Es ist ein Mentekel bzw. Warnung an unsere jetzige Zeit.
Der Mächtige zerstört das, was nach ihm kommt, weil er nicht ertragen kann, seine Macht zu verlieren.
Das Spannende daran ist: Gerade Saturns verzweifelter Versuch, seine Zukunft zu verhindern, führt letztlich zu ihr.
Deshalb lasst euch von dem da Draußen nicht allzu sehr runter ziehen. Gerade wir Deutschen mit der Last die uns vom Schicksal auf die Schultern gelegt worden ist, sind wir trotzdem aus den größten Katastrophen wieder hervor gekommen. Vergesst niemals eure Herkunft und was eure Ahnen geschaffen haben. Geht in Burgen, Schlösser, Museen etc. etc. wenn es euch nach Rückbindung dürstet. Der aktuelle Wahnsinn wird verschwinden und dann braucht es Leute die mit beiden Beinen auf dem Boden stehen.
Dies beschreibt exakt das Szenario. Das Problem ist die Übergangszeit während die Sozialsysteme zusammenbrechen. Denn dann läuft das System nochmal richtig Amok.
Ich habe die Quelle nicht gespeichert, aber diese Zahl ist nicht nur in China, sondern in allen Entwicklungsländern zu hinterfragen. China ist heute kein Entwicklungsland mehr, war es aber noch vor nicht allzulanger Zeit.
Für China sind die Zahlen defnitiv nicht stimmig. Selbst konservativ gerechnet sind es 500-700 Millionen und stark fallend. Die Migration von den Dörfern in die Städte hat bisher den Eindruck entstehen lassen das dies ewig so weiter geht. Da kommt nur nix mehr groß nach ...
An 600 oder 800 Millionen Mittelstands-Han-Chinesen!
(bei ressourcenschonender konzentrierter Lagerung von Tibetern, Uiguren und dem was in D "Querdenker" genannt wird)
+ die jeweils oberen 10+ Millionen in den befreundeten BRI*S ...
Was interessiert die West... pardon Resterampe???
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Die derzeitig überall vermeldeten Wirtschaftzuwächse sind auf der Prämise aufgebaut das die Bevölkerung ewig wächst was sie Dummerweise nicht tut. Schon garnicht in den Ländern in den China seine Überproduktion abladen möchte. Die angebliche Zahl von 1,4 Mrd Chinsesen ist ürbigens auch eine Betrachtung wert wie diese Zahl zustande gekommen sein soll ...
Jetzt mal ernsthaft: WIESO "Wirtschaftskrise 2019+"?
Ok, wir hatten einen KURZEN aber heftigen Einbruch an und mit Corona - aber die "Welt"wirtschaft hat sich doch schnell und bestens erholt:
(nein: die Welt ist nicht nur "EU-4" und Japan!)
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Die viel wichtigere Frage ist an welchen Konsumenten diese höhere Produtkion in Zukunft verkauft werden soll, wenn die Reallöhne seid 2010 stagnieren bzw. in den westlichen Ländern sogar nach Inflation / Schatteninflation zurück gehen und die Demografische Entwicklung ein fallendes Messer ist. Im Moment verfrühstückt der Westen seine Zukunft in der Hoffnung das die jeweilige Generation danach den Stein der Weisen findet.
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"...könnten sich die Japaner nicht selbst ’helfen‘ ? Mit ~ 1,2 Bio. US-Treasuries ? Einfach mal ein Drittel abstoßen und die Dollar gegen Yen verkaufen…?"
Dies ist natürlich die Erklärung der selbstlosen Hilfe der Yankees.
Würde Japan größere Mengen USD auf den Markt werfen, würde dieser den freien Fall ausüben.
Eine (hypothetische) Frage stellt sich dabei: dürfte Japan das tun? Wohl kaum!
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Der größte Teil der US Schatzanleihen liegen in Japan nicht bei der BOJ sondern bei Unternehmen, Versicherungen, Pensionskassen etc. weil diese der BOJ schon lange nicht mehr über den Weg trauen.
