Beiträge von valueman

    @eldo


    Habe meine Meinung zur kurzfristigen Entwicklung im Thread "Achtung Gold vor Verkaufssignal" abgelegt, nachdem ja zumindest heute morgen noch der alte Thai Guru Thread gesperrt war.


    Ja, ja, die gute alte Weisheit kaufen wenn die Kanonen donnern oder dann wenn alle verkaufen. Hierzu ist eine Portion Mut zur eigenen Meinung notwendig und natürlich Marktkenntnis.
    Ich habe im Mai kräftig nachgelegt und wurde belohnt. Bin augenblicklich sogar mit Harmony bei +/- 0. Erwäge Trennung...weis aber noch nicht so genau... Muss mir jetzt nach 2 Wochen Abstinenz erst mal wieder einen umfassenden Überblick verschaffen

    Tschonko


    ....MGN steht und fällt mit dem Silberpreis....


    Ist schon richtig, aber viel entscheidender ist die Frage ob die erforderlichen Genehmigungen kommen.


    Keine Genehmigung = nahezu Totalausfall
    Genehmigung kommt = Min. 30US$ + X


    Fürs Traden ist selbstverständlich eine Focussierung auf den Silberpreis vorrangig und ausreichend.

    @Eldo


    Wenn Du in Urlaub gehst nimmt Dir bitte ein Beispiel an mir, während den 14 Tagen meiner Holidays ist fast ausnahmslos alles gestiegen :D :D :D


    Also halt Dich ran und entäusche uns nicht, Du hast sogar eine Woche mehr Zeit ;)

    Commercials-Short-Positionen auf den US-Dollar senden ein klares Signal
    Der zunehmende Dollar-Optimismus resultiert hauptsächlich aus der Tatsache, dass die Dollar-Baisse unterbrochen wurde. Aber eine markttechnisch bedingte Reaktion ist kein hinreichender Grund für eine längerfristige Trendwende. Betrachtet man die Entwicklung der Long- und Short-Positionen im US-Dollar-Index, so zeichnet sich hier eine interessante Entwicklung ab. Die sog. „Commercials“ stehen mit ihren
    Terminpositionen meistens auf der richtigen Seite des Marktes. Waren diese Ende 2004 im US-Dollar-Index massiv long (also Netto-Käufer), sind sie aktuell klar auf der Verkaufseite (short) positioniert. Damit ist das weitere Anstiegpotenzial für den USDollar-
    Index begrenzt.
    Euro: Der Ausblick auf die kommenden Monate
    Zwischen 1,18 US$ und 1,23 US$ wird der Euro einen Boden bilden (wahrscheinlich knapp unterhalb von 1,20 US$)
    und von dort aus in den kommenden Monaten in Richtung 1,30 US$ bis 1,35 US$ steigen. Anschließend ist mit einer weiteren Korrektur zu rechnen, die Aufschluss
    über das Ausmaß der Fortsetzung der Euro-Hausse geben wird.


    ___________________________________________________________________
    Stichwort: Commercials

    Bei den Commercials handelt es sich um die professionellen Händler an den Terminmärkten.
    Diesen Händlern stehen die „Large Trader“ (institutionelle Anleger, wie z. B. Hedgefonds) und die „Small Trader“ (private Anleger) gegenüber. Maßgeblich ist hier insbesondere das Verhalten der Large
    Trader, die auf dem Höhepunkt einer Aufwärtsbewegung oder dem Tiefpunkt einer Abwärtsbewegung
    meistens auf der falschen Seite des Marktes stehen. Deren Gegenposition nehmen die Commercials ein. Für jede Position an einem Terminmarkt gibt es grundsätzlich eine entsprechende Gegenposition.
    Aus der Entwicklung der offenen Positionen der Commercials wird nun traditionell abgeleitet, dass diese immer auf der richtigen Seite des Marktes stehen. Dies gilt aber nur im Falle von Kursspitzen, wenn deren offene Positionen entweder auf der Long- oder Shortseite vom üblichen Marktdurchschnitt erheblich abweichen (aktuell beim US-Dollar-Index auf der Shortseite). Übersehen wird, dass den Commercials ihre „richtige Positionierung“ aber regelrecht aufgezwungen wird, da sie als Händler das
    Gegengeschäft eingehen müssen. Die richtige Positionierung der Commercials an Trendwendepunkten resultiert also nicht – wie immer wieder angenommen wird – aus deren Markterfahrung, sondern aus der falschen Positionierung (und Markteinschätzung) der Large Trader,
    die im Zuge von Auf- und Abwärtsbewegungen immer größere Positionen aufbauen. Der Markt ist dann im weiteren Verlauf übergekauft oder überverkauft und es kommt zur Gegenreaktion.
    Dies nur als kurze Einführung , da die Praxis aufgrund der
    vielen Absicherungsgeschäfte (z. B. durch Optionen auf Terminkontrakte) und Kombinationsstrategien wesentlich komplexer ist.


