Beiträge von valueman

    Größter australischer Goldkonzern als Übernahmeziel?


    Der größte australische Goldförderer verzeichnete im dritten Quartal einen leichten Rückgang der Goldproduktion auf 337.505 Unzen (minus 0,6%). Die Jahresproduktionsrate beläuft sich somit auf 1,4 Mio. Unzen. Klar rückläufig war hingegen die Kupferproduktion mit einer Quartalsförderung von rund 25.000 Tonnen. Während der Kupferabbau in der Telfer-Mine weiter gesteigert werden konnte, fiel jener in der
    Toguraci-Mine zurück.
    Die Nettoproduktionskosten stiegen von 124 US$ auf 212 US$/Unze, sodass die Brutto-Gewinnspanne im dritten Quartal ebenfalls deutlich von 348 US$ auf 195 US$ pro Unze fiel. Dieser Kostensprung ist auf die Lieferung aus Vorwärtsverkäufen zurückzuführen, die die Gewinnspanne drücken. Damit wird ersichtlich, welche Nachteile die Terminverkäufe aus Zeiten niedriger Goldpreise beinhalten, da Unternehmen mit Vorwärtsverkäufen einen Teil ihrer Produktion unter dem aktuellen
    Marktwert liefern müssen. Die Aktie reagierte auf diese Nachricht mit einem deutlichen Kursrückgang, der jedoch schnell wieder aufgeholt werden konnte. Der positive Ausblick im Zuge steigender Goldpreise überwiegt die Nachteile der Vorwärtsverkäufe.
    Unverändert wird eine Jahresproduktion von 1,6 Mio. Unzen Gold angestrebt. Auf dieser Basis haben die Reserven eine Produktionskapazität von knapp 18 Jahren und die Ressourcen von 39 Jahren.



    Im Zuge der Übernahme von Placer Dome durch Barrick Gold rückt auch Newcrest als Übernahmekandidat wieder ins Rampenlicht. Nach der Übernahme von Placer durch Barrick wird Newmont Mining als Weltmarktführer abgelöst. Barrick erobert sich somit seine alte Spitzenposition mit einer jährlichen Goldproduktion von 9,4 Mio. Unzen wieder zurück. Newmont wird mit einer Jahresproduktion von 6,6 Mio.
    Unzen Gold auf den zweiten Platz verwiesen. Ob Newmont sich damit abfinden wird, ist derzeit völlig offen. Wenn im Newmont-Management aber Varianten zur Wiedererlangung der Spitzenposition diskutiert werden, wird Newcrest in die Überlegungen einbezogen werden.

    Deutliche Ausweitung der Reserven und Ressourcen angekündigt


    Die Jianchaling-Mine (China) erreichte im dritten Quartal eine Goldproduktion von 5.118 Unzen. Dies entspricht einer Jahresrate von 20.000 Unzen. Unverändert ist die Produktionseinstellung für Februar 2006 geplant. Zukünftig konzentriert sich Sino voll auf das chinesische Jinfeng-Projekt mit einem Produktionsanteil von 82%. Hier ist eine Jahresproduktion von 150.000 Unzen Gold geplant, die bei Vollauslastung der Förderung auf 250.000 Unzen steigen soll. Die Nettoproduktionskosten
    belaufen sich auf 183 US$ je Unze. Die Jinfeng-Mine hat eine Produktionsreserve von knapp sieben Jahren. Die Ressourcen reichen für rund zwölf Jahre.


    Auf der Basis weiterer Explorationsprogramme wurde vom Sino-Management eine Ausweitung der Reserven und Ressourcen angekündigt. Die Bekanntgabe soll aber erst im Verlauf der nächsten Monate erfolgen, wenn gesicherte Zahlen vorliegen. Der Produktionsstart für die Jinfeng-Mine ist für Mitte dieses Jahres geplant. Die Finanzierungskosten müssen mit Vorwärtsverkäufen abgesichert werden, die sich auf rund 280.000 Unzen belaufen. Das entspricht einem Produktionszeitraum von 1,2 Jahren und ist vertretbar. Im weiteren
    Jahresverlauf sollte mit dem nahenden Produktionsbeginn Schwung in die Aktie kommen.