Und selbst wenn diese einen größeren Abverkauf starten wollen würden hätte die US Treasury noch die Hand drauf beim Verkauf. So einfach wie sich das die meisten vorstellen ist das nicht. Wir reden hier nicht von Aktien, Anleihen oder Derivaten im allgemeinen.
Konfisziert man sie, würden Kredite ausfallen und Banken kollabieren. Auch die Kontostände vom kleinen Unternehmer wären dann bei Null und die Rettungsorgie durch den Staat müsste erneut beginnen.
Staaten, Völker, Personen etc. die am Rande des Todes stehen haben kein rationales Verhalten.
Jamie Dimon schrieb 2023 offen, dass Regierungen, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen möglicherweise von ihrem Enteignungsrecht Gebrauch machen müssten, um Investitionen in Stromnetze, Solaranlagen, Windkraftprojekte und Pipelines zu beschleunigen. Diese Aussage machte die Richtung der Politik deutlich. Die politische und die Unternehmenselite betrachten Privateigentum als ein Hindernis, das zwischen ihnen und den von ihnen als dringend erklärten Zielen steht.
Nun ist die KI zur neuesten Ausrede geworden. Dies ist kein Argument gegen die technologische Entwicklung. Private Unternehmen haben jedes Recht, Rechenzentren zu errichten, sollten die dafür benötigten Grundstücke jedoch im Rahmen einer freiwilligen Transaktion erwerben. Wenn ein Eigentümer den Verkauf verweigert, sollte das Unternehmen die Trasse ändern, sein Angebot verbessern, alternative Stromversorgungsmöglichkeiten erschließen oder an einem anderen Ort bauen. Das Wort „Nein“ soll in einem freien Markt doch etwas bedeuten.
Es gibt kein echtes Eigentumsrecht, wenn der Staat den Käufer, den Preis und den Zeitpunkt Ihres Auszugs bestimmen kann. Was die Amerikaner unter diesem System besitzen, ist eine bedingte Wohnberechtigung. Man zahlt auf ewig Grundsteuern, hält sich an Tausende von Vorschriften und kann dennoch vertrieben werden, wenn ein Unternehmen mit politischen Verbindungen das Grundstück unter den eigenen Füßen haben will.
Die KI-Unternehmen werden die Gewinne einbehalten. Die Energieversorger werden ihre Investitionen über die Tarife wieder hereinholen. Politiker werden Feierlichkeiten abhalten und mit Arbeitsplätzen und Innovationen prahlen. Den enteigneten Landbesitzern wird ein von Fremden berechneter Scheck ausgehändigt, und man wird ihnen sagen, dass die Enteignung im öffentlichen Interesse erfolgte.
Das ist kein Kapitalismus. Es ist vom Staat durchgesetzter Korporatismus, und das Enteignungsrecht ist die Waffe, die diesen Raub legal macht.
Private land may be seized to construct transmission lines required by the rapidly expanding AI data-center industry. If a property owner refuses to sell an
Heute kann aber die Regierung JEDERZEIT Mal eben "Sondervermögen" in Billionenhöhe schöpfen. Wozu die Eigentümer gegen sich bringen?? Das wird zwar für die Dummenn Wählern gepredigt. Kommen wird nur eine Symbol Belastung maximal. Oder ein deutscher Milei.
Dieser glauben an den "Staat" der einen schon nicht so hart ficken wird und wenn, dann nur mit einer Tube Gleitgel ist immer wieder amüsant.
Dieser Staat hat vor allem an einem Interesse. Deine noch vorhandenen individuellen Möglichkeiten in dem System auf nahe 0 zu reduzieren. Das ist die eigentliche Agenda dahinter die seid Jahren im Härter gefahren wird.
Wir nähern uns langsam dem Stadium von "Sollen Sie doch Kuchen essen"
...