    USDollar und Gold müssen nicht immer diametral zueinander laufen und ein Anstieg des Goldpreises in absehbarer Zeit ist trotz festerem US-Dollar denkbar.
    Genau diese Entwicklung können wir aktuell beobachten. Umgerechnet auf die Erholung des US-Dollar hätte Gold „normalerweise“ mit einem massiven Kurseinbruch reagieren müssen. Dieser Ausverkauf blieb aber bis dato aus. Gold blieb in US-Dollar relativ stabil und steigt gegenüber allen anderen Währungen.
    Dies ist als klares Signal einer sich anbahnenden Rallye auch auf US-Dollar-Basis zu interpretieren. Wird dies von einer Reaktion des US-Dollar-Index nach unten flankiert, besteht für den Goldmarkt zunächst das Potenzial eines Test des 12-Monats-Hochs bei rund 456 US$/Unze im Sommer. Unterstützung hat Gold bei 413 US$, danach
    bei 410 US$ und 405 US$. Bisher wurde die Marke von 413 US$ erfolgreich
    verteidigt.

    Hallo, bin wieder zurück aus dem Urlaub. Hab mir 14 Tage lang nichts aber auch gar nichts angeschaut was mit Geld, Gold usw. zu tun hat.
    Die einzige Info die ich hatte war die Bild Zeitung und der EURO/Dollar Kurs der mich schlimmstes für den Gold Markt befürchten liess. Wie positiv überrascht ich war als ich gestern in meine Depot reinschaute könnt Ihr Euch vermutlich vorstellen. Harmony, Bema, Mines Management, SSRI, etc... und auch GSS rauf, teilweise um 40%; da lacht der Geldbeutel. Habe ja vor meinem Urlaub nochmals kräftig nachgekauft....Mut wurde belohnt :D :D :D
    Nur die Australier sind etwas zurückgeblieben. Aber auch meine Nicht-Gold Werte haben sich prächtig entwickelt. Vielleicht sollte ich öfter mal in Urlaub fahren. 8) 8)


    Und zu GSS, wer jetzt verkauft hat es nicht verdient mit Gold-Aktien jemals auch nur einen Cent zu verdienen...Stehen fundamental erstklassig da...und sind auf Reserven und Resourcen-Basis so günstig bewertet wie kaum ein anderer Mittelgrosser Produzent.


    Grüsse

    Tschonko


    Sorry, hatte ich nicht gesehen. Möchte diesen thread natürlich nicht vollmüllen. In 4 Stunden gehts zum airport; werde mich 14 Tage verwöhnen lassen.


    Und übrigens, CRJ sehe ich so schlecht nicht. Haben super Explorationsmöglichkeiten in aussichtsreichen Lagen. Wollte auch schon mal rein, habe ich aber gelassen. Jetzt würde ich Sie eigentlich schon einsammeln, aber das würde meinen Rahmen in Bezug auf die Anzahl meiner Depotwerte sprengen. Kauf derzeit ausschließlich bestehende Positionen nach.
    Hier gefällt mir im Moment ganz besonders GSS; sollten die nach meinem Urlaub immer noch so billig sein schlage ich zum dann 5ten Mal zu. Hier ist der Boden gefunden, schau Dir mal die letzten Tage an. Goldpreis runter und GSS trotzdem rauf. Da kommt was in nächster Zeit und zwar was positives....ist nur so ein Gefühl....Info dazu habe ich nicht.


