe“. Wie können derartige von zu allem entschlossenen Tätern begangene Untaten jemals verhindert werden?
    Dass die beiden genannten Täter legal erworbene Waffen für ihre Untaten einsetzten, darf übrigens nicht zu dem Fehlschluß verleiten, dass restriktive Waffengesetze sie hätten verhindern können. Wer derart schwerwiegende Untaten zu begehen beabsichtigt, wird vor administrativen Hürden nicht zurückschrecken, sondern sich auf dem Schwarzmarkt besorgen was er möchte (wie der kürzlich in Wien durch einen radikalen Moslem mit illegal erworbenen Waffen verübte „Amoklauf“ mit vier Toten und über 20 zum Teil schwer Verletzten zeigt).

    Würden Sie Waffen generell freigeben, oder woran würden Sie es festmachen, Waffen erwerben und mit sich führen zu dürfen?
    Man muß wissen, dass es bis zur Zeit vor dem Ersten Weltkrieg in Deutschland und Österreich faktisch keine waffengesetzlichen Einschränkungen gegeben hat. Wer eine Waffe wollte, hat sich eine besorgt. Dasselbe hat übrigens auch für verschiedene psychotrop wirksame Drogen gegolten. Weder für Waffen in Privathand noch für Drogen ist zu dieser Zeit ein exzessiver Mißbrauch belegt.


    Andererseits war das gesetzliche Verbot des Alkoholgenusses in den USA (die sogenannte „Prohibition“) in den 1920er-Jahren die Geburtsstunde des organisierten Verbrechens. Ich bin daher mehr als skeptisch, ob staatliche Erziehungsmaßnahmen für erwachsene Bürger jemals etwas Gutes bewirken – einerseits, weil gerade das Verbotene auf bestimmte Charaktere so magisch anziehend wirkt und andererseits, weil jede Nachfrage auf irgendeine Weise befriedigt wird – und sei es illegal.


    Ich glaube, dass die derzeit in Österreich bestehenden Regelungen für den Zugang zum legalen Waffenbesitz recht vernünftig sind: 21 Jahre Mindestalter, österreichische Staatsbürgerschaft und „Verlässlichkeit“ (d. h. keine strafrechtliche Verurteilung und keine amtsbekannte Suchtgiftkarriere). Problematisch ist m. E. allerdings, dass die Behörden auch exponierten und gefährdeten Personen die Ausstellung einer Berechtigung zum Führen von Waffen außerhalb der eigenen Wohnung seit vielen Jahren grundsätzlich verweigern. Meiner Meinung nach sollte jemand, der zum Waffenerwerb und -Besitz berechtigt ist, seine Waffen auch jederzeit in geladenem Zustand bei sich tragen dürfen. Wie das Beispiel Israels zeigt, wo das der Fall ist, wird die allgemeine Sicherheit damit gefördert und nicht etwa gefährdet. Jeder Kriminelle muss dort, sobald er jemanden angreift, mit robuster Gegenwehr rechnen. Das dämpft kriminelle Neigungen überaus wirkungsvoll.


    Kommen die Forderungen nach schärferen Waffengesetze aus allen politischen Richtungen oder sind hier Tendenzen festzustellen?
    Generell sind es – spätestens seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs – stets politisch linksstehende Gruppierungen, die restriktive Waffengesetze oder Verbote des privaten Waffenbesitzes fordern. Das ist insofern interessant, als die „Volksbewaffnung“ eine der 1888, anläßlich ihres Gründungsparteitags, erhobenen Forderungen der österreichischen Sozialdemokratie war. Zu dieser Zeit waren Macht und Einfluß der Partei allerdings gering – ihr bürgerlicher Klassenfeind vermeintlich übermächtig. In der Zwischenkriegszeit haben die Sozialdemokraten – illegal – so stark aufgerüstet, auch mit militärischen Waffen, daß sie im Februar 1934 glaubten, die Staatsmacht herausfordern und einen Putsch wagen zu können (der indes in wenigen Tagen scheiterte).


    Heute, nach ihrem 1968 begonnenen und überwältigend erfolgreich abgeschlossenen Marsch durch die Institutionen, dominieren linke Kräfte so gut wie alle relevanten Positionen im Staatsapparat. Das hat ihr Interesse an der Bewaffnung nichtstaatlicher Akteure und Organisationen stark abkühlen lassen. Jetzt sind sie eifersüchtig darauf bedacht, das in ihren Händen befindliche Machtmonopol gegen alle denkbaren Herausforderungen zu verteidigen. Daraus resultiert ihre prinzipielle Ablehnung von Waffen in anderen Händen als in denen von Polizei und Militär. Die Linken sind faktisch zu Konservativen – im übelsten Sinn des Wortes – mutiert. Übel deshalb, weil es ihnen nicht um Werte geht, sondern ausschließlich um Institutionen, Macht und Herrschaft.


    https://www.misesde.org/2021/0…entalitaet-und-charakter/

    „Der verantwortungsvolle Umgang mit Waffen ist eine Frage von Mentalität und Charakter.“



    Dieser Tage hat sich US-Präsident Joe Biden für ein schärferes Waffengesetz ausgesprochen. Wir haben mit unserem Autor Andreas Tögel darüber gesprochen und über Waffen in den Händen von Privatpersonen.


    US-Präsident Joe Biden hat dieser Tage den Kongress aufgefordert, die bestehenden Waffengesetze zu verschärfen. Eine Überraschung für Sie?




    Nein. Wer die US-Politik der zurückliegenden Jahre verfolgt hat, konnte feststellen, dass die „Liberals“ sich stets als vehemente Gegner des Privatwaffenbesitzes und Kritiker des Zweiten Verfassungszusatzes (der das Recht auf privaten Waffenbesitz garantiert) positioniert haben. Biden wird mit einem derartigen Vorstoß das Land noch tiefer spalten als es die Demokraten in den letzten vier Jahren ohnehin bereits getan haben. In den republikanisch dominierten Bundesstaaten (also in der Hälfte der Vereinigten Staaten) gilt mehrheitlich, was der einstige Vorsitzende der NRA (National Rifle Association), der Schauspieler Charlton Heston, einmal so auf den Punkt gebracht hat: „Nur aus meinen toten Händen!“ [nehmt Ihr mir meine Waffe]. Wenn Biden also ernsthafte Anstalten macht, rechtschaffene Bürger zu entwaffnen, riskiert er Unruhen, um nicht zu sagen bürgerkriegsähnliche Zustände.


    Warum sind Regierungen so erpicht darauf, dass Bürger keine Waffen besitzen?
    Im gleichen Maße, in dem Regierungen es lieber mit einfältigen Wählern zu tun haben, die ihre gottgleich-genialen Aktivitäten kritiklos hinnehmen, sind sie auch an der möglichst weitgehenden Wehrlosigkeit ihrer Untertanen interessiert. Freie, selbstbewußte Bürger waren und sind stets bewaffnet und damit wehrhaft. Zu Steuersklaven degradierte Untertanen dagegen sind es nicht. Dass die Politnomenklatura ihre Polizeikräfte zur selben Zeit mit immer mehr militärischem Gerät aufrüstet, in der sie ihren Untertanen den legalen Waffenbesitz immer weiter erschwert oder gar verunmöglicht, ist ein beunruhigendes Faktum. Man stelle sich bitte die Frage, was damit am Ende bezweckt werden soll! Fürchtet die Regierung den wehrhaften Bürger – und – wenn ja, warum? Und wozu benötigt die Polizei gepanzerte Fahrzeuge, die mit vollautomatischen Waffen ausgerüstet sind?


