Beiträge von LehmannBrothers

    .. das soll der Plan sein? Ansteigen der Zinsen --> Deflation --> Aufpumpen der Geldmenge --> schlecht für Aktien und EM.ich weiß nicht. Das Ziel klingt für mich nicht nachvollziehbar. Warum sollte der crash von Aktien und EM das Endziel sein? Warum sollen Aktienkurse und EM nach dem finalen Aufpumpen crashen?
    sonst d`accord.

    Die Deflation werden wir kurzfristig so oder so bekommen, was auch erstmal schlecht für EM und Aktien ist. Mittel und langfristig heißt es aber dann to the Moon und zwar in so ziemlich allen was es an Assets gibt. Auch weil dann alle ZB's Geld drucken werden bis der Arzt kommt. Dagegen werden die jetzigen und vergangenen QE wie ein Kindergeburtstag aussehen.


    Deswegen rechne ich auch kursfristig mit deutlich tieferen Preisen im EM Bereich. Zielmarke ist für mich 1200 US$ in AU (Konservativ) bzw. 900 US$ (Worstcase). Ab dem Zeitpunkt heißt es kaufen bis der Arzt kommt. Und nur zur Info, ich rede hier von US$ und nicht €. Durch den fallenden Wechselkurs vom € zum US$ werden die Schmerzen für bereits bestehende € Goldhalter etwas milder ausfallen, die Rechnung bekommen wir allerdings wieder über den Ölpreis in US$ auf dem Silbertablett serviert.

    Das nenn ich mal gefickt eingeschädelt. :D

    ich betrachte nicht die Euro-Beträge - sondern bei Immobilienpreisen wie diese in Relation zur (beim selber bewohnen) eingesparten Miete stehen! bzw. im Falle eines reinen "Investments" wie die Rendite ist ...

    Ich für meinen Teil betrachte sehr genau die Euro-Beträge, weil ich in diesen auch meine Miete bezahle. Sowohl für den Privaten als auch für den geschäftlichen Teil. Und da hat sich für mich gezeigt, das Mieten im Moment die deutlich sinnvollere Strategie ist als zu Kaufen oder zu Bauen. Allein für das Haus was ich bewohne müsste ich 45 Nettojahreskaltmieten auf den Tisch blättern.


    Ausserdem kann man bei der derzeitigen politischen entwicklung davon ausgehen, das die Mietpreisbremse in ganz Deutschland kommt ...

    Fakt ist das die Einsätze am Spieltisch höher werden. Entweder die FED erhöht den Einsatz oder es geht hart Richtung Süden. Meine Prognose: QE to the Moon ...


    Oder um es anders zu sagen die Iden des März sind pünktlich angekommen ...

    Und es ist Weg :D


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    @codices_madrid


    Danke für die Blumen! Das ganze ist aber nicht auf meinem Mist gewachsen sondern von Heribert Genreith. Das ganze ist wie man den Daten entnehmen kann ein Text von 2011! Das ganze hat sich seid dem allerdings noch zum deutlich zum schlechteren entwickelt.


    Hier 2 Artikel die ich jedem dringend empfehlen kann.


    http://tandemvipera.blogspot.c…cocaine-in-hollywood.html


    http://tandemvipera.blogspot.c…kapitalkoeffizienten.html



    Leider hat er 2016 aufgehört den Blog weiter zu betreiben.

    F Staatsverschuldung erhöhen



    Technisch:
    Das nunmehr angeordnete Sparen des Staates ist tatsächlich
    kontraproduktiv, die in der BRD ins Grundgesetz gehievte Schuldenbremse
    wird sich noch als katastrophaler Kälberstrick der Demokratie erweisen.
    Denn staatliches Sparen hilft nur dem Kapitalbesitzer, für die
    Realwirtschaft ist es ein absolutes Desaster. Denn der Staat ist direkt
    oder indirekt, bei einer Staatsquote von fast 50%, der größte einzelne
    Arbeitgeber der Nation. Staatliches Sparen kann nur über
    Arbeitsplatzverlust, sowie Abgabenerhöhung und Infrastrukturverlust
    erkauft werden. Die Erhöhung der Staatsquote bringt dagegen BIP, und
    letztlich Inflation, und damit ein Sinken des Kapitalkoeffizienten.