Pressesprecher des Weißen Hauses: „Junge Menschen, die sich über die hohen Lebenshaltungskosten in den USA beschweren, sollten in den Kampf gegen den Iran geschickt werden!“
Waters, Moderatorin bei Fox News: „Manche junge Leute hatten noch nie einen richtigen Job und beschweren sich über die hohen Lebenshaltungskosten. Wenn man keinen richtigen Job hat, erscheint einem alles teuer. Glauben Sie, dass diese Idee bei den Leuten Anklang finden wird?“
Livitt, Pressesprecher des Weißen Hauses: „Leider ja, denn das ist die Generation Z ...“
Waters, Moderator bei Fox News: „Liegt es daran, dass sie faul sind?“
Livitt, Pressesprecher des Weißen Hauses: „Zum Teil.“
Waters, Moderator bei Fox News: „Wenn sie sich daneben benehmen, schickt sie zur Armee.“
Livitt, Pressesprecher des Weißen Hauses: „Schickt sie nach Kuba. Schickt sie in den Iran.“
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Das größte Ponzi-Schema der Geschichte wurde vom französischen Staat erfunden und vertuscht.
Wir befinden uns im Jahr 1715, zum Zeitpunkt des Todes von Ludwig XIV. Das Land ist durch jahrzehntelange Kriege völlig ruiniert.
Die Schulden der Monarchie sind so kolossal, dass eine Rückzahlung mathematisch unmöglich ist.
Die Zentralmacht ist mit ihrem Latein am Ende. Sie vertraut daraufhin die Finanzen des Königreichs John Law an, einem schottischen Bankier und brillanten Pokerspieler.
Seine Idee ist furchterregend. Er will Gold- und Silbermünzen durch Papiergeld ersetzen, das von einer von ihm geführten Bank gedruckt wird.
Um das Volk zu überzeugen, gründet er die Mississippi-Gesellschaft, die dank der Kolonien in Louisiana unendlichen Reichtum verspricht.
Der Staat startet eine massive Propagandakampagne. Die Franzosen beeilen sich, ihr hart verdientes Gold gegen Papieraktien einzutauschen.
Der Mechanismus gerät außer Kontrolle. Die Aktienkurse explodieren. Die Rue Quincampoix in Paris wird zum Schauplatz hysterischer Spekulationen.
Unterdessen druckt Laws Bank ohne jede Begrenzung „Affen-Geld“.
Warum? Damit der französische Staat seine eigenen Schulden mit diesem magischen Geld zurückkaufen kann, das auf nichts gestützt ist. Doch 1720 bricht die Illusion zusammen. Die ersten Anleger spüren, dass sich das Blatt wendet, und verlangen, ihr Gold im Tausch gegen ihre Banknoten zurückzubekommen.
Es bricht Panik aus. Die Kassen sind leer. Das Finanzwunder war nichts als eine Fata Morgana.
Es kommt zu Unruhen. Über Nacht werden Tausende von Handwerkern, Kaufleuten und Familien finanziell aus dem Verkehr gezogen.
Ihre Ersparnisse eines ganzen Lebens schrumpfen zu bloßen wertlosen Papierschnipseln zusammen.
John Law muss dringend aus Frankreich fliehen, um dem Tod zu entkommen. Doch der große Gewinner dieses Raubzugs von nationalem Ausmaß bleibt der Staat.
In der allgemeinen Panik ist es der Regierung gelungen, einen riesigen Teil ihrer Schulden auf Kosten der Ersparnisse der Bürger zu tilgen.
Die Geschichte von Laws System beweist eines.
Wenn eine Regierung durch ihre eigene katastrophale Wirtschaftspolitik in die Enge getrieben wird, wird sie niemals zögern, Ihr Erbe zu zerstören, um ihr Überleben zu sichern.