    Viele Menschen werden der Politik instinktiv zustimmen zu Verschärfung von Waffengesetzen. Was sagen Sie jemandem in einer Diskussion, in der es um Waffengesetze geht?
    Das Problem ist, dass jedermann in irgendeiner Hinsicht einer Minderheit angehört. Sei es als Unternehmer, als Besitzer eines Einfamilienhauses, als Sportflieger oder Motorradfahrer, oder eben als Waffenbesitzer. Wesen der Demokratie ist es, die Rechte von Minderheiten durch die Mehrheit definieren zu lassen. Die Frage etwa, ob man „die Reichen“ noch höher besteuern sollte, würde in Deutschland und Österreich jederzeit von einer satten Bürgermehrheit bejaht werden. Sagt ein solches Mehrheitsvotum aber etwas über dessen Sinn und Berechtigung aus?


    Es ist kein Problem, Mehrheitswünsche gegen die Interessen von Minderheiten durchzusetzen. Bei den Waffengesetzen geschieht das seit vielen Jahrzehnten. Die Sicherheitslage hat sich dadurch aber interessanterweise um kein bisschen verbessert – ganz im Gegenteil. Die Gefahr, einer Bluttat zum Opfer zu fallen, hängt nämlich nicht von den Waffengesetzen ab, da als Tatmittel meist keine Schusswaffen, sondern Messer, diverse Werkzeuge oder illegal beschaffte Feuerwaffen eingesetzt werden. Verschärfte Waffengesetze wirken ähnlich, als ob man nüchterne Autofahrer am Betrieb ihrer Fahrzeuge hindern wollte, weil Alkoholiker Unfälle verursachen.



    Im Herbst vergangenen Jahres ist in Texas bei einer Geburtstagsfeier eines dreijährigen Jungen einem Gast die Pistole aus der Tasche gerutscht. Der Junge hat sich mit der Pistole aus Versehen in die Brust geschossen und verstarb. Wie kann man solche Tragödien verhindern, wenn immer mehr Menschen Waffen tragen dürfen?
    So traurig es ist: vermutlich niemals. Der verantwortungsvolle Umgang mit Waffen ist – wie der vernünftige Einsatz von Kraftfahrzeugen – eine Frage von Mentalität und Charakter. Es wäre eine glatte Selbsttäuschung, zu glauben, allein mit legistischen Maßnahmen wären Unfälle, Gewalttaten oder Tragödien wie die von Ihnen genannte zu verhindern. Das Leben ist lebensgefährlich und der Mißbrauch einer Sache ist kein Grund, deren rechten Gebrauch einzuschränken oder zu verbieten.


    In Österreich verlangt der Gesetzgeber neben einem Nachweis für die Befähigung zum sachgerechten Umgang mit Schusswaffen seit Jahren die Vorlage eines psychologischen Gutachtens, ehe er eine Waffenbesitzkarte ausstellt (die zum Erwerb und Besitz von bis zu zwei Kurzwaffen oder halbautomatischen Langwaffen berechtigt). Ein Einfluss auf die Zahl der Schusswaffendelikte oder – Unfälle ist bis dato nicht nachweisbar. Deren Zahl war im Verhältnis zu mit anderen Tatmitteln begangenen Gewaltverbrechen nämlich auch vorher schon vernachlässigbar gering.

    Also wer ernsthaft Grüne oder Grüninen als Alternative wählt kann genausogut ein halbes gegrilltes Hähnchen zum Tierarzt schleppen 8|

    Das wird schon mit den Briefwahlstimmen so hingebogen das es passt. Im Osten sagte man dazu "vom großen Bruder lernen".


    Die Agenda ist ja auch ohne Probleme in der besten Demokratie aller Zeiten durchgegangen ... Dieses ganze Demokratie Wahlgelaber ist sowieso nur Fassade um die "Wähler" in der Illusion zu halten das Sie was zu melden haben und am "Prozess" beteiligt zu sein. Die Wahrheit könnte nicht entfernter liegen.

    Aber die beiden größten sind der russische Präsident Putin und der
    chinesische Präsident Xi Jinping. Ich habe genug über die verrückte
    amerikanische Besessenheit mit Putin geschrieben: Vor fünf Jahren
    schrieb ich ein kurzes Kompendium des Unsinns über Putin. Seitdem hat er
    an Ungeheuerlichkeit zugenommen: Wahlfälscher, Computerhacker,
    Serienvergifter, "Russland unter Putin stellt eine existenzielle
    Bedrohung für die Vereinigten Staaten und andere Länder des Westens,
    Russlands Nachbarn und sein eigenes Volk dar" ist ein typischer Erguss.
    Man beachte den Personalismus: Die "existenzielle Bedrohung" ist
    "Russland unter Putin", nicht "Russland". Wenn man Putin nur loswerden
    könnte...


    Der Autor dieses Artikels fährt fort: "China wird ganz oben auf der To-Do-Liste stehen". Und der Atlantic Council hat das Buch The Longer Telegram: Toward A New American China Strategy, geschrieben von Anonymous. Offensichtlich soll es ein Echo auf Mr. X's (George Kennan's) Long Telegram sein. Aber es gibt einige Unterschiede: Dieses ist länger - viel länger, es zieht sich über die siebenfache Länge von Kennans Essay hin. Zweitens war Kennan selbst nicht der Meinung, dass seine Empfehlungen gut befolgt wurden, und er war strikt gegen die NATO-Erweiterung und westliche Triumphzüge. Ich werde sicher nicht meine Zeit damit verschwenden, diesen Wust von Prolixität zu lesen (man wünscht sich, ein Ex-PFC Wintergreen hätte ihn in die Tonne getreten), die Zusammenfassung ist mehr als genug - und sie ist länger als Kennans Aufsatz. Schon der erste Satz bringt uns auf vertrauten Boden


    Die wichtigste Herausforderung für die Vereinigten Staaten im einundzwanzigsten Jahrhundert ist der Aufstieg eines zunehmend autoritären Chinas unter Präsident und Generalsekretär Xi Jinping.


    "China unter Präsident und Generalsekretär Xi Jinping", "Russland unter Putin". Zurück zu den Persönlichkeiten.


    ...Xi hat China zurückgebracht... quasi maoistischer Personenkult... systematische Eliminierung seiner politischen Gegner.... Xi hat den Ethnonationalismus... Xi's China... Xi hat demonstriert... China unter... Xi ist nicht mehr nur ein Problem für die Vormachtstellung der USA. Er stellt jetzt ein ernsthaftes Problem für die gesamte demokratische Welt dar...


    Er ist das Problem und alle politischen und politischen Antworten der USA auf China sollten daher durch die Hauptlinse von Xi selbst fokussiert werden." Kein Xi, kein Problem; kein Putin, kein Problem; kein Saddam, kein Problem; kein Qaddafi, kein Problem. Und weiter geht's.


    Besser informierte Menschen weisen darauf hin, dass Xi Jinpings Politik einen Kontext hat: Wir beginnen mit Deng Xiaopings strategischer Leitlinie "Fähigkeiten verstecken und Zeit abwarten". Als die Fähigkeiten nicht mehr versteckt werden konnten, ging man zu Hu Jintaos "Actively Accomplish Something" über. Dieses "Etwas" - oder besser gesagt, diese vielen "Dinge" - werden von Xi Jinping aktiv verwirklicht. Weit entfernt von einem Gemeinwesen, das von einer Persönlichkeit beherrscht wird, hat China eine kollektive Führung, die sich auf eine langfristige Strategie konzentriert.


    Aber das ist nur eine Stimme im Hintergrund, und das persönlichkeitsbesessene (sehr viel) längere Telegramm kommt vom Atlantic Council, der einen viel größeren Einfluss auf die Aktivitäten der USA und der NATO hat. So wie er vom Personalismus besessen ist, sind sie es auch.