    Politisch:
    Die Schuldenbremse im GG ist das größte Ei, dass sich die deutsche
    Demokratie seit dem Ermächtigungsgesetz von 1933 je gelegt hat. Es macht
    die Demokratie zum faktischen Büttel und Sklaven der Finanzindustrie.
    Staatsverschuldung darf nicht am BIP, sondern muss am Kapitalstock
    gemessen werden. Der Staat muss einen gleichbleibenden Anteil am Kapitalstock
    in sein Land investieren, denn auch die Wirtschaft ist vom Kapitalstock
    regiert. Die Schuldenbremse wirkt sich dagegen nur als Inflationsschutz
    der Kapitaleigner zum Preise einer langfristigen Verslummung der
    Republik aus. Die USA macht uns vor, wie es eigentlich richtig ist: Wenn
    die Kapitaleigner rollierende Staatsanleihen haben wollen, dann bitte
    drucke Ihnen doch welche. So drückte sich schon mal der bedeutende
    US-Ökonom Nouriel Roubini aus. Natürlich führt das mittelfristig zu
    einer anziehenden Inflation, aber nur die senkt den Kapitalkoeffizienten
    effizient und führt die Kuh langfristig vom Eis, wenn auch mit
    gebrochenen Hufen.



    G exponentielles BIP-Wachstum generieren



    Technisch:
    Die letzte, und leider auch Das Letzte, ist die Generierung eines
    extremen BIP-Wachstums. Durch einfache Konsumsteigerung, die in letzter
    Konsequenz immer nur eine Substitution von einem Produkt mit einem
    anderen sein kann, ist nur noch ein geringes Wachstum zu erzielen. Viel
    zu wenig um die Verschuldungsspirale zu beenden. Exponentielles
    Wachstums kann nur durch den Zwangskonsum eines ausgedehnten Krieges
    erzeugt werden. Krieg ist das erheblichste Konsumprogramm überhaupt, es
    verbraucht im Eskalationsfalle Milliarden täglich.



    Politisch:
    Neben der Inflation leider am einfachsten durchzusetzen. Nicht nur,
    dass sich immer ein passender Anlass finden lässt, durch den steigenden
    Stress der Volkswirtschaften und ihrer Wirtschaftsteilnehmer im Laufe
    der Finanzkrise kommen die Gelegenheiten, ja sogar die Notwendigkeiten,
    kriegerischer Auseinandersetzungen förmlich von alleine. So zuletzt in
    Libyen und weitere werden mit Sicherheit folgen: „Es
    ist der größte Waffendeal aller Zeiten. Für 60 Mrd. Dollar wollen die
    Amerikaner in den kommenden Jahren Kriegsgerät an Saudi-Arabien liefern,
    es geht um 72 Kampfflugzeuge, 170 Kampfhubschrauber und
    Raketenabwehrsysteme. Nach einer Zeit relativer Zurückhaltung rüsten die
    Saudis als einer der größten Waffenimporteure der Welt massiv auf, um
    sich gegen die Bedrohung durch den Iran zu wappnen. Für die USA ist der
    Waffendeal ein doppelt gutes Geschäft: Zum einen liegt es gleichermaßen
    im Interesse der Amerikaner wie des sunnitischen Königshauses in Riad,
    den Einfluss des schiitischen Regimes in Teheran zu begrenzen. Zum
    anderen nutzt das gigantische Rüstungsgeschäft der US-Industrie. Im
    Schatten des seit Jahren andauernden Streits um das iranische
    Atomprogramm dreht sich in der Golfregion eine Rüstungsspirale, die
    neben Amerikanern, Briten, Franzosen, Russen und Chinesen auch deutschen
    Unternehmen Exportchancen eröffnet. Auf insgesamt 110 Mrd. Dollar
    beliefen sich nach Berechnungen des Stockholmer
    Friedensforschungsinstituts Sipri im vergangenen Jahr die
    Verteidigungsausgaben in der Region - 2,5 Prozent mehr als 2009. Allein
    die Saudis stecken laut Sipri jährlich mehr als zehn Prozent ihres
    Bruttoinlandsprodukts in die Verteidigung......Die Erwartung der
    Industrie an die Politik ist daher eindeutig, wie Claus Günther,
    Rüstungsvorstand des Technologiekonzerns Diehl, kürzlich sagte: "Wenn
    die Regierung selbst wegen begrenzter Mittel nicht mehr so viele
    Aufträge geben kann, so kann sie uns aber bei Exporten unterstützen."“