    Grüsse

    Separate futures for Harmony Gold and Gold Fields
    By: Jim Jones
    Posted: '20-MAY-05 14:00' GMT © Mineweb 1997-2004



    JOHANNESBURG (Mineweb.com) -- Now that the dust is settling over Harmony Gold’s abortive bid for Gold Fields, perhaps the miners can return their attention to breaking rock and milling ore.


    The bid proved, in the end, to be highly destructive and highly disruptive. As it progressed the thinness of Harmony’s capacity to squeeze profits out of ageing South African mines -- the “Harmony Way” – became clear. And Gold Fields plans to lift its international gold production to an annual 1.5 million ounces by 2009 were hurt when the bid to merge the group’s assets located outside South Africa with those of Canadian miner IAMGold were defeated by the votes of shareholders encouraged by Harmony to block the deal.


    So, what next?


    This weekend a defeated Harmony Gold CE Bernard Swanepoel will be thinking hard about what he should do with the 11.8% Gold Fields investment. There is probably little point in holding on to a minority stake that gives him little prospect of influencing the future direction of Gold Fields. But Swanepoel argues that the stake is "strategic" and that he has no intention of selling at present.


    Nevertheless, if he were to let personal feelings intervene, he might be tempted to offer the stake to Norilsk Nickel, lifting the Russian miner’s stake in Gold Fields to just short of 32%. In round figures, that would cost Norilsk $575 million. But there are obstacles, mostly unadmitted, to such a move.


    Across the possibility of a $575 million transaction between Swanepoel and Norilsk’s Mikhail Prokhorov falls the lengthening shadow of inquiries now under way in Canada, Russia, South Africa, and elsewhere of an apparently massive money-laundering scheme allegedly connected to Harmony Gold’s transactions abroad. Russia's Central Bank has already confirmed that it carried out a classified investigation of the initial $1.16 billion purchase by Norilsk Nickel, at Prokhorov's instructions in March last year, of the 20% Gold Fields stake.


    The dealmaker working for Prokhorov at the time, Leonid Rozhetskin, subsequently sent Ian Cockerill, Gold Fields's CEO, a confidential e-mail warning him that the purchase transaction was under high-level investigation by the Russian authorities. Following that, Rozhetskin arranged with Swanepoel that Norilsk would back the Gold Fields takeover, and ordered a subordinate to sign the irrevocable undertaking Swanepoel needed. By January, Prokhorov had removed Rozhetskin from the company; and the latter is reported in the Russian press to be under investigation by federal prosecutors for other transactions.


    While Norilsk is in a face-off with the Kremlin over the alleged illegality of its original Gold Fields purchase, it would be injudicious for it to become involved in a high-profile further acquisition of shares in the self-same company.


    Then there are other possibly-related issues.


    According to a report this week in The Guardian, a London newspaper, South Africa’s elite investigations unit, the Scorpions, has uncovered an alleged scheme involving at least 74 bank accounts that received payments for a certain "Zacharias Bernardus Swanepoel", an identity Bernard Swanepoel, CEO of Harmony, categorically denies is his even though the name is his.


    "It must be some other person", The Guardian quotes Swanepoel's spokeswoman as saying. She also told the London newspaper that Swanepoel welcomes the South African investigation because he has requested it. As reported in London, investigations to date have uncovered a scheme to conceal and move about $40 million in funds between these bank accounts over a period of about three years in separate transfers of about $5,000 at a time. Details of the timing and origin of the funds have not been released.


    Apart from averring that this is a matter if identity theft, Swanepoel has chosen not to respond formally or legally to the allegations of wrong-doing in The Guardian.