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Du wirst niemals ein eigenes Haus besitzen. Deine Aufgabe ist es, deinem Arbeitgeber einen Mehrwert zu bieten. Du wirst Tausende von Meilen von deiner Familie wegziehen, weil die Arbeitsplätze in Drecksländer voller Ungeziefer aus der Dritten Welt verlagert wurden. Du wirst zu einem bedeutungslosen Rädchen in einer gefühllosen Maschine, die von globalistischen, hakennasigen Geldschneidern und ihren „Diversity“-Mitarbeitern betrieben wird. Dein Einkommen wird aufgezehrt von Steuern, die in die Sozialhilfe für „Nogs“ und „Bohnenfresser“ fließen, von ausländischen Investoren in die Höhe getriebenen Mieten und von Autokosten für den Weg zur Arbeit durch Straßen, die von Illegalen überrannt werden. Ein Drittel deines Lebens wirst du mit Schlafen verbringen. Das andere Drittel wirst du damit verbringen, für einen Hungerlohn und für schiefäugige „Bugmen“ zu arbeiten, die die Reallöhne unterbieten. Das letzte Drittel wird größtenteils von Hausarbeiten und Besorgungen in Anspruch genommen, während du der Kriminalität im Großstadtdschungel ausweichst. Du wirst zu erschöpft sein, um mit der wenigen kostbaren Freizeit, die dir noch bleibt, etwas Sinnvolles anzufangen. Du wirst deine Familie ein- oder zweimal im Jahr besuchen und zusehen, wie sie langsam aus deinem Leben verschwindet, bis sie in einem Land, das von Eindringlingen überschwemmt ist, zugrunde geht. Du lebst in der wohlhabendsten Zeit der Menschheitsgeschichte – für alle außer dir und deinesgleichen.
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Mal von den Klassikern abgesehen kann man den realen Zustand einer Volkswirtschaft auch ab Fahrzeugalter ablesen. An Spanien lässt sich das gut ablesen.
Für Spanien gibt es keine offiziell veröffentlichte Zeitreihe zum Durchschnittsalter der Pkw bis zurück ins Jahr 2006 wie in Deutschland. Es gibt aber belastbare Schätzungen und aktuelle Verbandsdaten.
Jahr
Durchschnittsalter der Pkw in Spanien
2006
ca. 8–9 Jahre (geschätzt auf Basis der damaligen Flottenstruktur und Neuzulassungen)
2026
14,5 Jahre
Veränderung 2006 → 2026:
+5,5 bis +6,5 Jahre
Das entspricht einem Anstieg von etwa 65–80 %.
Zum Vergleich:
Land
2006
2026
Veränderung
Deutschland
ca. 8,0 Jahre
10,9 Jahre
+2,9 Jahre
Spanien
ca. 8–9 Jahre
14,5 Jahre
+5,5 bis +6,5 Jahre
Spaniens Pkw-Flotte ist also seit 2006 deutlich stärker gealtert als die deutsche. Ein wesentlicher Grund ist der Einbruch der Neuwagenkäufe nach der Finanzkrise 2008: Die Erneuerung des Fahrzeugbestands verlief über viele Jahre deutlich langsamer als in Deutschland.
Der Typ vermarketet tendenziell noch eher Gebrauchsfahrzeuge.
Der Typ spricht ausschliesslich über eher hochwertige Oldtimer. Er belegt dass wir nominal auf dem Niveau von 2015, also von vor 11 Jahren sind - also real 70 Prozent im Minus .. wir sind jetzt schon weiter runter als bei den Immos. Wahrscheinlich weil Migranten keine Oldtimer fahren.
Und der Tiefpunkt ist sicher noch 5 Jahre in der Zukunft. Und dann kommt eine lange lange Talsohle.
Btw kann sich jeder daran ausmalen, welche Luft erst bei den Immos noch entweichen kann, wenn die Fahrkräfte mal hier nicht mehr durchgefüttert werden können. Spart uns KI und Robotik nicht vielleicht auch die Fachkräfte ein?
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Was noch hinzu kommt ist das die Käuferschicht die den Markt bei den Klassikern oben gehalten hatt, langsam aber sicher ins Gras beißt. Selbiges gilt auch für die Mechaniker die mit der Technik umgehen können. Die jetzige und nachfolgenden Generationen werden ganz andere Probleme haben als sich solche Lieberhaberobjekte zu leisten.
Leipzig steht vor der dramatischen Monster-Finanzlücke. Innerhalb eines Jahres könnten die Schulden der Stadt um fast 70 Prozent steigen.
Schulden innerhalb eines Jahres fast verdoppelt!
Finanzlage: Ende 2025 lag der Kassenkreditbestand der Stadt Leipzig bei 482 Millionen Euro. Nach Angaben der Stadtverwaltung wird bereits Ende Juli 2026 die bisherige Kreditobergrenze von 600 Millionen Euro erreicht.