    D Kapitalbesteuerung



    Technisch:
    Eine durchaus vernünftige Lösung, wenn man sich nicht mit Kleingeld
    aufhält. Zunächst würde etwa eine 1% Grundsteuer auf die komplette
    Bilanzsumme der Banken etwa gut 80 Mrd. Euro Steuereinnahmen pro Jahr
    bringen. Genug um die zur Zeit, im Dienste dieser Banken durchgeführten
    Rettungsmaßnahmen, zu finanzieren. Dafür dürfte es natürlich keinerlei
    Ausnahmen geben, das eine lausige Prozent muss abgedrückt werden.
    Allerdings darf man den Kreditinstituten, die diese Belastung an Ihre
    Kunden weiterreichen müssten, erlauben, diese Summe nach eigenen
    betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten auf ihre Kundschaft zu
    verteilen. Also etwa einen Abzug orientiert am Risiko oder an
    werbetechnischen und konkurrenztechnischen Massnahmen der
    Finanzprodukte. Das ist dann auch nicht mehr Sache einer ineffektiven
    und teuren staatlichen Verwaltung. Hinzu käme eine
    Finanztransaktionssteuer und/oder Finanzimport und Exportbeschränkungen
    und Kontrollen. Diese werden jetzt schon von einigen Staaten wieder
    eingeführt, da man gesehen hat, dass man andernfalls durch ausländisches
    Kapital förmlich kannibalisiert wird. Eine Finanztransaktionssteuer
    wirkt sich insbesondere auf das Mikrosekunden-Computertrading aus, bei
    dem auch kleinste und kurzzeitigste Kursschwankungen zum elektronischen
    Abpumpen von Geld genutzt werden. Ach ja, und auf Finanzprodukte, die
    lediglich aus Wetten auf irgendwelche Indizes bestehen und/oder ihrem
    Wesen nach nichts anderes als eine Lotterie darstellen, darauf, auf
    solche abgeleitete Finanzderivate gehört wie auf jedes normale Produkt
    des Wirtschaftslebens zusätzlich auch noch die normale Mehrwertsteuer
    von z.Z. 19%, und ggf. dann noch die Lotteriesteuer.



    Politisch:
    Den Jammerschrei der Finanzindustrie kann man sich lebhaft vorstellen,
    der Untergang der gesamten Welt und Kultur würde prophezeit.
    Insbesondere gilt die Behauptung, dass bei solchen Besteuerungen eine
    gefährliche Kapitalflucht einsetzen würde. Woraus folgt, dass solche
    Steuern auf Kapital nur international „einen Sinn machen“ würden. Nun,
    soviel Koks gibt es in ganz Berlin auf Jahresfrist nicht, um ein
    internationales Finanzgremium zu so einer gemeinsamen Entscheidung zu
    bringen. Ergo, also nie.