    But back to Gold Fields. Spokesman Willie Jacobsz says that his company’s strategy remains unchanged insofar as international production targets are concerned. Acquisitions and mine developments in countries as far apart as Ghana and Peru remain on track. And, if the door were to be slammed on international acquisitions by South Africa’s restrictions on exports of capital, exploration and new mine developments would form the basis. As it is, Gold Fields’s forays outside South Africa have been more successful than Harmony’s.


    But, judging for example from the problems that DRDGOLD has been having at the long-established Emperor mine in Fiji and those encountered by AngloGold Ashanti at Obuasi in Ghana, foreign acquisitions are not always beds of roses.


    There will be no new and significant greenfields gold mine developments in South Africa. And Harmony’s latest retrenchment and closure plans in the Free State will, the company reckons, cut its annual gold production to 3 million ounces from 3.3 million. Further rand weakness against the dollar might help, but Harmony’s cash-burn rate needs to be managed by realizing investments. Ahead of the R830 million sale of a 14% stake in associated mining group ARM, Harmony had a cash deficit of some R230 million at end-March and was burning cash at a quarterly rate of some R530 million.


    The fact that the 14% ARM sale was affected at a book loss of R440 million underscored Harmony’s urgent cash needs. It still faces the cost of the newly-proposed retrenchments and closures even if the closures do return the company to being cash-flow positive. Nevertheless, the need to pull in revenue from disposal of the Gold Fields holding could be urgent with extension projects at the Elandsrand, Tshepong and Doornkop costed at a remaining total of some R1.2 billion. This June quarter alone, capital spending and retrenchments in South Africa seem likely to reach more than R500 million.


    Sure as God made little apples, Harmony will not be looking to increase its stake in Gold Fields. And any future acquisition targets are likely to be small and any bid underpinned by a cash alternative.


    The question remains: Where will those Gold Fields shares go? Dumping them on the market is out of the question, and an option might be to sell them to Gold Fields itself. Gold Fields might then re-issue the shares for further acquisitions abroad, though its preferred strategy as with the case with the abortive IAMGold merger plan, would be to establish a separate company to hold the assets outside South Africa.


    Still, as Gold Fields CEO Ian Cockerill told Mineweb Radio just over a week ago: “We have provision, as a general provision which has been approved already by shareholders, to buy back generally in the market. So I think that the concerns that people may have about an overhang are not valid because at these prices we think Gold Fields is very reasonably priced. And certainly on the basis of our current performance and our future prospects, we think this share price is as low as it has been for a long, long time. It is a good buying opportunity for Gold Fields. So, no, I am not worried about an overhang.”

    Press Release Source: CLAUDE RESOURCES INC.



    Claude Resources Inc. announces private placement offering
    Friday May 20, 12:41 pm ET



    /Not for distribution to U.S. news wire services or dissemination in the U.S./
    MONTREAL, May 20 /CNW Telbec/ - Claude Resources Inc. (Claude) has entered into an engagement agreement with Toll Cross Securities Inc. (the Agent), pursuant to which the Agent has been retained to act, on a best efforts basis, in connection with the private placement offering of up to 5,000,000 units and up to $5,000,000 worth of flow-through common shares.
    The offering, which is subject to regulatory approval and satisfactory due diligence by the Agent, consists of 4,000,000 units at $1.00 per unit, with an over-allotment option granted to the Agent for up to an additional 1,000,000 units exercisable until 30 days following the closing date. Each unit will consist of one common share and one-half of one common share purchase warrant. Each whole purchase warrant will entitle the holder, upon exercise at any time within 24 months following the closing date, and upon payment of $1.20, to subscribe for one common share. The offering also consists of up to $5,000,000 of flow-through common shares at a price of $1.20 per share. Claude is planning to close the offering on or about June 17, 2005.


    Brokerage fees and broker options (entitling the Agent to purchase up to 5% of the number of units sold pursuant to the offering) are payable in respect of this transaction. Each broker unit, consisting of one common share and one-half of a broker warrant, will be issued at a cost of $1.10 per unit and can be purchased during a period of 24 months from the closing date. Each whole broker warrant will entitle the Agent to subscribe for one common share for a period of 24 months from the closing date at an exercise price of $1.30.