    Neue Explorationsdaten sehr positiv


    Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2005/06 wurden 34.011 Unzen Gold produziert. Das entspricht einer Jahresproduktionsquote von 140.000 Unzen, die leicht unter der geplanten Jahresförderung von 145.000 Unzen liegt. Für das zweite Halbjahr des Geschäftsjahres 2005/06 ist ein Produktionsanstieg vorgesehen, um das Jahresziel noch erreichen zu
    können. Die Nettoproduktionskosten fielen zwar von 194 auf 175 US$ pro Unze, parallel sank aber auch die Bruttogewinnspanne von 204 auf 180 US$ je Unze. Dies ist auf die Lieferung aus Vorwärtsverkäufen zurückzuführen, sodass der Verkaufserlös pro Unze Gold auf 355 US$ sank. Die Vorwärtsverkäufe sanken von rund 440.000 auf 377.000 Unzen.
    Das entspricht einer Produktion von zweieinhalb Jahren. Die Gewinnspanne ist dennoch im Vergleich mit anderen Goldminen sehr hoch.


    Die neuen Explorationszahlen sind durchweg positiv. Aktuell beläuft sich die Produktionsreserve auf zehn Jahre, die Ressourcen reichen für 20 Jahre. Das Management geht aber davon aus, die Ressourcenquote auf 30 Jahre erhöhen zu können. Zudem wird geprüft, durch eine Anlagenerweiterung die Produktion um mindestens 50% zu steigern.


    Da das Unternehmen über sehr gute Wachstumsperspektiven verfügt, wird die positive Dynamik des Aktienkurses anhalten. Die Kingsgate-Aktie konnte sich seit April 2005 mehr als verdoppeln.

    Gewinnerzielung in den ersten neun Monaten
    2005


    In den ersten drei Quartalen 2005 erzielte First Silver Reserve einen Umsatz von 10,44 Mio. US$ (Vorjahreszeitraum 1,6 Mio. US$). Der Gewinn belief sich auf 310.000 US$ (Verlust 2 Mio. US$) bzw. 0,01 US$ je Aktie (minus 0,04 US$ je Aktie). First Silver produzierte 1.281.736 Unzen Silber und 2.918 Unzen Gold, verglichen mit 1.588.079 Unzen Silber und 3.361 Unzen Gold im Vergleichszeitraum des Vorjahres.


    Die rückläufige Silberproduktion begründet das Unternehmen mit Verzögerungen bei der Beschaffung technischer Ausstattung sowie Schwierigkeiten beim personellen Ausbau. Dies ist ein Problem, mit dem derzeit viele Minen konfrontiert werden. Die zwei Jahrzehnte währende Baisse im Edelmetallsektor hat zu einem deutlichen Rückgang des Fachkräfteangebotes geführt.


    In den ersten drei Quartalen lagen die operativen Produktionskosten
    bei 5,20 US$ je Unze Silber, unter Berücksichtigung des Abzugs der Goldeinnahmen. Im Vorjahr beliefen sich die Produktionskosten noch auf 3,59 US$ je Unze Silber. Die Gesamtproduktionskosten pro Unze Silber beliefen sich im ersten Dreivierteljahr 2005 auf 6,52 US$ im Vergleich zu
    4,57 US$ in den ersten neun Monaten 2004.


    Im dritten Quartal 2005 lagen die Gesamtkosten je Unze Silber (Gold abgezogen) bei 6,50 US$, verglichen mit 4,80 US$ im dritten Quartal 2004. Ursachen waren niedrigere Silbergehalte im Erz und eine niedrigere Silberproduktion. First Silver profitiert somit von der Fortsetzung der Silber-Hausse, da der aktuelle Marktpreis deutlich über den Produktionskosten notiert. Mit jedem weiteren Silberpreisanstieg vergrößert sich entsprechend der Gewinnhebel.

    Die Aussies in meinem Depot haben in den letzten beiden Wochen mächtig den Turbo eingeschaltet, Perilya, Sino Gold, Aquarius Platinum einzig Silly Sally lässt sich noch betteln. Aber die kommen später, wenn die Produktion wieder rund läuft.