    Die Wahrheit ist aber: Erstens,
    Kapitalflucht in großem Umfange ist überhaupt nicht möglich, schließlich
    sind alle maßgeblichen Volkswirtschaften mit Vermögen und Schulden
    schon längst bis Unterkante Oberlippe abgefüllt. Zweitens, sind
    einseitige Kapital-Besteuerungen, insbesondere für
    Kapitalzufluchtsländer wie Deutschland, umso effektiver, je einseitiger
    sie sind. Denn dann wird Kapital, und insbesondere das volatile und
    schnell fließende Investmentkapital, in andere Länder abgedrängt, die
    sich dann mit dem Renditenproblem rumschlagen dürfen. Und, drittens, ist
    es marktwirtschaftlich korrekt, denn es sind die Staaten, die den
    Kapitaleignern ihr BIP und ihre Infrastruktur zu Verfügung stellen, und
    dafür dürfen sie auch einen marktgerechten Preis verlangen. Je nach
    Bedeutung des Kapitalmarktes könnten dann unterschiedliche Staaten ganz
    unterschiedliche Besteuerungen und Gebühren ansetzen und damit die
    längst verloren gegangenen Steuerungsmöglichkeiten des Staates auf den
    Finanzmärkten wieder erlangen.



    Eine weitere Wahrheit ist aber
    auch: Besteuerung alleine hilft langfristig nichts. Zwar entlastet es
    kurz- und vielleicht auch mittelfristig den Staat, aber wenn die Steuern
    gleich wieder ausgegeben werden, landen sie erneut auf irgendwelchen
    Konten, und führen den Kapitalkoeffizienten nicht zurück. Um den
    Kapitalkoeffizienten zu senken muss man also im Auge behalten, dass
    entweder eine ausreichende Verdrängung des Kapitals stattfindet oder
    andernfalls ein ordentlicher Teil der Zusatzeinnahmen bei der Zenralbank
    schlicht vernichtet wird, etwa im Tausch gegen auslaufende
    Staatsanleihen ohne diese zu erneuern, um den erwünschten Effekt
    erreichen zu können.



    E Löhne erhöhen



    Technisch:
    Man kann das Problem auch von der anderen Seite angehen. Nämlich das
    BIP dadurch relativ zum Kapitalstock zu erhöhen, indem man sich
    konsequent und massiv für die allgemeine Erhöhung der Einkommen
    einsetzt. Würde man, als drastisches Beispiel, per Dekret die Einkommen
    verdreifachen, so hätte das den Effekt, dass sich sehr schnell auch die
    Preise verdreifachen würden. BIP und Kapitalstock wären dann wieder
    ausgeglichen, der Kapitalkoeffizient bei 1:1, ohne dass man den
    Kapitaleignern unmittelbar, das heißt nominell, etwas weg nehmen müsste.



    Politisch: Naja, dass
    Programm würde noch nicht mal die Linke versuchen, es widerspricht viel
    zu elementar dem allgemeinen Denken. Den vereinigten Jammerschrei der
    Real-Industrie und Finanzindustrie kann man sich lebhaft vorstellen, der
    Untergang der gesamten Welt und Kultur, wenn nicht des gesamten
    Sonnensystems, würde prophezeit. In der Tat müsste eine solche Maßnahme
    mit vorübergehender Abschottung bzw. Zollkontrolle der Märkte
    einhergehen, weil sonst die Aussenhandelsgleichungen völlig aus dem
    Ruder liefen. Zudem müssten die Lohnsteigerungen zweistellig real sein,
    und nicht so lau wie jetzt:“Die
    Inflation ist unerbittlich: Obwohl die Bruttogehälter in diesem Jahr
    zum Teil deutlich gestiegen sind, bleibt vielen Menschen kaum mehr als
    zuvor. Mitunter rutschen die Beschäftigten beim realen Einkommen sogar
    in ein Minus.“


    Spannende Diskussion! Ihr beide bringt Argumente, die ich nachvollziehen kann.