    Was schlagen die von Personalismus Besessenen vor, um Xi loszuwerden? Nun, das ist etwas schwieriger als andere Fälle: Mit Bomben wurden wir Saddam und Qaddafi los, aber China ist zu stark. Wirtschaftliche Maßnahmen, wie selbst jemand, der so dumm ist wie Anonymous, erkennt, könnten den USA mehr schaden als China. Ohne Nostalgie (die USA müssen "die kollektive wirtschaftliche und technologische Überlegenheit bewahren"), Wahnvorstellungen ("Die Trennung von Russland und China in der Zukunft ist ebenso [kritisch]") und degradierte Prüfsteine ("die gegenwärtige regelbasierte liberale internationale Ordnung und, kritisch, ihre ideologischen Grundlagen, einschließlich demokratischer Grundwerte") ist die angebotene Strategie erbärmlich.


    Wir werden aufgefordert, "laserfokussiert" auf die Annahme zu sein, dass Xis sogenannte Ein-Mann-Herrschaft von vielen in China übel genommen wird; wenn ein Keil in die Führung getrieben werden kann, wird Peking zum glücklichen Vor-Xi-Zustand zurückkehren, wenn


    China war unter allen fünf Post-Mao-Führern vor Xi in der Lage, mit den Vereinigten Staaten zusammenzuarbeiten. Unter ihnen war China bestrebt, sich in die bestehende internationale Ordnung einzufügen, und nicht, sie nach Chinas eigenem Bild umzugestalten. Jetzt jedoch sollte die Mission der US-China-Strategie darin bestehen, China auf den Weg zurückzubringen, den es vor 2013 eingeschlagen hat - d.h. den strategischen Status quo vor Xi.


    Man fühlt sich an Napoleons Wahnvorstellung erinnert, dass Russlands Adlige von Alexander weggekeilt werden könnten, und an die ungebrochene Überzeugung, dass eine weitere gezielte Sanktion Putins Schergen dazu bringen wird, ihn hinauszuwerfen. Aber genug von Anonymous' Hirngespinsten - sie entbehren jeder Grundlage in der Realität: Die USA haben ihre Produktion schon vor langer Zeit nach China ausgelagert und werden sie nicht zurückbekommen, der Wokeism tötet ihr Bildungssystem, ihre Politik ist kaputt, ihr Militär verliert überall und merkt es nicht, ein Tsunami von Schulden hat sich aufgebaut. Das Absurdeste von allem ist, dass Washington nach Jahren der unnötigen Feindseligkeit gegenüber Russland keine Hoffnung hat, Moskau von Peking zu trennen. Und Xi Jinping ist nicht irgendein Schurke, der die Kontrolle an sich gerissen hat - er ist die Spitze einer robusten Pyramide.


    Die einzige Bedeutung dieser armseligen Bemühung ist, dass sie uns ein weiteres - und deprimierend einflussreiches - Beispiel für die merkwürdige amerikanische Besessenheit von Persönlichkeiten liefert - alles in den chinesisch-amerikanischen Beziehungen lief wie am Schnürchen, bis Xi kam. Aber eigentlich, und das weiß jeder, der die Realität sehen kann, ist China viel, viel mehr als nur ein Mann.


    China/Russland/Iran/Irak/insert-name-of-country war glücklich, seinen Platz in der regelbasierten internationalen Ordnung zu akzeptieren, bis dieser fiese Xi/Putin/Ayatollah/Saddam/insert-name alles veränderte; werde ihn los und alles wird sich von selbst regeln.


    Wann werden sie verstehen, dass es ein ganzes Land ist, nicht nur ein Typ?

    Die große amerikanische Wahnvorstellung: 'Just That One Guy'


    https://www.zerohedge.com/geop…can-delusion-just-one-guy


    Es gibt eine objektive Realität: Und das mächtigste und willensstärkste Individuum kann die Zukunft nur innerhalb der bestehenden Möglichkeiten gestalten.


    In meiner beruflichen Laufbahn habe ich an regelmäßigen Treffen mit einem amerikanischen Geheimdienst teilgenommen. Ich - wir - waren immer fasziniert von ihrer Besessenheit mit Individuen. Einmal präsentierten sie unserer Gruppe stolz ein Diagramm, in dem die Mitarbeiter des Bosses in drei Gruppen aufgeteilt waren. Ich bin sicher, dass die Erstellung dieses Diagramms viel Zeit und Geld gekostet hatte, aber welchen Nutzen hatte es? Konnten wir dadurch besser vorhersagen, besser verstehen? Natürlich nicht. Ganz abgesehen von der Absurdität, zu denken, dass ein Individuum zu 100 % in einer Gruppe und zu 0 % in den anderen beiden war - am wenigsten passte man in zwei Gruppen gleich gut hinein -, war die Wahrheit, dass sie ein Team waren, das Entscheidungen traf, und Außenstehende hatten keine Ahnung, was innerhalb des Prozesses vor sich ging. Die Dreiteilung in Gruppen führte nur zu noch mehr unbegründeten Spekulationen - wenn man sich vorstellte, dass eine Entscheidung zugunsten einer Gruppe ausfiel, dann brach eine Flut von Spekulationen darüber aus, wer oben und wer unten war. Theoretisieren in Ermangelung von Daten: ein Werk von Spinnern. Viel Geld, Zeit und Beförderungen, aber sehr wenig Verständnis. Bei einer anderen Gelegenheit waren ihre Vorhersagen bei einem Führungswechsel ganz persönlich - wenn X, dann dies, wenn Y, dann das. (Und die Person, die dann tatsächlich die Nachfolge antrat, stand nicht auf ihrer Liste.) Der Ansatz meiner Gruppe bestand darin, zu versuchen zu beschreiben, mit welchen Zwängen der noch unbekannte Nachfolger zu kämpfen haben würde. Wir versuchten, den Kontext herauszuarbeiten; sie sprachen über Persönlichkeiten. Aber es gibt eine objektive Realität: und die mächtigste und willensstärkste Person kann die Zukunft nur innerhalb der bestehenden Möglichkeiten gestalten. Die Amerikaner schienen davon auszugehen, dass der Chef uneingeschränkte Wahlmöglichkeiten hat. Nun ist es wahr, dass sie das Land als "Diktatur" betrachteten, aber nicht einmal in der größten Tyrannei konnte der Herrscher alles tun, was er wollte. Kein Wunder, dass sie sich in den folgenden zwanzig Jahren ausnahmslos geirrt haben. Die einfältige und ignorante Besessenheit von Persönlichkeiten führt nirgendwo hin.


    Hat es mit den Calvinisten von Plymouth Rock und ihrer Einteilung der Menschheit in Erlöste und Verdammte begonnen? Wurde sie anderthalb Jahrhunderte später durch die Überzeugung verstärkt, dass König George im Alleingang "wiederholte Verletzungen und Usurpationen" verursacht und "die gnadenlosen indianischen Wilden" aufgestachelt habe? Oder ist sie jüngeren Datums? Hollywoods raue Individuen, die am Ende des Films den Tag retten? Wer kann das schon sagen, aber es scheint im amerikanischen Weltbild fest verdrahtet zu sein - oder zumindest in ihrem Blick auf den Rest der Welt. Und die Nachrichtenmedien spielen jedes Mal mit: Das Problem ist Führer X, wenn wir ihn ersetzen, wird alles besser werden.