    Claude's intention is to use the net proceeds from the offering to facilitate the completion of the bulk sampling programs and related infrastructure at the Porky Lake and Santoy Lake gold exploration properties and for general corporate purposes. The proceeds from the sale of the flow- through common shares will be used for expenditures described above that will be "Canadian Exploration Expenses" that qualify as "Flow-Through Mining Expenditures", for purposes of the Income Tax Act (Canada). Claude will renounce such expenses with an effective date no later then December 31, 2005.


    The securities offered have not been registered under the United States Securities Act of 1933, as amended, and may not be offered or sold in the United States absent registration or an applicable exemption from the registration requirements. This press release shall not constitute an offer to sell or the solicitation of an offer to buy nor shall there by any sale of the securities in any state in which such offer, solicitation or sale would be unlawful.


    %SEDAR: 00000498E




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    For further information


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    Media: Cynthia Lane: clane@renmarkfinancial.com
    (514) 939-3989
    http://www.renmarkfinancial.com
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    Source: CLAUDE RESOURCES INC.

    Übernahmeversuch endet im Chaos



    Harmony, der größte Goldproduzent Südafrikas, wollte seinen Konkurrenten Gold Fields feindlich übernehmen und so zum Weltmarktführer aufsteigen. Nach einem monatelangen Machtkampf scheiterte der Plan. Ein Gericht verurteilte Harmony jetzt, Teile der übernommenen Aktien zurückzugeben. Übrig bleibt ein Milliardenschaden.
    Johannesburg - Südafrikas größter Goldbergbau-Konzern Harmony ist mit dem Versuch gescheitert, durch eine feindliche Übernahme zum weltgrößten Goldproduzenten aufzusteigen. Im Oktober 2004 hatte Harmony ein feindliches Übernahmeangebot für den weltweit viertgrößten Goldkonzern Gold Fields abgegeben.

    © DPA
    Goldindustrie: Der gescheiterte Versuch, einen neuen Marktführer zu schaffen, hinterlässt einen Milliardenschaden

    Ein Gericht in Johannesburg urteilte am Freitag, dass das Angebot nach 60 Tagen, also schon am 18. Dezember 2004 ausgelaufen sei. Alle Gold-Fields-Aktien, die danach gehandelt worden seien, müssten den Aktionären daher zurückgegeben werden. Harmony, weltweit die Nummer sechs der Branche, wollte Gold Fields für rund 7,5 Milliarden Dollar schlucken.


    Gold Fields hatte das Angebot abgelehnt und seinen Aktionären geraten, ihre Anteile nicht zu verkaufen. Gleichzeitig versuchte der Konzern, die Übernahme gerichtlich zu verhindern. Binnen 60 Tagen nach Bekanntgabe des Angebots gelang es Harmony daher lediglich rund 11,5 Prozent der Gold-Fields-Anteile zu übernehmen.


    Der Konzern versuchte daraufhin, die Angebotsfrist bis zum heutigen Freitag auszudehnen. Doch auch bis zu diesem Termin konnte Harmony seinen Gold-Fields-Anteil nur auf knapp 12 Prozent steigern. Das südafrikanische Gericht erklärte die Fristverlängerung jetzt für unzulässig - und wies Harmony an, alle seither erworbenen Anteile zurückzugeben.