    Es ändert trotzdem nichts an dem Umstand das zuviele Schulden im System sind die auch bei einem Wirtschaftsboom nicht von heute auf morgen abgebaut werden können. Frag mal in Japan nach, die Versuchen das seid 30 Jahren ziemlich erfolglos. Solche Szenarien mit echtem Schuldenabbau gab es in der Geschichte extrem selten und wenn nur von kurzer Dauer.


    Man wird nicht umhin kommen eine der folgenden Szenarien durchzumachen:


    A Unparitätische Währungsreform



    Technisch:
    Die schnellste, einfachste und gerechteste Methode ist die
    unparitätische Währungsreform. Es werden Löhne, Preise, Mieten 1:1 und
    Vermögen und Schulden 10:1 in neues Geld getauscht. Da der
    Kapitalkoeffizient zur Zeit bei etwa 3,25 liegt, wäre der dann nur noch
    0,35. Zum Beginn des Wirtschaftswunders lag er in der BRD bei 0,3. Und
    um die Sache rund zu machen, führt man am besten gleich noch ein neues
    Geldsystem ein, dass einen unmäßigen Anstieg des Kapitalkoeffizienten in
    den nächsten Jahrzehnten per Konstruktion vermeidet (z.B. sog.
    Schwundgeld).



    Politisch:
    Das Problem ist natürlich die politische Durchsetzungsfähigkeit. Jeder
    Politiker, der das Problem so direkt angeht, riskiert nicht nur seine
    Karriere, sondern sicher auch sein physisches Leben. Denn Kapitaleigner
    reagieren ausgesprochen allergisch auf nominell kleinere Zahlen auf
    ihren Konten. Da hilft es auch nicht, den Kapitaleigner klar machen zu
    wollen, dass 1 Milliarde schlechter Euros bei weitem nicht so reich
    machen wie 100 Millionen guter NeuEuros. Soviel Mut will man von keinem
    Politiker wirklich verlangen. Helden sind selten.



    B Galoppierende Inflation



    Technisch:
    Eine rasante Inflation ist ein Effekt, der früher oder später auch von
    selbst kommt. Inflation führt zum Anstieg aller Preise und damit zu
    einem nominellen Anstieg des BIP auch im Verhältnis zum Kapitalstock.
    Der Kapitalkoeffizient sinkt im gleichen Maße, wie der effektive Wert
    von Vermögen und Schulden.



    Politisch:
    Insbesondere im Falle einer Hyperinflation geht das aber nicht ohne
    Chaos ab. Denn so schnell wie die Preise dann steigen, können die
    Einkommen nicht mithalten. Bis zur fälligen Währungsreform verhungern
    daher reihenweise die Menschen der unteren Schichten. Kriminalität und
    Revolten sind unvermeidlich. Da man dafür aber im Prinzip 'nichts' tun
    muss, wird es als der gangbarste Weg angesehen. Denn das können wir
    perfekt.



    C Banken pleite gehen lassen



    Technisch:
    Eine Maßnahme, die man 1929 machte. Das war durchaus vernünftig, zumal
    man damals in den USA diese Maßnahme damit flankierte, dass man das als
    so schädlich erkannte Investmentbanking unterband. Der
    Kapitalkoeffizient geht dadurch zurück. Das Gesetz dazu wurde allerdings
    zunehmend ausgehölt und in den 1990er Jahren endgültig aufgehoben, und,
    den Salat haben wir jetzt. Bankenpleiten sind natürlich auch nicht
    schmerzlos, lassen sich aber durch geeignete Maßnahmen, etwa eine
    Entschädigung für Kleinanleger und staatliche Kredite für geschädigte
    Unternehmen der Realwirtschaft, abfedern.