    Ich habe gerade ein Buch über die CIA beendet, in dem die Besessenheit der Kennedy-Regierung von Fidel Castro erwähnt wird. "'Wir waren hysterisch wegen Castro', räumte Verteidigungsminister Robert McNamara ein"; es gab zahllose Attentatsversuche. Die Raketenkrise scheint Kennedy zur Besinnung gebracht zu haben, und ein paar Monate vor seiner Ermordung musste der CIA-Chef dem Mafioso, den er mit der Organisation beauftragt hatte, mitteilen, dass das Komplott zur Ermordung Castros abgebrochen worden war. Nichts davon war von Bedeutung und, in den Worten eines Mitspielers, "so vieles von dem verdammten Zeug war wirklich kindisch." Sechzig Jahre später ist Fidel Castro weg, aber Kuba bleibt - immer noch trotzig.


    Mohammad Mosaddegh von Iran war ein Problem; nachdem er gestürzt wurde, war Iran für eine Weile kein Problem, aber heute ist es ein noch größeres Problem; und sie nehmen ihm seinen Sturz immer noch übel. Ngô Đình Diệm in Vietnam war ein Problem; aber sein Tod führte nur zu mehr Krieg. Mohamed Farrah Aidid in Somalia war ein anderer, der gehen musste, aber nach der Schlacht von Mogadischu waren es die Amerikaner und die NATO, die gingen; Somalia ist heute, wie damals, aus den Nachrichten verschwunden. Slobodan Milošević war der Schlächter des Balkans, bis ein Gericht feststellte, dass er doch nicht so schuldig war. Saddam Hussein war ein ziemlich umfassendes Problem, informierte uns die NYT; jetzt ist er weg und der Irak ist immer noch ein Problem - man kann es nicht gewinnen, man kann es nicht verlassen. Kims in Nordkorea kommen und gehen; es bleibt dasselbe. Und so weiter und so fort - Assad, Maduro, Qaddafi, Arafat, Daniel Ortega und Janukowitsch; alles Individuen, von denen man sich vorstellte, sie seien die einzige Straßensperre auf dem Weg zu... dem Besseren, Fortschritt, Demokratie und allen anderen guten Dingen.

    Der letzte, den ich heranziehe, ist der, von dem der Titel für den
    heutigen Beitrag stammt. Ich hörte Diego Parrilla diesen Satz im Macro
    Voices-Podcast sagen, und zwar fast aus dem Stegreif. Mein Gehirn machte
    eine Art körperliche Zuckung, die schwer zu beschreiben ist, aber nur
    vielleicht ein halbes Dutzend Mal in meinem Leben passiert ist.
    Vielleicht ist das der Ursprung des Ausdrucks "mind blown".



    Er sagte: "Wir befinden uns in einer Blase, die zu groß ist, um zu scheitern".



    Es ist keine Institution, es ist keine Anlageklasse, es ist keine politische Ideologie, keine Social-Media-Plattform oder ein Währungssystem. Es ist alles.



    Wenn man das bedenkt, erklärt es, warum sich die politischen Entscheidungsträger so verhalten, wie sie es tun. Wir haben uns nicht in eine Ecke gemalt, sondern in eine Blase. Es gibt keine weichen Landungsszenarien, aus denen wir uns aus dieser Blase befreien können, und unter keinen Umständen kann man zulassen, dass diese Blase deflationiert, geschweige denn platzt.



    Ich betrachte den Aufstieg von Bitcoin und Gold schon seit einiger Zeit als eine Flucht aus dem Fiatgeld. Ich habe gewusst, dass die politischen Entscheidungsträger motiviert waren, das System so lange wie möglich auf den Schienen zu halten. Das ist alles nicht neu für mich. Aber was mich wirklich beeindruckt hat, war diese spezielle Formulierung, dass wir uns alle in einer Blase befinden, die zu groß zum Scheitern ist.



    Es bedeutet, dass in all der Sprache und den Versuchsballons rund um "The New Normal", den "Great Reset" und "Build Back Better" der Hintergrund der Verzweiflung, der alles zu durchdringen scheint, für mich deutlicher hervortritt.



    Eine Art "Great Reset" ist in den Köpfen der politischen Entscheidungsträger der einzige Weg, um aus der "Bubble" herauszukommen. Es sieht so aus, als wollten sie es auf eine Art und Weise tun, bei der sie weiterhin so leben können, als wären sie in der Blase und immer noch das Sagen haben, während alle anderen sich daran gewöhnen müssen, unter einem drastisch reduzierten Lebensstandard zu leben und sich den schnell entstehenden sozialen Kreditsystemen zu unterwerfen.



    Mit anderen Worten, es sieht fast so aus, als ob der Plan, die Blase sanft zu deflationieren, darin besteht, jeden, der nicht Teil der Establishment-Elite und ihrer Unterstützungssysteme ist, aus der Blase zu werfen.
    Sie haben es ziemlich schnell zurückgenommen... aber sie haben es ausgesprochen...



    Es ist die große Spaltung, die durch einen Virus, der sonst irgendwo zwischen einem Nichtsnutz und SARS liegt, um 20 oder 50 Jahre vorverlegt wurde...



    "Selbst im schlimmsten Horrorszenario wird COVID-19 weit weniger Menschen töten als die Großen Plagen, einschließlich der Schwarzen Todesfälle, oder der Zweite Weltkrieg... [aber] Veränderungen, die vor der Pandemie unvorstellbar erschienen wären, wie neue Formen der Geldpolitik wie Helikoptergeld (das es bereits gibt), das Überdenken/Neukalibrieren einiger unserer sozialen Prioritäten und die verstärkte Suche nach dem Gemeinwohl als politisches Ziel, der Begriff der Fairness, der an politischer Potenz gewinnt, radikale Wohlfahrts- und Steuermaßnahmen und drastische geopolitische Neuausrichtungen.



    Die Möglichkeiten für Veränderungen und die daraus resultierende neue Ordnung sind jetzt unbegrenzt und nur durch unsere Vorstellungskraft begrenzt, zum Guten oder zum Schlechten. "



    - Klaus Schwab, der während seines Vortrags im COVID-19 einen fast tödlichen Orgasmus erlebte: Der große Reset



    Die Fluchtventile aus der "Everything Bubble



    Aber es gibt Fluchtventile aus der "Everything Bubble", die von normalen, alltäglichen Menschen genutzt werden können, die keine Eliten sind, die nicht jedes Jahr nach Davos eingeladen werden, um das Leben aller anderen "neu zu erfinden", die nicht mit Privatjets zur Arbeit fahren, die einfach nur in der Lage sein wollen, sich um ihre eigenen Angelegenheiten zu kümmern, ihr eigenes Leben zu leben und den Wohlstand zu bewahren, den sie im Laufe ihres Lebens hart und fair aufgebaut haben.



    Diese Ventile sind, um aus dem Fiat-Geldsystem herauszukommen und in "Sachen" wie Rohstoffe, Immobilien, Landwirtschaft, wie Gold und Edelmetalle. Und Krypto. Das ist der Grund, warum all diese Dinge explodieren (Gold ist weniger als 20% von seinen Allzeithochs entfernt. Krypto kann über Nacht mehr als das abwerfen. Diese beiden Anlageklassen schließen sich nicht gegenseitig aus, sie befinden sich nur auf unterschiedlichen Wellenlängen).

    Wir sind in einer Blase, die zu groß zum Scheitern ist.


    https://bombthrower.com/articl…le-thats-too-big-to-fail/


    Ich höre in letzter Zeit häufiger den Ausdruck "Everything Bubble". Das ist keine neue Phrase, Graham Summers war einer der ersten, der sie in seinem 2017 erschienenen Buch "The Everything Bubble: The Endgame for Central Bank Policy":



    "The Everything Bubble" beschreibt die Entstehung und Entwicklung des US-Finanzsystems, beginnend mit der Gründung der US-Notenbank im Jahr 1913 bis hin zur gegenwärtigen Ära der seriellen Blasen: die Tech-Bubble der 90er Jahre, die Housing Bubble der frühen 00er Jahre und die aktuelle Blase in US-Staatsanleihen, die auch Treasuries genannt werden.