    Gruss

    Die Analysten von Deutsche Securities stufen die Aktie von Gold Fields (ISIN ZAE000018123/ WKN 856777) von "sell" auf "buy" hoch. Das Kursziel werde von 93 auf 165 ZAR angehoben.


    Da macht aber jemand eine 180 Grad Wende. Plötzlich kaufenswert...sehr flexibel die Analysten der Deutschen Bank. Offenbar glauben Sie jetzt selber nicht mehr daran, dass sie den Trend runterreden können. :D

    Ich gedenke in mein Depot zwei Uranwerte aufzunehmen. Grund ist das zu erwartende Angebotsdefizit in den nächsten Jahren. Ich gehe hier von einem Uranpreis in den nächsten Jahren von 100US$/Ib + X aus. Ich habe mir 5 Werte rausgesucht die mir aussichtsreich erscheinen. Ich werde in den nächsten Tagen und Wochen die Gründe nennen, warum meine Auswahl auf diese Werte gefallen sind. Vorab würde ich gerne die Interessierten in diesem Thread zu Ihrer persönlichen Meinung zur von mir getroffenen Auswahl befragen. Mir ist bewusst, dass das Risiko von 1. bis 5. kontinuierlich zunimmt...selbstverständlich auch die Chancen.


    1. Cameco WKN 882017
    2. International Uranium WKN 917603
    3. Energy Metals Corp. WKN A0DPGY
    4. Strathmore Minerals WKN 903661
    5. Crosshair Exploration & Mining WKN A0B9GK


    Grüsse und mit bestem Dank im voraus

    @emboo


    Zur Ergänzung:


    GMKN = Norilsk Nickel


    PAL wurde von mir bewusst nicht genannt, da Moonrakers Vorgabe Dividendenaktien waren.
    Ansonsten ist PAL die Aktie mit dem grössten Hebel im Palladiumbereich sowohl nach oben als auch nach unten.


    Gruss

    Vor ein paar Jahren wurden Silberminen wie Sauerbier verschleudert; der Sunshine Deal ist da nicht das einzige Beispiel. Noranda hat das Montanore Silber und Kupfer Projekt auch für nen Appel und n' Ei an Mines Management verscherbelt. In so weit wundert mich der günstige Preis für die Alte Sunshine nicht.


    Gruss

    Die letzte Einschätzung von M. Siegel aus der Goldhotline, das Kursziel von PEM wird von Herrn Siegel wieder von 2 AUD auf 3AUD angehoben, nachdem es im Juli abgesenkt wurde (Der Zeitpunkt meines Einstiegs in PEM; Performance seit letztem Kauf 07/2005 = 120%).


    @ Goldy "52 Wochentiefs soll man nicht kaufen"
    Manchmal schon :D :D :D


    PEM machte heute in Sydney wieder einen Hupfe um über 10%, brav brav; der Zinkpreis geht phantastisch zur Zeit