    Der siebenmonatige, erbitterte Streit der beiden Gold-Giganten hat deren Wert derweil dramatisch schmelzen lassen. Das Wirtschaftsblatt "Business Day" bezifferte den Wertverlust auf mindestens 30 Milliarden Rand (3,8 Milliarden Euro). Vor allem bei Harmony habe er Spuren hinterlassen. So sei die Streichung von 12.000 Stellen geplant.
    Die inzwischen erworbenen Anteile an Gold Fields sollen nun wieder verkauft werden. Medienberichten zufolge kommt als möglicher Käufer Harmonys russischer Anteilseigner Norilsk in Frage. Südafrika ist der Welt größter Goldproduzent. Die Branche leidet wegen der starken Landeswährung aber unter Verlusten und hat in den vergangenen 18 Monaten mehr als 8000 Stellen abgebaut

    Swanepoel kommt mir vor wie Joschka Fischer....erst Mist bauen......einen Teil reumütig einräumen......den entscheidenden Teil vergessen.....und einfach so weiter machen wie bisher......unter Verlust jedes Unrecht- bzw. Realitätsbewusstsein......und so von sich selber überzeugt sein, dass andere das Kotzen kriegen.


    So, genug geärgert für die nächsten 2 Wochen.
    Werde heute mit meiner family in den Urlaub fahren. Bin am 06.06.2005 wieder in alter Frische und bei hoffentlich Gold über 446US$/Oz. zurück :D :D :D


    Grüsse an Alle

    Harmony Gold scheitert mit feindlicher Übernahme bei Gold Fields
    Offerte fallen gelassen - Harmony-Chef Bernard Swanepoel muß erst das eigene Unternehmen wieder auf Vordermann bringen - Schon über 10 000 Stellen abgebaut
    Johannesburg - Mit seinem feindlichen Übernahmeangebot für Gold Fields hat sich Bernard Swanepoel, Vorstandschef von Harmony Gold Mining, offensichtlich übernommen. Um das Ruder des angeschlagenen Goldproduzenten herumzureißen, will er die 3,8 Mrd. Dollar schwere Offerte vom 18. Oktober letzten Jahres fallen lassen, die Beteiligung von 11,8 Prozent an Gold Fields verkaufen und die Sparmaßnahmen verschärfen.



    "Wir werden diese Aktien nicht halten oder behalten, um das Management von Gold Fields zu irritieren. Das ist schlicht und ergreifend nicht unser Stil", sagte Swanepoel. Das Angebot für Gold Fields, deren Aktien 20 Prozent über der Harmony-Offerte notieren, läuft am Freitag dieser Woche aus. Mit der Übernahme wollte Swanepoel die Kosten senken, nachdem sich der Rand-Kurs gegenüber dem Dollar seit 2001 verdoppelt hat, was zu fünf Quartalsverlusten in Folge führte. Die südafrikanischen Goldproduzenten bezahlen ihre Kosten in Rand, verkaufen ihr Gold aber in Dollar.



    Am 17. März hatte Swanepoel, der Harmony mit 26 Übernahmen zum weltweit sechstgrößten Goldproduzenten aufgebaut hat, mitgeteilt, daß er die Offerte für die Nummer vier der Branche nicht nachbessern werde.



    "Es wird eine Weile dauern, bis die unvermeidbare Glaubwürdigkeitslücke geschlossen ist", sagte Swanepoel: "Wir müssen uns unbedingt um unsere Minen in Free State kümmern. Dort ist der Handlungsbedarf am größten, weil wenig getan worden ist."



    Letztes Jahr hat Harmony 10 500 Arbeitsplätze abgebaut und acht verlustbringende Stollen geschlossen, um wieder in die schwarzen Zahlen zu kommen. Neben den 4900 Stellen, die in Free State, Südafrikas zweitgrößtem Goldminendistrikt, wegfallen sollen, könnte es jetzt weitere 2600 Minenarbeiter treffen.



    Vor diesem Hintergrund hat die größte bei Harmony vertretene Gewerkschaft, die National Union of Mineworkers (NUM), neue Streiks angedroht. Sie stelle sich auf einen "Kampf" ein, sollte Harmony weitere Stellen streichen, sagte Moferefere Lekorotsoana, ein NUM-Sprecher. "Bei Harmony und all den anderen Goldproduzenten hängt so viel vom Rand ab", räumt Graham Birch, Vermögensverwalter bei Merrill Lynch Investment Managers in London, ein: "Die Branche muß viel profitabler werden, sonst geht sie unter."