    Da diese Anleihen die Grundlage unseres derzeitigen Finanzsystems bilden, bedeutet eine Blase bei diesen Anleihen, dass sich alle Risikoaktiva (wirklich ALLES) in einer Blase befinden, daher unser Titel "The Everything Bubble". In diesem Sinne stellt die Everything Bubble das sprichwörtliche Endspiel für die Zentralbankpolitik dar: der endgültige Spekulationsrausch, der durch die Übertreibung der Federal Reserve ausgelöst wird."



    Kürzlich kam die Idee der Everything Bubble in der Coindesk-Ausgabe Breakdown with NLW über NFTs und den rekordverdächtigen Verkauf von Beeples The First Five Thousand Days für 69 Millionen USD auf. Ich sage dies als ein Kerl, der in Krypto seit 2013 gewesen ist und ist immer noch mehr beteiligt heute: Ich verstehe die NFTs nicht. Oder besser gesagt, es macht nur Sinn, warum sie für solche exzessiven Bewertungen verkauft werden, wenn man bedenkt, dass es sich um ein Phänomen handelt, das innerhalb der Dynamik einer Everything Bubble auftritt.



    Endgame ist ein weiteres Thema, das sich durchsetzt, so nennen Grant Williams und Bill Fleckenstein ihren Podcast (er ist seit kurzem Premium, aber die ersten paar Episoden sind auf allen wichtigen Plattformen verfügbar). In Grant Williams' Februar-Newsletter ("Let Them Eat Risk") hat er Bitcoin viel Aufmerksamkeit geschenkt, einschließlich eines Artikels von Ray Dalio und Rana Faroohar's "Bitcoin's Rise Reflects America's Decline" (ursprünglich ein Op-ed für die Financial Times).



    Was mir an ihrem Artikel auffiel, und in ähnlichem Maße an Dalios, war die Erkenntnis, dass es ein Fehler wäre, Kryptowährungen als bloße Spekulationsblase abzutun, auch wenn sie selbst nicht von der Idee der Kryptowährungen überzeugt waren. Anders ausgedrückt, sogar Bitcoin-Skeptiker beginnen zu verstehen, dass der Aufstieg von Bitcoin etwas bedeutet. Er deutet auf eine Veränderung hin. Eine große:



    "Vor etwas mehr als 100 Jahren gab es einen Vermögenswert in einer Blase, der im Laufe eines Jahrzehnts wild stieg und fiel. Leute, die es hielten, hätten fünfmal 100 Prozent ihres Geldes verloren. Sie hätten zu verschiedenen Zeitpunkten ein riesiges Vermögen gemacht oder den Wert ihres Vermögenswertes durch Hyperinflation zerstört gesehen.



    Der Vermögenswert, auf den ich mich beziehe, ist Gold, das in Weimarer Mark bewertet wird. Wenn Sie das an Bitcoin erinnert, sind Sie nicht allein. In seinem Newsletter "Tree Rings" untersuchte der Analyst Luke Gromen die verblüffenden Ähnlichkeiten in der Volatilität von Gold in Weimarer Deutschland und bitcoin heute. Seine Schlussfolgerung? Bitcoin ist nicht so sehr eine Blase als "der letzte funktionierende Feueralarm", der uns vor einigen sehr großen geopolitischen Veränderungen warnt." (Hervorhebung hinzugefügt)



    Das gesamte Stück ist ziemlich gut und ich empfehle, es zu lesen, schließt sie:



    "Nichts davon bringt mich dazu, Bitcoin kaufen zu wollen. Aber ich sehe es auch nicht als eine normale Blase. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war unklar, welcher der hunderten von Autoherstellern das Rennen um die Ablösung des Pferdefuhrwerks gewinnen würde. Nun, wer weiß, ob Bitcoin, Ethereum oder Diem oder eine noch zu erfindende digitale Währung sich langfristig durchsetzen wird. Für den Moment kann der Bitcoin-Boom am besten als Kanarienvogel in der Kohlenmine betrachtet werden..."



    Das hat mich an einen Kommentar erinnert, den ich zu meinem Artikel "This Time is Different: What Bitcoin Isn't" hinterlassen wurde, als es 2017 auf Zerohedge lief (die ZH-Kopie ist jetzt hinter ihrem Premium-Archiv).



    "Bitcoin ist ein Loch ...in einem brennenden Gebäude



    Ich hatte den Gedanken, dass Bitcoin wie ein Loch in der Wand eines brennenden Gebäudes ist. Das brennende Gebäude ist der Petrodollar. Das Bitcoin-Loch in der Wand entspricht keiner Standarddefinition einer Tür. Es würde eine Gebäudeinspektion nicht bestehen und es wird nicht lange halten. Auf lange Sicht wird es mit Sicherheit durch etwas anderes ersetzt werden. Aber kurzfristig kümmert sich niemand in dem brennenden Gebäude wirklich um all das, und diejenigen, die den Rauch zuerst gerochen haben, strömen bereits hindurch. Viele weitere werden folgen und einige werden leider im Feuer sterben. Es gibt auch andere Ausgänge aus dem Gebäude, einige mögen sicherer sein als andere, aber das Wichtigste ist, so schnell wie möglich aus dem brennenden Gebäude zu kommen."



    Ich habe bisher zahlreiche Threads aus unterschiedlichen Quellen zusammengezogen, von denen viele Bitcoin- und Kryptowährungsskeptiker sind, die alle Leute sind, von denen ich denke, dass es sich lohnt, ihnen trotzdem zu folgen, weil sie superschlau sind und einen extrem hohen Signalinhalt herausbringen.


    Falsches Geld erzeugt Falsches Wirtschaften und somit auch Falsche "Wertanlagen".

    In diesem Zusammenhang erinnere ich gern an die Abwrackprämie 2009. Um 2500 Euro vom Staat abzugreifen wurden da Autos verschrottet, die gut und gern das doppelte an Restwert hatten. Wenn die Leute hören, "Geld vom Staat", setzt das Hirn aus.
    "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Albert Einstein

    Vorallem weil sich der Staat die Kohle sofort wiedergeholt hat mit der Mwst. :D

    Es wird nicht zum Krieg USA --- China/Rußland kommen.


    Die einzige Verlierer wären diesmal (anders als in allen anderen Kriegen) die USA selbst und das wissen die ganz genau.

    Schon mal was von der Thukydides-Falle gehört?