    Beurteilung


    16.01.06 Perilya (AUS, Kurs 1,465 A$, MKP 273 Mio A$) meldet für das Septemberquartal einen Anstieg der Zinkproduktion auf 37.300 t, was einer Jahresrate von etwa 150.000 t entspricht und der angestrebten Jahresrate von 180.000 t deutlich näher kommt. Die Bleiproduktion erreichte 18.100 t. Die Silberproduktion wurde an Coeur d'Alene (NA) verkauft. Perilya macht keine Angaben über die aktuelle Gewinnsituation. Die Nettoproduktionskosten lagen bei 0,45 $/lb, so daß bei einem Zinkpreis von etwa 0,60 $/lb mit einer Bruttogewinnspanne von etwa 0,15 $/lb gearbeitet werden konnte. Auf der Basis einer jährlichen Produktion von 150.000 t Zink liegt die Lebensdauer der Reserven bei 5,9 Jahren und die Lebensdauer der Ressourcen bei 7,5 Jahren. Durch den auf 0,90 $/lb gestiegenen Zinkpreis, müßte Perilya derzeit unglaubliche Gewinne einfahren, falls die Produktionskosten bei 0,45 $/lb konstant gehalten werden können. Bei einer Nettoumsatzrendite von 20 %, würde das KGV derzeit einen Wert von 4,6 erreichen. Neben der Broken Hill Mine exploriert Perilya das Flinders Zinkprojekt, in dem bislang eine Ressource von 941.000 t Zink bei einem Zinkgehalt von 41 % definiert werden konnte. In der Daisy Milano Goldmine, in der eine jährliche Produktion von 50.000 oz erwartet wird, konnte die Produktion auf 9.765 oz bei Nettoproduktionskosten von 307 $/oz gesteigert werden. Im Mt Oxide Kupferprojekt konnte Perilya Kupferressourcen in Höhe von 81.000 t Kupfer nachweisen. Perilya hält Beteiligungen an anderen Gesellschaften, u.a. einen Anteil von 8,2 % an Gleneagle (AUS). Am 30.06.05 (31.12.04) stand einem Cashbestand von 12,0 Mio A$ (5,1 Mio A$) eine gesamte Kreditbelastung von 72,4 Mio A$ (87,0 Mio A$) gegenüber. Nach der Ernennung von Len Jubber zum Vorstandschef im Märzquartal 2005 konnte Perilya einen fulminanten Turnaround erzielen. Len Jubber war vorher für Oceana (AUS) tätig. Beurteilung: Perilya präsentiert sich derzeit als solider Zinkproduzent, der das Potential hat, den aktuell hohen Zinkpreis voll auszuschöpfen. Die Produktionsprobleme scheinen überwunden zu sein und das Daisy Milano Goldprojekt, das Flinders Zinkprojekt und das Mt Oxide Kupferprojekt eröffnen weiteres Wachstumspotential. Wir erhöhen unser maximales Kauflimit von 0,80 auf 1,50 A$ und unser Kursziel von 2,00 auf 3,00 A$ und stellen Perilya erneut zum Kauf. Empfehlung: Halten, unter 1,50 A$ kaufen, aktueller Kurs 1,465 A$, Kursziel 3,00 A$. Perilya wird an mehreren Börsen auch in Deutschland gehandelt (vgl. Halteempfehlung vom 28.04.05 bei 0,94 A$).

    Saisonal sind deutlichere Korrekturen bei den Gold-Aktien vor allem im Zeitraum Februar bis Mai zu beobachten. Dies bedeutet aber nicht, dass Gold-Aktien in diesem Zeitraum kontinuierlich fallen. Ich gehe davon aus, dass die Volatilität ab Februar spürbar zunehmen wird. Von welchem Level aus eine Korrektur erfolgt, lässt sich aktuell noch nicht klar festlegen.


    Fazit: Der Gold-Bugs-Index hat mittelfristig ein unverändertes Anstiegspotenzial bis auf 360 bis 400 Punkte.

    Gold wird in 2006 locker die 600US$ Marke überspringen; das Umfeld ist nach wie vor unverändert, wenn nicht sogar besser durch Bernake und seine Notenpressen den alten Schlawiner. Korrekturen kommen das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, aber alle die keine Trader sind, sollten das permanente Ein- und Aussteigen lassen, bringt nix und die richtigen Zeitpunkte findet man eh nie. Nicht ausser acht zu lassen ist auch die langfristige Gold/Oil Ratio die immer noch einen immensen Gap aufweist der geschlossen werden will....in diesem Zusammenhang fällt mir wieder auf, dass sich GSP-Komet ganz schön rar macht, schade eigentlich.


    Gruss

    Guten Morgen Edelmann, yep, die laufen und laufen und laufen. Nichts desto trotz....wenn Sie im Laufe dieses Jahres das KZ das ich mir beim Kauf gesetzt habe überspringen, werde ich mal für die Hälfte der Position einen Stop/Loss platzieren....also bei 22US$. Bis dahin schaue ich weiter genüsslich zu.


    Ach ja fast vergessen, was sagst denn zu den DSM, gewaltig was die da die letzten Tage abgeliefert haben...entwickelt sich alles bestens im Moment :D :D :D


    Grüsse