    Politisch:
    Hat man sich heute das Gegenteil andrehen lassen. Statt all die
    riskanten Assets, Schulden und Vermögen einfach den Bach runter gehen zu
    lassen, was den Kapitalkoeffizienten nachhaltig senkt, hat man aus
    diesen privaten Schulden nachhaltig noch schlimmere öffentliche Schulden
    gemacht. Wie schnell eine Erholung funktioniert, wenn man Pleite Pleite
    sein lässt, anstatt private Schulden zu sozialisieren, zeigt Island:“...Island
    war eines der ersten Opfer der Finanzkrise: Der Bankensektor des Landes
    brach 2008 zusammen. Der einst als einer der reichsten und sichersten
    Länder der Welt geltende Inselstaat stand kurz vor dem Kollaps. Doch
    nach dem tiefen Fall arbeitet sich der Staat in beeindruckender
    Geschwindigkeit wieder nach oben. ….2011 soll die Wirtschaft des Landes
    um 2,2 Prozent wachsen, für 2012 werden 2,9 Prozent prognostiziert. Das
    Budgetdefizit wird voraussichtlich 1,4 des Bruttoinlandsprodukts
    betragen - deutlich weniger als in vielen EU-Staaten. ….Island hatte
    den Staatsbankrott vor allem dadurch vermieden, dass es sich weigerte,
    die Anleihengläubiger der Pleitebanken zu retten. Dies sorgt immer noch
    für Spannungen mit einigen europäischen Staaten. Im April hatte Island
    deshalb kurz davor gestanden, auch bei Moody's und S&P auf
    Junkstatus zu rutschen. Die Insulaner hatten in einer Volksabstimmung
    eine 5,6 Mrd. Dollar schwere Einigung mit dem Vereinigten Königreich und
    den Niederlanden abgelehnt. Dabei ging es um Entschädigungen für
    ausländische Kontoinhaber der Pleite gegangenen Landsbanki.“



    Das alles zurück zu führen, das hieße Bad Banks entschädigungslos auflösen
    und Garantien zurück nehmen, dass ist wohl kaum weniger einfach als die
    Durchsetzung einer Währungsreform.

    ich würde nur kaufen, wenn der Kaufpreis bei unter 12 bis MAXIMAL 14 vergleichbaren Jahresmieten liegt


    so wie bei der ehem. Wohnung meiner Mutter, die im Einkauf 2007 rund 60 k€ gekostet hatte - und gut 10 Jahre später im Verkauf genau den 2,5-fachen Preis eingebracht hat


    beim Verkauf kam das Geld übrigens in zwei Raten:
    10 % "Anzahlung" vom Konto des Käufers, und die restlichen 90 % von der finanzierenden Bank ;)

    Da kannst du genauso sagen: Ich kaufe Gold nur wenn es heute (2021) 550€ die Unze kostet. Weswegen Der Goldpreis auch heute bei dem 2,5 bis 3 fachen von vor 2007 liegt. Nicht Gold und Immos sind mehr "Wert" sondern die Währungen haben abgewertet. Das ist letzlich der eigentliche Preistreiber und nicht weile die letzte Butze in Hintertupfingen mehr an Wert dazugewonnen hat.

    Was die Häuslebauer heute nur all zu sehr verdrängen ist die Tatsache das sich gerade in den letzten 3 Jahren der Begriff im Imobillienbereich von "Lage Lage Lage" auf "Politik Politik Politik" beginnt zu ändern.


    Um es mal überspitzt zu sagen hat es in Berlin nach Mai 1945 schon einen Unterschied gemacht wo die Villa gestanden hat. Obwohl es immer noch Berlin war ...


    Insofern ist mieten im Moment nicht die allerdümmste Idee.

    Da darf man gerne immer wieder dran erinnern:
    "The price is worth it"


    Sie ist selbst als Kind durch kluge Entscheidungen ihrer Eltern dem Holocaust entronnen und nimmt sich diese Ungeheuerlichkeit gegenüber Menschen heraus, die seinerzeit keine Entscheidungsgewalt hatten und ihren Kindern beim Sterben zuschauen durften.


    Selten stand der Hegemon nackter da als in diesem Moment.

    Auch wenn Der Preis 5.000.000 irakische Kinder gewesen wären, hätte dieser keine Rolle gespielt. Waren eh nur Goi in deren Augen.