    Spengler hat das auch Markant in einem Zitat zusammengefasst: "Nichts ist gefährlicher als eine Kultur, welche gerade entdeckt hat, dass sie stirbt"

    Ernte nach dem Krieg



    Mit erstaunlicher Leichtigkeit war IBM nach dem Krieg in der Lage, sein Vermögen, seine Maschinen und Profite aus Deutschland wieder zu bekommen. Ende 1946 wurde Dehomag mit einem Gegenwert von über 56,6 Millionen Reichsmark (heute: 230 Millionen Dollar) veranschlagt und einem Gewinn von 7,5 Millionen Reichsmark (heute: 30 Millionen Dollar). Dehomags Maschinen wurden gerettet, die Profite gesichert und der Unternehmenswert bewahrt.
    Drei Gründe waren dafür ausschlaggebend. Erstens hatten die Nazis die Interessen von Dehomag im Rahmen ihrer Politik der Obhut über Feindbesitz gut behütet. Dies bedeutete, dass das Wirtschaftsministerium des Dritten Reichs einen Verwalter bestimmte, der ausländische Unternehmen führte und deren Produktivität und Ergiebigkeit aufrecht erhielt. Seit dem Verbot des Geldexports verblieben Dehomags Profite auf den Bankkonten des Unternehmens, wo sie für die Dauer des Krieges eingefroren wurden und nach Kriegsende problemlos eingesammelt werden konnten.
    Zweitens wurde die Technologie Holleriths auch weiter von den Nazis genutzt, als deren militärische Erfolge sich in Niederlagen wandelten. Weil die Lochkarten die Gräueltaten der Nazis unwiderleglich beweisen konnten, wurden sie vernichtet, als die Alliierten vorrückten und deutsche Stellungen in den besetzten Gebieten eroberten. Doch die Maschinen wurden außerhalb der Reichweite der vorrückenden Armeen transportiert.
    Drittens hatten auch die alliierten Mächte ein Interesse an der Bewahrung der Funktionstüchtigkeit der Maschinen. Bereits im Dezember 1943 entschied die amerikanische Regierung, dass es von strategischem Interesse sei, sich Hitlers Hollerith-Maschinen zu sichern, weil sie den Schlüssel für eine reibungslose militärische Besetzung Deutschlands darstellten. Letzten Endes benutzten alle alliierten Mächte die Dehomag, um wirtschaftliche Erhebungen auszuführen, Industrie-Statistiken zu sammeln und Volkszählungen durchzuführen.
    "Dehomag überstand die Hitler-Jahre mit nur geringem Schaden und war praktisch in der Lage, die Geschäfte wieder aufzunehmen, als sei nichts gewesen. Nach dem Ende des Krieges gelang es IBM New York seine problematische, aber wertvolle Tochtergesellschaft wieder in Besitz zu nehmen, ihre Maschinen zurückzuerlangen und sich ihre Gewinne einzuverleiben." (S. 398) Im Jahr 1949 wurde der Name der Gesellschaft von Dehomag in IBM-Deutschland umgewandelt.
    Während Black von vielen Stellen Hilfe bekam, gab ihm IBM auf seine Anfrage nach Interviews eine Abfuhr und verweigerte ihm den Zugang zu den Dokumenten des Unternehmens. Laut Edwin Black hat sich IBM seit dem Zweiten Weltkrieg geweigert, jegliche Untersuchung über die Verbindung des Unternehmens mit dem Nazi-Regime zu unterstützen. Black bekam über ein akademisches Archiv trotzdem Zugang zu Hunderten von IBM-Dokumenten.
    IBM hat versucht Blacks Darstellung mit der Andeutung zurückzuweisen, sie seien eine Art Negativpropaganda und ihre Veröffentlichung sei Teil einer "koordinierten Kampagne" von Holocaust-Überlebenden. Die Veröffentlichung von "IBM und der Holocaust" fiel mit einer Sammelklage zusammen, die im Februar dieses Jahres in New York eingereicht wurde. Das Unternehmen wird darin der Beteiligung am Holocaust beschuldigt und aufgefordert, seine Archive zu öffnen und Entschädigung zu zahlen. IBM weist allerdings weiterhin jede Verantwortung zurück und nimmt für sich in Anspruch, dass seine deutsche Tochtergesellschaft vor dem Krieg von den Nazis übernommen worden sei.
    Black weist diese Behauptungen zurück und weist außerdem nach, dass IBM die administrative Kontrolle über Dehomag nicht vor 1942 verlor. "Wir folgten den Männern in den Lagern, wir folgten den deutschen Unternehmen. Die Grenze der Verantwortlichkeit für den Holocaust erstreckt sich bis in die Vereinigten Staaten", sagt Black.
    Ich kann die Lektüre des Buches wärmstens empfehlen. Nicht weil es neue Einsichten in die politischen Ursachen für den Aufstieg des Faschismus in Deutschland böte. Black macht weder den Versuch einer solchen Beurteilung, noch versucht er, die Beziehungen IBMs mit dem Dritten Reich dem skrupellosen Charakter Watsons als Individuum zuzuschreiben.
    Blacks Untersuchungen über die Verstrickung eines so bedeutenden Unternehmens
    ist für das Verständnis hilfreich, wie es den Nazis möglich war, den Genozid an
    den Juden in die Tat umzusetzen. Indem er dies leistet, wirft er ein Schlaglicht
    auf die Rolle des internationalen Kapitals in einem der größten Verbrechen des
    20. Jahrhunderts.