    Am 25. April hatte Harmony für das dritte Geschäftsquartal einen Verlust von 1,7 Mrd. Rand (280 Mio. Dollar) berichtet, nachdem der Wert unprofitabler Minen abgeschrieben werden mußte. Mit den Sparmaßnahmen wird die Jahresproduktion um etwa ein Sechstel sinken. 2002 kam Harmony auf rund 3,4 Millionen Unzen Gold.



    Im Rahmen der Übernahme von Gold Fields hatte Harmony versprochen, die Ausgaben um jährlich mehr als eine Mrd. Rand zu senken, indem Manager entlassen und Büros geschlossen werden. Gemeinsam wären die beiden zum weltweit größten Goldproduzenten aufgerückt, mit einer Jahresproduktion 7,5 Millionen Unzen Gold, was selbst Newmont Mining aus Denver übertroffen hätte.



    Ian Cockerill, Vorstandschef von Gold Fields, hatte die Offerte von 1,275 Harmony-Aktien je Gold-Fields-Aktie zurückgewiesen und den Vorstoß als "unverfroren" bezeichnet: "Ich bewundere Bernard für seine Leistung und verstehe seine Absichten", sagte er: "Aber gefallen tut mir das natürlich nicht." Gold Fields setzte sich zur Wehr, was 170 Mio. Rand kostete, insbesondere für die Beratung durch Goldman Sachs, JP Morgan Chase sowie Juristen in Südafrika und den USA. Bei Harmony schlugen die Beratungsmandate mit 151 Mio. Rand zu Buche. "Es war halt ein Versuch", kommentierte Swanepoel die Offerte. Rücktrittspläne habe er nicht, fügte der Vorstandschef hinzu. "Das Angebot wurde im Rahmen des normalen Geschäftsbetriebs unterbreitet, es wird an meinem Engagement für Harmony nichts ändern, egal wie es ausgeht." Bloomberg





    Artikel erschienen am Fr, 20. Mai 2005

    @eldo
    Tschonko


    Bema finde ich gut, vor allem auf dem derzeitigen Niveau. Mit KUPOL haben Sie ein Super-Asset mit dem Sie mühelos alles Abgebaute ersetzen könne und das zu low costs+ Cerra Casale. Die Finanzierung müssen Sie halt hinkriegen.


    Habe vor kurzem auch einen ausführlichen Beitrag über Centerra Gold reingestellt. Die haben auch enormes Potential unter Massgabe des o.g. Beitrags.


    Desert Sun und vor allem Yamana, dito, super.


    Golden Star Resources wären hier auch zu nennen.


    Grüsse

    Tschonko
    Natürlich ist der Super-Qutperformer DRD; es bleibt aber hier aber auch noch ein erhöhtes Risiko. Harmony wird auf jeden Fall bei ungünstigem Umfeld einen längeren Atem haben.


    Und 11Euro wäre ein hervorragender Punkt zum tauschen; dann hätte ich Harmony mit 80% im Plus weg. :D :D :D
    Tja, bescheiden bin ich geworden; mein 1. Kauf bei Harmony lag bei 10EURO...damals hatte ich mindestens 20EURO als Kursziel im Auge.


    Cest la vie...erstens kommts anders und zweitens als man denkt.


    Grüsse

    Ich fand den gestrigen Tag ziemlich aufschlussreich was von den SA-Minen zu erwarten ist wenn Gold steigt und der Rand schwächelt. Eigentlich ist es ja nix neues. DRDGold geht ab, aber Harmony auch nicht viel schlechter; GFI bleibt im Vergleich zu diesen Beiden zurück.


    Sollten also die SA-Mienen unter den günstigen Voraussetzungen (Gold high Rand low) zur ihrer Aufholjagd starten, werde ich bis zu einem gewissen Punkt in Harmony drinbleiben um die zu erwartende Outperformance gegenüber Gold Fields mitzunehmen. Dann werde ich die Harmony in GFI tauschen um so quasi meine Gewinne abzusichern und auf eine breitere Basis stellen.


    Grüsse