    Der Vergleich hinkt allerdings ordentlich. Das waren damals ganz andere Vorrausetzungen wie die Grafik zeigt. Die Verschuldung aller im Vergelich zum BIP war auf einem ganz anderen Niveau.


    Bestes Beispiel ist Japan, die es nicht geschafft haben, in 30 Jahren Ihre Verschuldung signifikant zu reduzieren. Und das ganze vor dem Hintergrund das die Weltwirtschaft in den 30 Jahren seid Ihrem Crash 1989 größtenteils geboomt hat und die Japaner exportieren als gäbe es kein morgen.

    Das Szenario tritt gerade ein. Der "Absacker" wird allerdings heftiger ausfallen als noch März 2020.


    Im Moment heißt es Füße still halten und an der Seitenlinie warten. Auch bei den Edelmetallen!

    Hier ein Grund für die heutige Entwicklung, die Renditen der US-Anleihen steigen weiter und stehen an einem wichtigen Punkt. Sollten sie weiter steigen wäre zunächst einmal mit fallenden Edelmetallpreisen zu rechnen - aber wie immer eine Wahrscheinlichkeit von 50% ?) . Für Gold kommt es darauf an, dass die Inflation den Realzins im negativen Bereich belässt.


    Verlauf US-Anleihe 10 Jahre

    Gold fällt deswegen ja. Aber so wie die Anleihenpreise im Moment steigen sieht das nicht nach "Kontrolle" aus. Ich denke da kommt gerade mächtig was ins rollen.


    die sind an Blockchain interessiert, ja für ihre eigenen Interessen.

    Und das ist auch der Grund warum man den Trend "laufen" lässt. Einige wenige "Regierungen" sitzen da schon länger im Boot um sich dort die Finanzströme näher anzusehen und zu erkunden wohin welche "Transaktionen" laufen.


    Soviel zu Anonym ...


    https://www.armstrongeconomics…fate-of-cryptocurrencies/


    Die Kryptowährungen sind nichts anderes als der Strick an dem man die Freiheit der Leute aufhängen wird.

    ...Ansonsten können wir gleich in eine kommunistische Zwangswirtschaft übergehen wo der Staat dann den Preis festsetzt, siehe Venezuela, DDR, UDSSR...

    Mehr oder weniger sind wir schon dort... Die Kommando und Lenkungswirtschaft kann man jeden Tag mehr und mehr beobachten wie Sie um sich greift.


    Wieviel Sozialismus braucht man eigentlich noch um das zu begreifen?

    Wenn jeder Chinese wirtschaftlich soweit gesettelt ist, um sich 12 Unzen zu kaufen, was "einem Jahr Reisration" und damit überleben entspricht, und das in die Köpfe geht....

    Ich glaube einen Schluck aus der Pulle der Realität was das Leben abseits der Hochglanzmetropolen in China betrifft schaft manchmal abhilfe.


    Der Youtubekanal ist überhaupt zu empfehlen was es heißt in China zu Leben.


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    Die Sparkassen in Baden-Württemberg fürchten, dass immer mehr Kunden in Schwierigkeiten geraten


    https://www.handelsblatt.com/f…-Wn3IYtL3LgbgxrFsdqeO-ap1


    Ein weiteres Indiz für die zunehmende Vorsicht der Banken ist, dass sie die Kreditvergabestandards für Firmendarlehen im vierten Quartal 2020 verschärft haben. Zudem erhöhten sie die Margen für Firmenkredite und verlangen von Unternehmen inzwischen mehr Sicherheiten


    "Sparkassen sehen sich gut vorbereitet"


    Denen ist noch garnicht klar das Sie eine der Destruktiven Hauptziele der Aktion Corona sind. Wenn die mehr als 5% Kreditausfälle bekommen ist Schicht im Schacht. Und die werden kommen weil der größte Teil des Mittelstands genau bei solchen Banken ist.