    IBM und das Dritte Reich



    Von Beginn an entwickelte IBM ökonomische Komplettpakete für das Dritte Reich. Im April 1933 begann das Hitler-Regime eine Volkszählung aller Deutschen, die auch die Identifizierung aller Juden zum Ziel hatte. Der erste Schritt bestand in der Registrierung der Daten der Einwohner des größten deutschen Staates Preußen, mit der Dehomag beauftragt wurde. Die Vorgehensweise, die bei dieser Volkszählung entwickelt wurde, ist ein Beispiel dafür, wie die Zusammenarbeit zwischen Dehomag und den Nazis auf dem Gebiet der Datenerfassung und Auswertung funktionierte.
    Um die spezifischen Anforderungen der deutschen Pläne auf dem Gebiet statistischer Erhebungen bedienen zu können, war die engste Zusammenarbeit zwischen Dehomag-Technikern und Nazi-Autoritäten notwendig. Jedes Projekt erforderte spezielle, kundenorientierte Anwendungen.
    Zuerst wurde Dehomag genaustens über die speziellen Aufgaben, die gelöst werden sollten, informiert. Danach wurden Modelle der Lochkarten erstellt, auf denen mit Bleistift die Spalten und Löcher markiert wurden, die die gewünschten Informationen speichern sollten. Die Produktion der Lochkarten begann erst, wenn sowohl Dehomag als auch die deutschen Stellen mit dem Resultat zufrieden waren. Das Unternehmen begann dann mit der Herstellung und dem Verkauf der Lochkarten, die oftmals bereits mit dem Projektnamen bedruckt waren. Wurde ein Projekt gestartet, begann das Unternehmen mit der Ausbildung des Personals, das die Arbeiten durchführen sollte.
    Die Ausweitung der Unternehmungen stellte die Dehomag vor die Notwendigkeit kontinuierlicher technologischer Innovationen und Entwicklungen. Weit davon entfernt, bei der deutschen Tochtergesellschaft mit dem Ziel zu intervenieren, die Unterstützung des nationalsozialistischen Verfolgungswahns zu beenden, überwachte IBM von New York aus sorgsam den gesamten Prozess und stellte sicher, dass alle notwendigen technischen Vorraussetzungen geboten wurden. Techniker der Dehomag wurden regelmäßig zur Weiterbildung in die USA gesandt.
    Während IBM in den USA berühmt war, war nur wenig über die Aktivitäten des Unternehmens in Deutschland bekannt. Die interne Struktur der Dehomag war in einer Art und Weise organisiert, dass, soweit es die Nazis betraf, das Unternehmen als deutsch erschien, während die Gesamtkontrolle bei IBM lag. Das bedeutete auch, dass das Mutterunternehmen die amerikanischen Handelbeschränkungen umgehen konnte, als der Krieg ausbrach.
    Nicht nur, dass Watson die Profitmöglichkeiten, die ihm Nazideutschland bot, voll ausschöpfte, er wurde außerdem ein politischer Fürsprecher des Deutschen Reichs. Black zeigt, dass Watson glaubte, die Welt solle "den Deutschen und ihren Zielen unter der Führung Adolf Hitlers ein mitfühlendes Verständnis" entgegen bringen. (S. 43)
    Für seine Haltung wurde Watson mit dem speziell kreierten Verdienstorden des deutschen Adlers mit Stern ausgezeichnet, der "Angehörige ausländischer Nationen, die sich um das Deutsche Reich verdient gemacht haben," würdigte - das Prestige dieses Ordens stand unmittelbar hinter Hitlers Großkreuz. Erst als der Krieg begann, musste Watson den Orden zurückgeben.
    Im Jahr 1937 verordnete das Nazi-Regime eine weitere nationale Volkszählung. Diese war maßgebend für Hitlers Kriegsvorbereitungen und "für die Juden bedeutete es den letzten und endgültigen Schritt der Identifizierung". (S. 139) In Übereinstimmung mit den Nürnberger Rassengesetzen zielte es auf die Aufspürung jeglicher jüdischer Abstammung. IBM lieferte 70 Kartensortierer, 60 Tabulatoren, 76 Multiplikatoren und 90 Millionen Lochkarten im Rahmen eines mit 3,5 Millionen Reichsmark dotierten Vertrags (im heutigen Gegenwert von 14 Millionen Dollar).
    Im Zuge der geplanten Annexion Österreichs im Jahr 1938 arbeitete die Wiener Tochtergesellschaft IBMs unter der Aufsicht Adolf Eichmanns an der Sammlung umfassender demographischer Informationen über das Land auf Lochkarten. Dies bedeutete, dass das Hitler-Regime exakt über die österreichischen Juden informiert war, die dem zwangsweisen Vertreibungsprogramm unterworfen werden sollten.
    Als deutsche Truppen am 15. März 1939 in der Tschechoslowakei einmarschierten, war IBM bereits dort und an der Leitung strategischer Unternehmen, wie der staatlichen Eisenabahnen beteiligt, deren System von den Nazis dann ohne Probleme übernommen werden konnte.
    Nach einigen Aufschüben fand die 1937 angeordnete nationale Volkszählung schließlich im Mai 1939 statt. Ungefähr 750.000 Zähler waren beteiligt, die alle 22 Millionen Haushalte des Großdeutschen Reichs erfassten - 80 Millionen Einwohner in Deutschland, Österreich, dem Sudentenland und dem Saarland.
    Dies stellte Dehomags größte Unternehmung dar. Sie umfasste auch eine sogenannte "Ergänzungskarte", um die rassische Abstammung jedes Haushalts zu erfassen. Somit wurde die Identifizierung von insgesamt 330.530 sogenannten "Rassenjuden" im Großdeutschen Reich möglich. Diese wurde dann nach Geschlecht unterteilt und weiter zwischen "Volljuden" und anderen Graden jüdischer Abstammung aufgeteilt. Von allen so erfassten Personen wurde auch die Adresse gespeichert.
    Dieses Modell wurde wieder und wieder angewandt. In praktisch jedem von den Nazis besetzten Land, sammelten IBM-Tochterunternehmen - die dort normalerweise bereits vorher ihren Geschäften nachgegangen waren - nationale und rassische statistische Informationen für die Nazis, die dann zur Identifizierung von Juden und anderen Unerwünschten benutzt werden konnten.
    Dehomag war sogar bereits im Vorfeld über Hitlers Kriegsvorbereitungen informiert, da man mit der Frage an die Gesellschaft herangetreten war, wie ihre Funktion im Falle eines Angriffs aufrecht erhalten werden könne. Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs im September 1939 schnellten die Profite von IBM als Ergebnis der deutschen Aktivitäten in Polen und dem Osten in die Höhe.
    Ob in der Tschechoslowakei, in Polen, Ungarn, Rumänien, Skandinavien, Schweden, Belgien, den Niederlanden oder in Frankreich, überall stützte sich die Kriegsmaschine der Nazis auf die IBM-Technologie. Diese half bei der Organisation der Verteilung von militärischem Material und Personal ebenso effizient, wie bei der Identifizierung der Juden, und erleichterte deren Deportation in die Todeslager per Zug. Obwohl es wahr ist, dass auch ohne die Hilfe von IBM der Hitler-Faschismus seine Politik des Genozids ausgeführt hätte, ist es ebenso wahr, dass die Nazis ohne diese Unterstützung nicht mit solch unbarmherziger Effizienz hätten vorgehen können.

    Kann man sich nicht ausdenken...digitialer Impfpass von IBM


    IBM Impfpass Covid-21

    Tradition verpflichtet ...


    Wie IBM den Nazis half


    "IBM und der Holocaust" behandelt die Verstrickung dieses bedeutenden amerikanischen Unternehmens in die Errichtung von Hitlers Drittem Reichs und die Vernichtung der europäischen Juden.
    Der Autor Edwin Black zeigt, wie eine in Amerika von Herman Hollerith entwickelte Technologie - das Lochkarten- und Lochkartensortiersystem - die Nazis in die Lage versetzte, ihre Kriegsmaschine zu organisieren und den effizient und systematisch organisierten Genozid an den Juden durchzuführen. Zu den Zeiten der Nazi-Diktatur hatte IBM ein nahezu weltweites Monopol über diese Technologie und die Produktion der dazu gehörenden Bestandteile - der Lochkarten.
    Edwin Black ist mit dem Thema Holocaust vertraut. Seine Eltern waren beide Juden europäischer Abstammung und Überlebende des Holocaust. Black stieß zum ersten Mal im Holocaust Museum in Washington auf die Lochkarten-Technologie, wo er eine ausgestellte Hollerith-Kartensortiermaschine sah. Er erklärt, dass seitdem Fragen an ihm nagten: Welche Rolle spielte diese Maschine für die Nazis? Was war die Rolle von IBM? Diese Fragen wurden zum Ausgangspunkt seiner Untersuchung. Im Jahr 1998 begann er diese Fragen energischer zu verfolgen und gewann ein Team von Forschern, Praktikanten, Übersetzern und Assistenten, dass auf über 100 Personen anwuchs.
    In seiner Einleitung erklärt Black: "Glücklicherweise hatte ich durch die Arbeit an meinem früheren Buch, The Transfer Agreement (welches das geheime Vorkriegs-Abkommen zwischen dem Zionismus und den Nazis behandelt, das einer begrenzten Anzahl von Juden die Ausreise aus Deutschland nach Palästina ermöglichte) bereits ein Grundlagenwissen über die Ökonomie und den Außenhandel des Dritten Reichs, wie auch ein Hintergrundwissen über die Computerindustrie und jahrelange Erfahrung als Enthüllungsjournalist, spezialisiert auf Verfehlungen von Unternehmen. Ich näherte mich dem Projekt als einer typischen, wenn nicht außergewöhnlichen Untersuchung über Unternehmensführung, mit einem dramatischen Unterschied: die Entscheidungen hatten enormen Einfluss auf das Leben und Sterben von Millionen." (S. 15)
    Black erklärt, dass IBM in letzter Konsequenz den Nazis dabei half, ihre Politik des Genozid durchzuführen. Ohne diese Hilfe wäre das Hitler-Regime nicht in der Lage gewesen, die Ausrottungspläne mit einer solchen Effizienz auszuführen. IBM-Maschinen wurden auf allen Ebenen der Verfolgung der Juden benutzt. Mit ihnen wurden alle Informationen zur Identifizierung der Opfer der Nazis gesammelt, zuerst um die Juden in akademischen Berufen, Verwaltungs- und Regierungspositionen zu entfernen und später um die Massenvertreibungen aus ihren Wohnungen in die Ghettos vorzunehmen.
    IBM-Technologie wurde zur Organisation der Eisenbahnen eingesetzt, so dass Millionen Nazi-Opfer in die Konzentrationslager transportiert werden konnten, wo sie direkt in den Gaskammern landeten. Es gab Hollerith-Abteilungen in fast jedem Konzentrationslager, sie dienten der Registrierung der Ankommenden, der Zuteilung von Sklavenarbeit und der Buchführung über die gestorbenen Gefangenen.
    IBM war praktisch in jeden Aspekt der Operationen des Dritten Reich involviert. Das Buch zeigt, dass das Unternehmen mehr als 2000 Multi-Maschinen-Sets in ganz Deutschland vermietete, wartete und modernisierte, sowie weitere Tausende in den von den Nazis besetzten Gebieten. IBM entwickelte auf die Wünsche der Nazis zugeschnittene Lochkarten, die von diesen benutzt und in einer Stückzahl von jährlich 1,5 Milliarden Exemplaren in Deutschland hergestellt wurden.