Bis Jahresende werden sogar mehr als 800 Millionen Euro erwartet.
Ursachen: Die Stadt nennt steigende Sozialausgaben, zusätzliche Pflichtaufgaben durch Bund und Land sowie die wirtschaftlichen Folgen von Corona und Ukraine Krieg.
Gleichzeitig gehen die Gewerbesteuereinnahmen zurück. Besonders betroffen ist Leipzig durch die starke Bedeutung der Automobilindustrie für die regionale Wirtschaft.
Die Entwicklung zeigt, wie stark viele deutsche Kommunen inzwischen unter steigenden Ausgaben und sinkenden Einnahmen stehen.
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Die Generation Z lebt in einem gestörten Zeithorizont.
Das ist das eigentliche Problem.
Ein Mittagessen für 28 Dollar ist offensichtlich unsinnig, wenn es täglich wiederholt wird. Auf persönlicher Ebene hat Kevin O’Leary recht. Kleine Lecks werden zu echten Löchern. Wer seine wiederkehrenden Ausgaben nicht im Griff hat, kann in der Regel kein Kapital aufbauen. Disziplin ist nach wie vor wichtig. Die Mathematik ist nach wie vor wichtig. Niemand ist vom Zinseszins befreit, nur weil das System unfair ist.
Aber der Grund, warum diese Belehrung hohl klingt, ist, dass das alte System Disziplin früher mit sichtbaren Fortschritten belohnte. Lunchpaket mitnehmen, Geld sparen, ein Haus kaufen, eine Familie gründen, investieren, Karriere machen, in Rente gehen. Opfer waren an eine Zukunft gebunden, die erreichbar schien.
Jetzt scheint die Zukunft unerschwinglich zu sein.
Das verändert das Verhalten von Grund auf. Wenn Wohnraum unerreichbar erscheint, Karrieren unsicher wirken, das Gesundheitswesen ausbeuterisch erscheint, Partnersuche zerrüttet wirkt, Kinder unerschwinglich erscheinen und KI die Einstiegsmöglichkeiten bedroht, verliert Sparsamkeit ihre heilige Funktion. Sie fühlt sich nicht mehr wie eine Brücke zum Eigenheim an, sondern wie Selbstverleugnung in einem bereits verlorenen Spiel.
So entsteht finanzieller Nihilismus.
Die Menschen sagen es nicht direkt. Sie sagen: „Ich habe mir eine kleine Belohnung verdient.“ Sie sagen: „Es ist sowieso alles teuer.“ Sie sagen: „Was soll das Ganze?“ Sie sagen: „Ich werde nie ein Haus besitzen.“ Sie sagen: „Zumindest macht das Mittagessen den Tag erträglich.“
Das 28-Dollar-Mittagessen wird zu einer winzigen Rebellion gegen eine Zukunft, von der sie nicht glauben, dass sie kommen wird.
Deshalb verfehlen ältere Kommentare zur privaten Finanzplanung immer wieder die emotionale Ebene. Die alten Ratschläge gehen davon aus, dass der Zuhörer noch an aufgeschobene Belohnung glaubt. Aber aufgeschobene Belohnung funktioniert nur, wenn die Verzögerung ein glaubwürdiges Ende hat. Wenn dieses Ende verschwindet, fühlt sich aufgeschobene Belohnung wie eine Demütigung an.
Junge Menschen konsumieren also die Gegenwart, weil die Zukunft keine überzeugenden Angebote mehr macht.
Es gibt auch eine Status-Ebene.
Bei vielem modernen Konsum geht es nicht um den Gegenstand. Es geht darum, die Selbstachtung in einem System aufrechtzuerhalten, in dem sich die Menschen wirtschaftlich machtlos fühlen. Kaffee, Mittagessen, Lieferdienste, Kleidung, Reisen, Abonnements, Gadgets, Nachtleben, kleine Annehmlichkeiten. Diese werden zu Mikro-Status und Mikro-Kontrolle. Sie geben den Menschen das Gefühl, kurzzeitig am Überfluss teilzuhaben, auch wenn sich ihre tatsächliche Vermögenslage verschlechtert.
Das ist die Falle. Die Ausgaben sind sowohl verständlich als auch destruktiv.