    Von Hollerith zu IBM



    Die Lochkarten-Technologie wurde als erstes von Hollerith entwickelt, einem Deutsch-Amerikaner, der in Washington lebte. Sie wurde eingesetzt, um es der US-amerikanischen Zensusbehörde zu ermöglichen, die Volkszählung von 1890 durchzuführen. Jahrzehnte vor der Entwicklung der Computer ermöglichte die Hollerith-Technologie die schnellste statistische Erfassung der amerikanischen Bevölkerung aller Zeiten. Vermittelt durch eine Reihe von gestanzten Löchern, erfasste jede Karte das Geschlecht, die Religion, die Nationalität und den Besitz eines Individuums. Durch den wiederholten Durchlauf durch Sortier- und Zählmaschinen "konnten [die Karten] ein Bild der gesamten Bevölkerung entwickeln oder einzelne Gruppen innerhalb dieser Bevölkerung herausgreifen." (S. 25) Nach einigen Jahren wurden Holleriths Maschinen in der ganzen Welt benutzt, um Volkszählungen durchzuführen. Die Technologie entwickelte sich außerdem in ein frühes Rechnersystem, welches von einigen der größten Unternehmen für die Kalkulation genutzt wurde.
    Hollerith etablierte ein nahezu weltweites Monopol und vermietete die Maschinen eher, als dass er sie verkaufte. 1911 verkaufte er seine Firma und sie wurde in die Computing-Tabulating-Recording Company (CTR) eingegliedert. Unter der Leitung des ehemaligen Nähmaschinenverkäufers Thomas Watson wurde CTR in die International Business Machine Corporation (IBM) umgewandelt. Watson, ein ruheloser Geschäftsmann, etablierte eine patriarchalische Hierarchie innerhalb des Unternehmens. Watson sprach von der "IBM-Familie", die nicht nur die Arbeiter umfasste, sondern ebenso ihre Ehefrauen und Kinder, die auch im "GeistIBMs" geschult und gut versorgt in sein Imperium integriert werden sollten.
    Im Jahr 1922, als die Hyperinflation in Deutschland zum Zusammenbruch der Währung führte, übernahm Watson die Dehomag (Deutsche Hollerith Maschinen Gesellschaft), die die Lochkarten-Technologie unter Linzenz nutzte. Diese deutsche Tochtergesellschaft sollte später eine entscheidende Rolle in der Geschäftsallianz zwischen IBM und dem Dritten Reich spielen. Im Jahr 1933, als Hitler die Macht übernahm, hatte Watson das einst kränkelnde deutsche Unternehmen in IBMs Flagschiff verwandelt - mit einer Produktion, die um das Dreifache über der Quote lag.
    Doch es bot sich die Möglichkeit zu weiterer Steigerung. "Nazi-Deutschland bot Watson die Gelegenheit, die Regierung mit Kontrolle, Beaufsichtigung, Überwachung und Regelung auf einem in der Menschheitsgeschichte nie gekannten Niveau zu versorgen. Die Tatsache, dass Hitler plante, sein Reich auf andere Nationen auszuweiten, vergrößerte nur die zu erwartenden Profite. In der Wirtschaftsterminologie nennt man dies Umsatzwachstum. Die Technologie wurde fast ausschließlich von IBM geliefert, denn das Unternehmen kontrollierte rund 90 Prozent des Weltmarktes für Lochkarten und Sortiermaschinen." (S. 46)
    Black stellt klar heraus, dass Watson kein Faschist war, sondern ein ruheloser Profitmacher. Der starke deutsche Staat unter einem autoritären Führer bot ein großer Potential zum Geldmachen, und damit identifizierte sich Watson. Tatsächlich war Watson als Vorsitzender von IBM, einer der prestigeträchtigsten Gesellschaften der USA, ein hoch geachteter Geschäftsmann, Unterstützer Roosevelts und spezieller Berater des Präsidenten. Watson wurde zum Vorsitzenden der Außenabteilung gewählt, was ihn auch zum Vorsitzenden der amerikanischen Sektion der Internationalen Handelskammer (International Chamber of Commerce) machte. Dadurch wurde Watson für den Rest der Welt zum offiziellen amerikanischen Wirtschaftsführer. 1937 stieg er zum Präsidenten der ICC auf und veranstaltete die nächste Konferenz der Organisation in Berlin.


    Ich wohne selber in so einem "Stadtrand-ehemals-Acker-Neubaugebiet" mit Gärten in größe eines Handtuchs. Als die saisonale Grippe noch nicht Coronna hieß, gab es im Sommer und Winter jeweils ein Anwohnerfest. Das waren immer lustige Gespärche, die tief haben blicken lassen. By the way, ich bin der einzige Mieter unter den ca. 200 Buden die hier hochgezogen worden sind. Die meisten von den "Neueigentümern" sind bis Oberkante Unterlippe auf 25-30 Jahre an die Butze gebunden, haben ihr Arbeitseinkommen und damit Ihr Leben an die Bank verpfändet.


    Das muss man sich mal vor die Augen halten. Die schließen eine Wette mit der Bank ab, das Sie 30 Jahre kontinuierlich in der Lage sind, jeden Monat einen nicht unwesentlichen Betrag X zu zahlen, in der Annahme alles bleibt wie es ist. Wenn ich dann mal in einen Nebensatz durch die Blume angefragt habe, wie Sie den ganz normale Lebensumstände wie Arbeitslosigkeit, Unfall, Krankheit etc. abgesichert haben, wurden mir Blicke zugeworfen, als ob ich die Frage gestellt hätte, ob denn ihre jeweiligen Partner nicht mal Lust hätten zu einem privaten Photoschooting bei mir Zuhause im Keller.


    Da war von Krise noch nicht mal die Rede ...


    Aus diesen Gesprächen habe ich vor allem eines mitgenommen. Unterschätze niemals die Macht der Verdrängung.

    Ist auch das Szenario was ich im Moment für am wahrscheinlichsten halte. AU 890US$ Ist die unterste Zielmarke, sollte diese deutlich durchbrochen werden heißt das dann allerdings Armagedon für die EM's. Falls es beruhigt, bei den Kryptojüngern wird es dann "Schlachfest" heißen.


    Was mich immer wieder wundert, wie alle derzeit ins gleiche Horn mit "Infaltion Inflation" blasen. Die 1,9 Billionen Stimulus sind ein absoluter Witz gegenüber den Schäden die die Lockdown Politik allein in den USA verursacht haben. Die ganze Lockdownnummer wird sich Weltweit noch als extremer deflationärer Treiber entpuppen. Dumm nur das viele in US$ verschuldet sind und der gerade wieder anfängt in allen wichtigen Währungen zu steigen.