Das System schadet der Zukunft und verkauft dann kleine Betäubungsmittel für die Gegenwart an die Menschen, die das Vertrauen in es verloren haben.
Liefer-Apps, Fast-Casual-Restaurants, Lifestyle-Marken, Streaming, Abonnements, soziale Medien, Glücksspiel, Kryptospekulation, „Selbstfürsorge“, „Jetzt kaufen, später bezahlen“. All das nährt sich von einer gestörten Zeitpräferenz. Je unerreichbarer sich die Zukunft anfühlt, desto wertvoller wird die sofortige Erleichterung.
Das ist die wahre Krankheit.
Eine gesunde Zivilisation lehrt junge Menschen: Opfere jetzt, und später wird etwas Echtes dir gehören.
Eine zerfallende Zivilisation lehrt junge Menschen: Opfere jetzt, und vielleicht verlierst du trotzdem, also konsumiere genug, um weiterzulaufen.
Das 28-Dollar-Mittagessen ist nicht der Grund, warum die Generation Z finanziell am Ende ist.
Es ist das, was eine am Ende befindliche Generation in ihrer Mittagspause kauft.
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1967 appellierte Indira Gandhi an die Inder: „Kauft kein Gold.“
Der Grund dafür war, dass Indiens Devisenreserven unter Druck standen, Importe immer schwieriger wurden und das Währungssystem von der Bevölkerung „nationale Disziplin“ verlangte.
Doch was folgte darauf?
Einer der größten Gold-Bullenmärkte der Geschichte.
Von den späten 1960er Jahren bis 1980 schoss der Goldpreis weltweit in die Höhe, und in Rupien ausgedrückt war der Anstieg noch drastischer.
Das ist die eigentliche Lehre:
Wenn Regierungen den Bürgern sagen, sie sollen kein Gold kaufen, machen sie sich in der Regel keine Sorgen um Ihren Schmuck.
Sie sorgen sich um den Druck auf die Währung, den Druck auf die Reserven und den Druck auf das Finanzsystem.
Gold wird nicht wichtig, wenn alles normal ist.
Gold wird wichtig, wenn das System Sie auffordert, es nicht zu kaufen.
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Ein Mann ohne funktionierenden Lkw überzeugte die Wall Street davon, er habe den nächsten Tesla gebaut. Sein Unternehmen erreichte einen Wert von 30 Milliarden Dollar. Dabei hatte er den Lkw lediglich ohne Motor einen Hügel hinuntergeschoben.
> Trevor Milton gründete Nikola im Jahr 2014 und benannte das Unternehmen nach dem Erfinder, der auch Tesla seinen Namen gab.
> Das Ziel war es, wasserstoffbetriebene Lkw zu bauen, die Diesel überflüssig machen würden. Er hatte keine Lkw.
> Im Jahr 2018 veröffentlichte er ein Werbevideo namens „Nikola One In Motion“. Es zeigte einen schnittigen Sattelzug, der sanft auf einer offenen Autobahn beschleunigte. Die Investoren waren begeistert.
> Was niemand wusste: Der Lkw hatte keinen Motor, keine Brennstoffzelle und keinerlei Antriebssystem.
> Miltons Team schleppte ihn auf die Spitze eines Hügels, neigte die Kamera, um das Gefälle zu verbergen, und ließ ihn rollen.
> Die nächsten vier Jahre verbrachte er damit, dasselbe mit Worten zu tun. In Podcasts, im Fernsehen und in den sozialen Medien.
> Den Investoren wurde gesagt, Nikola könne seinen eigenen Wasserstoff produzieren. Das konnte es nicht. Man sagte ihnen, die Lkw seien serienreif. Das waren sie nicht. Man sagte ihnen, die Bestellungen würden nur so hereinströmen. Das taten sie nicht.
> Im Juni 2020 ging Nikola an die Börse. Innerhalb weniger Tage war das Unternehmen 30 MILLIARDEN Dollar wert, mehr als Ford.
> Miltons persönlicher Anteil stieg über Nacht auf 7,3 MILLIARDEN Dollar.
> Es folgte eine 32,5 MILLIONEN Dollar teure Ranch in Utah. Ein Rekord für den Bundesstaat zu dieser Zeit.
> Im September 2020 veröffentlichte Hindenburg Research einen Bericht, in dem Nikola als „komplexer Betrug“ bezeichnet wurde, der auf „einem Meer von Lügen“ beruhte. Milton trat innerhalb von zehn Tagen zurück.
> Ein Bundesgericht verurteilte ihn 2022 wegen Wertpapierbetrugs und Telekommunikationsbetrugs. Im folgenden Jahr wurde er zu vier Jahren Haft verurteilt.
> Er musste nie ins Gefängnis. Er war gegen eine Kaution von 100 MILLIONEN Dollar auf freiem Fuß, während das Berufungsverfahren lief.
> Er und seine Frau spendeten 3,2 MILLIONEN Dollar für Donald Trumps Wahlkampf 2024.
> Im März 2025 sprach Trump ihm eine vollständige Begnadigung aus. Die Begnadigung hob die Rückzahlungsverpflichtung von 168 MILLIONEN Dollar an die betrogenen Aktionäre auf.
> Nikola meldete im folgenden Monat Insolvenz an und ließ Tausende von Investoren mit leeren Händen zurück.
Das Unternehmen hatte nie ein Produkt.
Das Einzige, was real war, war die Bewertung von 30 MILLIARDEN Dollar, die 7 MILLIARDEN Dollar, die in seiner Tasche landeten, und die Begnadigung, die sicherstellte, dass nichts davon zurückgezahlt werden musste.
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1978 sagte Gulag-Überlebender Alexander Solschenizyn bei seiner bekannten Harvard-Rede der westlichen Zivilisation den raschen Untergang voraus.
Entgegen der erwarteten Lobeshymne lieferte er eine scharfe Abrechnung mit dem „freien Westen“, der, sollten nicht grundsätzliche Weichenstellungen geändert werden, innerhalb weniger Jahrzehnte kollabieren werde:
„All das ist für zahlreiche Beobachter aus allen Regionen unseres Planeten ersichtlich. Es wird immer unwahrscheinlicher, dass die westliche Lebensweise zum global führenden Modell werden wird.
Es gibt offensichtliche Anzeichen, an denen in der Geschichte, bedrohte oder untergehende Gesellschaften zu erkennen waren. Solche sind etwa der Niedergang der Künste oder das Fehlen bedeutender Staatsmänner. Tatsächlich sind die Warnzeichen jedoch deutlicher und offensichtlicher: Wenn im Zentrum eurer Demokratie und Kultur nur wenige Stunden der Strom ausfällt, beginnen plötzlich Horden amerikanischer Bürger zu plündern und zu randalieren. [Solschenizyn bezog sich hier auf einen Stromausfall in New York 1977, bei dem es zu schweren Plünderungen und Ausschreitungen kam.] Die glatte Oberfläche eurer Gesellschaft muss sehr dünn sein und das hierhinterstehende Gesellschaftssystem höchst instabil und ungesund.“
Die Weichen zu dieser Fehlentwicklung seien im Westen schon vor 500 Jahren gestellt worden. Solschenizyn sieht den Fehler „an der Wurzel“ und zwar „im Fundament des modernen Denkens“ begründet:
„Ich beziehe mich auf die vorherrschende westliche Weltsicht, die in der Renaissance entstand… Ich beziehe mich auf den Humanismus – die proklamierte Autonomie des Menschen von jeder höheren Macht.“
Dies habe den Menschen von Gott, der Wahrheit, dem Schönen und einer objektiven Moral losgelöst. Für den westlichen Menschen wurden all dies zu rein subjektiven Faktoren und damit relativiert. In der Folge degenerierte der westliche Mensch in der Moderne.
Die einzige Lösung sieht Solschenizyn in der Rückkehr zum Glauben an eine transzendente Moral unter Gott:
Kulturen, die das Wahre, Gute und Schöne nicht achten, gehen unter. Wer den Westen retten möchte, muss damit anfangen, „seine Seele zu verschönern, denn so lebe man gut und beginne, die Zivilisation selbst wieder schön zu machen.“
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